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	<title>Ertragskraft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:05:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ertragskraft&amp;diff=1145365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vfb1893: BKL Rating aufgelöst</title>
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		<updated>2025-06-16T19:05:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL &lt;a href=&quot;/index.php/Rating&quot; title=&quot;Rating&quot;&gt;Rating&lt;/a&gt; aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ertragskraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Profitabilität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{enS|&amp;#039;&amp;#039;profitability&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;earning power&amp;#039;&amp;#039;}}) ist die langfristig nachhaltige [[Gewinn]]erzielungsmöglichkeit eines [[Unternehmen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Während unter der &amp;#039;&amp;#039;Ertragslage&amp;#039;&amp;#039; die vergangene Gewinnsituation verstanden wird,&amp;lt;ref&amp;gt;Guido A. Scheld/Claudia Demming, &amp;#039;&amp;#039;Fundamentale Aktienanalyse&amp;#039;&amp;#039;, in: WISU 1993, S. 306&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die Ertragskraft eine zukunftsbezogene Größe. Die Ertragskraft ergibt sich aus der Verfolgung unternehmerischer [[Sachziel]]e ([[Betriebszweck]]) und [[Formalziel]]e ([[Unternehmensziele]]), insbesondere im [[Kerngeschäft]] und bei [[Cashcow]]s. Sie ist eine der wichtigsten Beurteilungskriterien nicht nur für das [[Management]] eines Unternehmens, sondern auch die für dessen [[Aktionär]]e, [[Bank]]en, [[Lieferant]]en, [[Wettbewerb (Wirtschaft)|Konkurrenz]] und die [[Gewerkschaft]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Hilmar J. Vollmuth, [https://books.google.de/books?id=H20Z3mWCdo4C&amp;amp;pg=PA72&amp;amp;lpg=PA72&amp;amp;dq=ertragskraft&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=n-ysPcxZvP&amp;amp;sig=aPjyC7UcRPfnskDRinDqksPyWD4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=gin2UqWzCcbZsgbbpYDgBA#v=onepage&amp;amp;q=ertragskraft&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Kennzahlen&amp;#039;&amp;#039;], 2006, S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Management benötigt im Rahmen des [[Controlling]]s die Quantifizierung der Ertragskraft, um abschätzen zu können, ob künftig Entscheidungen im Hinblick auf die Profitabilität erforderlich sind. Aktionäre interessieren sich für die Ertragskraft im Rahmen der [[Wertpapieranalyse]], weil sie sich auf die Kursentwicklung auswirken kann; zwingend ist dies jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://books.google.de/books?id=tZJ7AQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA1983&amp;amp;dq=ertragskraft+zukunft&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ieb3UoLqGMjjswaB8IHABA#v=onepage&amp;amp;q=ertragskraft%20zukunft&amp;amp;f=false Marcus Hopf, &amp;#039;&amp;#039;Fundamentale Aktienanalye: Darstellung und Kritik&amp;#039;&amp;#039;], 2002, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Banken messen die Ertragskraft, um die [[Kapitaldienstfähigkeit]] und letztlich die [[Bonität]] eines Kreditnehmers im Rahmen der [[Kreditwürdigkeitsprüfung]] zu ermitteln. Auch [[Ratingagentur]]en ermitteln die Ertragskraft für ihre [[Rating (Finanzwesen)|Ratings]]. Denn das wichtigste Ziel der Erfolgsanalyse ist, die Ertragskraft zu ermitteln und zu beurteilen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;voll2&amp;quot;&amp;gt;Hilmar J. Vollmuth, [https://books.google.de/books?id=inMSH-w4nRwC&amp;amp;pg=PA199&amp;amp;dq=ertragskraft+zukunft&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=bOD3UsL5I87YsgbTj4HAAg#v=onepage&amp;amp;q=ertragskraft%20zukunft&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Bilanzen richtig lessen, besser verstehen, optimal gestalten&amp;#039;&amp;#039;], 2009, S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermittlung ==&lt;br /&gt;
