<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erstausgabe</id>
	<title>Erstausgabe - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erstausgabe"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erstausgabe&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T08:22:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erstausgabe&amp;diff=155534&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */ LCCN</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erstausgabe&amp;diff=155534&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-18T17:24:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; LCCN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Erstausgabe im Verständnis von Editionsphilologie und Buchwissenschaft. Zur juristischen Bedeutung siehe [[Editio princeps (Urheberrecht)]]. Zur Erstausgabe von Briefmarken siehe [[Ersttag]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Erstausgabe der Schachnovelle von Stefan Zweig.jpg|miniatur|[[Georg P. Salzmann]] hält eine Erstausgabe der [[Schachnovelle]] von [[Stefan Zweig]] in seinen Händen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erstausgabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (meist {{laS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;editio princeps&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}; Plural: &amp;#039;&amp;#039;editiones principes&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Fachbegriff der [[Editionsphilologie]] und des [[Buchwissenschaft|Buchwesens]], der die zeitlich erste gedruckte [[Edition|Ausgabe]] eines Textes, in erweiterter Verwendung auch die eines musikalischen oder graphischen Werkes bezeichnet. In Literaturverzeichnissen etc. wird hierfür auch die Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;EA&amp;#039;&amp;#039; verwendet&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/Erstausgabe] Eintrag in buecher-wiki.de&amp;lt;/ref&amp;gt;. Insbesondere bei [[Inkunabeln]] und [[Frühdruck]]en wird die Erstausgabe auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Urdruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB&amp;amp;lemid=GU13735] &amp;#039;&amp;#039;Urdruck&amp;#039;&amp;#039; in: Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bde. in 32 Teilbänden. Leipzig 1854-1961. Quellenverzeichnis Leipzig 1971. Online-Version vom 28. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Autotypen&amp;#039;&amp;#039; in: E. Weyrauch, Lexikon des gesamten Buchwesens Online. [[doi:10.1163/9789004337862_lgbo_COM_011291]].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminologische Abgrenzungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgabe erster Hand ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unter Beteiligung des Autors entstandene, „autorisierte“ Erstausgabe wird auch als &amp;#039;&amp;#039;Ausgabe erster Hand&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, Den Gegenbegriff bildet die [[Ausgabe letzter Hand]], die letzte unter Beteiligung des Autors entstandene Druckausgabe seines Werks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Editio princeps&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Klassische Philologie|klassischen Philologie]], der [[Editionswissenschaft]], den [[Historische Hilfswissenschaften|Grundwissenschaften]] und der [[Geschichtswissenschaft]] ist international der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;editio princeps&amp;#039;&amp;#039; üblich, um die zeitlich erste gedruckte Ausgabe eines Werkes zu bezeichnen. Für Ausgaben antiker und mittelalterlicher Werke haben diese oft aus der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] stammenden Ausgaben oft einen eigenständigen Wert als [[Textzeuge]]n, da sie meist auf heute verlorenen Handschriften beruhen ([[Erstausgabe#Stellenwert der Erstausgabe|s.&amp;amp;nbsp;u.]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;editio princeps&amp;#039;&amp;#039; wurde in der Frühen Neuzeit von Herausgebern klassischer Literaturwerke eingeführt und meinte dann entweder im heute üblichen Verständnis die zeitlich erste gedruckte Veröffentlichung eines solchen Werks (im Sinne von &amp;#039;&amp;#039;Erstausgabe&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;So wird zum Beispiel die erste gesammelte Ausgabe der zwanzig plautinischen Komödien durch Giorgio Merula in den Plautus-Ausgaben oder -Glossen des 17. Jahrhunderts mindestens seit [[Johann Philipp Pareus|Pareus]] trotz mittlerweile kritischer Beurteilung regelmäßig als „editio princeps“ angeführt, vgl. Johann Philipp Pareus, &amp;#039;&amp;#039;M. Acci Plauti Sarsinatis Umbri Comoediae XX. superstites&amp;#039;&amp;#039;, Neustadt an der Hart: Heinrich Starck, 1619 (dort angeführt als „Prima Editio“ in der vorangestellte Liste der Nomina auctorum, in den Glossen dann zitiert als „princeps“ oder „Editio princeps Veneta“ z.