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	<title>Erwin Heerich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Heerich&amp;diff=217502&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dirk Lenke: /* Werk */ erl., Dank an Benutzer:HelMaX</title>
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		<updated>2025-12-18T14:47:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk: &lt;/span&gt; erl., Dank an &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:HelMaX&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:HelMaX (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:HelMaX&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Heerich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1922]] in [[Kassel]]; † [[6. November]] [[2004]] in [[Meerbusch]]-Osterath) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Künstler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BauNetz |url=https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Zum_Tod_von_Erwin_Heerich_18497.html |titel=Begehbare Skulpturen - Zum Tod von Erwin Heerich |datum=2004-11-09 |sprache=de |abruf=2025-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Heerich war zweifacher documenta-Teilnehmer (1968 und 1977) und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Sein Name ist insbesondere mit den nach seinen Entwürfen errichteten Gebäuden und Skulpturen in den Erftauen des [[Museum Insel Hombroich]] und auf der [[Raketenstation Hombroich]] in [[Neuss-Holzheim]] verbunden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Heerich-1.JPG|mini|Grabmal Erwin Heerich, 2005, (Entwurf E. Heerich), Friedhof Düsseldorf-Heerdt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin Heerich wurde 1922 in Kassel geboren und verbrachte dort seine Kindheit. Noch als Gymnasiast studierte er mit einem städtischen Stipendium als Gaststudent an der [[Kunsthochschule Kassel|Kunstgewerbeschule Kassel]] und absolvierte eine Ausbildung in einer Töpferei in [[Hannoversch Münden]]. 1941 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und 1945 nach mehrfacher Verwundung entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1945 nahm er sein künstlerisches Studium wieder auf und besuchte bis 1950 die [[Staatliche Kunstakademie Düsseldorf]] in der Bildhauerklasse von [[Ewald Mataré]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunstakademie-duesseldorf.de/de/einrichtungen/83-akademie-galerie/89-ausstellungen/2588-erwin-heerich |titel=Erwin Heerich - Akademie-Galerie - Kunstakademie Düsseldorf |sprache=de |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1950 bis 1954 hatte er dort das Meisterschüleratelier zusammen mit [[Joseph Beuys]] und begann mit der selbstständigen künstlerischen Arbeit. Zu dieser Zeit entstanden stilisierte Tierplastiken, [[Statuette|Figurinen]] und erste Zeichnungen von Pflanzen und Gegenständen, die in ein Maßwerksystem eingebunden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pamme-vogelsang.de/kuenstler/erwin-heerich |titel=Erwin Heerich - Galerie Pamme-Vogelsang |sprache=de |abruf=2023-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 heiratete Heerich Hildegard Müller, mit der er vier Kinder hatte. Ab 1953 wohnte er in [[Meerbusch-Büderich]], 1964 zog er mit seiner Familie nach [[Meerbusch-Osterath]] um, wo er bis zu seinem Tod lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 verließ er die Kunstakademie und arbeitete weiter als freischaffender Künstler sowie als Lehrer. 