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	<title>Erwin Baur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Literatur */ Hinweis zugefügt und verlinkt</title>
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		<updated>2025-12-11T17:26:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Hinweis zugefügt und verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Baur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. April]] [[1875]] in [[Ichenheim]]; † [[2. Dezember]] [[1933]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Arzt]], Botaniker, [[Genetik]]er, [[Eugenik|Rassenhygieniker]] und Züchtungsforscher. Er gilt als bedeutender Vertreter des [[Neodarwinismus]] und der experimentellen [[Populationsgenetik]]. Umstritten ist seine Rolle in der [[Eugenik|eugenischen Bewegung]] in Deutschland und seine Beteiligung am ersten deutschen Lehrbuch für Rassenhygiene.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Kröner (2005).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Erwin Baur wuchs im ländlichen Ichenheim bei [[Lahr/Schwarzwald|Lahr]] in [[Großherzogtum Baden|Baden]] als Sohn des Apothekers [[Wilhelm Baur (Apotheker)|Wilhelm Baur]] auf. Da die Apotheke gleichzeitig mit einem landwirtschaftlichen Betrieb verbunden war, konnte der junge Baur schon früh die damaligen Probleme der Landwirtschaft kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baur studierte zunächst [[Medizin]] und Naturwissenschaften an den [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universitäten Heidelberg]], [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]], [[Universität Straßburg|Straßburg]] und [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]] und wurde 1900 nach Verteidigung seiner [[Dissertation]]sschrift &amp;#039;&amp;#039;Über complicierende Bauchfelltuberkulose bei Lebercirrhose&amp;#039;&amp;#039; in Kiel zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. med.&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Danach wirkte er in Kiel als Assistent der [[Bakteriologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901/1902 leistete er Militärdienst als Arzt bei der Marine, wurde 1902 Assistenzarzt in einer psychiatrischen Klinik in [[Kiel]], um dann 1903 in der gleichen Funktion in der Landesirrenanstalt (heute Zentrum für Psychiatrie) in [[Emmendingen]] zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1903 wechselte er seinen Neigungen entsprechend das Fach und wurde 1. Assistent am Botanischen Institut der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. 1903 wurde er an der Universität Freiburg im Fach [[Botanik]] zum Dr. phil. promoviert. Das Thema seiner Dissertation war: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Entwicklungsgeschichte einiger [[Apothecium|Flechtenapothecien]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 habilitierte sich Baur in Berlin für das Fach Botanik mit einer Arbeit zum Thema [[Myxobacteria|Myxobakterienstudien]], in der er sich mit der bakteriellen [[Physiologie]] beschäftigt. 1905 wurde er Mitglied der neu gegründeten [[Gesellschaft für Rassenhygiene]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee32&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 32–33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Privatdozent hielt Baur ab 1907 erste genetische Vorlesungen an der Universität Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurde er auf den ersten deutschen Lehrstuhl für Genetik an die [[Landwirtschaftliche Hochschule Berlin]] berufen. 1914 wurde er Leiter des ersten Instituts für Vererbungswissenschaft in Berlin – das erste Institut in Deutschland, in dem genetische Erkenntnisse systematisch für landwirtschaftliche Zwecke genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malus Erwin Baur 4563.jpg|mini|Apfelsorte des Instituts für Pflanzenbau Müncheberg, benannt &amp;#039;[[Erwin Baur (Apfel)|Erwin Baur]]&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