&amp;amp;nbsp;B. zu [[Mostellaria (Plautus)|Mostellaria]] I.ii Anm. 20)&amp;lt;/ref&amp;gt; oder aber abweichend vom heutigen Verständnis die gegebenenfalls erst später erschienene, in der kritischen Bearbeitung des Textes vorzüglichste Druckausgabe (im Sinne von &amp;#039;&amp;#039;editio optima&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel bei Jan Bernaerts, &amp;#039;&amp;#039;Ad P. Stati Papini Thebaiods &amp;amp; Achilleidos, Scholia: Ad Syluarum libros, Notae&amp;#039;&amp;#039;, Genf: Jacques Chouët, 1598, S. 13f.: „excusos quinque composui, apud Aldum duos, anno M.D.II. M.D.XIX. alios Parisiis, Lugduni, Basilaeae. accessit his editio Veneta vetus, anni M.CCCC.XC. quam suo merito, (bonitate enim cum M. SS. certabat), indigitaui Editionem principem“; ähnlich Pieter Schrijver (Scriberius), &amp;#039;&amp;#039;Viri illustris Flavii Vegetii Renati &amp;amp; Sex. Julii Frontini de re militari Opera&amp;#039;&amp;#039;, Lyon: Jean Maire, 1633, S. 345: „Editio vetustissima, iure merito mihi Princeps“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung „erste gedruckte Ausgabe“ ist für den Begriff &amp;#039;&amp;#039;editio princeps&amp;#039;&amp;#039; in den philologischen Wissenschaften weithin vorherrschend geblieben und wird für antike, mittelalterliche und neuzeitliche Werke gleichermaßen verwendet, speziell bei autorisierten Ausgaben von Werken der Frühen Neuzeit oder jüngeren Vergangenheit dann auch als Gegenbegriff zu &amp;#039;&amp;#039;Ausgabe letzter Hand&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuphil&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Seelbach, &amp;#039;&amp;#039;Edition und Frühe Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, in: Rüdiger Nutt-Kofoth (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Text und Edition: Positionen und Perspektiven&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Erich Schmidt, 2000, S. 99–120, hier S. 100f; Elisabeth Schulze-Witzenrath, &amp;#039;&amp;#039;Literaturwissenschaft für Italianisten&amp;#039;&amp;#039;, 3. Aufl., Tübingen: Narr / Francke / Attempto, 2006, S. 36; Klaus Lubbers, &amp;#039;&amp;#039;Einführung in das Studium der Amerikanistik&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen: Niemeyer, 1970, S. 38; Wolfgang Kayser, &amp;#039;&amp;#039;Das sprachliche Kunstwerk&amp;#039;&amp;#039;, 16. Aufl., Bern/München: Francke, 1970, S. 29f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die abweichende Bedeutung „philologisch beste Ausgabe“ hat demgegenüber eine vergleichsweise randständige Rolle gespielt, wurde in jüngerer Zeit aber in der Textkritik der Bibel von John van Seters und hieran anknüpfend in der Ugaritistik von [[Oswald Loretz]] und [[Manfried Dietrich]] programmatisch wiederbelebt.&amp;lt;ref&amp;gt;John van Seters, &amp;#039;&amp;#039;The edited Bible: the curious history of the ‘editor’ in biblical criticism&amp;#039;&amp;#039;, Winona Lake (Ind.): Eisenbrauns, 2006, S. 25 „the final standard edition (&amp;#039;&amp;#039;editio princeps)&amp;#039;&amp;#039;“, dazu S. 116&amp;amp;nbsp;ff.; Oswald Loretz / Manfried Dietrich, &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff editio princeps in der Ugaritologie&amp;#039;&amp;#039;, in: Ugarit-Forschungen 37 (2005/2006), S. 217–220&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell in der juristischen Fachsprache des deutschen Urheberrechts hat sich im 20. Jahrhundert eine engere Sonderbedeutung etabliert, siehe [[editio princeps (Urheberrecht)|&amp;#039;&amp;#039;Editio princeps&amp;#039;&amp;#039; (Urheberrecht)]]: „erste Veröffentlichung eines Werkes, dessen Urheberschutz bereits abgelaufen ist“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstausgabe und Erstdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der germanistischen Bücherkunde wird im Anschluss an [[Paul Raabe]] zuweilen ein engeres Verständnis von &amp;#039;&amp;#039;Erstausgabe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;editio princeps&amp;#039;&amp;#039; postuliert: diese Begriffe sollen der ersten gedruckten Veröffentlichung eines Werks in gebundener Buchform vorbehalten werden, während ein gegebenenfalls vorhergehender unselbständiger Abdruck oder Vorabdruck in einer Zeitschrift oder auch eine vorhergehende Taschenbuchausgabe hiervon als &amp;#039;&amp;#039;Erstdruck&amp;#039;&amp;#039; unterschieden werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Raabe, &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Quellenkunde zur neueren deutschen Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 2. umgearb. Aufl., Stuttgart: Metzler, 1966, S. 46; Klaus Zelewitz [u.