1957 wurde er Assistent von Mataré in der Sommerakademie von [[Oskar Kokoschka]] in [[Salzburg]]. Ab 1959 entstanden [[Karton (Werkstoff)|Kartonplastiken]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sammlung.von-der-heydt-museum.de/Details/Index/6324 |titel=Sammlung digital |sprache=de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20240911231849/https://sammlung.von-der-heydt-museum.de/Details/Index/6324 |archiv-datum=2024-09-11 |abruf=2025-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Zeichnungen, Drucke und Grafiken im freien Bereich [[Isometrie|isometrischer]] Gesetzmäßigkeit. 1961 erhielt er eine Anstellung als Lehrer am Seminar für werktätige Erziehung in [[Düsseldorf]]. Im Jahr 1968 war Heerich mit 10 Kartonplastiken auf der [[4. documenta]] in [[Kassel]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde er als Professor für Bildhauerei an die [[Kunstakademie Düsseldorf]] berufen und lehrte dort bis zur [[Emeritierung]] im Jahr 1988. Ab 1974 war Heerich Mitglied der [[Akademie der Künste (Berlin)|Berliner Akademie der Künste]], die sein künstlerisches Schaffen 1978 mit dem [[Will-Grohmann-Preis]] auszeichnete. Ein Jahr zuvor, 1977, war er Teilnehmer der documenta 6 in Kassel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 begann Heerich mit der Planung der Bauten für das [[Stiftung Insel Hombroich|Museum Insel Hombroich]] südlich von Neuss und schuf zudem zahlreiche plastische Arbeiten im öffentlichen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 erhielt er den [[Max Beckmann|Max-Beckmann-Preis]] der Stadt [[Frankfurt am Main]]. 1989 entstand die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Monument&amp;#039;&amp;#039; aus Eifeler [[Basaltlava]] für die [[Skulpturensammlung Viersen]]. 1995 war er Preisträger der [[Stankowski-Stiftung]], 1996 wurde ihm der Berliner [[Piepenbrock Preis für Skulptur]] verliehen. Für seinen Wohnort Meerbusch gestaltete er zwei Skulpturen aus afrikanischem Granit: Die &amp;#039;&amp;#039;Bank&amp;#039;&amp;#039; in Büderich (2000) und eine Plastik o. T. (sogenannter &amp;#039;&amp;#039;Stuhl&amp;#039;&amp;#039;) für den Rathauspark in Osterath (2003).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heerich starb am 6. November 2004 nach langer Krankheit im Alter von 81 Jahren in Meerbusch-Osterath bei [[Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Als Schüler in der Bildhauerklasse von Ewald Mataré an der Düsseldorfer Kunstakademie entwickelte er in den 1950er Jahren ein eigenständiges plastisches Werk, wobei er sich selbst nie einer bestimmten künstlerischen Strömung zuordnen lassen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Heerich |Hrsg=Wulf Herzogenrath |Titel=Selbstdarstellung. Künstler über sich. |Reihe=Benezit Dictionary of Artists |Verlag= |Ort=Düsseldorf |Datum=1973 |Seiten=78-79 |DOI=10.1093/benz/9780199773787.article.B00085249}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Als zweifacher documenta-Teilnehmer fand er internationale Beachtung. Er war außer in Europa auf Ausstellungen in New York, Tokyo und auf der [[Biennale von São Paulo]] vertreten. Von 1968 bis zu seiner Emeritierung 1988 lehrte er als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunstakademie-duesseldorf.de/de/einrichtungen/83-akademie-galerie/89-ausstellungen/2588-erwin-heerich |titel=Erwin Heerich - Akademie-Galerie - Kunstakademie Düsseldorf |sprache=de |abruf=2025-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang seiner künstlerischen Tätigkeit entstanden unter dem Einfluss Matarés Arbeiten mit eindeutigem Bezug zur Gegenstandswelt. Dabei ging es ihm jedoch nie um eine mimetische Abbildung. Heerich hatte vielmehr ganz grundsätzlich Interesse an der Darstellung, Definition und Schaffung von Raum, dabei insbesondere an der Entwicklung der Dinge aus der Fläche in den Raum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Hans Wielers |Titel=Architektonische Skulptur oder skulpturale Architektur. Christina Schroeter im Gespräch mit Erwin Heerich |Sammelwerk=Bauen Wohnen Denken: Martin Heidegger inspiriert Künstler |Ort=Münster |Datum=1994 |Seiten=97-101}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen 1960 vereinfachte er seine Plastiken immer mehr und entwickelte aus Figuren, Naturerscheinungen und Alltagsgegenständen geometrische Körper.