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	<title>Erwin Gigas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T17:08:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Gigas&amp;diff=1087739&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-30T08:54:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Friedrich Oswald Gigas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juni]] [[1899]] in [[Cieplice Śląskie-Zdrój|Warmbrunn]], Schlesien; † [[28. Januar]] [[1976]] in [[Málaga]], [[Spanien]]) war ein deutscher [[Geodät]], Geophysiker, Erfinder und [[Messtechnik]]er. Als langjähriger Leiter des Frankfurter [[Institut für Angewandte Geodäsie|Instituts für Angewandte Geodäsie]] machte er sich u.&amp;amp;nbsp;a. für den Zusammenschluss der europäischen Vermessungsnetze zum [[Europanetz]] verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Gigas besuchte die Oberrealschule in [[Berlin-Schöneberg]], studierte 1918 bis 1923 an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Berlin]] und 1926 bis 1927 an der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin. An der TH war er Assistent und 1927/28 [[Dozent]]. 1928 wurde er [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] und 1938 Oberregierungsrat am [[Berlin]]er [[Reichsamt für Landesaufnahme]], das sich&amp;amp;nbsp;– unabhängig von seiner teilweise politischen Ausrichtung&amp;amp;nbsp;– das Verdienst erwarb, einen wesentlichen Beitrag zur späteren Vereinheitlichung der mitteleuropäischen [[Vermessungsnetz]]e, für das [[Europäisches Datum 1950|ED50]] und das [[Europanetz]] zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bald nach Kriegsende die US-Heeresvermessung in [[Bamberg]] das [[Institut für Erdmessung]] gründete, wurde Gigas zu dessen Leiter bestellt. Das größte Projekt dieses Forschungsinstituts war die Fertigstellung des im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] begonnenen [[Zentraleuropäisches Netz|Zentraleuropäischen Netzes]] über Mitteleuropa, das 1949 publiziert wurde&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Zentraleuropäische Dreiecksnetz. Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;. 122p., Astronomische Nachrichten, Bamberger Verlagshaus Meisenbach 1949&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurde er Direktor eines neu gegründeten vermessungstechnischen [[Akademieinstitut]]s in [[Frankfurt am Main]] (siehe [[Institut für Angewandte Geodäsie]]). Im Jahr 1957 erhielt er einen bedeutenden [[Lehrauftrag]] am neuen Bonner Institut für [[Theoretische Geodäsie]] von seinem dorthin berufenen früheren Konkurrenten Prof. [[Helmut Wolf (Geodät)|Helmut Wolf]]. Die Lehrveranstaltung hieß „Physikalisch-geodätische [[Messmethode]]n“ und Gigas erweiterte sie in den sechziger Jahren zu dem 1966 erschienenen [[Lehrbuch]] gleichen Namens. Es behandelt das sich stark erweiternde Gebiet der verschiedensten Messverfahren auf originelle, ungewohnt vielfältige Weise und ist bis heute&amp;amp;nbsp;– trotz zwischenzeitlicher Revolution in der [[Elektronik]], der [[Elektronische Distanzmessung| EDM]] und der [[Raumfahrt]]&amp;amp;nbsp;– ein wichtiges Nachschlagewerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er-Jahren entwickelte er Prototypen für die [[Elektrooptische Entfernungsmessung]] und den IfAG-Distanzmesser, in den Folgejahren den [[motorisierter Theodolit|motorisierten]] [[Gigas-Theodolit]], einige Spezialinstrumente für die [[Geodätische Astronomie]] sowie einen [[Kinetheodolit]] mit automatischer Zeitmessung für die visuelle [[Satellitenbeobachtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde Prof. Gigas, dessen Arbeiten auch in der mehrbändigen Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Vermessungskunde]]&amp;#039;&amp;#039; ihren Niederschlag finden, in [[München]] aus dem aktiven Berufsleben verabschiedet. Im darauffolgenden Jahr wurde er Leiter der Entwicklungshilfe in Zentralamerika. 1966 bis 1969 arbeitete er als Forschungskartograph für die [[U.S. Coast and Geodetic Survey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Februar 1953 erhielt Gigas die [[Ehrendoktor]]würde der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]], später das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse. Er war seit 1950 korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften [[San Miguel de Tucumán|Tucuman]], [[Argentinien]], seit 1963 Ehrenmitglied der Soc. Brasileira Cartogr. [[Rio de Janeiro]] und seit 1965 Commander des [[Orden vom Quetzal|Ordens del Quetzal]], [[Guatemala]]. Außerdem war er Mitglied der [[Deutsche Geodätische Kommission|Deutschen Geodätischen Kommission]], der [[Deutsche Gesellschaft für Kartographie|Deutschen Gesellschaft für Kartographie]], der [[Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation|Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie]], der [[Royal Scottish Geographical Society]] und Ehrenmitglied des [[Deutscher Verein für Vermessungswesen|Deutschen Vereins für Vermessungswesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gigas heiratete Elfriede Müller, mit der er vier Kinder hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Physikalisch-geodätische Messverfahren&amp;#039;&amp;#039;. 502 S., Dümmler-Verlag, Bonn 1966&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geodätische Entfernungsmessungen&amp;#039;&amp;#039;. [[DGK]] Reihe B, Band 8, Frankfurt 1954.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Geodätische Kommission|DGK]]: &amp;#039;&amp;#039;Festsitzung anlasslich der Verabschiedung von Erwin Gigas&amp;#039;&amp;#039; am 10. Juli 1964 in München. IfAG-Schriftenreihe, DGK Schriftenreihe A, Heft 45, Frankfurt 1965.&lt;br /&gt;
* [[Karl Ledersteger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Vermessungskunde]], Band V &amp;#039;&amp;#039; (und weitere Bände der JEK-Serie), Stuttgart 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender&amp;#039;&amp;#039;. 1976, S. 906 und 3652&lt;br /&gt;
* Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer? Das Deutsche Who’s Who&amp;#039;&amp;#039;. 12. Ausgabe von Degeners Wer ist&amp;#039;s?, Arani, Berlin 1955&lt;br /&gt;
* Otto Wenig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Professoren und Dozenten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn 1818–1968&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier, Bonn 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118694863}}&lt;br /&gt;
* [https://icaci.org/erwin-gigas-1899-1976/ Nachruf der International Cartographic Association]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118694863|VIAF=6934148997698359870007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gigas, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gigas, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gigas, Erwin Friedrich Oswald (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geodät, Geophysiker und Messtechniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juni 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cieplice Śląskie-Zdrój|Warmbrunn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Málaga]], [[Spanien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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