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	<title>Erwin Reisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T17:38:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Martin Reisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. November]] [[1924]] in Wielatsried, Gemeinde [[Fronreute|Fronhofen]] bei [[Ravensburg]]; † [[28. November]] [[2018]] in [[Stuttgart]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-12 |url=https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/54492367 |text=Traueranzeige Erwin Reisch |archivebot=2023-12-19 17:14:44 InternetArchiveBot}}, [[FAZ]], 5. Dezember 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Agrarökonom, Hochschullehrer und Präsident der [[Universität Hohenheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stuttgart-gedenkt.de/traueranzeige/erwinmartin-reisch Traueranzeige des Rektors der Universität Hohenheim]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war langjähriger Berater von Regierungen und Wissenschaftsorganisationen in Afrika, Südamerika und Asien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?&amp;amp;tx_ttnews%5btt_news%5d=42219&amp;amp;cHash=f7fe579b84 Würdigung von Erwin Reisch durch die Universität Hohenheim]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://opus.uni-hohenheim.de/volltexte/2021/1981/ Erwin Reisch in Gerbers biographisches Lexikon] Seite 1610&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Reisch wuchs auf einem Bauernhof in Oberschwaben auf, absolvierte das Gymnasium, wurde im Sommer 1942 zur Wehrmacht eingezogen, vertiefte in amerikanischer Gefangenschaft seine landwirtschaftlichen Kenntnisse und die der englischen Sprache. Nach seiner Entlassung arbeitete er in landwirtschaftlichen Betrieben Süddeutschlands und begann sein Landwirtschaftsstudium 1947 an der damaligen [[Landwirtschaftliche Hochschule Hohenheim|Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim]]. Im Hohenheimer Institut für Wirtschaftslehre des Landbaus legte Reisch 1952 seine Dissertation vor, betätigte sich dann kurzzeitig in der Landwirtschaftsverwaltung und Beratung, ehe er Ende 1953 als wissenschaftlicher Assistent an das Institut für Wirtschaftslehre der Hochschule Hohenheim zurückkehrte und die Leitung der landwirtschaftlichen Versuchsbetriebe übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 ging Reisch für acht Monate in die USA, um die modernen Betriebsplanungsmethoden zu studieren. Er entwickelte sie für europäische Verhältnisse weiter und habilitierte sich 1962 in Hohenheim mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die lineare Programmierung in der landwirtschaftlichen Betriebswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. In den USA verfasste er gemeinsam mit Kehrberg das Buch &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftslehre der landwirtschaftlicher Produktion&amp;#039;&amp;#039;, das 1964 in deutscher und später auch in tschechischer Sprache erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Gastdozentur an der [[Universität Göttingen]] im Jahre 1962 wurde Reisch im April 1963 als Professor für Angewandte landwirtschaftliche Betriebslehre an die Landwirtschaftliche Fakultät der [[Wissenschaftszentrum Weihenstephan|TU München-Weihenstephan]] berufen. Bereits im Frühjahr 1964 wechselte er in gleicher Eigenschaft nach Hohenheim, wo er zusätzlich noch die Oberleitung der Versuchsbetriebe übertragen bekam. Gemeinsam mit [[Günther Weinschenck]], der den Lehrstuhl für Allgemeine Betriebslehre innehatte, erreichte Reisch, dass die betriebswirtschaftliche Lehre und Forschung eine weltweite Beachtung fand und Studenten und Doktoranden aller Erdteile nach Hohenheim strömten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Ruf an die Universität Göttingen lehnte Reisch 1969 ab, um sich der Weiterentwicklung der Hohenheimer Hochschule zur Universität widmen zu können. Unter dem Präsidenten George Turner übernahm er 1970/74 das Amt des Vizepräsidenten. Zugleich galt Reischs Hauptinteresse der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied zahlreicher außeruniversitärer Fachgremien, so z.