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	<title>Erwin Planck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T00:04:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Planck&amp;diff=262737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Ehrungen */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-24T20:53:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erwin Planck.jpg|mini|hochkant|Erwin Planck (um&amp;amp;nbsp;1932)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Planck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. März]] [[1893]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[23. Januar]] [[1945]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[politischer Beamter]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] gegen den [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin Planck wurde als viertes Kind des Physikers [[Max Planck]] und seiner ersten Frau Marie geborene [[Merck (Familie)|Merck]] geboren. Nach dem Abitur am [[Joachimsthalsches Gymnasium|Joachimsthalschen Gymnasium]] in Berlin 1911 trat Planck in die [[preußische Armee]] ein und wurde Offizier. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] geriet er 1914 in französische [[Kriegsgefangenschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://des.genealogy.net/search/show/338456 Auszug aus den Deutschen Verlustlisten (Preuß. 275) vom 15. Juli 1915, S. 7613]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Rückkehr war er im [[Generalstab]] tätig, wo er erstmals [[Kurt von Schleicher]] begegnete. Daraus entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Schleicher, der Leiter der politischen Abteilung war, holte ihn 1920 ins [[Reichswehrministerium]] und schickte ihn als Verbindungsmann in die [[Reichskanzlei]]. 1923 heiratete Planck die spätere Ärztin Nelly Schoeller (1903–1975), jüngste Tochter des bekannten [[Berlin]]er Bankiers und Geheimen [[Seehandlungsgesellschaft|Seehandlungsrats]] [[Alexander Schoeller]]. 1926 wechselte Planck nach seinem Ausscheiden aus der [[Reichswehr]] als [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] ganz in die Reichskanzlei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde er [[Staatssekretär]] unter den Reichskanzlern [[Franz von Papen]] und von Schleicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] 1933 wurde Planck aus dem Staatsdienst [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|entlassen]] und ging für ein Jahr nach [[Ostasien]]. Kurz nach seiner Rückkehr wurde von Schleicher von der [[Schutzstaffel|SS]] beim sogenannten [[Röhm-Putsch]] erschossen. Vergeblich bemühte Planck sich danach um die Aufklärung des Mordes an seinem Freund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wechselte Planck in die Wirtschaft und wurde leitender Angestellter des [[Otto-Wolff-Konzern]]s in [[Köln]]. 1939 übernahm er die Leitung der Filiale in Berlin. 1941 hatte er ein Mandat im Aufsichtsrat der [[Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft|Deutschen Effecten- und Wechselbank, Frankfurt-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1939 wandte sich eine Gruppe mit dem preußischen Finanzminister [[Johannes Popitz]], Planck und dem Reichsbankpräsidenten [[Hjalmar Schacht]] an General der Infanterie [[Georg Thomas (General)|Georg Thomas]], den Chef des Wehrwirtschafts- und Rüstungsamtes im [[Oberkommando der Wehrmacht|Oberkommando der Wehrmacht (OKW)]], um den bevorstehenden Krieg zu verhindern. Daraufhin verfasste dieser eine Denkschrift, die er seinem Vorgesetzten, dem Chef des OKW [[Wilhelm Keitel]], vorlegte. In der Denkschrift war dargelegt, dass der Krieg gegen [[Zweite Polnische Republik|Polen]] einen Weltkrieg auslösen würde, den Deutschland auf Grund massiver Nachschubprobleme nicht gewinnen könnte. Keitel wiegelte ab, dass [[Adolf Hitler|Hitler]] keinen solchen Krieg plane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 entwarfen Planck, Popitz, [[Ulrich von Hassell]] und [[Ludwig Beck (General)|Ludwig Beck]] ein „Vorläufiges Staatsgrundgesetz“ in der Annahme, dass der bevorstehende Angriff der [[Westmächte]] Hitler rasch stürzen würde. Auch in der Folge blieb Planck im Widerstand