&amp;amp;nbsp;a.], &amp;#039;&amp;#039;Einführung in das literaturwissenschaftliche Arbeiten&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Kohlhammer, 1974, S. 15; Andreas Herzog, &amp;#039;&amp;#039;Literaturwissenschaft digital&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn: Wilhelm Fink, 2008, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Regel wird jedoch die erste gedruckte Veröffentlichung, sofern es sich nicht nur um den Vorabdruck eines Auszugs handelt, gleichbedeutend als &amp;#039;&amp;#039;Erstausgabe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;editio princeps&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Erstdruck&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, unabhängig von der Frage der Selbständigkeit der Veröffentlichung und der Art des Einbandes.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Klaus Weimar [u.&amp;amp;nbsp;a.], &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 3. überarb. Aufl., Berlin / New York: de Gruyter, 1997, S. 414–418 (Artikel „Edition“), hier S. 414&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung der Exemplare einer Erstausgabe sind manchmal mehrere [[Auflage (Publikation)|Auflagen]] zu berücksichtigen. Besonders bei illustrierten, druckgraphischen oder in Notenschrift gestochenen musikalischen Werken kann es überdies erforderlich sein, auch zwischen verschiedenen Abzügen einer Auflage zu unterscheiden, die jeweils auf der gleichen [[Druckform]] beruhen, aber dennoch Unterschiede auf der Titelseite oder im Inneren der Ausgabe aufweisen. Die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Erstausgabe&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;editio princeps&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Erstdruck&amp;#039;&amp;#039; beziehen sich normalerweise nur auf die erste &amp;#039;&amp;#039;Auflage&amp;#039;&amp;#039; eines Werks, also traditionell das erste Tausend, nicht auf Folgeauflagen. Bei differierenden Abzügen der ersten Auflage können sie sich unter Umständen nur auf die Exemplare des Erstabzuges beziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Gertraut Haberkamp, &amp;#039;&amp;#039;Die Erstdrucke der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: Textband, Tutzing: Schneider, 1986, S. 49f.; Helmut Hiller / [[Stephan Füssel]], &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch des Buches&amp;#039;&amp;#039;, 7. Aufl., Frankfurt am Main: Klostermann, 2006, S. 115&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handschriftliche erste Ausgabe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;editio&amp;#039;&amp;#039; war bereits lange Zeit vor der Erfindung des Buchdrucks für handschriftliche Textfassungen eingeführt und wurde dann in der christlichen Literatur besonders für die unterschiedlichen Bearbeitungs- und Übersetzungsfassungen des Bibeltextes verwendet, die Origenes in der &amp;#039;&amp;#039;[[Hexapla]]&amp;#039;&amp;#039; zusammengestellt hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Eusebius, &amp;#039;&amp;#039;Historia ecclesiastica&amp;#039;&amp;#039; (translatio Rufini) VI, 16, [[Die Griechischen Christlichen Schriftsteller|GCS]] Eusebius II.1 (1903), S. 553&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die dann von Hieronymus auch als erste bis sechste gezählt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Hieronymus, &amp;#039;&amp;#039;Epistola&amp;#039;&amp;#039; CVI, 19, [[Patrologia latina|PL]] 22,844&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zählung aufeinanderfolgender Bearbeitungsversionen, die ein Autor oder Herausgeber von seinem Werk publiziert, lebt diese Tradition in Phrasierungen wie &amp;#039;&amp;#039;prima&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;secunda editio&amp;#039;&amp;#039; bzw. heute „erste, zweite (überarbeitete) Ausgabe/Auflage“ bis heute auch unter den Bedingungen des Buchdrucks weiter. Speziell die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Erstausgabe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;editio princeps&amp;#039;&amp;#039; beziehen sich jedoch &amp;#039;&amp;#039;per definitionem&amp;#039;&amp;#039; nur auf die erste gedruckte Ausgabe eines Werkes, während sie für die handschriftliche erste Ausgabe eines Textes (handschriftliche Ausgabe erster Hand) im Allgemeinen nicht verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausnahmen z.&amp;amp;nbsp;B. bei Monique-Cécile Garand, &amp;#039;&amp;#039;Guibert de Nogent et ses secrétaires&amp;#039;&amp;#039;, Turnhout: Brepols, 1995 (= [[Corpus Christianorum]], Autographa medii aevi, 2), S. 55; Sandra Ellena, &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der norditalienischen Varietäten in der Questione della lingua&amp;#039;&amp;#039;, Berlin/Boston: de Gruyter, 2011 (= Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie, 357), S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stellenwert der Erstausgabe ==&lt;br /&gt;
