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	<title>Erwin Negelein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T10:01:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Negelein&amp;diff=1895452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Innerstream: /* Wissenschaftliches Wirken */</title>
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		<updated>2024-12-12T00:40:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wissenschaftliches Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sabina Grzimek - Erwin Negelein.jpg|miniatur|hochkant|Büste Negeleins auf dem Biomedizinischen Campus Berlin-Buch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Grab Erwin Negelein.jpg|miniatur|hochkant|Das Grab von Erwin Negelein und seiner Ehefrau Marta geborene Geßler auf dem Evangelischen Friedhof Buch in Berlin.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Negelein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[15. Mai]] [[1897]] in [[Berlin]]; †&amp;amp;nbsp;[[7. Februar]] [[1979]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Biochemiker]] und [[Zellbiologie|Zellbiologe]], der als Mitarbeiter von [[Otto Warburg (Biochemiker)|Otto Warburg]] und [[Karl Lohmann (Biochemiker)|Karl Lohmann]] tätig war. Ab 1955 wirkte er als Professor an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]], von 1961 bis 1964 dann als Direktor des [[Institut für Zellphysiologie (DAW)|Instituts für Zellphysiologie]] der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin]]. Er untersuchte insbesondere verschiedene [[Enzym]]e des [[Stoffwechsel]]s der [[Kohlenhydrate]] und [[Aminosäuren]], und entdeckte 1939 die auch als „Negelein-Ester“ bezeichnete Verbindung [[1,3-Bisphosphoglycerat|1,3-Diphosphoglycerat]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Negelein1939&amp;quot;&amp;gt;Erwin Negelein, Heinz Brömel: &amp;#039;&amp;#039;R-Diphosphoglycerinsäure, ihre Isolierung und Eigenschaften.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[FEBS Journal|Biochemische Zeitschrift]].&amp;#039;&amp;#039; 303/1939. Springer, S.&amp;amp;nbsp;132–144&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Zwischenprodukt der [[Glykolyse]] und der [[Gluconeogenese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Negelein wurde 1897 als Sohn eines [[Tischler]]meisters in Berlin geboren. Er absolvierte zunächst eine [[Mechaniker]]ausbildung und war anschließend ab 1919 am&amp;amp;nbsp;– vom späteren Nobelpreisträger Otto Warburg geleiteten&amp;amp;nbsp;– Kaiser-Wilhelm-Institut für Zellphysiologie in seiner Heimatstadt tätig. Nachdem er 1927 auf Anraten von Warburg das [[Reifezeugnis]] erworben hatte, absolvierte er berufsbegleitend ein [[Chemie]]studium an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]], das er 1932 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] abschloss. Bereits vorher veröffentlichte er zwischen 1920 und 1930 zusammen mit Warburg über 20 [[wissenschaftliche Publikation]]en, darunter Arbeiten zur [[Warburg-Hypothese]] über den [[Glucose]]stoffwechsel von [[Tumor]]en. Von 1932 bis 1945 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am [[Kaiser-Wilhelm-Institut für Zellphysiologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Erwin Negelein in [[Berlin-Buch]] am [[Institut für Medizin und Biologie]] der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, der späteren [[Akademie der Wissenschaften der DDR]], tätig. In der Abteilung Biochemie fungierte er zunächst als Stellvertreter des Abteilungsleiters [[Karl Lohmann (Biochemiker)|Karl Lohmann]], später übernahm er die Leitung der Abteilung Zellphysiologie. Ab 1955 wirkte er darüber hinaus als Titularprofessor für physiologische Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach der Aufteilung des Bucher Akademieinstituts in mehrere Einzelinstitute im Jahr 1961 wurde er Direktor des neu entstandenen [[Institut für Zellphysiologie (DAW)|Instituts für Zellphysiologie]]. Sein Nachfolger in dieser Funktion war ab 1964 [[Heinz Bielka]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Negelein war ab 1921 verheiratet und Vater eines Sohns und einer Tochter. Er starb 1979 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1,3-Bisphosphoglyceric acid.svg|miniatur|Strukturformel des Negelein-Esters&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABC Chemie&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brockhaus ABC Chemie&amp;#039;&amp;#039;, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 929.&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[1,3-Bisphosphoglycerat|1,3-Diphosphoglycerat]])]]&lt;br /&gt;
Erwin Negelein beschäftigte sich während seiner Zeit am Kaiser-Wilhelm-Institut für Zellphysiologie vor allem mit der Reindarstellung von [[Enzym]]en des [[Stoffwechsel]]s der [[Kohlenhydrate]] und [[Aminosäuren]]. So gelang ihm die erstmalige [[Kristallisation]] der Enzyme [[Alkoholdehydrogenase]] und [[Pyruvatkinase]]. Darüber hinaus trug er zur Aufklärung von Struktur und Funktion von [[Nicotinamidadenindinukleotidphosphat]] (NADP) bei. Während seiner Zeit an den Akademieinstituten in Berlin-Buch wandte er sich [[In vitro|In-vitro-Untersuchungen]] zum Wachstum und Stoffwechsel von Tumoren zu und leistete insbesondere bei der Entwicklung von Methoden zur Wirkprüfung von [[Zytostatikum|Zytostatika]] grundlegende Beiträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Erinnerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Negelein wurde 1962 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Bronze ausgezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 6. Oktober 1962, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1972 zum Ehrenmitglied der Biochemischen Gesellschaft der DDR ernannt. An ihn erinnern das nach ihm benannte Erwin-Negelein-Haus, ein 1998 errichtetes biotechnologisches Laborgebäude auf dem biomedizinischen Campus Berlin-Buch ({{Coordinate|text=Erwin-Negelein-Haus|NS=52.626088|EW=13.501344|type=landmark|region=DE-BE|name=Erwin-Negelein-Haus}}), sowie eine vor dem Gebäude aufgestellte Portraitbüste der Bildhauerin [[Sabina Grzimek]]. Die von ihm entdeckte Substanz 1,3-Diphosphoglycerat, ein [[Stoffwechselintermediat|Zwischenprodukt]] des Kohlenhydrat-Stoffwechsels im Rahmen der [[Glykolyse]] und der [[Gluconeogenese]], wird auch als „Negelein-Ester“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|31|32|Negelein, Erwin|August W. Holldorf|122064461}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographien. Erwin Negelein.&amp;#039;&amp;#039; In: Heinz Bielka: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der medizinisch-biologischen Institute Berlin-Buch.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Auflage. Springer-Verlag, Berlin und Heidelberg 2002, ISBN 978-3-540-42842-8, S.&amp;amp;nbsp;177/178&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Thomas Eichhorst: &amp;#039;&amp;#039;Vom Mechaniker Warburgs zum Professor: Zum Wirken des Biochemikers Erwin Negelein (1897–1979).&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122064461}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122064461|VIAF=72265832}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Negelein, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zellbiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Negelein, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Biochemiker und Zellbiologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Innerstream</name></author>
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