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vanessa Sondermann |Titel=Die Vermessung der Dinge. Geometrisch-mimetische Aspekte in Erwin Heerichs  Werk |Sammelwerk=Erwin Heerich. Skulpturen, Zeichnungen, Entwürfe, Modelle. |Band=Ausst. Kat. Akademie-Galerie – Die neue Sammlung. |Ort=Düsseldorf |Datum=2007 |Seiten=22-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heerichs spezielle künstlerische Leistung ist die Entdeckung des Materials „Karton“ als Werkstoff für Plastiken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kartonmodelle.org/kunstkarton/heerich-erwin |titel=Heerich, Erwin – Kartonmodellbau Online |sprache=de |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem vergänglichen und scheinbar wertlosen Material schuf er Skulpturen von zeitloser Gültigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nrw-skulptur.net/sculpture_artist/erwin-heerich/ |titel=Erwin Heerich • Künstler • NRWskulptur |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die geometrisch exakten Kartonplastiken wurden zu Heerichs Markenzeichen. Der Karton erlaubte ihm, seine skulpturalen Körper aus der Fläche zu entwickeln und damit Innen- und Außenraum zu definieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Roland Nachtigäller für die Stiftung Insel Hombroich |Titel=Natur und Kunst. Ein Spannungsverhältnis des Elementaren. Markus Paulußen im Gespräch mit Erwin Heerich |Sammelwerk=Ausstellungskatalog. Hundert Jahre Erwin Heerich. Die begehbare Skulptur |Ort=Wien |Datum=2022 |ISBN=978-3-903439-53-5 |Seiten=70}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe der 1960er und 1970er Jahre schuf Heerich mit Hilfe seiner Zeichnungen, Kartonplastiken und Kartonschnitten ein Repertoire von Formen, aus dem er bis an sein Lebensende immer wieder schöpfte. Die Klarheit des Konzepts erlaubte die Umsetzung eines jeden Entwurfs in den unterschiedlichsten Größen und Techniken, nicht nur in Papier, Karton und Textilien, sondern auch in Stein, Holz oder Metall und auch als Architektur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.baukunst-nrw.de/objekte/Museum-Insel-Hombroich--311.htm |titel=Museum Insel Hombroich |sprache=en |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Katalog zur Biennale von São Paulo beschrieb Erwin Heerich sein künstlerisches Konzept: „Die Dauer meines Vorhabens liegt nicht im Bereich des Gemachten, sondern des Gedachten“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Evelyn Weiß |Titel=Zu den Arbeiten von Erwin Heerich |Sammelwerk=Erwin Heerich. XII. Bienal de São Paulo 1973 |Datum= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das bedeutet, dass seine Ideen in den verschiedensten Materialien und Dimensionen ausgeführt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl seine Arbeit auf mathematischer Logik beruht, spielt die [[Intuition]] im künstlerischen Schaffen von Heerich, in seinen geometrischen und [[stereometrisch]]en Zeichnungen und Gebilden auch eine wichtige Rolle. Die ersten Kartonplastiken sowie hölzerne Puppen und textile Arbeiten lassen eine weitere Facette in Heerichs Wesen erkennen: einen Sinn für das Spielerische.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kulturwest.de/inhalt/ein-mann-voller-plaene/ |titel=Ein Mann voller Pläne – kulturwest.de |sprache=de |abruf=2025-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeiten im öffentlichen Raum ===&lt;br /&gt;