1917 wurde Baur Vorsitzender der Berliner &amp;#039;&amp;#039;[[Gesellschaft für Rassenhygiene]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee32&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr stellte Baur gemeinsam mit [[Ferdinand von Lochow (Pflanzenzüchter)|Ferdinand von Lochow]] bei der [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]] den Antrag auf ein „Institut für Pflanzenzüchtung“, dem diese 1927 auch zustimmte und das am 29. September 1928 als [[Kaiser-Wilhelm-Institut für Züchtungsforschung]] mit Sitz in [[Müncheberg]] eröffnet und von Baur geleitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einrichtung des Instituts wollte Baur erreichen, dass neben der privatwirtschaftlichen Züchtung auch der Staat ertragreiche Pflanzensorten schafft, um dadurch unter anderem die Einfuhren zu verringern. Das heutige [[Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung]] in Köln arbeitet in direkter Nachfolge des von Baur seinerzeit gegründeten Instituts. 1921 publizierte er zusammen mit [[Eugen Fischer (Mediziner)|Eugen Fischer]] und [[Fritz Lenz]] das Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;Grundriß der menschlichen Erblichkeitslehre und Rassenhygiene&amp;#039;&amp;#039;, das damals als Standardwerk der [[Eugenik|Rassenhygiene]] galt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee32&amp;quot; /&amp;gt; Baur war Mitherausgeber der Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Rassen- und Gesellschaftsbiologie]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Volk und Rasse&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee32&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 begrüßte er die „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] und versicherte, „daß von niemand sonst die Sterilisationsgesetze der Reichsregierung mehr gebilligt werden als von mir, aber damit ist, wie ich immer betonen muß, nur erst ein Anfang gemacht“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vollständiges Zitat bei Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Fischer Taschenbuch 2005, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1928 war der Pflanzenzüchter und Vererbungswissenschaftler [[Max Ufer]] (1900–1983)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gepris-historisch.dfg.de/person/5112619 GEPRIS historisch].&amp;lt;/ref&amp;gt; bei Baur als Leiter der Abteilung für Futterpflanzen tätig, wo er [[bitterstoff]]freie [[Steinklee]]pflanzen entwickelte, musste aber im Oktober 1933 das KWI verlassen, da er sich nicht von seiner jüdischen Ehefrau Margot Ufer geborene Holzheim scheiden lassen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 5 und 382–386.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls 1933 vertrat Baur in &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der natürlichen Zuchtwahl bei Tieren und Pflanzen&amp;#039;&amp;#039; anhand des Beispiels eines Kaninchenbestandes einer (fiktiven) Insel, auf der aufgrund der [[Selektion (Evolution)|Auslese]] durch [[Greifvögel]] nach und nach ein optimal angepasstes Kaninchenvolk entstehe, die Ansicht, bei Menschen entfalle aufgrund [[Menschlichkeit|humanitärer]] Gesichtspunkte diese von ihm für notwendig erachtete natürliche Zuchtwahl und Auslese, daher müsse der Staat die Funktion der Greifvögel übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Götz Aly: &amp;#039;&amp;#039;Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800-1933.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2012, S. 271&amp;lt;/ref&amp;gt; Baur starb noch im selben Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Baur konnte in seinen frühen Arbeiten nachweisen, dass [[Viren]] die Ursache für die „infektiöse [[Chlorose]]“ von Pflanzen sind und kann damit als einer der Begründer der pflanzlichen [[Virologie]] gelten.&lt;br /&gt;
Sein wohl wichtigster Beitrag zur [[Genetik]] war der Nachweis, dass Gene nicht nur in [[Chromosom]]en innerhalb des [[Zellkern]]s vorkommen, sondern auch [[Plastid]]en (z. B. [[Chloroplasten]]) Träger genetischer Information sind und damit den [[Phänotyp]] von Pflanzen mitbestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine genetischen Versuche mit [[Löwenmäuler|Löwenmäulchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Antirrhinum&amp;#039;&amp;#039;) sind nicht nur in die Lehrbücher der Genetik, sondern auch in Schulbücher eingegangen. An diesem Objekt studierte er Farbvererbung, multiple [[Allel]]ie, Interaktion der Gene sowie künstliche [[Mutation]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis heute