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	<title>Erwin Bootz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T04:53:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Bootz&amp;diff=369237&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Turpit: Änderung 256625974 von 93.66.4.44 rückgängig gemacht; damals nicht in Polen</title>
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		<updated>2025-06-02T17:34:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/256625974&quot; title=&quot;Spezial:Diff/256625974&quot;&gt;256625974&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/93.66.4.44&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/93.66.4.44&quot;&gt;93.66.4.44&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; damals nicht in Polen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kabarett der Komiker; Erwin Bootz 015354g.jpg|miniatur|Erwin Bootz im Kabarett der Komiker, 1938]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Bootz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1907]] in [[Stettin]]; † [[27. Dezember]] [[1982]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Pianist]] und [[Unterhaltungskünstler]]. Er war von 1928 bis 1935 Mitglied des Berliner Ensembles [[Comedian Harmonists]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin Bootz wuchs mit seinen sechs Geschwistern in Stettin auf. Seine Eltern führten ein Musikaliengeschäft, so dass Bootz bereits früh mit Musik in Berührung kam. Bereits mit vier Jahren lernte er Klavierspielen. Er besuchte ab 1920 das Loewe-Konservatorium&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.carl-loewe-gesellschaft.de/komponist/kantor-lehrer-stettin Carl Loewe Gesellschaft]. Abgerufen am 31. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Stettin und studierte anschließend ab 1924 an der [[Universität der Künste Berlin|Musikhochschule Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 kam er über [[Ari Leschnikoff]] zu den Comedian Harmonists, die gerade gegründet worden waren. Für das Vokalensemble spielte er Klavier, zudem arrangierte und komponierte er Lieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Erwin Bootz.jpg|mini|hochkant|links|Grabstätte auf dem [[Friedhof Blankenese]]]]&lt;br /&gt;
1938 ließ er sich von seiner Frau Ursula scheiden, deren Vater der Bildhauer [[Benno Elkan]] war. Als Grund gab er „unüberbrückbare Gegensätze“ an. Seine Freunde warfen ihm vor, er habe Ursula aus Angst vor den [[Nürnberger Rassengesetze]]n verlassen, weil sie Jüdin war. Diese Vorwürfe hat er jedoch immer abgestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auflösung der Comedian Harmonists 1935 bzw. nach Verlassen der Nachfolgeformation [[Meistersextett]] 1938 arbeitete Bootz beim Berliner [[Kabarett der Komiker]] als Autor, Orchesterleiter, Komponist und Komiker. Er heiratete ein zweites Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde er als Soldat eingezogen, wurde jedoch in der [[Truppenbetreuung]] und als [[Rundfunkmoderator]] beim [[Reichssender Berlin]] eingesetzt. Bootz stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bootz, Erwin&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 428.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] arbeitete er erfolgreich in der Filmbranche: Er [[synchronisieren|synchronisierte]] [[Zeichentrickfilm]]e bei [[Bavaria Film|Bavaria]] in [[München]]. Er schrieb über 180 Dialogbücher und übernahm die Dialogregie für etwa 100 Filme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ließ er sich von seiner zweiten Frau scheiden und wanderte 1959 nach [[Kanada]] aus, wo er auch einige TV-Shows moderierte. 1971 kehrte er zurück nach Deutschland und arbeitete an den Theatern in [[Schauspielhaus Bochum|Bochum]], [[Bremen]] und [[Berlin]]. Im Mai 1980 trat er zur Eröffnung des Berliner [[Tempodrom]]s auf. Im Schauspielhaus Bochum war Erwin Bootz für die musikalische Leitung in der Revue &amp;#039;&amp;#039;[[Kleiner Mann, was nun?]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Peter Zadek]] und [[Tankred Dorst]], nach [[Hans Fallada]], verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 starb er in Hamburg an den Folgen eines Herzinfarkts. Seine letzte Ruhestätte erhielt er auf dem [[Friedhof Blankenese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Joseph Vilsmaier]]s Film &amp;#039;&amp;#039;[[Comedian Harmonists (Film)|Comedian Harmonists]]&amp;#039;&amp;#039; wurde Bootz von [[Kai Wiesinger]] verkörpert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Fechner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Comedian Harmonists. Sechs Lebensläufe.&amp;#039;&amp;#039; Quadriga, Weinheim 1988, ISBN 3-88679-174-2 (Taschenbuchausgabe: Heyne, München 1998, ISBN 3-453-87315-7).&lt;br /&gt;
* Eckhard Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Pommern|Historischen Kommission für Pommern]].&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 40). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2004, ISBN 3-412-09404-8, S. 92–93.&lt;br /&gt;
* Matthias Blazek: &amp;#039;&amp;#039;Ein merkwürdiges Ensemble – Comedian Harmonists 1928–1935.&amp;#039;&amp;#039; ibidem-Verlag, Stuttgart 2024, ISBN 978-3-8382-1913-4, S.&amp;amp;nbsp;151–156 (&amp;#039;&amp;#039;Lebensläufe, 5.6 Erwin Bootz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0095866}}&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/bochum_de/52311823486/ Foto von Erwin Bootz als musikalischer Leiter am Schauspielhaus Bochum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1011247763|LCCN=n2009069787|VIAF=105139098}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bootz, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Comedian Harmonists]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Schlaraffia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bootz, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pianist und Unterhaltungskünstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
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