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	<title>Erwin Bader - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-26T07:18:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Bader&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Oktober]] [[1943]] in [[Schladming]]) ist ein österreichischer [[Professor]] für [[Philosophie]] im Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Erwin Bader wurde als Sohn des Lehrers und Kunstmalers Ernst Petrus Maria Bader und der Lehrerin Ludmilla Bader geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte zuerst [[Psychologie]], Philosophie und [[Zoologie]] in [[Graz]], dann [[Politikwissenschaft]] und [[Rechtsphilosophie]] bei [[René Marcic]] in [[Salzburg]], später auch [[römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Religionspädagogik]]. Während seiner Studienzeit war er im Verband Sozialistischer Studentinnen und Studenten Österreichs ([[VSStÖ]]) in Graz und auf Bundesebene aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war [[Lektor (Universität)|Universitätslektor]] am Institut für [[Politikwissenschaft]] der Universität Salzburg, dann Religionslehrer an höheren Schulen in [[Wien]] und nach einigen Jahren als Assistent bei [[Norbert Leser]] zuletzt ao. Universitätsprofessor am Institut für Philosophie der [[Universität Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein besonderes Interesse gilt Fragen der [[Ethik]], des [[Weltethos]], der Sozial- und [[Religionsphilosophie]] ([[Dialog der Religionen]]) sowie der [[Christliche Soziallehre|christlichen Soziallehre]]. Er wirkte lange Zeit als Vorsitzender des Universitätszentrums für [[Friedensforschung]] in Wien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://abfang.org/friedenswege/friedensforschung/friedensinstitute-in-oesterreich/ |titel=FRIEDENSEINRICHTUNGEN IN ÖSTERREICH – AbFaNG |abruf=2024-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://homepage.univie.ac.at/erwin.bader/friedensforschung.html |titel=friedensforschung.html |abruf=2024-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist jetzt als Vizepräsident der Initiative Weltethos Österreich aktiv&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weltethos.at/?kat=32 Website der Initiative Weltethos]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ruhestand arbeitet Bader weiterhin an der Universität, betreut Studenten, schreibt Bücher und Aufsätze und hält Vorträge sowie gelegentlich auch [[Predigt]]en. Er ist verheiratet, hat zwei Töchter und sechs Enkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Leistungen ==&lt;br /&gt;
Über die Philosophie hinaus hat Bader auf interdisziplinäre und internationale Kooperation geachtet. Er kooperierte mit zahlreichen Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen. Nach dem Urteil des Marxismus-Forschers [[Norbert Leser]] hat Bader „den exakten Nachweis erbracht, dass die Marx zugeschriebene Lehre vom Absterben des Staates eigentlich eine Schöpfung des Mitstreiters von Karl Marx, nämlich Friedrich Engels ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Leser, &amp;#039;&amp;#039;Erwin Bader als Sozialphilosoph&amp;#039;&amp;#039;, in: Paul R. Tarmann (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der christlichen Soziallehre für ethisches Handeln&amp;#039;&amp;#039;, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bader hat an der Universität Wien und darüber hinaus den [[interreligiöser Dialog|Dialog der Religionen]] praktiziert und gefördert. Viele seiner Publikationen betreffen Personen, deren Bedeutung in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit bis dahin nicht gewürdigt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Friedensforschung]] betonte Bader die friedensstiftenden Möglichkeiten auf der Grundlage echter Neutralität und verlangte die Ächtung der Atombombe ([[Kriegsverbrechen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Leistungen ==&lt;br /&gt;
Über seine wissenschaftliche Aktivität hinaus erwarb er internationale Aufmerksamkeit durch seine Anfechtung der [[Volksabstimmung in Österreich über den Beitritt zur Europäischen Union|Volksabstimmung über den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union]] beim [[Verfassungsgerichtshof (Österreich)|Verfassungsgerichtshof]] mit Unterstützung von [[Inge Rauscher]] zur Beschaffung der notwendigen Unterschriften und der Klage beim [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://echr.ketse.com/doc/26633.95-en-19960515/ |wayback=20180622140613 |text=Archivierte Kopie  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; unterstützt von [[Freda Meissner-Blau]]. Auch sein konsequentes Eintreten für die Beibehaltung der [[Dauernde Neutralität|immerwährenden Neutralität]] Österreichs fand Beachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anerkennungen ==&lt;br /&gt;
* 1977: Adolf-Schärf-Preis&lt;br /&gt;
* 1991: [[Leopold-Kunschak-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1992: [[Karl-von-Vogelsang-Staatspreis für Geschichte der Gesellschaftswissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kvvi.at/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=16&amp;amp;Itemid=30 Karl von Vogelsang-Staatspreis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2012 Aufnahme in: &amp;quot;2000 Outstanding Intellectuals of the 21st Century&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Who is who in the world&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
