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	<title>Erwin Jaenecke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-02T06:43:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erwin Jaenecke, Generałowie niemieccy i generał rumuński po wyjściu ze stanowska dowodzenia na półwyspie Kercz (2-835) (cropped).jpg|mini|Erwin Jaenecke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Jaenecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. April]] [[1890]] in [[Freren]], [[Landkreis Lingen|Kreis Lingen]]; † [[3. Juli]] [[1960]] in [[Kassel]])&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Kassel Nr. 1746/1960.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Generaloberst]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Jaenecke legte am [[Gymnasium]] in [[Leer (Ostfriesland)|Leer]] sein [[Abitur]] ab und trat im Anschluss am 27. März 1911 als [[Fahnenjunker]] in das Hannoversche Pionier-Bataillon Nr. 10 der [[Preußische Armee|preußischen Armee]] in Minden ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;historyofwar.org&amp;quot;&amp;gt;http://www.historyofwar.org/articles/people_jaenecke.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 1. Oktober 1911 bis 30. Juli 1912 erfolgte seine Kommandierung an die [[Kriegsschule]] [[Hannover]] ([[Waterlooplatz]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;389id&amp;quot;&amp;gt;http://www.389id.de/Personen/Jaenecke/Jaenecke.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Rückkehr beförderte man ihn am 18. August 1912 zum [[Leutnant]]. Als solcher kam er nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und der [[Mobilmachung]] mit der 2. Kompanie seines Bataillons an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zum Einsatz. Ab 23. Juli 1915 fungierte er als [[Kompaniechef|Führer]] der 5. Kompanie, ehe er nach seiner Beförderung zum [[Oberleutnant]] am 27. Januar 1916 ab 3. März 1916 als [[Adjutant]] des Bataillons eingesetzt wurde. Am 23. Oktober übernahm er wieder die 5. Kompanie und wurde dann am 9. Dezember 1917 als [[Ordonnanzoffizier]] zum Stab der [[19. Division (Deutsches Kaiserreich)|19. Infanterie-Division]] versetzt. Zeitgleich erfolgte vom 13. Mai bis 24. Juni 1918 seine Kommandierung zum [[2. Hannoversches Feldartillerie-Regiment Nr. 26|2. Hannoverschen Feldartillerie-Regiment Nr. 26]]. Ab 29. August 1918 war er [[Zweiter Generalstabsoffizier]] beim Stab der [[26. Division (1. Königlich Württembergische)|26. Infanterie-Division]]. Nach Kriegsende versetzte man Jaenecke am 16. Dezember 1918 in sein Stamm-Bataillon zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach der Demobilisierung schloss er sich am 7. Januar 1919 kurzzeitig einem [[Freikorps]] an und führte die 2. Kompanie der Minenwerfer-Abteilung der [[Garde-Kavallerie-Schützen-Division]]. Von dort wurde er am 20. Februar zur Dienstleistung zum [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] kommandiert und sechs Monate später in das &amp;#039;&amp;#039;Reichswehr-Infanterie-Regiment 30&amp;#039;&amp;#039; versetzt. Nach kurzer Zeit erfolgte am 6. Oktober 1919 seine Versetzung zum Stab des [[Wehrkreis VI (Münster)|Wehrkreis-Kommandos VI]] unter General [[Oskar von Watter]] nach [[Münster]]. Nach der Niederschlagung des [[Ruhraufstand]]s im Frühjahr 1920 und Watters Entlassung kam er im Herbst 1920 als Hilfsoffizier zum Stab der [[6. Division (Reichswehr)|6. Division]] und absolvierte in der Folgezeit seine [[Führergehilfenausbildung]]. 1921 wurde Jaenecke in das [[9. (Preußisches) Reiter-Regiment (Reichswehr)|9. (Preußisches) Reiter-Regiment]] versetzt und dort am 1. Mai 1922 zum [[Rittmeister]] befördert. In der Folgezeit arbeitete Jaenecke im [[Reichswehrministerium]] und übernahm Stabstätigkeiten im [[Gruppenkommando]] 2 und im Nachrichtendienst. 1925 wurde er nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] versetzt, wo er zwei Jahre später das Kommando der 1. Kompanie im Pionier-Bataillon 4 erhielt. Am 1. Oktober 1931 ernannte man ihn zum [[Major]] im [[2. (Preußisches) Reiter-Regiment (Reichswehr)|2. (Preußisches) Reiter-Regiment]]. Ab September 1932 leitete er Lehrgänge an der [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] Berlin, deren Aktivitäten bis zum Beginn der [[Aufrüstung der Wehrmacht]] vor der Öffentlichkeit noch geheim gehalten wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;389id&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