nachwirkend sind seine Züchtungserfolge an Getreide oder die erstmalige Züchtung bitterstofffreier [[Lupinen|Futterlupinen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Zeit, als [[Reblaus]] sowie [[Erysiphaceae|Echter]] und [[Falscher Mehltau]] gravierende Probleme im europäischen [[Weinbau]] darstellten, erkannte Baur, dass diese mit einer konsequenten Anwendung genetischer Erkenntnisse, etwa durch die Kreuzung pilzresistenter amerikanischer Wildreben mit der europäischen Kulturrebe, zu lösen seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1922 führte Baur erste Kreuzungen zwischen verschiedenen [[Beerenobst]]arten durch. So konnte er aus der mehltauresistenten [[Johannisbeeren|Wildjohannisbeere]] (&amp;#039;&amp;#039;Ribes succirubrum&amp;#039;&amp;#039;) und [[mehltau]]anfälligen [[Stachelbeere|Stachelbeersorten]] die von ihm so genannte &amp;#039;&amp;#039;[[Jostabeere|Jochelbeere]]&amp;#039;&amp;#039; (Johannisbeere x Stachelbeere), heute häufiger nicht ganz korrekt als [[Jostabeere]] bezeichnet, erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1921 gründete Baur zusammen mit [[Carl Correns]] und [[Richard Goldschmidt]] die Deutsche Gesellschaft für Vererbungswissenschaft und förderte zudem mit Carl Correns, [[Eugen Fischer (Mediziner)|Eugen Fischer]], Richard Goldschmidt und [[Ernst Rüdin]] die 1927 erfolgte Gründung des &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik|Kaiser-Wilhelm-Institutes für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem (nach Baurs Tod) unter den [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|Nationalsozialisten]] die sogenannte „[[Rassentheorie|Rassenforschung]]“ einen Schwerpunkt bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Erwin-Baur-Medaille ([[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]) für hervorragende Leistungen in der pflanzlichen Züchtungsforschung&lt;br /&gt;
* Erwin-Baur-Realschule Neuried-Ichenheim&lt;br /&gt;
* Grabstätte und ein unter [[Liste der Baudenkmale in Müncheberg|Denkmalschutz stehender Gedenkstein]] für den Botaniker Erwin Baur, auf dem Gelände des Brigittenhofs in Müncheberg&lt;br /&gt;
* In verschiedenen Orten wurden Straßen nach Baur benannt, beispielsweise in [[Quedlinburg]], [[Ditfurt]], Müncheberg und in seinem Geburtsort Ichenheim.&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]] seit 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baur Fischer Lenz Menschliche Erblehre und Rassenhygiene 1936 Anzeige.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Menschliche Erblehre und Rassenhygiene&amp;#039;&amp;#039; (1936)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die experimentelle Vererbungslehre&amp;#039;&amp;#039;. Borntraeger, Berlin 1911 [https://archive.org/details/einfuhrungindiee1911baur Archive]&lt;br /&gt;
* mit Eugen Fischer und Fritz Lenz:&lt;br /&gt;
** Erwin Baur, Eugen Fischer, Fritz Lenz: [https://archive.org/details/baurerwinundfischereugenundlenzfritzgrundrissdermenschlichenerblichkeitslehreund_20200115/page/n1/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Grundriß der menschlichen Erblichkeitslehre und Rassenhygiene&amp;#039;&amp;#039; – Band 1 – Menschliche Erblichkeitslehre. 1. Aufl.] München : Lehmann 1921&lt;br /&gt;
** Erwin Baur, Eugen Fischer, Fritz Lenz: [https://archive.org/details/grundrissdermens01bauruoft/page/n5/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Grundriß der menschlichen Erblichkeitslehre und Rassenhygiene&amp;#039;&amp;#039; – Band 1 – Menschliche Erblichkeitslehre. 2. Aufl.] München : Lehmann 1923&lt;br /&gt;
** 4. Aufl. 1936&lt;br /&gt;
** erstes deutsches Lehrbuch für Rassenhygiene und Standardwerk der Zeit als sogenannter &amp;#039;&amp;#039;Baur-Fischer-Lenz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** In späteren Auflagen bis 1936: &amp;#039;&amp;#039;Menschliche Erblehre und Rassenhygiene&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band II: &amp;#039;&amp;#039;Menschliche Auslese und Rassenhygiene&amp;#039;&amp;#039; – von Fritz Lenz [https://archive.org/details/grundrissdermens02bauruoft 1. Auflage] München : Lehmann 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über das Wesen, die Entstehung und Vererbung von Rassenunterschieden bei Antirrhinum maius.