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	<title>Erwartung-mal-Wert-Modell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:38:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwartung-mal-Wert-Modell&amp;diff=405417&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pvvertreter: /* Siehe auch */ Leistung (Schule)-Link angepasst</title>
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		<updated>2026-01-20T05:16:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; Leistung (Schule)-Link angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwartung-mal-Wert-Modelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Psychologie|psychologische]] Erklärungsmodelle der Bildung von Handlungsabsicht. Sie leiten die [[Motivation]] zu einem bestimmten Verhalten aus zwei Einschätzungen ab: &lt;br /&gt;
# der subjektiven Erwartung (Wahrscheinlichkeitskalkulation) der Verhaltensfolgen &lt;br /&gt;
# dem subjektiven Wert der Verhaltensfolgen. &lt;br /&gt;
Diese Kalkulationen und Bewertungen finden in der Regel schnell und unbewusst statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwartung-mal-Wert-Modelle haben große Bedeutung in der [[Verhaltensökonomik]] und beruhen auf dem mathematischen Konstrukt [[Erwartungswert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Motivation, ein bestimmtes Verhalten zu zeigen, ergibt sich aus dem Produkt vom Wert der Verhaltenskonsequenz (emotional oder rational) und der subjektiven Erwartung, mit dem Verhalten die erwünschte Konsequenz zu erzielen; formal: M = W × E. Motivational betrachtet kann somit ein hoher Wert geringe Erfolgsaussichten kompensieren, oder ein geringer Wert wird durch hohe Erfolgsaussichten kompensiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[John William Atkinson]]s (1964) &amp;#039;&amp;#039;[[Leistungsmotivation#Atkinsons Theorie der Leistungsmotivation (Risiko-Wahl-Modell)|Risiko-Wahl-Modell]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein Beispiel für ein E x W-Modell im Leistungsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der pädagogischen Psychologie ==&lt;br /&gt;
Beginnend in den 1980er Jahren haben die US-amerikanischen Forscher [[Jacquelynne Eccles]] und [[Allan Wigfield]] diesen Ansatz in den pädagogischen Bereich übertragen und modifiziert. In ihrer &amp;#039;&amp;#039;Expectancy-Value-Theorie&amp;#039;&amp;#039; postulieren sie, dass die Leistungsmotivation von Schülern, ihr Durchhaltevermögen und die Wahl, welche Aufgaben sie angehen, direkt mit ihren Erfolgserwartungen („Erwartungskomponente“, &amp;#039;&amp;#039;expectation of success&amp;#039;&amp;#039;) und dem subjektiven Wert verbunden sind, den sie der Aufgabe zumessen. Auf diese Komponenten gibt es verschiedene Einflüsse, zum Beispiel das kulturelle Milieu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wertebegriff („Wertkomponente“, &amp;#039;&amp;#039;subjective task value&amp;#039;&amp;#039;) gliedert sich in die folgenden Komponenten: &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Attainment value&amp;#039;&amp;#039; (Wichtigkeit, Identifikation mit dem Fach und der Schule allgemein), &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Intrinsic value&amp;#039;&amp;#039; (Interesse, Spaß an der Aufgabe), &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Utility value&amp;#039;&amp;#039; (Nutzen für kurz- und langfristige Ziele) und &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cost&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Anstrengung]], [[Opportunitätskosten]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach empirischen Befunden hat dieser Aufgabenwert den stärksten direkten Einfluss auf die Wahl von Kursen, während die Erfolgserwartungen direkt die Leistung beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wert-Erwartungstheorie]]&lt;br /&gt;
* [[Leistungsbereitschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Leistungsbeurteilung (Schule)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Atkinson, John William: &amp;#039;&amp;#039;An introduction to motivation.&amp;#039;&amp;#039; New York et al.: Van Nostrand 1964. Dt.: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Motivationsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Klett 1975, ISBN 3-12-920210-2&lt;br /&gt;
* Wigfield, Eccles: &amp;#039;&amp;#039;The development of achievement task values: A theoretical analysis.&amp;#039;&amp;#039; Maryland, Colorado 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeine Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagogische Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handlungstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entscheidungstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pvvertreter</name></author>
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