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	<title>Erwin Ross - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T18:27:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Ross&amp;diff=1038833&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-25T00:41:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erwin Ross (c)BKloth small.jpg|mini|Erwin Ross in seinem Atelier in Hamburg-St. Pauli, 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ritze Reeperbahn.jpg|mini|Eingangsschild zur &amp;#039;&amp;#039;Ritze&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Ross&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Oktober]] [[1926]] in [[Wriezen]]; † [[12. Februar]] [[2010]] in [[Hamburg-Altona]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mopo.de/2010/20100215/hamburg/panorama/erwin_ross_der_rubens_von_der_reeperbahn_ist_tot.html |wayback=20100216172854 |text=Erwin Ross: Der Rubens von der Reeperbahn ist tot }} auf mopo.de vom 15. Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Maler]]. Er gilt als [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegspionier]] der [[Erotik|erotischen]] [[Plakat]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;malerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ross wurde durch seine Werke der [[Pin-up]]-Malerei, die sich an den Wänden der Häuser auf der [[Reeperbahn]] befinden, bekannt. Das wohl bekannteste Werk sind die gespreizten Frauenbeine am Eingang der Kneipe „[[Zur Ritze]]“. Dieses Motiv wurde seither millionenfach auf Postkarten abgedruckt. Außerdem schuf Ross das Skyline-Bühnenbild im „[[Star-Club]]“ und gestaltete den Nachtklub „Kolibri“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/daten/2006/10/25/629926.html Erwin Ross - der Meister der üppigen Formen] auf abendblatt.de vom 25. Oktober 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Dem Volks- und Hauptschulbesuch in Wriezen folgten 1941 eine Lehre als Autoschlosser und im Februar 1944 der [[Reichsarbeitsdienst]]. Die Militärzeit brachte ihn als [[Panzerjäger]] nach [[Spremberg]]; nach [[Italien]] schickte man ihn an die Front, wo Erwin Ross noch 1944 in [[San Marino]] in englische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] geriet. In ein Lager nach [[Ägypten]] verschifft, fertigte der 18-Jährige in seinem Tagebuch erste Bleistiftskizzen und malte große Wüstenlandschaften für die Lagerleitung. Sein Talent fiel auf; britische Offiziere beauftragten den Jüngling, Bildnisse ihrer Frauen auf Pappen zu pinseln.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schiller: &amp;#039;&amp;#039;Ross, Erwin&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franklin Kopitzsch]], [[Dirk Brietzke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburgische Biografie]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7. Wallstein, Hamburg 2019, ISBN 978-3-8353-3579-0, S. 286–287&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Ross begann seine Karriere im Jahr 1948. Er malte Plakate oder Porträts für Veranstaltungen und die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Seine Plakate und Bilder wurden der Parteiführung aber bald zu erotisch. Im Jahr 1955 zog er deshalb nach [[Hamburg]] und arbeitete dort als [[Hafenarbeiter]] und Plakatmaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Hamburger Morgenpost]] entdeckte er schließlich eine Annonce der „Tabu“-Bar auf der [[Große Freiheit|Großen Freiheit]]. Ross war ein talentierter [[Innenausstatter]]; für eine Mark in der Stunde fing er an und plante und zimmerte die komplette Inneneinrichtung. 1956 erlebte das Lokal die erste [[Striptease]]-Show Deutschlands. Noch 1956 mietete er einen ehemaligen Fleischerladen als [[Atelier]] an und arbeitete, unterstützt von Assistenten, als Raumgestalter und Dekorateur. Ein Künstler wollte Ross nie sein, sein Motto lautete: „Alles was kommt, wird gemacht!