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1924&lt;br /&gt;
* mit Max Hartmann (als Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Vererbungswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Borntraeger, Berlin 1929 ff. (Band 1-32)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der natürlichen Zuchtwahl bei Tieren und Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1936 (Erstausg. 1933)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untergang der Kulturvölker im Lichte der Biologie&amp;#039;&amp;#039;. Lehmanns, München 1934 (Neuaufl.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die wissenschaftlichen Grundlagen der Pflanzenzüchtung&amp;#039;&amp;#039;. Borntraeger, Berlin 1921 [https://archive.org/stream/diewissenschaftl00baur#page/n5/mode/2up Archive]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vererbungs- und Bastardisierungsversuche mit Antirrhinum&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre 3, S. 34–98, 1910 ([http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/library/data/lit21434 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erwin Baur war Herausgeber&lt;br /&gt;
** ab 1908 der weltweit ersten Genetik-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[https://www.biodiversitylibrary.org/bibliography/42390 Zeitschrift für induktive Abstammungs- und Vererbungslehre]&amp;#039;&amp;#039; (seit 1967 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Molecular and general genetics&amp;#039;&amp;#039;, seit 2001 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Molecular and general genomics&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|1617-4623}}),&lt;br /&gt;
** ab 1912 der &amp;#039;&amp;#039;[https://www.biodiversitylibrary.org/bibliography/3666 Zeitschrift für Pflanzenzüchtung]&amp;#039;&amp;#039; und&lt;br /&gt;
** ab 1929 der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Züchter&amp;#039;&amp;#039; (seit 1968 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Theoretical and Applied Genetics&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0040-5752}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Schiemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Baur&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;52, 1934, 2.&amp;amp;nbsp;Generalversammlungs-Heft, {{ISSN|0011-9970}}, S.&amp;amp;nbsp;51–114 (m. Bild u. Schriftenverzeichnis).&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|669|670|Baur, Erwin|Otto E. Heuser|119276194}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Stubbe]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnisrede auf Erwin Baur gehalten am 25.&amp;amp;nbsp;Todestag (2.&amp;amp;nbsp;Dezember 1958)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Züchter.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;29, 1959, {{ISSN|0514-0641}}, S.&amp;amp;nbsp;1–6 (m. Bild).&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Rudorf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dreissig Jahre Züchtungsforschung. Zum Gedenken an Erwin Baur.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Verlag, Stuttgart 1959.&lt;br /&gt;
* Emil Ell: Vor 50 Jahren starb Züchtungsforscher Erwin Baur. Der Altvater. – 41:90-91. 1983.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Kröner]], [[Richard Toellner]], Karin Weisemann: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Baur. Naturwissenschaft und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Max-Planck-Gesellschaft, München 1994 (Gutachten zur Frage einer möglichen geistigen Urheberschaft Baurs von die Verbrechen des Nationalsozialismus).&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Kröner: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Baur.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 156.&lt;br /&gt;
* Peter Fäßler: &amp;#039;&amp;#039;Baur, Erwin, Pflanzenzüchter, Genetiker: * 16.4.1875 Ichenheim/Baden, rk., † 2.12.1933 Berlin.&amp;#039;&amp;#039; [[Badische Biographien]]. – N.F. 4:16-19. 1996.&lt;br /&gt;
