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	<title>Erthaler Hof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mondra Diamond: Leerer Abschnitt entfernt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerer Abschnitt entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Erthaler Hof in Mainz. Zum ehemaligen Erthaler Hof in Bad Kissingen siehe [[Palais Erthal]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Erthaler Hof Mainz.jpg|mini|250 px|Der Erthaler Hof in Mainz]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erthaler Hof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Adelshof in [[Mainz]]. Erbaut wurde er als dortiger Familien-Wohnsitz vom Mainzer Amtmann in [[Lohr am Main]], [[Philipp Christoph von und zu Erthal]]. Er gehörte zur Elfershäuser Linie der aus dem [[Franken (Region)|Fränkischen]] stammenden [[Erthal (Adelsgeschlecht)|Familie von Erthal]]. Als Kavaliersarchitekt und Kurmainzischer Hofrat war er auch für den Entwurf verantwortlich. Die Ausführung lag in den Händen von [[Johann Michael Schmitt]] und [[Franz Anton Hermann]]. Der Baubeginn erfolgte im Jahr 1734, fertiggestellt wurde das Bauwerk 1739. Ende 1739 zog der Witwer Philipp Christoph mit seinen Kindern in den Erthaler Hof ein, vorher (Ende 1738) starb seine erste Frau Eva Maria nach dem zehnten Kind in Lohr. Es reiht sich damit in die Gruppe der barocken Adelshöfe wie den [[Schönborner Hof (Mainz)|Schönborner Hof]], den [[Bassenheimer Hof]] und den [[Osteiner Hof]] rund um den [[Schillerplatz (Mainz)|Schillerplatz]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Erthaler Hof - Hofseite.jpg|mini|rechts|Hofseite]]&lt;br /&gt;
Aufgrund der Studienreisen von Erthals nach Frankreich und seiner Ausbildung durch [[Germain Boffrand]], dem französischen Hofarchitekten, führte von Erthal mit dem von ihm geplanten Erthaler Hof den französisch geprägten klassizistischen Stil nach Mainz ein. Dieser ersetzte spätestens ab der Mitte des 18. Jahrhunderts den bis dahin in Mainz vorherrschenden süddeutsch-österreichisch geprägten Barockstil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptbau ist eher schlicht und zurückhaltend konzipiert, typisch für die Stilrichtung des französischen Klassizismus. Er besteht aus zwei dreigeschossigen Pavillons, die durch einen niedrigeren Mittelbau miteinander verbunden sind, dem so genannten (und hier etwas abgewandelten) [[Risalit|Dreirisalitschema]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentrum der Anlage ist durch einen Dreiecksgiebel mit den Wappen der Familien Erthal und [[Bettendorff (Adelsgeschlecht)|Bettendorff]] unter einer Freiherrenkrone gekennzeichnet. Dieses Allianzwappen findet sich auf dem eher österreichisch/böhmisch gestalteten Mittelrisalit der Hofseite wieder. Im Inneren haben sich Stuckdecken und Wandverkleidungen erhalten, besonders im Saal und im Treppenhaus. Die Ausschmückung der Stuckdecke lässt eine zeitliche Einordnung in die Übergangsphase von [[Bandelwerk]] zu [[Rocaille]] zu. Die feuerfesten Decken bewahrten die Ausstattung während der [[Luftangriffe auf Mainz|Bombardements im Zweiten Weltkrieg]] vor der Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der Geburt des 10. Kind von Eva Maria und Philipp Christoph von und zu Erthal am 4. Dezember 1738, stirbt die Mutter am 13. Dez. 1738 in Lohr am Main. Ende 1739 ziehen der Vater Philipp Christoph und die Kinder von Lohr nach Mainz in den Erthaler Hof. Philipp Christoph heiratete die 2. Frau Elisabeth Claudia am 15. Mai 1743 in Augsburg. Danach lebten alle zusammen im Erthaler Hof in Mainz. Die „Stiefmutter“ lebte nie in Lohr! Am 16. Mai 1744 wurde Augusta Maria, das Kind von Elisabeth Claudia und Philipp Christoph in Mainz geboren. Am 17. Juni 1748 starb Philipp Christoph in Mainz im Erthaler Hof. 1767 starb Elisabeth Claudia von und zu Erthal in Mainz, geborene von Reichenstein, verwitwete von Venningen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Kurmainz|Kurstaates]] diente der Erthaler Hof der Administration des [[Département du Mont-Tonnerre|Départements du Mont-Tonnerre]], [[Jeanbon St. André|Jeanbon Saint-André]], als Präfektur. In der Zeit von 1816 bis 1945 wurde es als Sitz der Provinzialdirektion [[Rheinhessen (Provinz)|Rheinhessen]] genutzt. Danach zogen die [[Regierungsbezirk Rheinhessen|Bezirksregierung Rheinhessen]] und ab [[1969]] die Verwaltung des neu gegründeten [[Landkreis Mainz-Bingen|Landkreises Mainz-Bingen]] ein. Seit 1998 beherbergt das Gebäude die [[Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz]]. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten und die Wiederherstellung der Fassaden mit ihrer ursprünglichen Farbgebung haben Vorbildcharakter für eine denkmalgerechte Instandsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul-Georg Custodis]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Palais für die Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Heimatpflege]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang&amp;amp;nbsp;60, Nr.&amp;amp;nbsp;2, 2023, {{ISSN|0342-1805}}, S.&amp;amp;nbsp;91–110.&lt;br /&gt;
* Rolf Dörrlamm, Susanne Feick, Hartmut Fischer, Hans Kersting: &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Zeitzeugen aus Stein. Baustile erzählen 1000 Jahre Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Hermann Schmidt, Mainz 2001, ISBN 3-87439-525-1.&amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Lohmeyer (Kunsthistoriker)|Karl Lohmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Hofkavaliersarchitekt Philipp Christoph Reichsfreiherr von und zu Erthal 1689–1748 und die Erbauung des Erthaler Hofes in Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mainzer Zeitschrift]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;27. 1932, S.&amp;amp;nbsp;33–54.&lt;br /&gt;
* Werner Loibl: &amp;#039;&amp;#039;Der Vater der fürstbischöflichen Erthals. Philipp Christoph von und zu Erthal (1689–1748)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;64). Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.&amp;amp;nbsp;V., Aschaffenburg 2016, ISBN 978-3-87965-126-9, S.&amp;amp;nbsp;204–282 (zum Bau des Erthaler Hofs).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/00/00/N |EW=08/15/55/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtpalais in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Mainz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mondra Diamond</name></author>
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