Bei Sammlern und Bibliophilen werden Erstausgaben im Allgemeinen besonders hoch geschätzt und gehandelt, teilweise aus ideellen Gründen, aber auch aus materiellen speziell dann, wenn ein erfolgreiches Werk mehrfach und in hoher Auflagenzahl nachgedruckt wurde, sodass vergleichsweise weniger Exemplare der Erstausgabe bzw. ersten Auflage verfügbar sind. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn es sich um das erste Werk eines zunächst noch unbekannten Autors handelte und daher nur eine kleine Erstauflage gedruckt wurde, weil der spätere Erfolg nicht absehbar war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gustav Adolf Erich Bogeng|Gustav A. E. Bogeng]], &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Bibliophilie&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig: Hiersemann, 1931, Nachdruck Hildesheim: Olms, 2. Aufl. 1984, S. 115&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Editionsphilologie hängt ihr Stellenwert von der Überlieferung und der editorischen Zielsetzung ab. Bei nachgelassenen Werken mit einer handschriftlichen Tradition hat die erste gedruckte Ausgabe, aber auch jede spätere, für die Editionsphilologie dann einen besonderen Stellenwert, wenn sie auf einer oder mehreren seither verlorenen Handschriften beruht, sofern diese nicht erweislich nur auf Abschrift noch verfügbarer Vorlagen zurückgehen, sondern für die Klärung der Textgeschichte (und des &amp;#039;&amp;#039;[[stemma codicum]]&amp;#039;&amp;#039;) von Bedeutung sein können. Erstausgaben, die bereits unter Beteiligung des Autors zustande kamen (Ausgaben erster Hand) haben dagegen zumindest bei Werken der Literatur und Dichtung herkömmlich einen besonders hohen Stellenwert in der auf den Autor und die Genese seines Werkes fokussierten Textkritik,&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuphil&amp;quot;/&amp;gt; während in der auf die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte ausgerichteten Forschung auch spätere und postume Ausgaben im Vordergrund stehen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z. B. Johannes Wallmann, &amp;#039;&amp;#039;Prolegomena zur Erforschung der Predigt des 17. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, in: ders., &amp;#039;&amp;#039;Pietismus und Orthodoxie&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen: Mohr/Siebeck, 2010, S. 427–446, hier S. 428&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographien von Erstausgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Gero von Wilpert]], Adolf Gühring: &amp;#039;&amp;#039;Erstausgaben deutscher Dichtung. Eine Bibliographie zur Deutschen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1967; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. ebenda 1992, ISBN 3-520-80902-8 (Beide Auflagen sind wichtig, da in der zweiten rund 100 Autoren fehlen, die nur in der ersten zu finden sind)&lt;br /&gt;
* Leopold Hirschberg: &amp;#039;&amp;#039;Der Taschengoedeke&amp;#039;&amp;#039;, Band 1 und 2. Deutscher Taschenbuchverlag, München 1970.&lt;br /&gt;
* [[Lothar Brieger]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Deutscher Erstausgaben. Die wichtigsten Erst- und Originalausgaben von etwa 1750 bis etwa 1880&amp;#039;&amp;#039;. Julius Hoffmann Verlag, Stuttgart 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angelsächsische Literatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* R. B. Russell (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Guide to first edition prices&amp;#039;&amp;#039;. Tartarus, Heathfield 1999 ff., ISBN 1-872621-45-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Guide to first edition prices&amp;#039;&amp;#039;. Tartarus Press, Horam, East Sussex 1996 ff. {{ZDB|1385768x}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Book covers of first editions|Erstausgaben}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Erstausgaben}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Erstausgabe}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4015408-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4015408-7|LCCN=sh85013856}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchhandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Editionsphilologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publikation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
	</entry>
</feed>