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	<title>Erwin Ditzner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T10:05:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Ditzner&amp;diff=1883865&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2026-03-15T22:24:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ditzner-Bühne.jpg|mini|Erwin Ditzner (2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ditzer live2.jpg|mini|Erwin Ditzner live (2007)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ditzer 1985.jpg|mini|Erwin Ditzner 1985]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dennerlein Ditzner Mannheim.jpg|mini|Erwin Ditzner mit Hammond B3-Organistin [[Barbara Dennerlein]] (2022)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Ditzner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Mai]] [[1960]] in [[Worms]]) ist ein deutscher [[Schlagzeug]]er.&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Ditzner begann mit zehn Jahren Schlagzeug zu spielen und erhielt eine klassische Ausbildung als Schlagwerker am Wiesbadener [[Konservatorium]], die er aber nach zwei Jahren beendete, um erste Tourneen im Rockbereich zu unternehmen, wo er mit [[Uli Krug]] zu Bands wie  &amp;#039;&amp;#039;Rif&amp;#039;&amp;#039;, [[Guru Guru]] und &amp;#039;&amp;#039;Sanfte Liebe&amp;#039;&amp;#039; gehörte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Seit Anfang der 1990er-Jahre widmete er sich immer mehr dem [[Jazz]]. Es folgten Konzerte mit Musikern wie [[Peter Brötzmann]], [[Karl Berger (Musiker)|Karl Berger]], [[Alfred Harth]], [[Rudi Mahall]] oder [[Johannes Bauer (Musiker)|Johannes Bauer]]. Seitdem war er bei mehr als 50 LP- oder CD-Produktionen beteiligt oder verantwortlich und trat in Fernseh- und Rundfunkproduktionen von [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]], [[Südwestfunk|SWF]], [[Hessischer Rundfunk|HR]] und [[Bayerischer Rundfunk|BR]] auf. Er unternahm Tourneen durch Afrika, Europa, Nord- und Südamerika und Asien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Kleine Trommel|Snare]]-Spieler und Mitbegründer der Mannheimer [[Brass-Band]] [[Mardi Gras.bb]] 1992 wirkte er als Studiomusiker bei allen [[Compact Disc|CD]]-Produktionen der Band bis 2007 mit. Er ist bekannt für die Reduzierung seines Schlagzeugsets; manchmal arbeitete er nur mit seiner Snare und [[Bongos]], wie zum Beispiel bei den Coleümes, die er mit Uli Krug, [[Matthias Dörsam]] und dem Akkordeonisten Laurent Leroi bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 reisten die Coleümes vier Wochen lang durch [[Ecuador]], um über die Sprache der Musik die Menschen in Ecuador zu erreichen. Eingeladen waren sie von dem Detmolder Filmemacher Siegmund Thies und der Mannheimer Musikerin Astrid Pape. Resultat des Zusammentreffens der Musiker war der für [[Arte]] produzierte Dokumentarfilm „Reise ins Jahr 10.027“ und ein ebenso erfolgreicher Besuch auf der [[Expo 2000]] in Hannover. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008, nach dem Ausstieg bei Mardi Gras.bb, gründete Ditzner mit [[Lömsch Lehmann]] das „Ditzner Lömsch Duo“. 2008 veröffentlichen die beiden bei [[fixcel records]] ihr Debüt-Album &amp;#039;&amp;#039;Schwoine&amp;#039;&amp;#039; und gleichzeitig die erste Jazz-Klingelton-CD mit dem Titel Klingeltöne. Im Oktober 2015 erschien Ditzner Lömsch II&amp;quot; auf Vinyl und CD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner folgte 2009 eine CD-Produktion mit [[Arnim Töpel]] und Michael Herzer „Fa umme...Mundart Grooves“, die in der Rubrik Lieder und Songs für den [[Preis der deutschen Schallplattenkritik]] nominiert war. Dieses Projekt nennt sich „Töpel Kings“. Weitere Formationen mit denen Erwin Ditzner zu sehen und zu hören ist, sind: Das „Ditzner Twintett“ mit den beiden Zwillingen Bernhard und Roland Vanecek an Posaune und Tuba. „Netnar Tsinim“, ein Quartett um [[Matthias Debus]] am Kontrabass und [[Alexandra Lehmler]] am Saxofon; mit dabei auch Bernhard Vanecek an der Posaune. Im „Barbara Lahr Trio“ mit [[Bernhard