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	<title>Erwin Milzkott - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Milzkott&amp;diff=2760876&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 5. April 2025 um 11:45 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erwin Milzkott-1913-1986.jpg|mini|Erwin Milzkott, um 1954]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Milzkott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1913]] in [[Hagen]] (Westfalen); † [[2. Juli]] [[1986]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Musiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin Milzkott wuchs in der Kaufmannsfamilie von Wilhelm und Elise Milzkott in [[Hagen]] mit seiner Schwester Grete auf. Er galt als musikalisches Wunderkind, spielte 1925 [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] &amp;#039;&amp;#039;[[1. Klavierkonzert (Beethoven)|Klavierkonzert Nr&amp;amp;nbsp;1]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Hagener Symphonie-Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1930 bis 1934 absolvierte er ein Studium der Flöte, Klavier und Cembalo an der [[Hochschule für Musik Köln|Hochschule für Musik]] in [[Köln]]. Erste Orchesterengagements hatte er in [[Bremen]], [[Hannover]] und [[Lübeck]]. 1936–1938 war er Soloflötist am [[Gewandhausorchester]] in [[Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.johnwion.com/orchestra.html &amp;#039;&amp;#039; Orchestral Principal Flutists&amp;#039;&amp;#039;.] Juni 2018. Abgerufen am 28. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1938 und 1942 war er Mitglied der [[Berliner Philharmoniker]] und unternahm Konzertreisen nach Paris, Madrid und Lissabon. Wegen seiner Weigerung, dem Musikkorps der [[Schutzstaffel|SS]] beizutreten, wurde er 1942 zu Pioniereinheiten an die Ostfront entsandt. 1945–1948 spielte er wieder bei den Berliner Philharmonikern unter [[Sergiu Celibidache]]. Ab 1949 hatte er ein Engagement beim [[Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin|Berliner Rundfunk-Sinfonie-Orchester]] als Soloflötist. 1950 gründete er das Bläserquintett des [[Berliner Rundfunk]]s. 1950 wurde er zum [[Kammervirtuose]]n ernannt. 1950 trat er die erste Professur für Flöte an der neu gegründeten [[Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin|Deutschen Hochschule für Musik]] in [[Ost-Berlin]] an. Unter seinen Schülern war Eberhard Grünenthal, der später Professor für Flöte in [[Rostock]] wurde. An der Deutschen Hochschule für Musik hatte seine Schwester Grete Herwig, geb. Milzkott, ebenfalls seit 1950 die Professur für Klavier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Solist musizierte er unter Dirigenten wie [[Hermann Abendroth (Dirigent)|Hermann Abendroth]], den er während des Studiums in Köln kennengelernt hatte, [[Sergiu Celibidache]], [[Franz Konwitschny]], [[Helmut Koch (Musiker)|Helmut Koch]], [[Antal Doráti]] und [[Robert Stolz]]. Als Begleiter arbeitete er mit dem Geiger [[Max Michailow]] und dem Cellisten [[Paul Tortelier]] sowie den Sängern [[Dietrich Fischer-Dieskau]], [[Anny Schlemm]] und [[Anna Moffo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Trakehner Allee 1 (Westend) Erwin Milzkott.jpg|mini|Grab von Erwin Milzkott auf dem [[Friedhof Heerstraße]] in [[Berlin-Westend]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der [[Berliner Mauer]] im August 1961 beendete für den in [[West-Berlin]] lebenden Musiker abrupt die Tätigkeiten als Orchester- und Kammermusiker sowie als Hochschullehrer in Ost-Berlin. Erwin Milzkott unterrichtete bis 1980 privat Flötisten und Saxofonisten auch aus dem Jazz-Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Milzkott starb am 2. Juli 1986 im Alter von 73 Jahren in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem landeseigenen [[Friedhof Heerstraße]] in [[Berlin-Westend]] (Grablage: 18-A-G).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S.&amp;amp;nbsp;491.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufnahmen ==&lt;br /&gt;
Ende der 1960er Jahre spielte er mit [[Antal Doráti]] das Cembalo-Continuo bei der Gesamtaufnahme der 101 [[Joseph Haydn|Haydn]]-Symphonien in [[Marl]] für [[Decca Records|Decca]]. Zu den heute noch von Rundfunksendern gespielten Aufnahmen von Erwin Milzkott zählen das &amp;#039;&amp;#039;[[Konzert für Oboe und Orchester C-Dur KV 314#Bearbeitung als Flötenkonzert Nr. 2 in D-Dur|Konzert für Flöte und Orchester D-Dur]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolfgang Amadeus Mozart]], KV 136 aus dem Jahre 1958, von [[Johann Sebastian Bach]] das &amp;#039;&amp;#039;[[Cembalokonzerte (Bach)#Tripelkonzert a-Moll BWV 1044|Konzert für Flöte, Violine, Cembalo und Streicher a-moll BWV 1044]]&amp;#039;&amp;#039; (Tripelkonzert), von [[Georg Philipp Telemann]] das &amp;#039;&amp;#039;Tripelkonzert für Flöte, Oboe d&amp;#039;amore, Viola d’amore, Streicher und Basso continuo E-Dur&amp;#039;&amp;#039;, die Einspielung von [[Georg Friedrich Händel]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Messiah|Messias]]&amp;#039;&amp;#039; in deutscher Sprache unter Helmut Koch, bei der Erwin Milzkott das Continuo spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnahmen von Erwin Milzkott mit für ihn geschriebenen Werken zeitgenössischer Komponisten wie [[Max Butting]], [[Fidelio F. Finke]] und [[Rudolf Wagner-Régeny]] finden sich auf Editionen des Deutschen Musikrats.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://searchworks.stanford.edu/view/9851010 &amp;#039;&amp;#039;Musik in Deutschland 1950–2000&amp;#039;&amp;#039;] Bibliothek der [[Stanford University]]. Abgerufen am 28. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134992334}}&lt;br /&gt;
* [https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Milzkott%2C+Erwin+&amp;amp;method=simpleSearch Aufnahmen mit Erwin Milzkott im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134992334|LCCN=n/91/78573|VIAF=23781251}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Milzkott, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Flötist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cembalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammervirtuose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Milzkott, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hagen]] (Westfalen)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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