Heerich schuf zahlreiche Plastiken für öffentliche und private Auftraggeber, unter anderem im Jahr 1972 für die Stadt Düsseldorf sowie für die Ruhr-Universität Bochum oder 1997 für die Sparkassenstiftung Bottrop. Mit seinem hohen künstlerischen Anspruch ging er keinen Kompromiss bei der Platzierung seiner Skulpturen ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Titel, Aluminium, Erwin Heerich, 1975–1976 (02).jpg|Erwin Heerich: &amp;#039;&amp;#039;o. T.&amp;#039;&amp;#039; (1975). [[Lantz’scher Park]]&lt;br /&gt;
Bundesverwaltungsamt - Zentrale Köln - Skulptur von Erwin Heerich (7534-36).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Lichtdurchläs&amp;amp;shy;sige Bündelsäule&amp;#039;&amp;#039; (1979). Bundes&amp;amp;shy;verwaltungs&amp;amp;shy;amt Köln&lt;br /&gt;
Erwin Heerich Tor Südpark Düsseldorf.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Tor&amp;#039;&amp;#039; (1986), Basaltlava. Düsseldorfer Südpark&lt;br /&gt;
Skulptur monument.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Monument&amp;#039;&amp;#039; (1989), Basaltlava. Rathauspark, Viersen&lt;br /&gt;
Bottrop - Im Stadtgarten - Stadtgarten - Quadrat - Park - Granitskulptur (Erwin Heerich) 01 ies.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Granitskulptur&amp;#039;&amp;#039; (1997). Quadrat Bottrop&lt;br /&gt;
Wuppertal Barmenia-Park 2017 096.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Ohne Titel&amp;#039;&amp;#039; (1968/1997), Basaltlava. Barmenia-Park, Wuppertal&lt;br /&gt;
Heerich Bank 1.JPG|Erwin Heerich: &amp;#039;&amp;#039;Bank&amp;#039;&amp;#039; (2000), Meerbusch-Büderich&lt;br /&gt;
Heerich-2.JPG|Erwin Heerich: &amp;#039;&amp;#039;o. T.&amp;#039;&amp;#039; (2003). Meerbusch-Osterath&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museum Insel Hombroich und Raketenstation Hombroich ===&lt;br /&gt;
1979 wandte sich der Düsseldorfer Kunstsammler [[Karl-Heinrich Müller]], der ein Museum für seine Sammlung moderner, zeitgenössischer und außereuropäischer Kunst plante, an Erwin Heerich. Beide entwickelten die Idee, Heerichs plastische Konzepte auf dem Gebiet der Insel Hombroich, einer Halbinsel der Erft südlich von Neuss. in architektonische Baukörper zu dimensionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 begann Heerich mit der Planung der Gebäude für das Museum Insel Hombroich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Kunsthaus Bregenz, archiv kunst architektur. Prof. Dr. Edelbert Köb |Titel=Erwin Heerich. Museum Insel |Datum=1996 |ISBN=3-7757-0573-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten entstanden im &amp;quot;Spannungsfeld zwischen architektonischer Skulptur und skulpturaler Architektur.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Brockhaus |Hrsg=Tomas Riehle |Titel=&amp;quot;Das Morphologische und das Metaphysische&amp;quot;: Erwin Heerich und die Museum Insel Hombroich |Sammelwerk=Erwin Heerich auf Hombroich |Ort=Neuss |Datum=2014 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn ausgehend von geometrischen Grundformen wie Kreis, Rechteck und Quadrat sowie in Anlehnung an die Vorstellung der [[Bauhaus]]-Künstler der 1920er Jahre schuf Heerich Pavillons, die als &amp;quot;begehbare&amp;quot; Skulpturen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Roland Nachtigäller für die Stiftung Insel Hombroich |Titel=Hundert Jahre Erwin Heerich. Die begehbare Skulptur |Ort=Wien |Datum=2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht nur von außen, sondern auch von innen erfahrbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Roland Nachtigäller für die Stiftung Insel Hombroich |Titel=Natur und Kunst. Ein Spannungsverhältnis des Elementaren. Markus Paulußen im Gespräch mit Erwin