Sperrfechter]] an der Gitarre und [[Barbara Lahr]], die den Bass spielt und singt, nahm Ditzner 2011 die CD „Six String Call“ auf, die bei [[Skip Records]] erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Blech“ ist ein Septett um den jungen Trompeter Stephan Stadtfeld, Bruder des klassischen Pianisten Martin Stadtfeld. Weiterhin spielen Ralph Mosch Himmler (Trompete), [[Joachim Lösch]] (Trompete), Bernhard Vanecek (Posaune), [[Roland Vanecek]] (Tuba) und [[Felix Fromm]] (Posaune) bei dieser Formation mit. Im Jahr 2011 formierte sich die Band „Coleümes“ neu und nennt sich jetzt „Les Primitifs“. [[Matthias Dörsam]] (Reeds), Michael Herzer (Kontrabass) und Laurent Leroi (Akkordeon) spielten eine neue CD ein, die unter dem Titel „Une histoire d&amp;#039;un amour“ im August 2011 erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „La Mayo Mayonnaise“ fand 2013 Einzug in den Soundtrack des Films &amp;#039;&amp;#039;[[Hans Dampf (Film)|Hans Dampf]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem internationalen Jazzfestival [[Enjoy Jazz]], das in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg einmal im Jahr stattfindet, spielt Erwin Ditzner regelmäßig, unter anderem mit [[Rudi Mahall]], [[Sebastian Gramss]], Lömsch Lehmann und 2010 mit [[Marilyn Crispell]], der experimentellen Jazz-Pianistin und Performer-Komponistin aus [[Woodstock (New York)|Woodstock/NY]], [[Aki Takase]] und [[Silke Eberhard]]. 2011 trat er bei Enjoy Jazz unter dem Namen „Sind sie ausser Gefahr“ mit Sebastian Gramss (Bass), Lömsch Lehmann (Reeds) und [[Conny Bauer]] (Posaune) freie, improvisierte Musik. 2012 präsentierte Ditzner zusammen mit dem Kölner Bassisten Sebastian Gramss wieder ein Konzert der freien Art. Mit seiner von [[Rainer Kern]] erhaltenen „Carte Blanche“ des Festivals lud er den US-Gitarristen [[Jeff Parker (Musiker)|Jeff Parker]] (Chicago) ein. Bei Enjoy Jazz 2013 konzertierte er mit [[Nils Wogram]], Sebastian Gramss und [[Alexander von Schlippenbach]], mit dem er nun auch im Duo unterwegs war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 ist Ditzner wiederholt bei Produktionen des Kevin O’Day Balletts zu sehen. 2010 komponierte Ditzner das Stück „Karussell“ zusammen mit [[Lömsch Lehmann]], das in der Trilogie „Bang on it“ in der Spielzeit 2011/12 zur Aufführung kam. Die Choreografin Dominique Dumais hatte dabei die künstlerische Leitung. Es folgten noch mehrere Stücke nach Kompositionen von [[John King (Komponist)|John King]] (New York). In der Spielzeit 2012/13 spielte Ditzner bei dem Tanzstück R.A.W das Schlagzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 2013 erschien seine Solo-Platte „Elements“ (Vinyl und CD) ebenfalls bei Frank Schindelbecks [[fixcel records]]. Seitdem ist er auch mit Soloprogrammen auf Festivals und in Clubs zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 spielte Ditzner mit dem Pianisten [[Chris Jarrett]] ein Duo-Konzert bei dem Enjoy Jazz Festival in der alten Feuerwache zu Mannheim. Das Konzert wurde mitgeschnitten und erschien 2020 ebenfalls bei fixcel records. In der Corona-Krise, durch Konzertausfall und Zuhausesein beschäftigte sich Ditzner immer mehr mit visuellen Themen. Auf seinem [[YouTube]]-Kanal veröffentlicht er in regelmäßigen Abständen kleine Filmclips zu Themen, die ihn beschäftigen. Er filmt Alltagsgeschehen und Skurriles, erstellt Kompositionen dazu und schneidet alles selbst in seinem „Homeoffice“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/channel/UCvpjcVFA9mUrYDNYZDOgudQ?view_as=subscriber Youtube-Kanal Erwin Ditzner]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 erhielt Ditzner den mit 3000 € dotierten „Future Jazz Preis RLP“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Laurentius |url=https://www.jazzthing.de/news/2024-10-22-future-jazz-preis-rlp-erwin-ditzner/ |titel=Future Jazz Preis RLP: Erwin Ditzner |werk=[[Jazz thing]] |datum=2024-10-22 |sprache=de |abruf=2025-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Ditzner lebt in [[Ludwigshafen am Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mardi Gras.bb}}&lt;br /&gt;
