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	<title>Erwin Fussenegger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Fussenegger&amp;diff=667371&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Max-78: /* Zweiter Weltkrieg */ link</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zweiter Weltkrieg: &lt;/span&gt; link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Julius Fussenegger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Mai]] [[1908]] in [[Győr]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[4. März]] [[1986]] in [[Wien]]) war der erste [[Ranghöchste Offiziere des Österreichischen Bundesheeres seit 1956|Generaltruppeninspektor]] des [[Bundesheer]]es der [[Zweite Republik Österreich|Zweiten Republik Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin Fussenegger wurde als zweites Kind des [[k.u.k.]] Offiziers Emil Fussenegger geboren. Seine erst 25 Jahre alte Mutter verstarb nur wenige Tage nach seiner Geburt. Der Vater verheiratete sich wieder; aus dieser Ehe entstammt Fusseneggers Halbschwester, die Schriftstellerin [[Gertrud Fussenegger]]. Seine Kindheit verlebte Fussenegger, wie so viele Offizierskinder, ständig auf der Reise zwischen den Stationierungen seines Vaters unter anderem in Ungarn, der Slowakei, Galizien, Tirol und Vorarlberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 legte er in [[Dornbirn]] die [[Matura]] ab und inskribierte  an der [[Universität Innsbruck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1927 verließ er diese und trat in die Brigadeartillerieabteilung 6 des [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheeres]] ein. Am 24. April wurde er in die Offiziersakademie in [[Enns]] aufgenommen, die er am 16. August 1931 mit der Beförderung zum [[Leutnant]] erfolgreich beenden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend diente er bei verschiedenen Alpenjägerregimentern in [[Oberösterreich]]. Nach seiner Beförderung zum [[Oberleutnant]] wurde er als [[Taktik (Militär)|Taktiklehrer]] an die [[Theresianische Militärakademie]] in [[Wiener Neustadt]] berufen.&lt;br /&gt;
1936 begann er den „Operativen Kurs“ der „Höheren Offizierskurse“, also der getarnten Generalstabsausbildung des Ersten Österreichischen Bundesheeres in Wien, den er am 13. März 1938 zum Zeitpunkt des [[Anschluss (Österreich)|Anschlusses Österreichs]] an das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] abbrechen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen wurde er an diesem Tag in die [[Wehrmacht]] übernommen und setzte den Generalstabskurs ab Juli an der [[Preußische Kriegsakademie|Berliner Kriegsakademie]] fort. Im Juli 1939 wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert und nach [[Heidelberg]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] diente er zunächst mit der [[2. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|2. Gebirgs-Division]] an der französischen Grenze, bevor er im Zuge des [[Unternehmen Weserübung|Unternehmens Weserübung]] nach [[Norwegen]] verlegt wurde. 1943 wurde er zum [[Oberstleutnant]] [[Generalstab|i.&amp;amp;nbsp;G.]] befördert und als Generalstabschef (Ia) der [[292. Infanterie-Division (Wehrmacht)|292. Infanterie-Division]] ([[9. Armee (Wehrmacht)|9. Armee]]) versetzt, mit der er am [[Unternehmen Zitadelle]] teilnahm. 1944 wurde er zum [[Quartiermeister|Oberquartiermeister]] der [[7. Armee (Wehrmacht)|7. Armee]] im [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|besetzten Frankreich]]. Er nahm an der [[Ardennenoffensive]] teil und zog sich mit ihr bis zur deutschen Grenze zurück. Am 8. Mai 1945, zum Zeitpunkt der [[Deutsche Kapitulation|deutschen Kapitulation]], ergab er sich im Raum [[Mariánské Lázně]] und geriet kurzzeitig in amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung begab er sich nach Österreich, wo er bis 1955 in der Privatwirtschaft arbeitete. Er trat am 1. Jänner 1956 als [[Oberst]] in das neue Bundesheer ein, wo er zunächst [[Chef des Stabes|Stabschef]] wurde und an die Seite General [[Emil Liebitzky]] dienstzugeteilt wurde. Am 31. August 1956 wurde er der erste [[Generaltruppeninspektor (Zweite Republik Österreich)|Generaltruppeninspektor]] des Bundesheeres und Sektionsleiter der Sektion II. Damit hatte er eine Machtfülle erlangt, die es ihm erlaubte das Bundesheer sehr stark nach seinen Wünschen zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Koalitionspartner [[SPÖ]] wurde von der beabsichtigten Ernennung Fusseneggers nicht informiert. Es hätte nämlich auch andere Kandidaten für diese Funktion gegeben, die völlig unbelastet waren. Auch Fusseneggers frühere Mitgliedschaft im „Nationalsozialistischen Soldatenring“ war kein Hindernis für diesen umfassenden [[Persilschein|Blanko-Scheck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Karl Reinhardt Trauner hatte Fussenegger 1958 sogar „Bedenken bei der Aufnahme u.