Heerich |Sammelwerk=Hundert Jahre Erwin Heerich. Die begehbare Skulptur |Ort=Wien |Datum=2022 |Seiten=70}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie dienen zugleich als Ausstellungsräume für die Kunstsammlung von Karl-Heinrich Müller und fügen sich mit ihren [[Klinker]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wänden gänzlich in die Natur der Insel Hombroich ein. Heerichs Architektur, die künstlichen Formen, stehen im Dialog mit der Landschaft, der Natur und dem Licht. Die skulpturalen Architekturen haben eine unscheinbare Außenhaut, aber im Inneren entfalten die schlichten, perfekt proportionierten weißen Räume ihre ästhetische Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Gelände der ehemaligen NATO-[[Raketenstation Hombroich]] entwarf Heerich in den 1990er Jahren weitere skulpturale Architekturen, die unter anderem als Wohn- und Arbeitsstätte für Künstlerinnen und Künstler sowie als Archiv- und Ausstellungsgebäude genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Jahrtausendwende entstanden im [[Kulturraum Hombroich]] 15 Gebäude nach den Entwürfen des Bildhauers. Auf der Insel Hombroich hatte Heerich über viele Jahre sein Künstleratelier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 verwahrt und betreut die Stiftung Insel Hombroich im [[Erwin Heerich Archiv]] seinen künstlerischen [[Nachlass]]. Er bildet die Grundlage für das Werkverzeichnis der Papier- und Kartonwerke, das online abrufbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sammlung.inselhombroich.de/ |titel=Erwin Heerich Werkverzeichnis |abruf=2025-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heerich Turm Hombroich 2006.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Turm&amp;#039;&amp;#039;. Museum Insel Hombroich&lt;br /&gt;
Heerich Turm(innen) Hombroich 2006.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Turm&amp;#039;&amp;#039; (innen). Museum Insel Hombroich&lt;br /&gt;
Heerich Graubner-Pavillon.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Graubner-Pavillon&amp;#039;&amp;#039;. Museum Insel Hombroich&lt;br /&gt;
Heerich10.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Graubner-Pavillon&amp;#039;&amp;#039; (innen). Museum Insel Hombroich&lt;br /&gt;
Heerich Schnecke Hombroich.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Schnecke&amp;#039;&amp;#039;. Museum Insel Hombroich&lt;br /&gt;
Heerich Schnecke2 Hombroich 2006.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Schnecke&amp;#039;&amp;#039; (Detail).&lt;br /&gt;
Heerich Schnecke Detail 01.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Schnecke&amp;#039;&amp;#039; (Blick von innen).&lt;br /&gt;
Heerich Skulpturenfeld (Detail).jpg|&amp;#039;&amp;#039;ohne Titel&amp;#039;&amp;#039; (1978). Museum Insel Hombroich&lt;br /&gt;
Heerich1.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Skulpturenfeld&amp;#039;&amp;#039; (Detail). Museum Insel Hombroich&lt;br /&gt;
Heerich.Fontana-Haus1.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Fontana-Haus&amp;#039;&amp;#039;. Raketenstation Hombroich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
E = Einzelausstellung&lt;br /&gt;
* 1964: van der Grinten, Kranenburg (E)&lt;br /&gt;
* 1966: [[Galerie Schmela]], Düsseldorf (E)&lt;br /&gt;
* 1967: [[Museum Abteiberg|Städtisches Museum Abteiberg]], Mönchengladbach (E)&lt;br /&gt;
* 1968: Dwan gallery, New York (E)&lt;br /&gt;
* 1968: [[documenta 4]], Kassel&lt;br /&gt;
* 1970: [[Kunsthalle Köln]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen]], Düsseldorf (E)&lt;br /&gt;
* 1973: XII. [[Biennale von São Paulo|Bienal de São Paulo]], Brasilien&lt;br /&gt;
* 1974: [[Rheinisches Landesmuseum Bonn]] (E)&lt;br /&gt;
* 1976: [[Kunstverein Freiburg]] (E)&lt;br /&gt;