* 2023 [[John King (Komponist)|King]] / Kirsch / Ditzner: &amp;#039;&amp;#039;One Afternoon in LU&amp;#039;&amp;#039; ([[fixcel records]])&lt;br /&gt;
* 2022 Szafirowski / Luc Ex / Ditzner: &amp;#039;&amp;#039;Ditzners Carte Blanche: Live at Enjoy Jazz Festival 2020&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2021 Zoubek / Gramss / Ditzner: &amp;#039;&amp;#039;Ditzners Carte Blanche: Live at Enjoy Jazz Festival&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* 2020 Kirsch [[Nicola Hein|Hein]] Ditzner: &amp;#039;&amp;#039;Live@Hack&amp;#039;&amp;#039; (fixcel records)&lt;br /&gt;
* 2020 Debus / Lömsch / Ditzner: &amp;#039;&amp;#039;Die Motive des Richard W.&amp;#039;&amp;#039; (fixcel records)&lt;br /&gt;
* 2020 Jarrett Ditzner carte blanche, live recorded at Enjoy jazz Festival 2019 (fixcel records)&lt;br /&gt;
* 2019 Kirsch / Hein / Ditzner / &amp;#039;&amp;#039;Nervous&amp;#039;&amp;#039; (fixcell records)&lt;br /&gt;
* 2018 Ditzners carte blanche, live recorded at Enjoy Jazz Festival 2017 / [[Aki Takase]] / [[Silke Eberhard]] / [[Sebastian Gramss]]&lt;br /&gt;
* 2018 Les Primitifs: &amp;#039;&amp;#039;Petit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2016 Cobody „Under Cover“ [[Michael Koschorreck|Kosho]] / Bartmes&lt;br /&gt;
* 2016 Sachie Matsushita „Free“ / [[Vitold Rek]]-bass / [[Sachie Matsushita]]-piano&lt;br /&gt;
* 2015 Ditzner [[Lömsch Lehmann|Lömsch]] Duo- „II“&lt;br /&gt;
* 2013 ERWIN DITZNER SOLO- „elements“&lt;br /&gt;
* 2013 DITZNER TWINTETT- „Sonntag“&lt;br /&gt;
* 2013 NETNAR TSINIM- „instant miner“ [[Alexandra Lehmler]] / TC Debus / Bernhard Vanecek&lt;br /&gt;
* 2013 COBODY- „Cobody plays Lauth“&lt;br /&gt;
* 2013 TÖPELKINGS- „Ouappa Uappa“&lt;br /&gt;
* 2011 BARBARA LAHR TRIO - „Six string call“&lt;br /&gt;
* 2011 CRISPELL-DITZNER-GRAMSS- „FREE FLIGHT“ live at Enjoy Jazz Festival 2010&lt;br /&gt;
* 2011 LES PRIMITIFS - „Histoire d&amp;#039;un amour“&lt;br /&gt;
* 2010 NETNAR TSINIM - mit [[Alexandra Lehmler]], Bernhard Vanecek und [[Matthias Debus|TC Debus]]&lt;br /&gt;
* 2010 DITZNER TWINTETT - mit Bernhard und Roland Vanecek&lt;br /&gt;
* 2009 Das Blech- „Das Blech“&lt;br /&gt;
* 2009 Töpel Kings- „Fa umme“&lt;br /&gt;
* 2008 Ditzner Lömsch Duo „KLINGELTÖNE“&lt;br /&gt;
* 2008 Ditzner Lömsch Duo „SCHWOINE“&lt;br /&gt;
* 2007 COLEÜMES - „Vision2“&lt;br /&gt;
* 2003 HEIDI AYDT – „Annuals“&lt;br /&gt;
* 2003 JEROBEAM – „What&amp;#039;s the deal“&lt;br /&gt;
* 2002 Mardi Gras bb – „Zen Rodeo“&lt;br /&gt;
* 2002 COLEÜMES – „Los Dolores del Amor“&lt;br /&gt;
* 2001 DITZNERS CLUB – „Ditzners Cub VOL I“&lt;br /&gt;
* 2000 FROMAASCH – „Fromaasch en voyage“&lt;br /&gt;
* 2000 COLEÜMES – „Vision“&lt;br /&gt;
* 1998 COLEÜMES – „Amigos“&lt;br /&gt;
* 1997 Kosho – „Snapshot Music Box“&lt;br /&gt;
* 1997 COLEÜMES – „Brut“&lt;br /&gt;
* 1995 LAURENT LEROI – „Live et Libre“&lt;br /&gt;
* 1993 AX GENRICH – „Psychodelic Guitar“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;LP:&lt;br /&gt;
* 2024 The Green Dolphin Orchestra - Live Recording mit [[Alexandra Lehmler]], [[Lömsch Lehmann]], [[Claus Boesser-Ferrari]] u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
* 1992 NORBERT SCHWEFEL – „Motor Psycho“&lt;br /&gt;
* 1990 CHARLES LEMMING – „Nightserenade“&lt;br /&gt;
* 1987 GURU GURU – „Jungle“&lt;br /&gt;
* 1987 SANFTE LIEBE – „Sanfte Liebe“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ditzner.de/ Persönliche Website]&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1019431318|LCCN=no2022108412|VIAF=232254091}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ditzner, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlagzeuger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ditzner, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schlagzeuger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Mai 1960&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Worms]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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