==== Vorkriegszeit ====&lt;br /&gt;
Erwin Jaenecke wurde am 1. April 1934 zum [[Oberstleutnant]] befördert und im Oktober 1934 erhielt er das Kommando über das sich im Aufbau befindliche [[Pionier-Bataillon 31]] in [[Höxter]] an der [[Weser]]. Am 1. März 1936 erfolgte die Beförderung zum [[Oberst]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;historyofwar.org&amp;quot;/&amp;gt; Am 26. April 1937 war Jaenecke in der [[Legion Condor]] beim [[Luftangriff auf Guernica]] in [[Spanien]] als Chef des Stabes des Sonderstabes W beteiligt.&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;An und für sich war Guernica ein voller Erfolg der Luftwaffe.&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Oberst Erwin Jaenecke|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ohne-uns.de/archiv/97_2_3/gernika.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den folgenden Monaten wurde die Fragwürdigkeit und das Verbrechen, das mit diesem Bombardement an Zivilisten durch die deutsche Wehrmacht verübt worden war, vertuscht, verschwiegen und beschönigt. Keiner der militärischen Führungspersonen wurde dafür zur Rechenschaft gezogen. Als Entscheider stand Jaenecke nicht unter Befehlsnotstand. Den Einmarsch des Heeres in [[Österreich]] sowie in das [[Sudetenland]] begleitete er als Oberquartiermeister der 8. Armee.&amp;lt;ref name=&amp;quot;389id&amp;quot; /&amp;gt; Seit dem 10. November 1938 war er [[General der Pioniere und Festungen#Chef des Generalstabes Inspektion der Festungen (In Fest)|Chef des Stabes beim Inspekteur der Festungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Als [[Oberquartiermeister]] bei der [[8. Armee (Wehrmacht)|8. Armee]] nahm er am [[Überfall auf Polen]] teil. Zum 1. November 1939 erfolgte die Ernennung zum [[Generalmajor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. Mai 1940 bis zum 31. Januar 1942 diente er als Oberquartiermeister in [[Belgien]] und [[Paris]]. Ab dem 16. Oktober 1940 war er [[Militärbefehlshaber]] für [[Frankreich]] und wurde am 1. November 1941 zum [[Generalleutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten Kommandos an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]]: Ab dem 1. Februar 1942 befehligte Generalleutnant Jaenecke die [[389. Infanterie-Division (Wehrmacht)|389. Infanterie-Division]]. Während der [[Schlacht um Stalingrad]] war die Kampfgruppe Jaenecke, ein zusammengesetzter Verband aus der [[389. Infanterie-Division (Wehrmacht)|389.]] und [[305. Infanterie-Division (Wehrmacht)|305. Infanterie-Division]], am 14. Oktober 1942 beim Großangriff auf das [[Wolgogradski Traktorny Sawod|Stalingrader Traktorenwerk]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die Aussage auf www.389id.de: &amp;#039;&amp;#039;„General Jänecke, Kommandeur der 389. ID erhält das Eiserne Kreuz, welches mit dem Blut von Abertausenden von Soldaten in der Schlacht um das Traktorenwerk erkauft wurde“&amp;#039;&amp;#039;, lässt sich nicht eindeutig belegen.&amp;lt;/ref&amp;gt; eingesetzt, nach erfolgreichem Abschluss wurde die Offensive am 16. Oktober 1942 im Nordteil der Geschützfabrik „Barrikaden“ fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Kehrig: Stalingrad. Analyse und Dokumentation einer Schlacht. Stuttgart 1979, S. 37 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Generałowie niemieccy i generał rumuński po wyjściu ze stanowska dowodzenia na półwyspie Kercz (2-835).jpg|mini|Jaenecke mit [[Karl Allmendinger (Offizier)|Karl Allmendinger]] und [[Corneliu Teodorini]] auf der [[Kertsch (Halbinsel)|Halbinsel Kertsch]], Januar 1944]]&lt;br /&gt;