* 1977: [[documenta 6]], Kassel&lt;br /&gt;
* 1979: [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]; [[Kestner Gesellschaft|Kestner-Gesellschaft]], Hannover; Museum Nijmegen; [[Museum Haus Lange]], Krefeld&lt;br /&gt;
* 1980: Museum [[Schloß Morsbroich]], Leverkusen (E)&lt;br /&gt;
* 1982: [[Museum Haus Esters]], Krefeld (E)&lt;br /&gt;
* 1982: [[Carnegie Mellon University|Carnegie Institute]], Pittsburgh, USA&lt;br /&gt;
* 1983: [[Kunstmuseum Bonn]] (E)&lt;br /&gt;
* 1989: 4. Triennale [[Fellbach]]&lt;br /&gt;
* 1989: Shigeru Yokota Gallery, Tokyo&lt;br /&gt;
* 1991: Queens Museum of Art, New York&lt;br /&gt;
* 1992: [[Lehmbruck Museum]], Duisburg (E)&lt;br /&gt;
* 1992: [[Katharinenhof Kranenburg|Museum Katharinenhof, Kranenburg]] (E)&lt;br /&gt;
* 1998: [[Heidelberger Kunstverein]]&lt;br /&gt;
* 1999: Städtisches Museum [[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
* 2007: Akademie-Galerie – Die Neue Sammlung, Düsseldorf (E)&lt;br /&gt;
* 2010: Erwin Heerich Archiv, Siza-Pavillon, Raketenstation Hombroich (E)&lt;br /&gt;
* 2018/19: Museum [[Schloss Moyland]], 7. Oktober 2018 bis 28. April 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.moyland.de/ausstellungen/erwin-heerich-und-marianne-pohl.html |text=Erwin Heerich und Marianne Pohl - zwischen Skulptur und Architektur |wayback=20190330221503 |archiv-bot=2023-12-19 16:28:28 InternetArchiveBot}}, Museum [[Schloss Moyland]], 7. Oktober 2018 bis 28. April 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022: Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau (E)&lt;br /&gt;
* 2022/23: Museum Insel Hombroich, Kirkeby-Feld, Raketenstation Hombroich, Neuss (E)&lt;br /&gt;
* 2024/25: Siza-Pavillon, Raketenstation Hombroich, Neuss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz-Jürgen Kristahn, [[Rolf Sackenheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Heerich, Übungen Experimente Impulse I.&amp;#039;&amp;#039; Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 1981.&lt;br /&gt;
* Joachim Peter Kastner: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Heerich.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 1991.&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Norbert Jocks]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Maßliche – zum 70. Geburtstag des Bildhauers Erwin Heerich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Hefte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 22, 1. November 1992, S. 16–21.&lt;br /&gt;
* Förderverein Schloß Moyland e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erwin Heerich, Farbe und Gestalt.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentation zur Ausstellung im Museum Katharinenhof Kranenburg, Sommer 1992. 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunst + Design. Erwin Heerich. Plastische Modelle für Architektur und Skulptur.&amp;#039;&amp;#039; Preisträger der Stankowski-Stiftung 1995. Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof, 29. April bis 13. August 1995; [[Weserburg Museum für moderne Kunst|Neues Museum Weserburg Bremen]], 8. Dezember 1995 bis 4. Februar 1996; Museum Wiesbaden, 18. Februar bis 14. April 1996; Städtische Galerie Göppingen, 28. April bis 2. Juni 1996. Richter, Düsseldorf 1995, ISBN 3-928762-37-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erwin Heerich Museum Insel Hombroich.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Kunsthaus Bregenz, Archiv, Kunst, Architektur. Joachim Peter Kastner (u.&amp;amp;nbsp;a.). 2. Aufl. (= &amp;#039;&amp;#039;Werkdokumente / Kunsthaus Bregenz, Archiv, Kunst, Architektur.&amp;#039;&amp;#039; 10). Hatje Cantz Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-7757-0573-2.&lt;br /&gt;
