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	<title>Erwin Rohde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T21:06:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Rohde&amp;diff=352841&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Donaulustig: Nicht Naumburg, sondern ausgelassen auf der Leipziger Messe: http://www.nietzschesource.org/#eKGWB/BVN-1871,162</title>
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		<updated>2025-07-11T10:25:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nicht Naumburg, sondern ausgelassen auf der Leipziger Messe: http://www.nietzschesource.org/#eKGWB/BVN-1871,162&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erwin Rohde - Imagines philologorum.jpg|mini|hochkant|Erwin Rohde]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Rohde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1845]] in [[Hamburg]]; † [[11. Januar]] [[1898]] in [[Neuenheim]] bei [[Heidelberg]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Altphilologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rohde Gersdorff Nietzsche-2.JPG|mini|hochkant|Erwin Rohde mit [[Carl von Gersdorff (Kammerherr)|Carl von Gersdorff]] und [[Friedrich Nietzsche]] (v.l.), Oktober 1871 auf der Leipziger Messe]]&lt;br /&gt;
Als zweites von vier Kindern des Hamburger Arztes Franz Adolph Rohde (1813–1866) und der Bertha Maria Wilhelmina, geb. Schleiden (1813–1882) besuchte Erwin Rohde zunächst von 1852 bis 1859 die damals berühmte [[Karl Volkmar Stoy|Stoysche Anstalt]] in Jena, bevor er 1860 nach Hamburg zurückkehrte, wo er an der [[Gelehrtenschule des Johanneums]] 1864 sein Abitur machte. Im Sommersemester 1865 begann er ein Studium der Klassischen Philologie an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]]. Im folgenden Wintersemester wechselte er wie sein Kommilitone [[Friedrich Nietzsche]] an die [[Universität Leipzig]], wo seine Freundschaft mit Nietzsche begann. Zum Wintersemester 1867 ging Rohde an die [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]] und wurde dort am 9. März 1869 bei [[Otto Ribbeck]] mit einer Arbeit zu [[Iulius Pollux]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Nach einer Studienreise nach Italien habilitierte sich Rohde im Herbst 1870 in Kiel und begann zum Wintersemester als Privatdozent zu lehren; am 20. April 1872 wurde er außerordentlicher Professor. 1875 bewarb er sich um den Lehrstuhl an der [[Kaiserliche Universität Dorpat|Kaiserlichen Universität Dorpat]], den jedoch [[Wilhelm Hoerschelmann]] erhielt. 1876 nahm Rohde einen Ruf auf eine ordentliche Professur an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]] an und ging bereits zwei Jahre später, zum Wintersemester 1878/79, nach [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]]. 1886 folgte er einem Ruf an die Universität Leipzig, wechselte jedoch schon nach einem Semester im Herbst des Jahres als Nachfolger von [[Curt Wachsmuth]] an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]], deren Prorektor er 1894/95 wurde. Einen Ruf an die [[Universität Straßburg]] Anfang 1897 lehnte er ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während seiner Kieler Zeit hatte sich Rohde mit der Streitschrift &amp;#039;&amp;#039;Afterphilologie&amp;#039;&amp;#039; für die von Nietzsche in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik|Geburt der Tragödie]]&amp;#039;&amp;#039; vertretenen Thesen eingesetzt, die zuvor von [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]] scharf angegriffen worden waren. Jahre nach diesem Eintreten für Nietzsche zerbrach die Freundschaft allerdings. Dagegen blieb die Freundschaft mit [[Franz Overbeck]], die über den gemeinsamen Freund Nietzsche zustande gekommen war und sich in einem regen Briefwechsel niederschlug, bis zu Rohdes Tod bestehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erwin rohde.JPG|mini|hochkant|Grabstätte von Erwin Rohde und seiner Frau Valentine Rohde, geb. Framm auf dem [[Bergfriedhof (Heidelberg)|Heidelberger Bergfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Rohde das [[Nietzsche-Archiv]] als eine „alberne“ Idee empfand, unterstützte er es anfangs mit einigen Ratschlägen und Hilfestellungen. Nach seinem Tod berief sich [[Elisabeth Förster-Nietzsche]] auf Rohdes Unterstützung, die sie weit übertrieb. Rohdes Schüler [[Ernst Holzer]] arbeitete lange am Archiv und gab Nietzsches Philologica heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der am 8. August 1877 geschlossenen Ehe mit Valentine Framm (1859–1901) gingen vier Kinder hervor: Bertha (1878–1902), die spätere Ehefrau des Heidelberger Geographen [[Alfred Hettner]], Erwin (jun.) (1881–1915), seit 1910 Privatdozent für Pharmakologie an der Universität Heidelberg, Anna (1885–1955) und der früh verstorbene Hans Adolph (1895–1896).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rohdes Ruhestätte befindet sich auf dem [[Bergfriedhof (Heidelberg)|Heidelberger Bergfriedhof]] (Abteilung&amp;amp;nbsp;N). Sein Grabmal ist ein Obelisk aus schwarzem, polierten Granit; die Inschrift nennt seinen Namen und den seiner Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
(Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;Vollständiges Werkverzeichnis bei Marianne Haubold (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus dem Nachlass.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1. Olms, Hildesheim/Zürich/New York 2015, S. 13–28.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber Lucians Schrift &amp;#039;&amp;#039;ΛΟΥΚΙΟΣ Η ΟΝΟΣ&amp;#039;&amp;#039; und ihr Verhaeltniss zu Lucius von Patrae und den Metamorphosen des Apulejus. Eine literarhistorische Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; Engelmann, Leipzig 1869 ([https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10236863-2 Bayerische Staatsbibliothek digital]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Julii Pollucis in apparatu scaenico enarrando fontibus.&amp;#039;&amp;#039; Engelmann, Leipzig 1870 ([https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10994542-3 Bayerische Staatsbibliothek digital]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Afterphilologie. Zur Beleuchtung des von dem Dr. phil. Ulrich von Wilamowitz-Möllendorff herausgegebenen Pamphlets: „Zukunftsphilologie!“. Sendschreiben eines Philologen an Richard Wagner.&amp;#039;&amp;#039; Fritsch, Leipzig 1872 ([https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11009631-9 Bayerische Staatsbibliothek digital]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der griechische Roman und seine Vorläufer.&amp;#039;&amp;#039; Breitkopf &amp;amp; Härtel, Leipzig 1876 ([https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11337372-1 Bayerische Staatsbibliothek digital]); 3., vermehrte Auflage 1914 ([http://urn:nbn:de:bvb:355-ubr01361-3 Universität Regensburg. Universitätsbibliothek]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psyche. Seelencult und Unsterblichkeitsglaube der Griechen.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Freiburg im Breisgau 1890–1894. ({{DTAW|rohde_psyche_1894}}); 7. Auflage Tübingen 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Mohr, Tübingen 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Nietzsches Briefwechsel mit Erwin Rohde.&amp;#039;&amp;#039; Hg. von [[Elisabeth Förster-Nietzsche]] und [[Fritz Schöll]]. Berlin 1902.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Franz Overbeck Erwin Rohde. Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;. Hg. u. kommentiert v. [[Andreas Patzer]] (Supplementa Nietzscheana 1). de Gruyter, Berlin/New York 1990.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus dem Nachlass.&amp;#039;&amp;#039; Hg. von Marianne Haubold. Bd. 1–3. Olms, Hildesheim/Zürich/New York 2015–2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manuel Baumbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Rohde, Erwin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Neue Pauly]]. Supplement Bd. 6: Geschichte der Altertumswissenschaften. Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Hg. v. Peter Kuhlmann u. Helmuth Schneider. Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, S. 1075 f.&lt;br /&gt;
* [[Hubert Cancik]]: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Rohde – ein Philologe der Bismarckzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilhelm Doerr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Semper apertus. Sechshundert Jahre Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 1386–1986&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Das neunzehnte Jahrhundert: 1803–1918&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin, S. 436–505.&lt;br /&gt;
* Hubert Cancik: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Rohde.&amp;#039;&amp;#039; In: Ward W. Briggs, William M. Calder III (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Classical Scholarship. A biographical encyclopedia&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Garland reference library of the humanities.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 928). Garland, New York 1990, S. 395–404.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|761|762|Erwin Rohde|Hubert Cancik|118790951}}&lt;br /&gt;
* [[Giorgio Colli]]/[[Mazzino Montinari]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Nietzsche Briefwechsel. Kritische Gesamtausgabe, Bd. I 4: Nachbericht zur ersten Abteilung: Briefe von und an Friedrich Nietzsche 1849–1869&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin/New York 1993, S. 724–726.&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Drüll-Zimmermann|Dagmar Drüll]]: &amp;#039;&amp;#039;Heidelberger Gelehrtenlexikon, Bd. 2: 1803–1932&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin/Heidelberg 1986, S. 222 f. ISBN 978-3-642-70761-2; 2. [überarb. u. erweiterte] Aufl. Wiesbaden 2019, S. 665 f.&lt;br /&gt;
* [[Otto Crusius]]: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Rohde. Ein biographischer Versuch.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen 1902 ({{archive.org|erwinrohdeeinbi00rohdgoog}}).&lt;br /&gt;
* Gerhard Kaller, &amp;#039;&amp;#039;Rohde, Erwin&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon]], Bd. 8. Bautz, Herzberg 1994, Sp. 571–573.&lt;br /&gt;
* {{ADB|53|426|440|Erwin Rohde|[[Fritz Schöll]]|ADB:Rohde, Erwin}}&lt;br /&gt;
* August Marx, &amp;#039;&amp;#039;[https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/pageview/256876 Erwin Rohde]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Badische Biographien]], V. Teil: 1891–1901. Hg. v. Friedrich von Weech u. Albert Krieger. Winter, Heidelberg 1906, S. 661–669.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Nestle]]: &amp;#039;&amp;#039;Rohde,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Erwin Rohde. Professor der klassischen Philologie. 1845–1898&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Haering]], Otto Hohenstatt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Kohlhammer, Stuttgart 1940, S. 435–444.&lt;br /&gt;
* [[Ernest Seillière]]: &amp;#039;&amp;#039;Nietzsches Waffenbruder Erwin Rohde.&amp;#039;&amp;#039; Barsdorf, Berlin 1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118790951}}&lt;br /&gt;
* {{Teuchos-Prosopographie|Rohde.Erwin|Erwin Rohde|[[Wilt Aden Schröder]]}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|rohde_e|S|1886}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Rohde, Erwin}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rohde, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1845&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Januar 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neuenheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Donaulustig</name></author>
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