&amp;amp;nbsp;a. [[Robert Bernardis|Bernardis´]] Namen auf die Tafel der gefallenen Offiziere in Wiener Neustadt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Reinhardt Trauner: &amp;#039;&amp;#039;Mit Stauffenberg gegen Hitler,Oberstleutnant i.G Robert Bernardis&amp;#039;&amp;#039;, Szentendre 2008, S. 140&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurze Zeit nach seinem Amtsantritt hatte er das Bundesheer auf die Bedrohung durch die Niederschlagung des [[Ungarischer Volksaufstand|Ungarischen Volksaufstandes]] auszurichten. Danach wurde er zum [[General der Infanterie]] befördert. Infolge der immer stärker werdenden Spannungen mit dem neuen [[Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport|Verteidigungsminister]] [[Karl Schleinzer]] musste er 1961 das Kommando über die Sektion II abgeben und hatte damit einen großen Teil seiner Machtfülle eingebüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Prager Frühling]] 1968 plädierte Fussenegger vehement für eine Stärkung der Einheiten nördlich der [[Donau]].&lt;br /&gt;
Entgegen der Empfehlung Fusseneggers wurde der [[Wehrdienst]] ab 1. Januar 1970 auf neun Monate verkürzt. Durch diesen [[Affront]] gegen ihn als Generaltruppeninspektor und infolge der [[Nationalratswahl in Österreich 1970|Regierungsübernahme durch die SPÖ]] am 22. April 1970 sowie einer Budgetherabsetzung kam es zu massiven Spannungen zwischen dem konservativen Fussenegger und [[Bundeskanzler (Österreich)|Kanzler]] [[Bruno Kreisky]]. Die neue Regierung plante eine umfassende Heeresreform, mit der sich Fussenegger nicht einverstanden zeigte. Er sah sich am 2. Oktober 1970 gezwungen, seine Versetzung in den [[Ruhestand]] einzureichen. Am 16. Dezember wurde er 62-jährig verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach seiner Dienstzeit ===&lt;br /&gt;
Fussenegger begann nach seiner Dienstzeit ein Studium der [[Urgeschichte]], welches er aber aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste. Erwin Fussenegger starb am 4. März 1986 und wurde am 14. März 1986 auf dem Hietzinger Friedhof in Wien [[Begräbnis mit militärischen Ehren|mit militärischen Ehren]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Ranghöchste Offiziere des Bundesheeres seit 1956]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Bader: &amp;#039;&amp;#039;General Erwin Fussenegger 1908 bis 1986 &amp;#039;&amp;#039; Wien 2003, ISBN 3-902455-00-4&lt;br /&gt;
* Stefan Bader: &amp;#039;&amp;#039;An höchster Stelle. Die Generale des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2004 ([https://www.bmlv.gv.at/pdf_pool/publikationen/09_goeb_01_goeb.pdf online])&lt;br /&gt;
* Karl-Reinhardt Trauner: &amp;#039;&amp;#039;Mit Stauffenberg gegen Hitler,Oberstleutnant i.G Robert Bernardis&amp;#039;&amp;#039;, Szentendre 2008, ISBN 978-963-06-4558-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Pleiner, Horst: [https://www.bundesheer.at/truppendienst/ausgaben/artikel.php?id=123 General Erwin Fussenegger (1908 bis 1986)], in [[Truppendienst (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Truppendienst&amp;#039;&amp;#039;]], Folge 274, Ausgabe 1, 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste ranghöchste Offiziere des Bundesheeres}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128524162|LCCN=nb2004033553|VIAF=57666997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fussenegger, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Erste Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant im Generalstab (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General (Zweite Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaltruppeninspektor (Zweite Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fussenegger, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fussenegger, Erwin Julius (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Mai 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Győr]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
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