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	<title>Erwin Nöldner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:07:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_N%C3%B6ldner&amp;diff=1012018&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_N%C3%B6ldner&amp;diff=1012018&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-17T17:25:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Nöldner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1913]] in [[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]]; † [[6. November]] [[1944]] im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]]) war ein deutscher [[Kommunismus|Kommunist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] gegen den [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nöldner wohnte in [[Bezirk Lichtenberg|Lichtenberg]], Ortsteil [[Berlin-Rummelsburg|Rummelsburg]], in der Türrschmidtstraße&amp;amp;nbsp;16. Als Zehnjähriger trat er dem [[Jung-Spartakus-Bund]] bei. Nach dem Schulbesuch erlernte er den Beruf eines Schlossers, wurde jedoch bald nach Beendigung der Lehre vor allem durch sein Engagement gegen Unternehmerwillkür arbeitslos. 1928 trat Nöldner in den [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|Kommunistischen Jugendverband]] ein und wurde auch Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Er leitete die KJVD-Gruppe im Görlitzer Viertel und gehörte der Leitung des KJVD Berlin-Kreuzberg Südost an. Sportlich aktiv war Nöldner bei [[SV Sparta Lichtenberg|Sparta Lichtenberg]], einem erfolgreichen Arbeiterverein aus Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933 wirkte er illegal in einer KPD-Zelle des Unterbezirks Südost, wurde deshalb 1935 zum ersten Mal verhaftet und im Juni 1936 zu einer dreijährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Bis Ende 1938 durchlief er die Haftstationen [[Luckau]], [[KZ Esterwegen|Esterwegen]] und [[Emslandlager Aschendorfermoor|Aschendorfer Moor II]]. Nach seiner Freilassung 1938 arbeitete er in dem Weißenseer Betrieb &amp;#039;&amp;#039;Erwin Auert&amp;#039;&amp;#039;. Von hier knüpfte Nöldner Verbindung zur Gruppe um [[Robert Uhrig]] und betätigte sich selbst als Verbindungsmann zu anderen Betrieben. 1944 wurde Erwin Nöldner von [[Anton Saefkow]] für den Aufbau bewaffneter Wehrgruppen gewonnen. Im Juli 1944 wurde er aufgrund seiner ständigen Aktivitäten gegen das Hitler-Regime erneut verhaftet und trotz eines Gnadengesuches der gesamten Belegschaft seines Betriebes am 19. September 1944 zusammen mit [[Bernhard Almstadt]] und [[Arthur Weisbrodt]] vom [[Volksgerichtshof]] zum Tode verurteilt und am 6. November 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstätte der Sozialisten - section A (curtain wall) Grosse Gedenktafel 02.jpg|mini|[[Gedenkstätte der Sozialisten]], Porphyr-Gedenktafel an der Ringmauer mit Urnensammelgrab]]&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung wurde sein Leichnam im [[Krematorium Brandenburg an der Havel|Krematorium Brandenburg]] verbrannt. Im Jahr 1946 wurden zahlreiche [[Bestattungsurne|Urnen]] mit der Asche von [[Liste von 1933 bis 1945 im Deutschen Reich hingerichteten Personen|in der Zeit des Nationalsozialismus hingerichteten]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfern]] aus den damaligen Berliner Bezirken [[Bezirk Lichtenberg|Lichtenberg]], [[Bezirk Kreuzberg|Kreuzberg]] und [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]] auf den [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] überführt, von denen besonders viele im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] [[Enthauptung|enthauptet]] worden waren. Ihre sterblichen Überreste fanden schließlich in der 1951 eingeweihten [[Gedenkstätte der Sozialisten]] (Urnensammelgrab bei der großen Porphyr-Gedenktafel auf der rechten Seite der Ringmauer) ihren endgültigen Platz. Neben Erwin Nöldner&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sozialistenfriedhof.de/index.php?id=gedtag2013 Besondere Gedenktage 2013.] sozialistenfriedhof.de; abgerufen am 22. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielten auf diese Weise auch viele andere Widerstandskämpfer eine würdige Grabstätte und einen Gedenkort.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Hoffmann (Gewerkschafter)|Joachim Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Friedrichsfelde. Ein deutscher Nationalfriedhof.&amp;#039;&amp;#039; Das Neue Berlin, Berlin 2001, ISBN 3-360-00959-2, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Nöldner war verheiratet mit Lucie, geb. Kolboske, und hatte einen Sohn, den späteren DDR-Fußball-Nationalspieler [[Jürgen Nöldner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:3 Widerstandsk B Weiß2.JPG|mini|hochkant|Die Stele in Berlin-Weißensee, dahinter ein Gebäudeteil der ehemaligen Firma „Auert“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Nöldnerplatz (Rumbg) Arbeiterwiderstand.jpg|mini|hochkant|[[Gedenkstein]], Nöldnerplatz, in [[Berlin-Rummelsburg]]]]&lt;br /&gt;