Vom 1. November 1942 bis 22. Januar 1943 diente Jaenecke als [[Kommandierender General]] des [[IV. Armeekorps (Wehrmacht)|IV. Armeekorps]]. Dabei erfolgte am 1. Dezember 1942 die seltene Beförderung zum [[General der Pioniere]]. Jaenecke trat damit die Nachfolge von [[General der Infanterie]] [[Viktor von Schwedler]] an, der kurzfristig in die [[Führerreserve]] versetzt worden war. Ende November 1942 reagierte Jaenecke mit folgendem Korpsbefehl auf den unaufhaltsamen Vormarsch der Roten Armee bei der Einschließung und den zunehmend zusammenbrechenden deutschen Verteidigungslinien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Mit Beginn der Dunkelheit setzt sich das Korps in der Nacht 22./23. November in die Linie Marinowka – Cybenko – Elchi – Wolga ab, wobei die [[29. Infanterie-Division (mot.) (Wehrmacht)|29. Infanterie-Division (mot.)]] zunächst westlich der Tschervlennaja in einer Linie beiderseits von Vypasnoj ausweicht; alle Lager, Truppeneinrichtungen und Geräte waren unverzüglich hinter die befohlene Linie abzuschieben, nicht mehr zu bergendes Gut zu vernichten.&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Erwin Jaenecke|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Kehrig: Stalingrad. Analyse und Dokumentation einer Schlacht. Stuttgart 1979, S. 179–180.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaenecke verfügte infolge seiner vorherigen Stabsfunktionen über fundierte Erfahrung in der [[Logistik]] und über die militärische Versorgung des Heeres. So glaubte er, dass eine Luftversorgung über Stalingrad nicht praktikabel sei. Vorbild war General [[Karl Litzmann|Litzmann]] aus dem Ersten Weltkrieg, welcher im Kessel von [[Schlacht um Łódź#Abschneidung der Gruppe Scheffer|Lowitsch]] einen erfolgreichen Ausbruchsversuch durchgeführt hatte. In Stalingrad plante man die Panzer mit den letzten Treibstoffreserven als Stoßkeil zu benutzen und die Infanteristen in schmalen Linien durch die sowjetischen Positionen zu infiltrieren. Nach seinen Berechnungen würde es rund einem Drittel der eingeschlossenen Soldaten gelingen, Anschluss an die deutschen Truppen außerhalb des Kessels zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Widerspruch dazu wird in Manfred Kehrig: Stalingrad. Analyse und Dokumentation einer Schlacht. Stuttgart 1979, S. 419, 449 und 524 angeführt, dass Jaenecke nach Beurteilung der Lage am 27. Dezember 1942 einen Ausbruchsversucht in westliche Richtung aufgrund der kritischen Versorgungslage für nicht durchführbar hielt. Seiner Meinung nach, hätte ein derartiges Unternehmen kaum Erfolgsaussichten. Letztendlich machte Jaenecke die mangelnde Versorgungsleistung der Luftwaffe hauptsächlich für die Vernichtung der 6. Armee verantwortlich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidungsunfähigkeit Paulus’, mit dem Jaenecke ein freundschaftliches Verhältnis verband, führte zunehmend zu Konflikten; er soll Paulus mehrmals energisch aufgefordert zu haben, endlich zu handeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=44435444 |Titel=„Ich bitte erschossen zu werden“. Bericht von Philipp Humbert |Jahr=1949 |Nr=5 |Seiten=15–18 |Datum=1949-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;K. W. (= [[Karl Willy Beer]]): &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/1953/46/die-heimkehr-des-feldmarshalls Die Heimkehr des Feldmarschalls.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; 46/1953 (12. November 1953).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Hau Deine Funkgeräte zusammen, handle selbständig. Du mußt der Löwe von Stalingrad werden. Dein eigener Kopf gilt nichts gegen das Leben so vieler Soldaten.