* Erwin Heerich: &amp;#039;&amp;#039;Skulptur und der architektonische Raum.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 1998, ISBN 3-88375-271-1 (nur Darstellungen, keine Titelierung, keine Angaben, kein Text).&lt;br /&gt;
* Erwin Heerich: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung architektonischer Skulpturen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 1999, ISBN 3-88375-386-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Studium bei Erwin Heerich 1961–1987.&amp;#039;&amp;#039; Red.: Erwin Heerich. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2001, ISBN 3-88375-452-8.&lt;br /&gt;
* Christoph Brockhaus: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Erwin Heerich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Skizzen.&amp;#039;&amp;#039; 26. Jahrgang, Heft 4/2004, hrsg. von Dietmar Schneider. Köln 2004, S. 18.&lt;br /&gt;
* Udo Weilacher: &amp;#039;&amp;#039;Kunst in künstlichem Arkadien. Museumsinsel Hombroich.&amp;#039;&amp;#039; In: Udo Weilacher: &amp;#039;&amp;#039;In Gärten. Profile aktueller europäischer Landschaftsarchitektur.&amp;#039;&amp;#039; Basel / Berlin / Boston 2005, ISBN 3-7643-7084-X.&lt;br /&gt;
* Margot Klütsch: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Heerich – Werke in Meerbusch, Skulpturen, Modelle, Papierarbeiten.&amp;#039;&amp;#039; Meerbusch 2005, ISBN 3-00-016798-6.&lt;br /&gt;
* Margot Klütsch: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Heerich (1922–2004).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus dem Kreis Neuss.&amp;#039;&amp;#039; Band 5. Kreisheimatbund Neuss e.&amp;amp;nbsp;V., 2006, ISBN 3-938800-00-3, S. 126–137.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erwin Heerich, Skulpturen, Zeichnungen, Entwürfe, Modelle.&amp;#039;&amp;#039; Ausst. Kat., Akademie-Galerie – Die Neue Sammlung. Vorwort: Siegfried Gohr; Texte: Margot Klütsch, Vanessa Sondermann. Düsseldorf 2007.&lt;br /&gt;
* Christel Blömeke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Museum Insel Hombroich. Die begehbaren Skulpturen Erwin Heerichs.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern 2009.&lt;br /&gt;
* Stiftung Insel Hombroich. Museum und Raketenstation, hrsg. von der Stiftung Insel Hombroich, 7. Aufl., Neuss 2014, ISBN 3-00-002760-2.&lt;br /&gt;
* Tomas Riehle: Erwin Heerich auf Hombroich, Neuss 2014, ISBN 978-3-00-046923-7.&lt;br /&gt;
* Hundert Jahre Erwin Heerich. Die begehbare Skulptur, hrsg. v. Roland Nachtigäller für die Stiftung Insel Hombroich, Wien 2022, ISBN 978-3-903439-53-5.&lt;br /&gt;
* Erwin Heerich – ohne Titel. Ausst.-Kat. Stiftung Museum Schloss Moyland Sammlung van der Grinten, Joseph Beuys Archiv des Landes Nordrhein-Westfalen, Köln 2022, ISBN 978-3-86832-712-0.&lt;br /&gt;
* Gleichklang  in Autonomie. Hildegard und Erwin Heerich, Ausst.-Kat. Stiftung Insel Hombroich, hrsg. v. Roland Nachtigäller und Maren Klinkhamer, Neuss 2024, ISBN 978-3-9817303-8-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119053063}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/21830 Erwin Heerich] im [[Archiv der Akademie der Künste]], Berlin&lt;br /&gt;
* [http://www.institut-fuer-bildnerisches-denken.de/heerich.htm Bilder seines Wirkens]&lt;br /&gt;
* [http://www.photo-document.com/hombroich S/W Fotografien Museum Insel Hombroich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119053063|LCCN=n82010987|VIAF=37718270}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Meerbusch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heerich, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meerbusch]]-Osterath&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dirk Lenke</name></author>
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