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	<title>Erwin Roth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T06:35:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Roth&amp;diff=2044410&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-08-30T03:41:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Roth Erwin2.jpg|miniatur|hochkant=0.8|Erwin Roth (1926–1998)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Roth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Mai]] [[1926]] in [[Marktbreit]] am Main; † [[7. April]] [[1998]] in [[Salzburg]]) war deutsch-österreichischer [[Wissenschaftliche Psychologie|Psychologe]]. Er war Lehrstuhlinhaber für Psychologie an der [[Universität Salzburg]] (1970–1988) und Vorsitzender der [[Deutsche Gesellschaft für Psychologie|Deutschen Gesellschaft für Psychologie]] (1978-1980).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aus einer fränkischen Winzer- bzw. Handwerkerfamilie kommend, besuchte Roth nach der Volksschule in Marktbreit eine [[Aufbauschule]] in Würzburg und wechselte von dort an die [[Lehrerbildungsanstalt]], wobei die Schüler damals kaserniert und uniformiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Roth 1943 zum [[Reichsarbeitsdienst]] und kurz danach zum Wehrdienst eingezogen. Er erhielt eine Ausbildung als Flugzeugführer und bekam 1944 seinen Flugschein. Er wurde aber im Krieg nicht mehr als Flieger eingesetzt, sondern der Fluglehrerschule Brandenburg-Briest zugewiesen. Im April 1945 geriet er in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft und wurde danach nach Frankreich ausgeliefert. Er musste zuerst bei einem Bauern und dann unter harten Bedingungen für dreieinhalb Jahre in einem nordfranzösischen Kohlebergwerk arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Deutschland zurückgekehrt, holte Roth 1949 das Abitur nach und begann im Wintersemester 1949/50 an der [[Universität Würzburg]] unter anderem bei [[Gustav Kafka]] zu studieren. Im Jahr 1954 machte er die Diplomprüfung bei [[Wilhelm Karl Arnold|Wilhelm Arnold]] und wurde 1957 an der mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Ermittlung der diagnostischen Sicherheit einfacher Eignungsuntersuchungsverfahren&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Roth trat eine Stelle als Forschungsassistent  bei [[Hans Thomae]] an der Friedrich-Alexander-Universität an. Ab 1963 war er bei [[Theodor Scharmann]] am Institut für Wirtschafts- und [[Sozialpsychologie]] tätig. Seine [[Habilitation]] erfolgte 1967 an der [[Universität Erlangen-Nürnberg]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Prof. Roth Segnitz.png|alternativtext=Das Grab Erwin Roths auf dem Friedhof Segnitz|mini|Das Grab Erwin Roths auf dem Friedhof Segnitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roth war Leiter des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums und von 1968–1970 Professor an der [[Pädagogische Hochschule Nürnberg|Pädagogischen Hochschule]] der Universität Erlangen-Nürnberg. Im Jahr 1970 wurde er Professor an der Universität Salzburg. Er war von 1976 bis 1977 Gründungsdekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Joachim Sauer (1986). Biographische Anmerkungen zur wissenschaftlichen Entwicklung von Erwin Roth. In Konrad Daumenlang &amp;amp; Joachim Sauer (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Aspekte psychologischer Forschung. Festschrift zum 60. Geburtstag von Erwin Roth&amp;#039;&amp;#039; (S. XIII-XXV). Göttingen: Hogrefe.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Roth war Vertreter einer empirisch-experimentell ausgerichteten Psychologie. Er arbeitete in den Bereichen [[Intelligenz]]forschung, [[Lernfähigkeit]] und deren Veränderungen im Verlauf der Lebenszeit, [[Persönlichkeitspsychologie]], [[Organisationspsychologie]] und [[Einstellung (Psychologie)|Einstellungsforschung]]. Seine Arbeiten über die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung ([[Hicksches Gesetz]]), über Intelligenz und Alterungsprozesse wurden im Rahmen der sogenannten [[Erlanger Schule der Informationspsychologie]] erarbeitet. Mit seinen Arbeiten über die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit eröffnete er die Möglichkeit, Intelligenz auf einem höheren Messniveau zu erfassen (Absolutskala), als es mit dem Intelligenz-Quotient (IQ) gelingt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Siegfried Lehrl]] (2015). &amp;#039;&amp;#039;Hat der IQ ausgedient?