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	<title>Erwin Geist - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Intimidator: /* Literatur */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Geist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Mai]] [[1916]] in [[Villingen-Schwenningen|Schwenningen]]; † [[4. Juli]] [[2012]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.spd-kreis-tuebingen.de/index.php?nr=60791&amp;amp;menu=1 | titel=Wir trauern um unseren Genossen Erwin Geist | hrsg=SPD-Kreisverband Tübingen | werk=www.spd-kreis-tuebingen.de | datum=2012-07-12 | abruf=2012-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Schönaich]]) war ein deutscher [[Gewerkschaft]]er und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin Geist wurde als Sohn eines Glasers und Gewerkschafters geboren. Nach dem Volksschulabschluss im Jahr 1931 trat er in die [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]] und in die Metallarbeiterjugend ein. Er absolvierte eine Lehre als [[Werkzeugmacher]] bei der Uhrenfabrik [[Mauthe (Uhrenhersteller)|Mauthe]] in Schwenningen und wechselte danach als Facharbeiter zum Motorenhersteller [[Maybach-Motorenbau|Maybach]] in [[Friedrichshafen]]. Ab 1936 leistete er [[Reichsarbeitsdienst]]. Im Anschluss arbeitete er noch kurzzeitig bei der Maschinenfabrik Steinel in Schwenningen, ehe er im Jahr 1937 zur [[Wehrmacht]] eingezogen wurde. Nach dem Wehrdienst bei den [[Gebirgstruppe (Deutschland)#Die Gebirgstruppe der Wehrmacht|Gebirgsjägern]] in [[Garmisch-Partenkirchen]] nahm er ab 1939 am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil und wurde als Soldat in Polen, Frankreich, Jugoslawien und Russland eingesetzt. Im September 1941 erlitt er während des [[Unternehmen Barbarossa|Russlandfeldzuges]] eine schwere Verwundung und verlor dabei seinen linken Arm. Im Jahr 1943 schied er aus der Armee aus. Danach fand er wieder Beschäftigung in der Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende arbeitete Geist zunächst als Arbeitsplaner in einer Maschinenfabrik und war sodann als Gewerkschaftssekretär für die [[IG Metall]] tätig. Von dort aus gelangte er zum [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund]] und von 1950 bis 1978 war er Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Tübingen. Im Jahr 1946 trat er in die SPD ein. Daneben engagierte er sich bei den „[[Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken|Falken]]“ und wurde 1947 zu deren Landesvorsitzenden für Süd-Württemberg gewählt. In den Jahren 1953 bis 1985 war er [[Stadtrat]] in [[Tübingen]] und von 1953 bis 1971 [[Kreistag#Zusammensetzung|Kreisrat]] im [[Landkreis Tübingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1952|Wahl zur Verfassunggebenden Landesversammlung 1952]] kandidierte Geist im Wahlkreis Tübingen, unterlag aber dem [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Kandidaten [[Gebhard Müller]] und konnte, da es noch keine Zweitauszählung gab, nicht ins Parlament einziehen. Bei den [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1956|Landtagswahlen 1956]], [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1960|1960]], [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1964|1964]] und [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1968|1968]] wurde er dann über diesen Wahlkreis als Abgeordneter in den [[Landtag von Baden-Württemberg]] gewählt, dem er bis 1972 angehörte. Er gelangte jeweils über das [[Zweitmandat]] ins Parlament, außer 1960, als er sich gegen [[Jakob Krauss]] durchsetzte und das [[Direktmandat]] gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner politischen Tätigkeit war Geist von 1955 bis 1980 Vorsitzender des Vorstandes der [[Allgemeine Ortskrankenkasse|AOK]] Tübingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Geist war verheiratet und hatte zwei Kinder. Er starb am 4. Juli 2012 in Schönaich und wurde anschließend auf dem [[Bergfriedhof (Tübingen)|Tübinger Bergfriedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.zeit-zeugnisse.de/Home/themen_artikel,-Ein-liebenswuerdiger-Kaempfer-_arid,180368.html | titel=Ein liebenswürdiger Kämpfer | hrsg=Zeit-Zeugnisse: Das Geschichtsportal für die Kreise Tübingen, Reutlingen und die Stadt Horb |werk=/www.zeit-zeugnisse.de | autor=Renate Angstmann-Koch | datum=2012-07-15 | abruf=2012-12-26 | offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1972: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1978: [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg|Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* 1985: [[Ehrenbürger]] der Stadt Tübingen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.tuebingen.de/11.html#1336 | titel=Ehrenbürger der Universitätsstadt Tübingen | werk=www.tuebingen.de | abruf=2012-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Landtag von Baden-Württemberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;MdL, Die Abgeordneten der Landtage in Baden-Württemberg 1946–1978.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1978, ISBN 3-12-911930-2, S. 118.&lt;br /&gt;
* Frank-Roland Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Landtage, Abgeordnete und Wahlkreise in Baden-Württemberg 1946 bis 2009.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2009, ISBN 978-3-923476-01-5, S. 200.&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]], Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?&amp;#039;&amp;#039; Band 17. Schmidt-Römhild, Lübeck 1971, S. 300.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konstanzer Blätter für Hochschulfragen&amp;#039;&amp;#039; Band 6. Universitätsverlag Konstanz, Konstanz 1968, S. 114.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tübinger Blätter&amp;#039;&amp;#039; Bände 82–85. Bürger und Verkehrsverein Tübingen e.V., Tübingen 1996, S. 154–156.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012567338|VIAF=171589700}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geist, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der SJD – Die Falken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geist, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter und Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Villingen-Schwenningen|Schwenningen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juli 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schönaich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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