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	<title>Erwin Hildt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T19:28:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Hildt&amp;diff=2839614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: doppelten Link entfernt</title>
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		<updated>2017-12-16T21:13:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Wilhelm Erwin Hildt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juli]] [[1851]] in [[Weinsberg]]; † [[25. Februar]] [[1917]] ebenda) war ein deutscher Landwirt. Er war ein Förderer der Stadt Weinsberg und der Erhaltung des kulturellen Erbes [[Justinus Kerner]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin Hildt wurde als Sohn des Baumeisters und Architekten sowie Ehrenbürgers der Stadt Weinsberg Christian Jakob David Hildt (1814–1909) geboren. Seine Mutter war Ursula &amp;#039;&amp;#039;Catharina&amp;#039;&amp;#039; Maria Hildt geb. Prottengeier (1823–1896), sein Großvater war der Werkmeister und Architekt [[Johann Georg Hildt]]. Er hatte keine Geschwister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Studium der [[Ingenieurwissenschaften]] besuchte er das [[Universität Stuttgart|Polytechnikum Stuttgart]]. Dort wurde er 1869 Mitglied des [[Corps Stauffia]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heydt, S. 48&amp;quot;&amp;gt;Carl Heydt: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Corps Stauffia zu Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;, 1960, S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinsberg Hildtsche Villa 20080202 1.jpg|mini|Die Hildtsche Villa (2008)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war er in seiner Vaterstadt als Landwirt tätig. Er war Gemeinderat von Weinsberg und engagierte sich beim Erhalt der [[Burgruine Weibertreu]], was ihm unter Zeitgenossen den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Hüter der Weibertreu&amp;#039;&amp;#039; einbrachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heydt, S. 48&amp;quot; /&amp;gt; Als Verehrer Justinus Kerners und Freund seines Sohnes [[Theobald Kerner]] erwarb er sich besondere Verdienste um die Sicherung deren kulturellen Erbes. Als der greise Theobald Kerner die Amtsgeschäfte als Vorsitzender des von Justinus Kerner gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Frauenvereins&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr wahrnehmen konnte, wählte die Vereinsversammlung am 30. Juni 1902 einstimmig Erwin Hildt zum stellvertretenden und geschäftsführenden Vorstand. Nach Theobald Kerners Tod übernahm Hildt den Vereinsvorsitz und hatte ihn bis zu seinem Tod 1917 inne. In seinen 15 Jahren an der Spitze brachte er dem Verein neuen Aufschwung, die Fundamente der Burgruine wurden befestigt, Wege und Anlagen instand gesetzt, und bei Ausgrabungen 1905 wurden weitere Mauerreste gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinsberg Hildtsches Grabmal 20110525.jpg|mini|hochkant|Das Hildtsche Grabmal (2011)]]&lt;br /&gt;
Er gehörte 1905 zu den Gründern des &amp;#039;&amp;#039;Justinus-Kerner-Vereins&amp;#039;&amp;#039; und wurde für seine Verdienste um die Entstehung des Vereins in der ersten Mitgliederversammlung am 19. März 1905 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Theobald Kerner hatte Hildt in seinem [[Testament]] als [[Testamentsvollstrecker]] eingesetzt. Nach langen Verhandlungen verkaufte die Alleinerbin Theobald Kerners, seine Witwe Else, am 15. Oktober 1907 das [[Kernerhaus]] an den Justinus-Kerner-Verein. Hildt war in diesen Verhandlungen Bevollmächtigter Else Kerners. 1912 schenkte er der Stadt Weinsberg einen Geldbetrag von 60.000 Reichsmark, von dem die Stadt die 1914 eingeweihte &amp;#039;&amp;#039;Hildthalle&amp;#039;&amp;#039; errichtete, die noch heute als Festhalle dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Wohnsitz hatte Erwin Hildt in dem Haus Hildtstraße 1, heute noch als &amp;#039;&amp;#039;Hildtsche Villa&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, das sein Vater 1866 bis 1868 aus einem älteren Gartenhaus umgebaut und später mehrfach vergrößert hatte. Am 12. Juli 1928 verkaufte Erwin Hildts Witwe Julie das Haus samt Grundstück an den württembergischen Staat, der es der [[Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg|Weinsberger Weinbauschule]] zuschlug, wo es heute für Veranstaltungen und als Schülerwohnheim genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon M. Haag: &amp;#039;&amp;#039;Zur Baugeschichte der Oberamtsstadt Weinsberg.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Nachrichtenblatt der Stadt Weinsberg, Weinsberg 1995, ISBN 3-9802689-8-5, S. 117&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Hildt fand seine letzte Ruhe auf dem Weinsberger Friedhof, wo das monumentale &amp;#039;&amp;#039;Hildtsche Grabmal&amp;#039;&amp;#039; an die Familie erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1882 heiratete Hildt in [[Stuttgart]] seine erste Frau &amp;#039;&amp;#039;Anna&amp;#039;&amp;#039; Marie Margarethe geb. Meurer, die am 22. Mai 1904 in [[Wiesbaden]] starb. Am 16. März 1909 heiratete er in Weinsberg seine zweite Frau &amp;#039;&amp;#039;Julie&amp;#039;&amp;#039; Hedwig geb. Nübel, verwitwete Abel, die am 4. Dezember 1944 in [[Heilbronn]] starb. Beide Ehen blieben kinderlos. Seine zweite Frau hatte zwei Kinder aus ihrer ersten Ehe, Margarethe (* 23. Oktober 1897) und Hans (* 7. August 1900).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Seufferheld Ehrenbuergerbrief fuer Privatier Erwin Hildt Weinsberg im Mai opus 105a,1 1913 (1).jpg|mini|Ehrenbürgerbrief der Stadt Weinsberg für Erwin Hildt von [[Heinrich Seufferheld]]]]&lt;br /&gt;
Erwin Hildt wurde 1905 zum Ehrenvorsitzenden des Justinus-Kerner-Vereins gewählt. Die Stadt Weinsberg ernannte ihn am 31. März 1909 zum Ehrenbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Karl Burkhardt, [[Karl Weller (Historiker)|Karl Weller]], Heinrich Meißner, Erwin Hildt, [[Richard Meißner]]: &amp;#039;&amp;#039;Weinsberg, Weibertreu und Kernerhaus&amp;#039;&amp;#039;. Justinus Kerner-Verein Weinsberg, Weinsberg 1906, {{DNB|578277573}}&lt;br /&gt;
* Richard Meißner, Karl Burkhardt, Albert Geyer, Erwin Hildt: &amp;#039;&amp;#039;Fremdenführer von Weinsberg und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Stadtgemeinde, Weinsberg 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Seeber: &amp;#039;&amp;#039;Familie Hildt. Ein Beitrag zur Geschichte der Stadt Weinsberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für die Stadt Weinsberg 1981.&amp;#039;&amp;#039; Röck, Weinsberg 1981, {{ZDB|717014-2}}, S. 308–313&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://jahrbuch.weinsberg.org/2008/07/19/hildt%E2%80%99sches-denkmal-in-neuem-glanz/ Hildt’sches Denkmal in neuem Glanz] im Jahrbuch Weinsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116805714|VIAF=25363462}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hildt, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Weinsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Fünferbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hildt, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hildt, Georg Wilhelm Erwin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landwirt, Förderer der Stadt Weinsberg und der Erhaltung des kulturellen Erbes Justinus Kerners&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juli 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weinsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Februar 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weinsberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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