&amp;amp;nbsp;B. von 1973 bis 1992 als Präsident des [[Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft|Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft]] KTBL und dann des Hauptverbandes der landw. Buchstellen und Sachverständigen sowie als Vorstandsmitglied der [[Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft|Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft]] DLG und Schriftleitungsmitglied von Scientia Agriculturae Bohemica der [[Tschechische Agraruniversität Prag|Tschechischen Agraruniversität Prag]], besaß Reisch ein weites Wirkungsfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Groß sind auch seine Verdienste in der Beratung von Behörden und Wissenschaftseinrichtungen der Entwicklungsländer in Afrika, Südamerika und Asien. Mehrere Male bereiste Reisch die Volksrepublik China, um sie beim Aufbau des Agrar-Entwicklungszentrums CIAD zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Belastung, die sich mit der Übernahme des Präsidentenamtes der Universität Hohenheim 1986 noch erhöhte, fand er noch Zeit für die wissenschaftliche Publikationstätigkeit. Besonders hervorzuheben aus rund 50 Beiträgen ist das mit [[Jürgen Zeddies]] verfasste Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die landw. Betriebslehre – Spezieller Teil&amp;#039;&amp;#039; und sein Beitrag &amp;#039;&amp;#039;Universität Hohenheim – Eine Einrichtung der internationalen Lehre und Forschung&amp;#039;&amp;#039; in der Festschrift zu ihrem 175-jährigen Jubiläum 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reisch war seit 1947 Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Carolingia Hohenheim im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen]]. Von 1988 bis 1990 war er Vorsitzender der [[Landesrektorenkonferenz]] Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der [[Universität für Bodenkultur Wien|Hochschule für Bodenkultur Wien]], 1972&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der [[Humboldt-Universität zu Berlin]], der [[Çukurova Üniversitesi|Cukurova-Universität in Adana]], Türkei, der [[Universität Tirana]], Albanien und der [[Warschauer Naturwissenschaftliche Universität|Agraruniversität Warschau]], Polen.&lt;br /&gt;
* Ehrenprofessur der [[Chinesische Landwirtschaftsuniversität|Chinesischen Landwirtschaftsuniversität]], Peking&lt;br /&gt;
* Ehrendekan der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der [[Humboldt-Universität zu Berlin]], 1990 (für seinen Einsatz in Berlin während der Zeit der Neuprofilierung der Fakultät nach der politischen Wende)&lt;br /&gt;
* [[Freundschaftspreis (China)]]&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft&lt;br /&gt;
* [[Tilo von Wilmowsky|Tilo Freiherr von Wilmowsky]]-Medaille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theophil Gerber]]: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; NORA Verlagsgemeinschaft Dyck &amp;amp; Westerheide, Berlin 2004, ISBN 3-936735-67-0.&lt;br /&gt;
* Manfred G. Raupp: &amp;#039;&amp;#039;Probleme des Agrarmarktes in Deutschland in der Landbaumann Ackerbauschule an der Universität Hohenheim&amp;#039;&amp;#039;, 1971.&lt;br /&gt;
* [[Harald Winkel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für [[Günther Franz]]. Geschichte und Naturwissenschaft in Hohenheim&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Thorbecke, Sigmaringen 1982, ISBN 0-7181-2842-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|170141810}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|&amp;quot;Erwin Reisch&amp;quot; |NAME=„Erwin Reisch“}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-hohenheim.de/rektoren Rektoren und Präsidenten der Universität Hohenheim]&lt;br /&gt;
* [http://www.ktbl.de/ Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft Darmstadt]&lt;br /&gt;
* [https://www.dlg.org/ Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=170141810|LCCN=n83010928|VIAF=112443686}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reisch, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarökonom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hohenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Universität Hohenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politischer Berater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität für Bodenkultur Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Tirana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reisch, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reisch, Erwin Martin; Reisch, Erwin M.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrarökonom, Hochschullehrer und Präsident der Universität Hohenheim&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Wielatsried, Gemeinde Fronhofen (heute zu [[Fronreute]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. November 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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