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	<title>Erwin Rahr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:12:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Rahr&amp;diff=2306505&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst</title>
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		<updated>2025-01-16T08:55:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Vladimir Rahr.jpg|miniatur|Erwin Rahr]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin (Wladimir) Rahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Januar]] [[1880]] in [[Kuressaare|Arensburg]], [[Gouvernement Livland]], [[Russisches Kaiserreich|Russisches Reich]]; † [[16. April]] [[1919]] in [[Jelgava|Mitau]], [[Gouvernement Kurland|Kurland]], [[Lettland]]) war ein deutsch-baltischer Offizier, Oberst der Kaiserlich-Russischen Armee, Teilnehmer des [[Russisch-Japanischer Krieg|Russisch-Japanischen Krieges]], des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und des [[Russischer Bürgerkrieg|Russischen Bürgerkrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Erwin Rahr entstammte einem [[Deutsch-Balten|deutsch-baltischen]] Kaufmannsgeschlecht skandinavischer Herkunft aus [[Kuressaare|Arensburg]] auf der zum [[Gouvernement Livland]] des Russischen Reiches gehörenden Insel [[Saaremaa|Ösel]]. Er war der Sohn von &amp;#039;&amp;#039;Theodor Rahr&amp;#039;&amp;#039; (1845–1917) und &amp;#039;&amp;#039;Luise Pietsch&amp;#039;&amp;#039; (1847–1908). Obwohl sein Vater [[Orthodoxe Kirchen|orthodox]] war, wurden alle Kinder nach der Konfession der Mutter [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherisch]] getauft. 1899 beendete er das Gymnasium in Arensburg, wonach er an der Alexej-Militärschule in [[Moskau]] studierte und diese am 13. August 1901 im Range eines [[Leutnant]]s des in [[Jelgava|Mitau]] stationierten 114. Nowotorgschen Infanterieregiments verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Russisch-Japanischer Krieg|Russisch-Japanischen Krieges]] 1904 ließ er sich freiwillig ins Welikoluzker 12. Infanterieregiment überführen, in dessen Reihen er an den Kämpfen in der [[Mandschurei]] teilnahm. In der [[Schlacht von Mukden]] wurde er verwundet, kehrte jedoch schon bald an die Front zurück und wurde mit mehreren Orden ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriege wurde er Ausbilder im Ersten Moskauer Kadettenkorps, gleichzeitig unterrichtete er an der Alexej-Militärschule die deutsche Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er [[Oberst]]. Er kommandierte ein Bataillon des 4. Neswischski-Grenadierregiments. Um eines Glaubens mit seinen Soldaten zu sein, konvertierte er 1915 zur [[Orthodoxe Kirchen|Orthodoxie]] und nahm den Namen &amp;#039;&amp;#039;Wladimir&amp;#039;&amp;#039; an. Im Mai 1916 wurde er beim Angriff der Deutschen auf [[Baranowitschi]] schwer verwundet. Während seiner Heilungsphase wurde er vorübergehend zum Direktor des Ersten Moskauer Kadettenkorps in Moskau ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der [[Oktoberrevolution]] 1917 organisierte Rahr in Moskau mit Hilfe der [[Kadett (Militär)|Kadettenschüler]] der oberen Jahrgänge die Verteidigung der Kasernen des Ersten Kadettenkorps im Moskauer Stadtteil [[Lefortowo]] gegen die [[Bolschewiki]]. Als die Kasernen nach mehreren Kampftagen schließlich unter Artilleriefeuer genommen wurden und vom Oberbefehlshaber des Moskauer Militärkreises [[Konstantin Iwanowitsch Rjabzew|Konstantin Rjabzew]] keine Anweisungen erfolgten, entließ Rahr die Kadettenschüler in Zivilkleidung verkleidet nach Hause, um sie vor der Gefangenschaft oder dem Erschießen zu bewahren. Er selbst schloss sich der Verteidigung des [[Kreml]] durch die [[Fahnenjunker|Junker]] an. Nach der Kapitulation des Kreml tauchte er unter. 1918 gelangte er mit seiner Familie in einem Flüchtlingszug von [[Deutschbalten]] und [[Letten]] in das unter deutscher Besatzung stehende [[Riga]]. Kurz vor der Besetzung Rigas durch die [[Rote Armee]] im Januar 1919 schickte er seine Familie in Sicherheit nach Deutschland. Er selbst übernahm das Kommando des 3. Zuges der [[Baltische Landeswehr|Baltischen Landeswehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug der [[Weiße Armee|Weißen Truppen]] und der [[Baltische Landeswehr|Baltischen Landeswehr]] aus Riga trat er in [[Liepāja|Libau]] der Freiwilligenabteilung des Fürsten [[Anatol Pawlowitsch Lieven|Anatol P. Liewen]] bei, der ihn zu seinem Stellvertreter ernannte. Am 18. März 1919 vertrieben die russische Libauer Freiwilligenabteilung und die Baltische Landeswehr die Rote Armee aus Mitau. Nach einer Inspektion des städtischen Gefängnisses erkrankte Rahr an [[Flecktyphus]] und starb am 16. April 1919. Er wurde mit [[Begräbnis mit militärischen Ehren|militärischen Ehren]] auf dem russischen Friedhof in Mitau beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