gegen das Regime aktiv und beteiligte sich in der Gruppe um [[Carl Friedrich Goerdeler|Goerdeler]] auch am [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentat auf Hitler]]. Er wurde am 23. Juli 1944 verhaftet, in das [[Topographie des Terrors|Berliner Hauptquartier]] der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] gebracht und vom „[[Volksgerichtshof]]“ am 23. Oktober 1944 [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]]. Am 23. Januar 1945 wurde er im [[Gedenkstätte Plötzensee|Strafgefängnis Berlin-Plötzensee]] [[Erhängen|erhängt]]. Sein Vater hatte Hitler vergebens gebeten, als Dank des deutschen Volkes für seine Lebensarbeit seinen Sohn zu begnadigen und die Todesstrafe in eine Freiheitsstrafe umzuwandeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Max Planck&amp;quot;&amp;gt;[[Dieter Hoffmann (Historiker)|Dieter Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Max Planck. Die Entstehung der modernen Physik&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56242-6, S. 104 ([http://books.google.de/books?id=hQN10R22-IwC&amp;amp;pg=PA104&amp;amp;dq=%22Carl+Still%22+-Besinnung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=muaLT6fMJpD1sgbunKXlCw&amp;amp;ved=0CGQQ6AEwCTgo#v=onepage&amp;amp;q=%22Carl%20Still%22%20-Besinnung&amp;amp;f=false Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Hinrichtung seines Sohnes schrieb er an [[Arnold Sommerfeld]]: „Mein Schmerz ist nicht mit Worten auszudrücken. Ich ringe nur um die Kraft, mein zukünftiges Leben durch gewissenhafte Arbeit sinnvoll zu gestalten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Max Planck&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nelly Planck starb 1975 und wurde auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]] beigesetzt. Der Grabstein trägt eine Gedenkinschrift an Erwin Planck.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|239196980|Grabstätte Nelly Planck|Abruf=2022-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Bundesallee 1-12 (Wilmd) Königliches Joachimsthalsches Gymnasium.JPG|mini|Gedenktafel für [[Paul von Hase (Widerstandskämpfer)|Paul von Hase]], [[Ernst von Harnack]] und Erwin Planck am Joachimsthalschen Gymnasium]]&lt;br /&gt;
* Eine Gedenktafel für Erwin Planck befindet sich an seiner alten Schule, dem [[Joachimsthalsches Gymnasium|Joachimsthalschen Gymnasium]] in [[Berlin-Wilmersdorf]], Bundesallee 1–12. ([https://luise-berlin.de/gedenktafeln/cha/h/harnack_ernst_wolfgang_alexan.htm Gedenktafel] beim [[Luisenstädtischer Bildungsverein|Luisenstädtischen Bildungsverein]])&lt;br /&gt;
* In [[München]] ist der [[Liste Münchner Straßennamen/E|Erwin-Planck-Weg]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In Koblenz ist die Erwin-Planck-Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|500|501|Planck, Erwin|[[Heinz Boberach]]|124996752}}&lt;br /&gt;
* Astrid von Pufendorf:&amp;#039;&amp;#039; Die Plancks – eine Familie zwischen Patriotismus und Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 2006, ISBN 978-3-549-07277-6.&lt;br /&gt;
* [[Steffen Schroeder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor]].&amp;#039;&amp;#039; Roman. Rowohlt, Berlin 2022, ISBN 978-3-7371-0156-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|124996752}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|erwin-planck}}&lt;br /&gt;
* Astrid von Pufendorf: [https://www.cicero.de/kapital/wie-hitler-planck-umbrachte/37315 &amp;#039;&amp;#039;Wie Hitler Planck umbrachte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cicero (Zeitschrift)|Cicero]]&amp;#039;&amp;#039;, März 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chefs der Reichskanzlei}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124996752|LCCN=nr2006008667|VIAF=67414038}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Planck, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Max Planck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Planck|Erwin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goerdeler-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Planck, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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