&amp;#039;&amp;#039;|Autor=Erwin Jaenecke|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor seiner Evakuierung hatte er eine Denkschrift mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der verbrecherische Wahnsinn des größten Feldherrn aller Zeiten&amp;#039;&amp;#039; verfasst, die an ein unbekanntes Archiv in Deutschland versandt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt; Aus [[Stalingrad]] wurde er verwundet als letzter hoher Offizier vor dem Zusammenbruch des Kessels ausgeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1943 übernahm Jaenecke als Kommandierender General das LXXXII. Armeekorps und ab dem 25. Juni den Oberbefehl der [[17. Armee (Wehrmacht)|17. Armee]] im [[Kuban-Brückenkopf]] und schließlich auf der [[Krim]]. Beim Rückzug aus dem Brückenkopf wandte er nach eigener Darstellung auf höheren Befehl die Taktik der [[Verbrannte Erde|verbrannten Erde]] an, um die Kuban-Region wirtschaftlich lahmzulegen. Laut seiner Aussage gegenüber der sowjetischen Militärjustiz am 22. November 1947 führte er anschließend Maßnahmen zur [[Partisan#Partisanenbekämpfung im Zweiten Weltkrieg|Partisanenbekämpfung]] auf der Krim durch, für die er sich ebenfalls auf Befehle von Generalfeldmarschall [[Ewald von Kleist (Generalfeldmarschall)|Ewald von Kleist]] berief, der die Vernichtung der Partisanen befohlen habe (was Kleist später leugnete). Dabei ordnete er laut seinem Geständnis die Einrichtung von „Todeszonen“ an, in denen alle Ortschaften verbrannt wurden, und will in den Höhlen der Steinbrüche von Kertschensk in der Umgebung von [[Kertsch]] durch Spezialkommandos Partisanen „vergast“ haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uhl&amp;quot;&amp;gt;Wassili S. Christoforow, Wladimir G. Makarow, Matthias Uhl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verhört. Die Befragungen deutscher Generale und Offiziere durch die sowjetischen Geheimdienste 1945–1952&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Moskau.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2015, ISBN 978-3-11-041618-3, S.&amp;amp;nbsp;305&amp;amp;nbsp;f. mit Anm.&amp;amp;nbsp;167.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es soll dabei zum Einsatz der Belagerungstechnik „[[Taifun (Belagerungsmethode)|Taifun]]“ gekommen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee281&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 281.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1942 (also ein Jahr vor Jaeneckes Anwesenheit auf der Krim) war von deutschen Einheiten bei der [[Belagerung der Steinbrüche von Adschi-Muschkai]] auf der [[Kertsch (Halbinsel)|Halbinsel Kertsch]] ein brennbares Gasgemisch aus [[Methan]] und Luft in das Höhlensystem geblasen und zur Explosion gebracht worden. Dabei sollen mehr als 3000 Menschen ums Leben gekommen sein. Die Alliierten bewerteten diese Form der Partisanenbekämpfung nach dem Krieg als verbotenen Einsatz [[Chemische Waffe|chemischer Kampfstoffe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uhl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Januar 1944 erhielt er seine Beförderung zum Generaloberst. In einem Gespräch mit [[Adolf Hitler|Hitler]] am 29. April 1944 in [[Berchtesgaden]] legte Jaenecke eindringlich nahe, [[Sewastopol]] zu räumen, um seiner abgeschnittenen Armee mit 235.000 Soldaten die Rückführung zu ermöglichen. Auf dem Rückflug zur Front wurde er in [[Galați|Galatz]] aufgehalten und vor ein [[Militärgericht|Kriegsgericht]] gestellt. Er sollte als Verantwortlicher für den Verlust der Krim zur Rechenschaft gezogen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik des Zweiten Weltkriegs, Chronik Verlag, 2004, ISBN 3-577-14367-3. S. 386.