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	<title>Erwin Brandt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 2. Dezember 2024 um 13:49 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-02T13:49:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Erw.Brandt.jpg|thumb|Erwin Brandt als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Ernst Otto Brandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. März]] [[1899]] in [[Göhren (Rügen)|Göhren]]; † [[1997]]&amp;lt;ref&amp;gt;Todesjahr nach Stephanie Bohra: &amp;#039;&amp;#039;Tatort Sachsenhausen: Strafverfolgung von KZ-Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Metropol Verlag, Berlin, 2019, ISBN 978-3863314606, S. 593.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Polizeibeamter und SS-Führer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
1917 trat Brandt in die [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Kaiserliche Armee]] ein; mit der er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilnahm. Nach dem Ende des Krieges wurde er Mitglied des [[Freikorps Lüttwitz]], bevor er in den Polizeidienst übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde Brandt als Kriminalbeamter in die [[Geheime Staatspolizei]] übernommen, in der er überwiegend in der Bekämpfung des [[Kommunismus]] bzw. der kommunistischen Opposition zum Einsatz kam. Zum 30. November 1937 trat er der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 290.449) und wurde zum 2. Juli 1938 zum Untersturmführer befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/518612&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Gründung des [[Reichssicherheitshauptamt]]es (RSHA) im Oktober 1939 wurde er als Sachbearbeiter in dieses übernommen und der Abteilung IV A 1 zur Bearbeitung von Kommunistenangelegenheiten zugeteilt. Von Oktober 1938 bis Anfang 1940 war Brandt zeitweise bei der Staatspolizeistelle [[Koblenz]] tätig, um anschließend bis Kriegsende ins RSHA zurückzukehren. Zum 1. September 1940 erreichte er als [[SS-Hauptsturmführer]] seinen höchsten Rang in der SS. Im Sommer 1944 amtierte Brandt außerdem zusammen mit [[Fritz Cornely]] als Leiter des Sonderkommandos [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]] des RSHA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg tauchte Brandt zunächst erfolgreich unter, um schließlich im Sommer 1946 verhaftet zu werden. In der Folgezeit nahm er als Zeuge an den [[Nürnberger Prozesse]]n teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem eigenen Verfahren wurde Brandt beschuldigt, „umfangreiche Kenntnisse von der einsatzmäßigen Beteiligung der Gestapo und der SS an verbrecherischen Handlungen“ besessen zu haben. Er wurde zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt, die durch die seit dem 31. Juli 1946 erlittene [[Internierung]]shaft als verbüßt galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Juli 1957 wurde Brandt in Zusammenhang mit seiner Vernehmertätigkeit in Sachsenhausen von der II. Großen Strafkammer des [[Landgericht Düsseldorf|Landgerichts Düsseldorf]] wegen Aussageerpressung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu einer Strafe von einem Jahr Gefängnis und zwei Jahren [[Ehrverlust]] verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hamburger Institut für Sozialforschung]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Protest Chronik. 1949–1959&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 1669.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Verfahren beim [[Kammergericht]] wegen des Verdachtes, Brandt habe sich an der „[[Sonderbehandlung]] von Kriegsgefangenen“ beteiligt, wurde eingestellt, da sich eine Mitwirkung Brandts nicht nachweisen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siegfried Grundmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Geheimapparat der KPD im Visier der Gestapo&amp;#039;&amp;#039;, 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brandt, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brandt, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brandt, Erwin Ernst Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Polizeibeamter und SS-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Göhren (Rugen)|Göhren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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