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	<title>Erwin Kraus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:44:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Kraus&amp;diff=1756194&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmitri Lytov: Wie aus den Kragen- und Ärmelabzeichen ersichtlich, kann nur die Person in der Mitte der Korpsführer des NSKK sein.</title>
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		<updated>2025-07-06T14:44:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wie aus den Kragen- und Ärmelabzeichen ersichtlich, kann nur die Person in der Mitte der Korpsführer des NSKK sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KrausErwin.jpg|miniatur|Erwin Kraus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Kraus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Mai]] [[1894]] in [[Karlsruhe]]; † [[11. August]] [[1966]] in [[München]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und Korpsführer des [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|NSKK]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Realgymnasium]]s in Karlsruhe studierte Erwin Kraus [[Maschinenbau]] an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. Von 1914 bis 1918 nahm er mit dem Reserve-Infanterie-Regiment 235 und mit der Fliegertruppe am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. In der Nachkriegszeit gehörte er dem [[Freikorps]] [[Berlin]], dem [[Grenzschutz Ost]] und einem Verband im [[Baltikum]] an. In den 1920er Jahren bekleidete Kraus leitende Stellungen in der Industrie und im Verkehr, so war er ab 1929 freier Sachverständiger für Kraftfahrwesen und Maschinen in München und [[Stuttgart]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraus wurde 1923 erstmals Mitglied der NSDAP und trat der Partei nach deren Verbot vermutlich zum 1. Juni 1930 erneut bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 247.608).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/574173&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde er Mitglied im [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|NSKK]] und fungierte als technischer Berater des NSKK und der Motor-SA. Von 1930 bis Mai 1933 war Kraus Führer der Gruppenstaffel Südwest in Stuttgart. Anschließend war er von Mai 1933 bis zum Sommer 1935 Amtschef Technik und Kraftfahrinspekteur Süd des NSKK. Seit 1935 war er schließlich Inspekteur für technische Ausbildung und Geräte des NSKK und fungierte aufgrund seiner technischen Fachkompetenz als rechte Hand [[Adolf Hühnlein]]s. Beim NSKK erreichte er den Rang eines Obergruppenführers. Von 1933 bis 1942 gehörte er zudem der &amp;#039;&amp;#039;Obersten Nationalen Sportbehörde für die deutsche Kraftfahrt&amp;#039;&amp;#039; an und betätigte sich als Delegierter in internationalen Gremien des Rennsports.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochstetter131f&amp;quot;&amp;gt;Dorothee Hochstetter: &amp;#039;&amp;#039;Motorisierung und „Volksgemeinschaft“. Das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps (NSKK) 1931–1945&amp;#039;&amp;#039;, München 2005, S. 131f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von März 1936 bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 saß Kraus als Abgeordneter für den Wahlkreis 31 (Württemberg) im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:Erwin Kraus podczas wizytacji jednostki na froncie zachodnim (2-322).jpg|miniatur|Erwin Kraus (in der Mitte) bei einer Inspektion der NSKK-Truppe an der Westfront, August 1942]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Hühnleins wurde Kraus am 21. Juni 1942 zum Korpsführer beim NSKK ernannt und blieb in diesem Amt bis zum Mai 1945. In der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] übernahm er darüber hinaus die „motortechnische Beratung im [[Volkssturm]] und die Zusammenstellung von motorisierten Spezialeinheiten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochstetter132&amp;quot;&amp;gt;Dorothee Hochstetter: &amp;#039;&amp;#039;Motorisierung und „Volksgemeinschaft“. Das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps (NSKK) 1931–1945&amp;#039;&amp;#039;, München 2005, S. 132&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende befand sich Kraus in alliierter Internierung in [[Garmisch-Partenkirchen]]. Nach einem [[Spruchkammerverfahren]] in [[Nürnberg]] wurde er im November als &amp;#039;&amp;#039;belastet&amp;#039;&amp;#039; (Kategorie II) [[Entnazifizierung|entnazifiziert]]. Neben einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe, auf welche die Internierungshaft angerechnet wurde, wurde ihm eine Geldstrafe von 1000 Mark auferlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochstetter132&amp;quot;/&amp;gt; Er ließ sich in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] nieder. 1953 erfolgten gegen ihn und zwei weitere NSKK-Angehörige Ermittlungen wegen der Ermordung des NSKK-Angehörigen Lukat.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Hans-Joachim Weise: {{Webarchiv|url=http://www.unz.de/nc/aktuell/thema/detail/browse/1/zurueck/thema/artikel/70-jahrestag-der-befreiung-volkssturm-das-letzte-aufgebot-der-nazis/ |wayback=20160603215448 |text=&amp;#039;&amp;#039;70. Jahrestag der Befreiung: „Volkssturm“ – das letzte Aufgebot der Nazis&amp;#039;&amp;#039;}}. In: [[Unsere Neue Zeitung]] vom 21. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
* Dorothee Hochstetter: &amp;#039;&amp;#039;Motorisierung und „Volksgemeinschaft“. Das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps (NSKK) 1931–1945&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg, München 2005, ISBN 3-486-57570-8 ([https://link.bsb-muenchen.de/BV019402034 Volltext digital verfügbar]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|13050971X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/010362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13050971X|VIAF=13418975}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kraus, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSKK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kraus, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Mai 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmitri Lytov</name></author>
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