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch schleppende Behandlung der Untersuchung gelang es Generaloberst [[Heinz Guderian|Guderian]], die Verhandlung hinauszuziehen und Jaenecke vor einer Verurteilung zu retten. Erwin Jaenecke wurde am 31. Januar 1945 aus dem Militärdienst verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 1945 geriet er in Bayern in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Ein sowjetisches Militärgericht verurteilte ihn aufgrund seines Geständnisses zunächst zum Tode, änderte das Urteil dann aber zu 25 Jahren Zwangsarbeit ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee281&amp;quot; /&amp;gt; Im Oktober 1955 wurde Jaenecke nach den Moskau-Verhandlungen des Bundeskanzlers [[Konrad Adenauer|Adenauer]] über die [[Heimkehrer|Heimkehr der deutschen Kriegsgefangenen]] aus der Haft entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft lebte Jaenecke in [[Köln-Lindenthal]]. Im Juli 1956 wurde er zum ersten Vorsitzenden des [[Bund Deutscher Pioniere|Waffenrings Deutscher Pioniere]] gewählt. Diese Position behielt er bis zu seinem Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen im Juni 1959.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Scholz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;90 Jahre Bund Deutsche Pioniere e. V. 1925–2015&amp;#039;&amp;#039;. Bund Deutscher Pioniere e. V., Ingolstadt 2016 ([http://www.bdpi.org/wp-content/uploads/2016/10/Chronik-90-Jahre-BDPi.pdf Online]), S. 48–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres&amp;#039;&amp;#039;, Mittler &amp;amp; Sohn Verlag, Berlin, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-August-Kreuz]] II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz (Braunschweig)|Braunschweiger Kriegsverdienstkreuz]] II. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Lippischer Hausorden]] mit Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;RL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ehrenkreuz für Frontkämpfer]]&lt;br /&gt;
* [[Wehrmacht-Dienstauszeichnung]] IV. bis I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938]]&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938]] mit Spange Prager Burg&lt;br /&gt;
* [[Spanienkreuz]]&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz|Spange zum Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen#Verwundetenabzeichen (1939)|Verwundetenabzeichen]] (1939) in Schwarz&lt;br /&gt;
* [[Infanterie-Sturmabzeichen]] in Silber&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 9. Oktober 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 416.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 2. Januar 1943&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärorden Michael der Tapfere|Rumänischer Militärorden Michael der Tapfere]] III. und II. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000005919|Erwin Jaenecke||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 35/1960 vom 22. August 1960}}&lt;br /&gt;
* Gerd F. Heuer: &amp;#039;&amp;#039;Die Generalobersten des Heeres. Inhaber höchster deutscher Kommandostellen.&amp;#039;&amp;#039; Moewig Verlag, Rastatt 1988, ISBN 3-8118-1049-9, S. 133–137.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Erwin Jaenecke}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/5c77cb51-1581-42a2-a90a-3c86b75e8610/ Nachlass Bundesarchiv N 761]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaloberste und Generaladmirale von Wehrmacht und Waffen-SS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024785122|VIAF=255322839}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jaenecke, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des IV. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des LXXXII. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Legion Condor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militärordens Michael der Tapfere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inhaber des Lippischen Hausordens IV. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrich-August-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jaenecke, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generaloberst im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juli 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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