;Monographien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Staatsbegriff im Denken von [[Karl Marx]]. Eine Überprüfung der ihm zugeschriebenen Theorien vom Absterben des Staates&amp;#039;&amp;#039;, Eigenvervielfältigung, Phil. Diss. Salzburg 1972 (217 Seiten)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl von Vogelsang – Die geistige Grundlegung der christlichen Sozialreform&amp;#039;&amp;#039;, Wien: Herder 1990 (303 Seiten), ISBN 3-210-24992-X&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christliche Sozialreform. Beiträge zur Sozialphilosophie in einer veränderten Welt. Mit einem Vorwort von Norbert Leser und dem Text der neuen [[Sozialenzyklika]]&amp;#039;&amp;#039;, Wien: Herder 1991, (208 Seiten) ISBN 3-210-25108-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die geistige Grundlegung der christlichen Sozialreform am Beispiel [[Karl von Vogelsang]]s&amp;#039;&amp;#039;, Habilitationsschrift, Wien 1991, (575 Seiten)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Karl Kummer]]. Ein Leben für die Sozialpartnerschaft&amp;#039;&amp;#039;, Wien: Schriftenreihe des Instituts für Sozialpolitik und Sozialreform ([[Dr. Karl-Kummer-Institut]]) 1993, 143 Seiten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staat und Religion bei Karl Marx. Absterben oder Veränderung?&amp;#039;&amp;#039; Reihe Boethiana – Forschungsergebnisse zur Philosophie, Bd. 87, Hamburg: Verlag Dr. Kovac 2009, ISBN 978-3-8300-3146-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;10 Gebote reloaded. Wegweiser zum geglückten Leben&amp;#039;&amp;#039;, [[Goldegg Verlag]] Wien 2010, ISBN 3-902729-21-X bzw. ISBN 978-3-902729-21-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Riccardo Lombardi]] und das Konzil. Kann Liebe die Welt verändern? Vorwort von Federico Lombardi (Vatikan)&amp;#039;&amp;#039;, [[LIT Verlag]] Wien 2016, ISBN 3-643-50764-X bzw. ISBN 978-3-643-50764-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friede – Gerechtigkeit – Gottvertrauen&amp;#039;&amp;#039;, Aufsatzsammlung anlässlich des 80. Geburtstags, hrsg. v. Paul R. Tarmann, Purkersdorf: Johannes Martinek Verlag 2023, ISBN 978-3-9519838-9-9&lt;br /&gt;
;Herausgeberschaft&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Macht des Geistes. Festgabe für Norbert Leser zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt / Main – Wien: Peter Lang-Verlag 2003, ISBN 3-631-39134-X&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Lugmayer und sein Werk. Seine politisch-soziale Bedeutung und Aktualität&amp;#039;&amp;#039;. (Forschungsbericht, 418 S.), Dr. Karl-Kummer-Institut, Wien 2004&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dialog der Religionen. Ohne Religionsfrieden kein Weltfrieden. Mit Beiträgen von Religionsvertretern, Theologen und Philosophen&amp;#039;&amp;#039;, Austria: Forschung und Wissenschaft. Philosophie, Band 1, Wien – Münster: LIT Verlag 2005; 2. Aufl. 2006, ISBN 3-8258-8929-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Karl Lugmayer (Volksbildner)|Karl Lugmayer]] und sein Werk. Seine politisch-soziale Bedeutung und Aktualität&amp;#039;&amp;#039;, Wien – Münster: LIT Verlag 2007, ISBN 3-8258-9529-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltethos – Weltfrieden – Weltreligionen, hrsg. i. A. d. Initiative Weltethos Österreich. Mit einem Geleitwort von [[Hans Küng]]&amp;#039;&amp;#039;, Austria: Forschung und Wissenschaft. Philosophie, Band 6, Wien – Münster: LIT Verlag 2007, ISBN 978-3-7000-0685-5, ISBN 978-3-8258-0463-3 bzw. ISBN 3-8258-0463-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Terrorismus – Eine Herausforderung unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt – Wien: Peter Lang-Verlag 2007, ISBN 978-3-631-54923-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltethos und Globalisierung, hrsg. i. A. d. Initiative Weltethos Österreich&amp;#039;&amp;#039;, Austria: Forschung und Wissenschaft. Philosophie, Band 8, Wien – Münster: LIT Verlag 2008, ISBN 978-3-7000-0834-7 bzw. ISBN 978-3-8258-1310-9&lt;br /&gt;
* (gem. mit Franz Lugmayer): Karl Lugmayer: &amp;#039;&amp;#039;Philosophie der Person&amp;#039;&amp;#039;, mit einer Einleitung von Erwin Bader und Paul R. Tarmann, Frankfurt – Wien: Peter Lang-Verlag 2009, ISBN 978-3-631-58390-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krieg oder Frieden. Interdisziplinäre Zugänge&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2013, ISBN 978-3-643-50511-8&lt;br /&gt;
* (gem. mit Paul R. Tarmann): &amp;#039;&amp;#039;Um Mensch und Recht. Zum 50. Todestag des humanistischen Rechtsphilosophen [[René Marcic]]&amp;#039;&amp;#039;, Purkersdorf: Johannes Martinek Verlag 2021, ISBN 978-3-9519838-5-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|112937969}}&lt;br /&gt;
* [https://homepage.univie.ac.at/Erwin.Bader Mitarbeiterseite an der Universität Wien]&lt;br /&gt;
* {{YouTube | id=NFKdk6Kj5Bk | title=Interview zur Demokratie}}&lt;br /&gt;
* [http://www.weltethos.at/ Initiative Weltethos Österreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.worldcat.org/identities/lccn-n92092745/ Erwin Bader im WorldCat]&lt;br /&gt;
* [https://abfang.org/friedenswege/friedensforschung/friedensinstitute-in-oesterreich/ Gründung von Friedenseinrichtungen in Österreich nach 1945]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=112937969|LCCN=n/92/92745|VIAF=27124268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bader, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leopold-Kunschak-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bader, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Philosoph und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Oktober 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schladming]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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