* Heiner Fangerau: &amp;#039;&amp;#039;Das Standardwerk zur menschlichen Erblichkeitslehre und Rassenhygiene von Erwin Baur, Eugen Fischer und Fritz Lenz im Spiegel der zeitgenössischen Rezensionsliteratur 1921–1941.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Univ. Bochum 2000 ([https://d-nb.info/960442685/34 PDF]).&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hagemann (Genetiker)|Rudolf Hagemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Baur 1875–1933. Pionier der Genetik und Züchtungsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Kovar, Eichenau 2000, ISBN 3-925845-86-0 (darin wird auch ausführlich auf umstrittene Stellung Baurs zum Thema [[Eugenik]] während der 1920er-Jahre eingegangen).&lt;br /&gt;
* Rolf Knippers: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Baur. Eine wissenschaftliche Biographie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biospektrum.&amp;#039;&amp;#039; Jg.&amp;amp;nbsp;7, Nr.&amp;amp;nbsp;1, 2001, {{ISSN|0947-0867}}, S.&amp;amp;nbsp;43–45 (Rezension des Buchs von Hagemann, [http://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_download&amp;amp;_id=933309 PDF]).&lt;br /&gt;
* Heiner Fangerau und Irmgard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Das Standardwerk der Rassenhygiene von Erwin Baur, Eugen Fischer und Fritz Lenz im Urteil der Psychiatrie und Neurologie 1921–1940&amp;#039;&amp;#039;. In: Der Nervenarzt. – 73:1039-1046. 2002.&lt;br /&gt;
* Heiner Fangerau: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;Baur-Fischer-Lenz&amp;quot; in der Buchkritik 1921–1940: Eine quantifizierende Untersuchung zur zeitgenössischen Rezeption rassenhygienischer Theorien&amp;#039;&amp;#039; = Reviews of the &amp;quot;Baur-Fischer-Lenz&amp;quot;. Medizinhistorisches Journal. – 38:57-81. 2003.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erwin Baur&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hohenheimer Lexikon der Agrarbiografien&amp;#039;&amp;#039;. Hohenheim, 2025. S. 123–124 ([https://uniarchiv.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/uniarchiv/Agrarbiografien/Hohenheimer_Lexikon_der__Agrarbiografien2025_aktualisiert.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119276194}}&lt;br /&gt;
* [http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/FangerauHeiner/diss.pdf Das Standardwerk zur menschlichen Erblichkeitslehre und Rassenhygiene von Erwin Baur, Eugen Fischer und Fritz Lenz im Spiegel der zeitgenössischen Rezensionsliteratur 1921-1941. Inaugural-Dissertation von Heiner Fangerau] (PDF-Datei; 949 kB)&lt;br /&gt;
* {{Biolib|1=baur/vererbungslehre/index.html|2=Digitalisat der &amp;quot;Einführung in die Vererbungslehre&amp;quot; (1930)}}, Biolib von Kurt Stüber.&lt;br /&gt;
* [http://vlp.mpiwg-berlin.mpg.de/people/data?id=per369 Kurzbiografie und digitale Quellen im Volltext] (englisch) im [[Virtual Laboratory]] des [[Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte|Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [https://www.sammlungen.hu-berlin.de/dokumente/7678/ Biografie, Erwin Baur]&lt;br /&gt;
* [http://www.weloennig.de/Baur.html Erwin Baur: Vorlesung IV]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.zalf.de/home_zalf/ueberuns/ueberuns/geschichte/geschichte1_1.htm | wayback=20060131025823 | text=Leibnizinstitut für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.&amp;amp;nbsp;V. – Institutsgründer Erwin Baur (1875-1933) – Vorstadien des Institutes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119276194|LCCN=n83039338|NDL=00541212|VIAF=29525535}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baur, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassentheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eugeniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenzüchter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliches Mitglied der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Landwirtschaftliche Hochschule Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität für Bodenkultur Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baur, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt, Botaniker, Genetiker, Rassenhygieniker und Züchtungsforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. April 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuried (Baden)|Ichenheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Dezember 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Ditschie-wiki</name></author>
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