“&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schiller: &amp;#039;&amp;#039;Ross, Erwin&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franklin Kopitzsch]], [[Dirk Brietzke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburgische Biografie]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7. Wallstein, Hamburg 2019, ISBN 978-3-8353-3579-0, S. 286–287&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1962 der [[Star-Club]] eröffnet wurde, hatte Erwin Ross das Bühnenbild gemalt, die Skyline von [[New York City|New York]]. Für wenige Jahre wurde Hamburg zum Mekka der [[Beatmusik|Beat]]- und [[Rock ’n’ Roll|Rockkultur]], in der Hansestadt entstand ein neuer Musikstil, der weltweit die populäre Kultur prägte. Ross lieferte alles, was [[Manfred Weissleder|Manfred Weißleder]], der Star-Club-Impresario, für seinen Musikclub brauchte. Er bemalte auch die Bassdrum der [[The Rattles|Rattles]] mit deren Namenszug. Nur eine sich hartnäckig haltende Story aus dieser Zeit gehört ins Reich der Märchen, dass nämlich Erwin Ross 1962 dem Schlagzeuger der [[The Beatles|Beatles]] das ikonische Beatles-„Drop T Logo“ auf die Bassdrum pinselte und [[Ringo Starr]] ihm noch zehn Mark schuldete. Den berühmten Schriftzug nämlich erfand [[Ivor Arbiter]], Besitzer eines Musikaliengeschäfts in [[London]], nachweislich erst 1963.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schiller: &amp;#039;&amp;#039;Ross, Erwin&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franklin Kopitzsch]], [[Dirk Brietzke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburgische Biografie]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7. Wallstein, Hamburg 2019, ISBN 978-3-8353-3579-0, S. 286–287&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutende Zeit von Erwin Ross begann Ende der 1960er-Jahre. Er wurde Kunstmaler und Innenausstatter. Mit seinen für die damalige Zeit sehr erotischen Darstellungen erregte er große Aufmerksamkeit. Sein Stil prägte signifikant das Straßenbild des Hamburger [[Kiez]]. Er orientierte sich an US-amerikanischen Malern wie [[Alberto Vargas]], [[George Petty]] oder [[Mel Ramos]]. Er wird in Hamburg auch der „Rubens von der Reeperbahn“ genannt. Nicht zuletzt der Freundschaft mit [[Günter Zint]] verdankt Erwin Ross seine überregionale Bekanntheit. Zint hatte sein Werk seit 1965 auf zahllosen Fotos und in Büchern verewigt und war der erste, der die Pin-ups 1990 in seinem [[Sankt-Pauli-Museum]] zeigte. Ross wurde zwar mit seinen Aktgemälden bekannt, aber er malte auch Bilder mit anderen Motiven für viele Bars auf dem Kiez. Etwa für Chong Tin Lam, der 1938 die „Hongkong-Bar“, ein Überbleibsel des [[Hamburger Chinesenviertel|Hamburger Chinesenviertels]], eröffnet hatte. Das Gemälde von Ross zeigt eine Szene aus der Heimat Tin Lams und hängt noch heute in der Bar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mirko Karsch |Titel=Street Photography Guide für Hamburg |Sammelwerk=Streetwise.Photography |Datum=2021-01-13 |Online=https://streetwise.photography/hamburg-st-pauli-street-photography-guide |Abruf=2023-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erwin Ross. Autobiografisches Porträt. In: [[Jörg Meier]], &amp;#039;&amp;#039;Ich möchte keine Minute missen. Menschen auf St. Pauli erzählen.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl., Greno, Nördlingen 1987, ISBN 3-89190-846-6. S. 48 f&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rubens von der Reeperbahn. Norbert Lorenz (Text), Hilmar Möckel (Foto).&amp;#039;&amp;#039; Verlag H.S. Sauer, Worpswede 1987, ISBN 3-926117-03-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Rubens von der Reeperbahn. Bilder von Erwin Ross.&amp;#039;&amp;#039; Junius, Hamburg 2011, ISBN 978-3-88506-461-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Harald Schiller: &amp;#039;&amp;#039;Ross, Erwin&amp;#039;&amp;#039;. In: Franklin Kopitzsch, Dirk Brietzke (Hrsg.): Hamburgische Biografie. Bd. 7. Wallstein, Hamburg 2019, ISBN 978-3-8353-3579-0, S. 286–287.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ErwinRoss.com/ Homepage von Erwin Ross]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118830473|VIAF=64804466}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ross, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ross, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wriezen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Februar 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg-Altona]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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