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	<title>Erwin Schliephake - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T20:13:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Schliephake&amp;diff=565106&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Veröffentlichungen (Auswahl) */</title>
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		<updated>2025-10-15T16:34:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Veröffentlichungen (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Friedrich Karl Victor Georg Heinrich Schliephake&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1894]] in [[Gießen]]; † [[26. Januar]] [[1995]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Medizin]]er und Hochschullehrer. Er wirkte in [[Würzburg]] und Gießen als Professor der [[Innere Medizin|Inneren Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin Schliephake, Sohn eines Arztes, studierte Medizin an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]] sowie der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und meldete sich dann als Freiwilliger zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Im Jahre 1920 promovierte er mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Zur diagnostischen Verwertbarkeit taktilmotorischer Reaktionen bei cerebral bedingten Lähmungen&amp;#039;&amp;#039; bei [[Robert Sommer (Mediziner)|Robert Sommer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in [[Leipzig]] und [[Rostock]] seine Assistenzjahre absolviert hatte, ging er an die [[Universität Jena]] und widmete sich dort vorrangig der [[Innere Medizin|Inneren Medizin]]. In dieser Fachrichtung [[Habilitation|habilitierte]] er sich bei dem Rheumatologen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 415 und öfter.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Wolfgang Veil]] 1929. Vier Jahre später kehrte Schliephake in seine Geburtsstadt Gießen zurück und wurde dort 1936 außerplanmäßiger Professor. Er beschäftigte sich unter anderem mit der [[Elektrotherapie|Elektromedizin]], war als Privatdozent Leitender Arzt der &amp;#039;&amp;#039;Balser-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; und arbeitete mit am &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der gesamten Therapie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Marle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der gesamten Therapie mit diagnostischen Hinweisen.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 4., umgearbeitete Auflage. Urban &amp;amp; Schwarzenberg, Berlin/Wien 1935 (&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Mitarbeiter&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst 1941 nach Erlangen berufen, fand er als [[Extraordinarius]] und Direktor der Universitäts-Poliklinik 1942 in [[Würzburg]] eine neue wissenschaftliche Heimat. Einem am 5. Mai 1942 ergangenen Vorschlag [[Ernst Seifert (Mediziner)|Ernst Seiferts]], Schliephake als ehrenamtlichen Chefarzt der Inneren Abteilung des Würzburger [[Juliusspital]]s einzusetzen, wurde seitens des Vizepräsidenten der Regierung Mainfrankens nicht gefolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu [[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 23–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] übernahm Schliephake die Leitung des Städtischen Krankenhauses in [[Schweinfurt]], zwischen 1952 und 1958 war er Ordinarius für Innere Medizin und [[Chefarzt]] der Balserischen Stiftung in Gießen. 1957/58 richtete er in [[Alexandria]] einen Lehrstuhl für physikalische Therapie ein und lehrte dort ein Jahr als Gastprofessor. Anschließend ging er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliephake hatte vier Kinder. Ein Sohn gilt seit März 1945 als vermisst. [[Konrad Schliephake]] wurde Hochschullehrer für [[Geographie]] und akademischer Direktor an der [[Universität Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptaugenmerk der Forschungen Schliephakes lag auf der [[Endokrinologie]], [[Rheumatologie]] und [[Onkologie|Karzinologie]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Seit 1928 beschäftigte er sich mit der Möglichkeit, [[Kurzwelle]]n in der Medizin, insbesondere bei der Therapierung von [[Krebs (Medizin)|Krebspatienten]], einzusetzen. In Zusammenarbeit mit dem Physiker [[Abraham Esau]] entwickelte er dabei die [[Diathermie|Kurzwellentherapie]]. Obwohl Schliephake selbst bei inoperablen Patienten Heilungserfolge verzeichnen konnte, fand seine Methode keinen Eingang in die [[Schulmedizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurzwellentherapie. Die medizinische Anwendung elektrischer Höchstfrequenzen.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer, Jena 1932; 3., erweiterte Auflage ebenda 1936. Unter Mitarbeit von Gonter, Rhode und [[Carl Hubert Sattler|Sattler]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Poliklinik&amp;#039;&amp;#039; (Erstauflage 1951)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rheumatismus&amp;#039;&amp;#039; (1952)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krebs und Entzündung&amp;#039;&amp;#039; (1980)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krebs und natürliche Abwehrkräfte&amp;#039;&amp;#039; (1985)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122206231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122206231|VIAF=194321850}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schliephake, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schliephake, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schliephake, Erwin Friedrich Karl Victor Georg Heinrich &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1894 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gießen]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1995 &lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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