1905 heiratete Rahr &amp;#039;&amp;#039;Julia Hom&amp;#039;&amp;#039; (1877–1957), mit der er drei Kinder hatte: &amp;#039;&amp;#039;Karin&amp;#039;&amp;#039; (* 1906 in [[Jekaterinburg]]; † 1993 in [[Hamburg]]), &amp;#039;&amp;#039;Wladimir&amp;#039;&amp;#039; (* 1908) und &amp;#039;&amp;#039;Lew&amp;#039;&amp;#039; (1910–1935).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Rahr hatte acht Geschwister:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Arved Rahr&amp;#039;&amp;#039; (* 1873 in [[Kuressaare|Arensburg]]; † 1932 in [[Moskau]]).&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Erich Rahr&amp;#039;&amp;#039; (* 1875 in Arensburg; † 1934 in Moskau) war Kinderarzt in Moskau. Er fiel dem [[Großer Terror (Sowjetunion)|Stalinschen Terror]] zum Opfer.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Oskar Rahr&amp;#039;&amp;#039; (* 1876 in Arensburg; † 1919 in [[Kuivastu|Moonsund]]) war Verwalter der Ländereien der [[Buxthoeven (Adelsgeschlecht)|Familie Buxthoeven]] auf [[Muhu|Moon]] und [[Saaremaa|Ösel]] und wurde von meuternden estnischen Rekruten ermordet.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Axel Rahr&amp;#039;&amp;#039; (* 1878 in Arensburg; † 1953 in [[Ulm]]).&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Erika Rahr&amp;#039;&amp;#039; (* 1882 in Arensburg; † 1889 in Arensburg).&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Arvor Rahr&amp;#039;&amp;#039; (* 1882 in Arensburg).&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Luise Karelski&amp;#039;&amp;#039; (* 1883 in Arensburg).&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Margarethe Rahr&amp;#039;&amp;#039; (* 1888 in Arensburg; † 1972 in [[Regensburg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
* Kurt v. Braatz: &amp;#039;&amp;#039;Fürst Anatol Pawlowitsch Lieven. Im Kampfe gegen den Baltischen Separatismus, Russischen Bolschewismus und die Awaloff-Bermondt-Affäre.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1926.&lt;br /&gt;
* Pamjatka Liwenza: (Das Gedenkbuch des Lievenkämpfers) Riga 1929. (russisch)&lt;br /&gt;
* Beloje Delo. &amp;#039;&amp;#039;Letopis&amp;#039; beloi bor&amp;#039;by&amp;#039;&amp;#039; (Die Weiße Sache. Chronik des weißen Kampfes) (russisch). Band 4. Verlag „Mednyi Vsadnik“. Berlin 1927.&lt;br /&gt;
* Sluschba svjasi Liwenzew i Sewerosapadnikow (Der Verbindungsdienst der Lievenkämpfer und der Nordwestarmee) (russisch). Berlin 1931.&lt;br /&gt;
* [[Gleb Rahr]]: &amp;#039;&amp;#039;I budet nasche pokolenje dawat’ istorii ottschet. Vospominanija&amp;#039;&amp;#039; (Und unsere Generation wird vor der Geschichte Rechenschaft ablegen. Erinnerungen) (russisch), Verlag Russkij Put&amp;#039;, Moskau 2011, ISBN 978-5-85887-382-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://dokumente.ios-regensburg.de/amburger/index.php?id=75050 Erik-Amburger-Liste der Baltendeutschen im Russischen Reich]&lt;br /&gt;
* [http://www.belrussia.ru/page-id-1610.html Artikel über Erwin Rahr (russ.)]&lt;br /&gt;
* [http://his.1september.ru/article.php?ID=200404104 Kto posylal ich na smert&amp;#039;. Die Oktoberkämpfe 1917 in Moskau (russ.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.rulife.ru/mode/article/360/ Krowawaja nedelja. Die Verteidigung Moskaus gegen die Bolschewiki (russ.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.proza.ru/2008/07/25/342 Der vergessene Krieg. Deutsche Freiwillige in der russischen Nordwestarmee (russ.)]&lt;br /&gt;
* [http://whiterussia1.narod.ru/CITIZI/SEVZAPA.htm Der Stab der Nordwestarmee (russ.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rahr, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Baltische Landeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Russischen Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119006670X|LCCN=|NDL=|VIAF=5486156317464702350004}}&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rahr, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rahr, Erwin Theodor (vollständiger Name); Rahr, Wladimir Fjodorowitsch (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Oberst der kaiserlich-russischen Armee, Teilnehmer des Russisch-Japanischen Krieges, des Ersten Weltkrieges und des Russischen Bürgerkrieges&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kuressaare|Arensburg]], Livland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. April 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jelgava|Mitau]], Kurland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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