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	<title>Erwin Rehn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:18:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Rehn&amp;diff=1815677&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Tempus: Präteritum statt Perfekt; kleine sprachliche Überarbeitung; einmalige Verlinkung desselben Namens genügt</title>
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		<updated>2025-11-27T15:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tempus: Präteritum statt Perfekt; kleine sprachliche Überarbeitung; einmalige Verlinkung desselben Namens genügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Rehn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Februar]] [[1927]] in [[Heide (Holstein)|Heide]]; † [[23. Mai]] [[2000]] in [[Lehe (Dithmarschen)|Lehe bei Lunden]]) war ein deutscher [[Autor]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleswig-Holstein, Albersdorf, Infotafel Erwin Rehn NIK 1750.jpg|mini|Informationstafel in Albersdorf]]&lt;br /&gt;
Erwin Rehn ist in Heide (Dithmarschen, Schleswig-Holstein) geboren und aufgewachsen. Nachdem er mit seinen Lehrern in Konflikt geraten war, wechselte er im Frühjahr 1941 von der Adolf-Hitler-Schule in Heide an die Mittelschule nach Albersdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marie-Elisabeth Rehn |Titel=Heider gottsleider: Kleinstadtleben unter dem Hakenkreuz: eine Biographie |Auflage=1. |Verlag=Pro Business |Ort=Berlin |Datum=2005 |ISBN=3-939000-31-0 |Seiten=143-144}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur gleichen Zeit kam er in Kontakt mit niederländischen und dänischen [[Zwangsarbeiter]]n, die er als Kurier bei der Verbreitung von Nachrichten über den Kriegsverlauf und Boykottaufrufen unterstützte. Nach zweimaliger Verwarnung wurde er 1943 im Alter von 16 Jahren wegen Konspiration mit Ausländern, der Erstellung und Verbreitung von [[Flugblatt|Flugblättern]] aus den Reihen der [[Hitlerjugend]] unehrenhaft entlassen und durch die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet. Er war im [[KZ Moringen|Jugendkonzentrationslager Moringen]] bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] inhaftiert, wo er unter kräftezehrender Schwerstarbeit und Lagerstrafen wie Strafsport und Essensentzug litt.&amp;lt;ref&amp;gt;gedenkstaette-moringen.de: [http://www.gedenkstaette-moringen.de/thema/generationen/Rehn/rehn.html &amp;#039;&amp;#039;„Ich bin die Tochter von ´Lagerzögling´ 933“&amp;#039;&amp;#039;], Rede der Tochter Marie-Elisabeth Rehn an der Gedenkstätte Moringen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nachkriegsjahren bemühte sich Rehn zunächst erfolglos um Anerkennung und Entschädigung als [[Verfolgter des Naziregimes]]: Sein Entschädigungsantrag wurde 1955 durch das Landesentschädigungsamt Schleswig-Holstein mit der Begründung abgelehnt, die Festnahme und Inhaftierung beruhe „auf einem Verhalten, das nicht nur nach nationalsozialistischer Auffassung eine strafbare Handlung, nämlich ein landesverräterisches Delikt, darstellt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Krause |Titel=Jugendwohlfahrt im Nationalsozialismus |Sammelwerk=Betrifft Justiz |Nummer=103 |Verlag=Betrifft Justiz e.V. |Ort=Mühltal |Datum=2010 |Seiten=358}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1970 [[Emigration|emigrierte]] Rehn mit Frau und Kind nach [[Israel]], 1973 nach [[Kreta]]. Wegen eines [[Leber]]schadens aufgrund langzeitig eingenommener [[Tuberkulose]]heilmittel als Spätfolgen der Haft stellte die Familie in Stuttgart in einem langwierigen Verfahren einen „Verschlimmerungsantrag“. 1984 verließ Rehn erneut Deutschland und siedelte nach [[Straßburg]] über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dokument&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gedenkstaette-moringen.de/fileadmin/user_upload/Bilder/4_Archiv_und_Dokumentation/Rundbriefe/dokumente_2000.pdf |titel=&amp;#039;&amp;#039;Rundbrief der Lagergemeinschaft und Gedenkstätte KZ Moringen&amp;#039;&amp;#039; |werk=gedenkstaette-moringen.de |hrsg= |datum=2000 |seiten=21 |format=PDF; 3,1 MB |abruf=2025-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter [[Marie-Elisabeth Rehn]] schilderte in &amp;#039;&amp;#039;Heider Gottsleider&amp;#039;&amp;#039; (1992) das Leben ihres Vaters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dithmarschen-wiki.de/Rehn%2C_Erwin |text=Eintrag zu Erwin Rehn im Dithmarschen-Wiki |wayback=20151203174439}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin stellt sie fest, dass die zweijährige Haft die alles beherrschende, zentrale Erfahrung im Lebens des Vaters war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dokument&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Erwin Rehn (Albersdorf).jpg|mini|Stolperstein für Erwin Rehn]]&lt;br /&gt;
Am 18. August 2011 verlegte [[Gunter Demnig]] einen [[Stolpersteine|Stolperstein]] zum Gedenken an Erwin Rehn am Kapellenplatz in [[Albersdorf (Holstein)]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dithmarscher Landeszeitung: {{Webarchiv |url=http://zeitungen.boyens-medien.de/aktuelle-nachrichten/zeitung/artikel/albersdorf-aktion-stolperstein-am-kapellenplatz.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Albersdorf: Aktion Stolperstein am Kapellenplatz.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140502155416}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. November 2025 verlegte er einen weiteren [[Stolpersteine|Stolperstein]] zum Gedenken an Erwin Rehn in Heide in der Husumer Straße 9.&amp;lt;ref&amp;gt;Dithmarscher Landeszeitung: [https://www.boyens-medien.de/artikelansicht/heide-achter-stolperstein-in-heide-erinnert-an-widerstandskaempfer-erwin-rehn-97923.html &amp;#039;&amp;#039;Achter Stolperstein in Heide erinnert an Widerstandskämpfer Erwin Rehn&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heet de Wiehnachtsmann Fiete?&amp;#039;&amp;#039; Pro Business, Berlin 2005, ISBN 3-939000-30-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichten un Döntjes um min Mudder ehr Kokbook.&amp;#039;&amp;#039; Rummelpott, Konstanz 1991, ISBN 3-928595-00-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stillschweigs.&amp;#039;&amp;#039; Hartung-Gorre, Konstanz 1998, ISBN 3-89649-259-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Guse: &amp;#039;&amp;#039;Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben. Eine Ausstellung zu den Jugend-Konzentrationslagern Moringen und Uckermark 1940-1945.&amp;#039;&amp;#039; Moringen/Liebenau 1997.&lt;br /&gt;
* Marie-Elisabeth Rehn: &amp;#039;&amp;#039;Heider Gottsleider. Kleinstadtleben unter dem Hakenkreuz: Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-939000-31-0, 2. Auflage. Konstanz 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119097923}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119097923|LCCN=n99833012|VIAF=117066880}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rehn, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Jugendwiderstands im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Moringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kreis Dithmarschen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dithmarschen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Schleswig-Holstein ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rehn, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Autor und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heide (Holstein)|Heide]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Mai 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lehe bei Lunden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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