<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erwin_Mayr</id>
	<title>Erwin Mayr - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erwin_Mayr"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Mayr&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T14:14:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Mayr&amp;diff=1696208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Normdaten korrigiert (GNDName nicht mehr notwendig, siehe Diskussion)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Mayr&amp;diff=1696208&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-07-01T01:10:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Normdaten korrigiert (GNDName nicht mehr notwendig, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage_Diskussion:Normdaten&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage Diskussion:Normdaten (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Mayr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juni]] [[1899]] in [[Salzburg]]; † [[13. Juli]] [[1969]] in [[Innsbruck]]) war ein österreichischer [[Saatgut]]forscher, [[Pflanzenzüchter]] und Getreide[[ökologe]]. Sein Hauptforschungsinteresse galt der Erhaltung alpiner [[Getreide]]-[[Landsorte]]n als Genmaterial für die Pflanzenzüchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin Mayr, Sohn eines Bibliothekars, besuchte das Staatsgymnasium in [[Salzburg]] und bestand dort 1918 die [[Hochschulreife|Reifeprüfung]]. Anschließend studierte er an der [[Universität für Bodenkultur|Hochschule für Bodenkultur]] in [[Wien]]. Dort bestimmte der Kontakt mit dem Pflanzengenetiker [[Erich von Tschermak-Seysenegg]] seine weitere berufliche Laufbahn. 1922 erwarb er das [[Diplom]] und im gleichen Jahr wurde er mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Getreidebau und Getreidesorten im salzburgischen Salzachtale&amp;#039;&amp;#039; zum Doktor der Bodenkultur promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrjähriger Tätigkeit als [[Fachlehrer|Landwirtschaftslehrer]] trat Mayr 1927 als Fachbeamter in die [[Bundesanstalt für Pflanzenbau und Samenprüfung in Wien]] ein. Während der folgenden Jahre führte er eine Bestandsaufnahme der alpinen [[Getreide]]-[[Landsorte]]n durch und bewertete deren Eignung für die Pflanzenzüchtung. Mit den Ergebnissen dieser Studien [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1939 an der Hochschule für Bodenkultur in Wien für das Fachgebiet &amp;#039;&amp;#039;Spezieller Pflanzenbau mit besonderer Berücksichtigung des Getreidebaues&amp;#039;&amp;#039;. Bis 1945 hielt er an dieser Hochschule Vorlesungen über Getreidebau in [[Hochgebirge|Hochgebirgslagen]] und über die [[Sorte (Pflanze)|Sortenkunde]] des Getreides.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem von der Landesregierung Tirol 1941 zur Verfügung gestellten Grundstück in Rinn (bei der heutigen [[Triendlsiedlung]]) hatte Mayer bereits während des Zweiten Weltkrieges eine Versuchsstation für den Anbau erhaltenswerter Getreide-Landsorten eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosin 2008&amp;quot;&amp;gt;Vergl. Bettina Bosin: &amp;#039;&amp;#039;„Die „Erfindung“ von Saatgut in Österreich. Eine Actor – Network – Analyse des Saatgutgesetzes von 1934.“&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit Uni Wien, September 2008, S. 7 u. 21 ([http://othes.univie.ac.at/1235/1/2008-09-23_8616431.pdf pdf], univie.ac.at).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1964 leitete er diese Station, die spätere &amp;#039;&amp;#039;Landesanstalt für Pflanzenzucht und Samenprüfung in Rinn&amp;#039;&amp;#039; (heute an der [[Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Imst|LLA&amp;amp;nbsp;Imst]]). Seit 1945 war er auch als [[Gastdozent]] an der [[Universität Innsbruck]] tätig, wo er 1951 die [[Venia legendi]] für [[Botanik|landwirtschaftliche Botanik]] erhielt. 1958 wurde ihm der Titel eines [[Professor|außerplanmäßigen Professors]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Forschungstätigkeit von Mayr stand die die Erhaltung der Getreide-Landsorten als Genquelle für die Pflanzenzüchtung. Seine bedeutendste Leistung ist wohl der Aufbau einer der wichtigsten [[Genbank]]en für alte alpine Getreidesorten, heute Teil der &amp;#039;&amp;#039;Genbank des Landes Tirol&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/boden-und-pflanzen/saatgut-und-alte-sorten/ Saatgut und Alte Sorten.]&amp;#039;&amp;#039; tirol.gv.at » Thema &amp;#039;&amp;#039;Agrar &amp;amp; Ländlicher Raum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Zusammenhang beschäftigte er sich stets auch mit Fragen der [[Getreide]]ökologie, besonders mit dem Einfluss der [[Klimafaktoren]] auf die Ertragsleistung der Landsorten. Somit galt auch den regionalen Aspekten des Pflanzenbaus seine Aufmerksamkeit. In mehreren Beiträgen hat er Getreideanbauzonen in Kärnten und Tirol beschrieben und kartographisch dargestellt.&lt;br /&gt;
Den besten Überblick über seine Forschungsarbeiten vermittelt die von ihm 1964 herausgegebene Schrift &amp;#039;&amp;#039;25&amp;amp;nbsp;Jahre Landesanstalt für Pflanzenzucht und Samenprüfung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Getreidebau und Getreidesorten im salzburgischen Salzachtale&amp;#039;&amp;#039;. Diss. Hochschule für Bodenkultur Wien 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Getreide-Landsorten und der Getreidebau im Salzachtal und seinen Nebentälern&amp;#039;&amp;#039;. Scholle-Verlag Wien 1928 = Forschungsberichte der Bundesanstalt für Pflanzenbau und Samenprüfung in Wien H. 1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Getreide-Landsorten, ein ungehobener Naturschatz unserer Alpen&amp;#039;&amp;#039;. In: Schriften des Vereins zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse in Wien Jg. 79, 1939, S. 1–20.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Getreidebauzonen, Anbau- und Erntezeiten und die Fruchtfolgen in Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. In: Festschrift für Erwin Aichinger zum 60. Geburtstag. Herausgegeben von Erwin Janchen. Springer-Verlag Wien 1954, Bd. 2, S. 1255–1268.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über den Einfluß der Klimaelemente, insbesondere der Globalstrahlung auf die Vegetationsdauer und den Ertrag bei Sommergetreide&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Pflanzenzüchtung Bd. 49, 1963, S. 243–252.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;25 Jahre Landesanstalt für Pflanzenzucht und Samenprüfung in Rinn&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsverlag Wagner Innsbruck 1964 = Schlern-Schriften Bd. 236.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gustav Wunderlich: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Mayr zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Acker- und Pflanzenbau Bd. 131, 1970, S. 86–88 (mit Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1207770442|VIAF=59572333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mayr, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenbauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenzüchter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für Bodenkultur Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität für Bodenkultur Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rinn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mayr, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Saatgutforscher, Pflanzenzüchter und Getreideökologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juni 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
	</entry>
</feed>