Gleich nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde eine Hauptstraße in Rummelsburg, die ehemalige Prinz-Albert-Straße, bereits zeitweise als Erwin-Nöldner-Straße bezeichnet, ab 31.&amp;amp;nbsp;Juli 1947 offiziell als &amp;#039;&amp;#039;[[Victoriastadt#Nöldnerstraße|Nöldnerstraße]]&amp;#039;&amp;#039; gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=17 |id=N257 |zlb98=1441 |kaupert=Noeldnerstrasse-10317-Berlin |name=Nöldnerstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz zwischen dem Schulensemble und dem Eingang zur S-Bahn, der vorher unbezeichnet war oder bei den Einwohnern auch Lindenplatz genannt wurde, bekam den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Nöldnerplatz]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=17 |id=N256 |zlb98=1441 |kaupert=Noeldnerplatz-10317-Berlin |name=Nöldnerplatz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso der angeschlossene S-Bahnhof. Die Fläche der ehemaligen Portlandstraße wurde nach 1958 in den Nöldnerplatz einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am früheren Wohnhaus der Familie Nöldner hatten staatliche Stellen der DDR in den 1970er Jahren eine Gedenktafel mit folgender Inschrift anbringen lassen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 2em; font-style: italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier wohnte der antifaschistische Widerstandskämpfer Erwin Nöldner,&lt;br /&gt;
geboren 29.&amp;amp;nbsp;4.&amp;amp;nbsp;1913&lt;br /&gt;
hingerichtet 6.&amp;amp;nbsp;11.&amp;amp;nbsp;1944&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Metalltafel wurde nach 1990 entwendet. So ließ das &amp;#039;&amp;#039;Aktive Museum Faschismus und Widerstand in Berlin&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; eine Ersatztafel aus Plastik (40&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;27&amp;amp;nbsp;cm) anfertigen, die am 6.&amp;amp;nbsp;Mai 1994 enthüllt wurde und in einer Kurzbiographie Erwin Nöldner ehrte. Seit 1996 ist allerdings auch die Ersatztafel verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ort der ehemaligen Firma in [[Berlin-Weißensee]], in der Erwin Nöldner arbeitete, in der Rennbahnstraße&amp;amp;nbsp;3, gab es früher auch eine Gedenktafel für ihn, die nun ebenfalls nicht mehr vorhanden ist. Eine Gedenk[[stele]] für Nöldner und zwei ebenfalls hingerichtete Arbeitskollegen befindet sich in einer Parallelstraße am nördlichen Ende des ehemaligen Fabrikgeländes der Firma &amp;#039;&amp;#039;Erwin Auert&amp;#039;&amp;#039; vor dem Wohnhausneubau Liebermannstraße&amp;amp;nbsp;30 (früher Franz-Joseph-Straße):&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 2em; font-style: italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unseren von Faschisten ermordeten Genossen&lt;br /&gt;
[[Fritz Siedentopf]] 1944&lt;br /&gt;
Gustav Widrinna 1943&lt;br /&gt;
Erwin Nöldner 1944&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Mai 2010 wurde auf dem Nöldnerplatz in [[Berlin-Rummelsburg]] eine weitere Gedenkstele enthüllt, die 10.000 Euro kostete und aus Spendengeldern finanziert wurde. Entwurf und Herstellung erfolgten durch die Firma Lieser, eine Metalltafel an einem Granitstein erinnert an den Widerstand im Rummelsburger Kiez gegen den Nationalsozialismus. Neben Erwin Nöldner werden auch die folgenden Mitkämpfer namentlich geehrt: [[Hans Krüger (Widerstandskämpfer)|Hans Krüger]], [[Wilhelm Martinke]] (* 12. Oktober 1909 in [[Berlin]]; † 30. Januar 1945 im [[KZ Sonnenburg|Zuchthaus Sonnenburg]] erschossen&amp;lt;!-- parteilos, Metallschleifer bei [[Elektrokohle Lichtenberg|Siemens &amp;amp; Halske]]---&amp;gt;), [[Walter Riedel (Antifaschist)|Walter Riedel]] († 1939&amp;lt;!-- Steindrucker, SPD-Mitglied und Funktionär in der Reichsbannerkameradschaft Boxhagen---&amp;gt;) sowie [[Käthe Tucholla|Käthe]] und [[Felix Tucholla]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/presse/archiv/20100426.1350.293405.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Gedenkstein erinnert an Rummelsburger Arbeiterwiderstand&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130928064431}} BA Lichtenberg, Pressemitteilung, 26. April 2010; abgerufen am 23. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933–1945. Biografien und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Dietz-Verlag, Berlin 1970, S. 32 ff.&lt;br /&gt;
* Maschinenschriftliche Biografie im Heimatmuseum Lichtenberg (unveröffentlicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gedenktafeln-in-berlin.de/gedenktafeln/detail/rummelsburger-arbeiterwiderstand/2305 Gedenktafel &amp;#039;&amp;#039;Rummelsburger Arbeiterwiderstand&amp;#039;&amp;#039;.] gedenktafeln-in-berlin.de&lt;br /&gt;
* [https://lichtenberg.vvn-bda.de/2023/04/29/wir-erinnern-an-erwin-noeldner/ &amp;#039;&amp;#039;Wir erinnern an Erwin Nöldner&amp;#039;&amp;#039;.] lichtenberg.vvn-bda.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1281674915|VIAF=7935167764317313890009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Noldner, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrig-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Esterwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bezirk Lichtenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nöldner, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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