Der [[Jahresüberschuss]] ist ein schlechter Indikator der Ertragskraft, weil er auch außerordentliche und einmalige Effekte enthält, die weder nachhaltig auftreten noch zum Betriebszweck gehören und daher eliminiert werden müssen. Gewinngrößen werden um außerordentliche und einmalige Effekte bereinigt, damit die langfristige durchschnittliche Ertragskraft besser widergespiegelt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Standard &amp;amp; Poor’s]], &amp;#039;&amp;#039;Corporate Ratings Criteria 2006&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 26 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den außerordentlichen und einmaligen Effekten gehören [[neutraler Aufwand]] und [[neutraler Ertrag]]. [[EBIT]] oder [[Betriebsergebnis]] erfüllen am besten die Kriterien der Betrieblichkeit und Regelmäßigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Bärbel Hepperle, [https://books.google.de/books?id=xSl6AQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA11&amp;amp;dq=ertragslage+zukunft&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xdn3UvuDFdHUsgbfgIGABg#v=onepage&amp;amp;q=ertragslage%20zukunft&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Analyse der Ertragslage anhand eines Jahresabschlusses nach International Accounting Standards (IAS)&amp;#039;&amp;#039;], 2001, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bildung und Beibehaltung [[Stille Reserven|stiller Reserven]] unterschätzt der externe Analyst die Ertragskraft, bei ihrer Auflösung wird sie überschätzt. Das liegt daran, dass durch zulässige Anwendung des [[Niederstwertprinzip]]s [[Vermögen (Wirtschaft)|Vermögenswerte]] niedriger und [[Schulden]] höher bewertet werden als es ihrem Gegenwartswert entspricht. Nur die Höherbewertung der Schulden fällt beispielsweise durch [[Zuführung (Rechnungswesen)|Zuführung]] zu [[Rückstellung]]en auf. Die Auflösung stiller Reserven hingegen ist immer erkennbar durch [[Buchgewinn]]e und Auflösungen von Rückstellungen, die zu den außerordentlichen Erträgen hinzuzurechnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzahlen ==&lt;br /&gt;
Für die Messung der Ertragskraft gibt es allerdings keine alleinige [[betriebswirtschaftliche Kennzahl]], sondern erst die Kombination mehrerer Kennzahlen ergibt ein vollständiges Bild der betrieblichen Profitabilität. Ziel einer Analyse der Daten aus einem [[Jahresabschluss]] ist es letztlich, aus der Vergangenheit Hinweise für die künftige Ertragskraft abzuleiten, da nur ein Unternehmen mit stabiler Ertragskraft seine Existenz auch langfristig sichern kann, in dem seine Leistungsfähigkeit durch die Bildung von [[Rücklage]]n erhalten und ständig verbessert wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;voll2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt ist das Betriebsergebnis, mit dem die Betriebsrentabilität ermittelt werden kann. Weitere flankierende Kennzahlen sind die [[Umsatzrentabilität]], [[Eigenkapitalrentabilität]] oder [[Gesamtkapitalrentabilität]]. Der [[EBIT]]/[[Cashflow]] misst die [[Selbstfinanzierung]]sfähigkeit, die ein wichtiges Indiz für die Ertragskraft darstellt. Als Indikatoren der Ertragskraft gelten ferner die künftige Umsatzentwicklung, der Cashflow und der Gewinn je Aktie.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst-Tilo Beyer]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Finanzlexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1971, S. 114&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Die Ertragslage ist in Deutschland ein [[Rechtsbegriff]]. Gemäß {{§|264|hgb|juris}} Abs. 2 [[Handelsgesetzbuch|HGB]] hat der [[Jahresabschluss]] der [[Kapitalgesellschaft]] unter Beachtung der [[Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung]] ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Ertragslage|TYP=Literatur über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftliche Kennzahl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vfb1893</name></author>
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