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	<title>Erwin Ratz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Ratz&amp;diff=897669&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HelgeRowold: /* Leben */ Grammatik korrigiert</title>
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		<updated>2025-04-16T18:42:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Ratz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Dezember]] [[1898]] in [[Graz]]; † [[12. Dezember]] [[1973]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Musiktheorie|Musiktheoretiker]] und [[Musikwissenschaft]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin Ratz studierte 1918  bis 1922 bei [[Guido Adler (Musikwissenschaftler)|Guido Adler]] am Institut für Musikwissenschaft der [[Universität Wien]]. Von 1917 bis 1920 besuchte er bei [[Arnold Schönberg]] das Seminar für [[Komposition (Musik)|Komposition]]. Zu Schönbergs Schülerkreis gehörten neben anderen die Pianistin Olga Novakovic und [[Hanns Eisler]], mit denen Ratz befreundet war.&lt;br /&gt;
Für Ratz war Schönberg die zentrale Persönlichkeit seiner Jugend. Der Unterricht bei ihm gehörte zu den entscheidenden Grundlagen von Ratz’ Denken. Um das Schaffen Schönbergs einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, organisierte er 1918 „zehn öffentliche Proben zu Schönbergs [[1. Kammersinfonie (Schönberg)|Kammersinfonie]]“, eine Veranstaltungsreihe, aus der im November 1918 der „Verein für musikalische Privataufführungen“ hervorging.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave Ratz Erwin.jpg|mini|hochkant=0.8|Grabstätte von Erwin Ratz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finanzielle Probleme veranlassten Ratz, 1921 eine Stelle als Sekretär am [[Bauhaus]] in Weimar anzunehmen. Für »Ratz war diese Zeit intensivsten künstlerischen Lebens äußerst prägend. Die Vielzahl und Reichhaltigkeit der Eindrücke und die lebensumfassende Kunsthaltung am Bauhaus, die auch ein Interesse an den neuesten musikalischen Entwicklungen einschloss, gehörten zu den entscheidenden Impulsen seines Lebens.«&amp;lt;ref&amp;gt;Kretz 1996, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rückkehr nach Wien erfolgte 1922 oder 1923.&amp;lt;ref&amp;gt;Kretz 1996, S. 38, Fn. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] übernahm Ratz 1945 einen Lehrauftrag für [[Formenlehre (Musik)|Formenlehre]] an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Akademie für Musik und darstellende Kunst]] in Wien und arbeitete als Herausgeber für die [[Universal Edition]] Wien (Klaviersonaten und Klaviervariationen Beethovens, Klaviersonaten Schuberts). 1957 erhielt er den Professorentitel.&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1968 engagierte er sich (ab 1952 in leitender Position) bei der österreichischen Sektion der [[Internationale Gesellschaft für Neue Musik|Internationalen Gesellschaft Neuer Musik]] (IGNM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationales Renommee erlangte Ratz als Präsident der 1955 gegründeten [[Internationale Gustav Mahler Gesellschaft|Gustav Mahler-Gesellschaft]]. Unter seinen musiktheoretischen und -wissenschaftlichen Werken ist besonders die Herausgabe der Gesamtausgabe [[Gustav Mahler]]s und die &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die musikalische Formenlehre&amp;#039;&amp;#039; hervorzuheben. Hierin geht Ratz »von der Vorstellung einer ›Urform‹ aus, die analog der ›Urpflanze in der Metamorphosenlehre [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]]‹ allen musikalischen Formen zugrunde liege. Eine [[Fuge (Musik)|Fuge]] besteht nach Ratz aus drei durch [[Zwischenspiel]]e verbundenen [[Durchführung (Musik)|Durchführungen]]; dass sich Literaturbeispiele dem kaum fügen, ändere nichts an dieser ›Idee der Fuge‹. Und indem Ratz’ Formenlehre ausschließlich [[Johann Sebastian Bach|Bach]] und [[Beethoven]] aus wechselseitiger Perspektive betrachtet – um nachzuweisen, dass Bachs [[Invention]]en und Beethovens [[Klaviersonate]]n auf ›gemeinsamen Schaffensgrundlagen‹ beruhen –, geht es ihm letztlich darum, ›Prinzipien zu finden, die allen Formen gemeinsam sind‹«.&amp;lt;ref&amp;gt;Clemens Kühn, 2005. Online:  [https://www.gmth.de/zeitschrift/artikel/528.aspx Kühn 2005]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Grabstätte befindet sich auf dem [[Döblinger Friedhof]] (Gr. 33, R. 1, Nr. 30) in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien]] in Silber (26. Februar 1969)&lt;br /&gt;
* [[Gerechte unter den Völkern|Gerechter unter den Völkern]] (25. November 2014)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wien.diplo.de/Vertretung/wien/de/Aktuelle__Themen/Gerechte__unter__den__V_C3_B6lkern__Seite.html |wayback=20161104013943 |text=Lonny und Erwin Ratz – „Gerechte unter den Völkern“. |archiv-bot=2019-04-09 10:44:15 InternetArchiveBot}} Deutsche Botschaft Wien&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die musikalische Formenlehre. Über Formprinzipien in den Inventionen J. S. Bachs und ihre Bedeutung für die Kompositionstechnik Beethovens.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1951. (Die erste Auflage erschien im Österreichischen Bundesverlag, die zweite und dritte, erweiterte und neugestaltete Auflage wurden 1968 und 1973 von der Universal Edition Wien verlegt, ISBN 3-7024-0015-X).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Kretz: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Ratz: Leben und Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-631-49520-X&lt;br /&gt;
* Clemens Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Form. Theorie, Analyse, Lehre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie&amp;#039;&amp;#039; (= ZGMTH), 2–3/2 (2005), Hildesheim 2007, ISBN 978-3-487-13514-4, S. 203 f.&lt;br /&gt;
* Ulrich Kaiser: [https://musikanalyse.net/tutorials/erwin-ratz/ &amp;#039;&amp;#039;Erwin Ratz und die funktionelle Formenlehre.&amp;#039;&amp;#039;] musikanalyse.net, 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119388936}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang G. Vögele: [https://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&amp;amp;id=1043 Erwin Ratz.]&lt;br /&gt;
* [https://embassies.gov.il/vienna/NewsAndEvents/Documents/Rettungsgeschichte%20E_L_Ratz.pdf Erwin und Lonny Ratz: Gerechte unter den Völkern.] (PDF; 101&amp;amp;nbsp;kB) Israelische Botschaft in Österreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119388936|LCCN=no/88/1631|VIAF=102337727}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ratz, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler von Arnold Schönberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mahler-Forscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ratz, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Musiktheoretiker und Musikwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Dezember 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]], Steiermark&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HelgeRowold</name></author>
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