&amp;#039;&amp;#039; Geistig fit, 25(5):3-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seines Interesses an [[Elektroenzephalografie|EEG]]-Korrelaten der Intelligenz gründete er am Salzburger Institut die Abteilung für [[Physiologische Psychologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schriftführer der [[Deutsche Gesellschaft für Psychologie|Deutschen Gesellschaft für Psychologie]] richtete er 1974 deren 29. Kongress in Salzburg aus. Roth war 1980 Präsident des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Helmut E. Lück „100 Jahre Deutsche Gesellschaft für Psychologie“ ({{Webarchiv|text=PDF |url=http://psychologie.fernuni-hagen.de/dgps/Kalendertext.pdf |wayback=20110719003353 }})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Universität Salzburg gründete Roth 1982 ein dem Senat zugeordnetes Forschungsinstitut für Organisationspsychologie für Aufgaben der angewandten Forschung. Es wurde später in die Organisationsstruktur des Instituts für Psychologie eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-salzburg.at/portal/page?_pageid=138,574529&amp;amp;_dad=portal&amp;amp;_schema=PORTAL Abteilung Sozialpsychologie an der Universität Salzburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roth war [[Ombudsmann]] der Landeskrankenanstalten von Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Schriften ==&lt;br /&gt;
* 1964: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschwindigkeit der Verarbeitung von Information und ihr Zusammenhang mit Intelligenz.&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift für experimentelle und angewandte Psychologie 11, S. 616–622&lt;br /&gt;
* 1967: &amp;#039;&amp;#039;Einstellung als Determination individuellen Verhaltens.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen: Hogrefe (Habilitationsschrift).&lt;br /&gt;
* Hrsg. 1972: &amp;#039;&amp;#039;Führungskräfte und Führungsstrukturen in Wirtschaftsunternehmen.&amp;#039;&amp;#039; Forschungsergebnisse des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum der Universität Erlangen/Nürnberg (Bd. I-IV). Frankfurt am Main: Akademische Verlagsgesellschaft.&lt;br /&gt;
* mit [[Wolf Oswald|Oswald, W. D.]] &amp;amp; Daumenlang, K. 1972: &amp;#039;&amp;#039;Intelligenz. Aspekte – Probleme – Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Kohlhammer.&lt;br /&gt;
* 1967: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeitspsychologie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Kohlhammer.&lt;br /&gt;
* mit Oswald, W. D. (1979). &amp;#039;&amp;#039;Der [[Zahlen-Verbindungs-Test]] (ZVT).&amp;#039;&amp;#039; Göttingen: Hogrefe.&lt;br /&gt;
* Erwin Roth. Wehner, E. 1992: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie in Selbstdarstellungen&amp;#039;&amp;#039; (S. 245–274). Bern: Huber.&lt;br /&gt;
* Hrsg. 1998: &amp;#039;&amp;#039;Intelligenz. Grundlagen und neuere Forschung&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Kohlhammer.&lt;br /&gt;
* mit Heidenreich, K. 1995: &amp;#039;&amp;#039;Sozialwissenschaftliche Methoden. Lehr- und Handbuch für Forschung&amp;#039;&amp;#039; (3. völlig überarbeitete Auflage). München: Oldenbourg.&lt;br /&gt;
* Hrsg. 1989: &amp;#039;&amp;#039;Organisationspsychologie. Enzyklopädie der Psychologie, Bd. 3 – Wirtschafts-, Organisations- und Arbeitspsychologie.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen: Hogrefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur  ==&lt;br /&gt;
* K. Daumenlang  &amp;amp; J. Sauer, (1986): &amp;#039;&amp;#039;Aspekte psychologischer Forschung. Festschrift zum 60. Geburtstag von Erwin Roth.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen: Hogrefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118814214}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118814214|LCCN=n/86/122990|VIAF=85179037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roth, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roth, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Psychologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Mai 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marktbreit]] am Main&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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