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	<title>Erpel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-06T03:33:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Wappen           = Wappen von Erpel.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 50/35/7&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 7/14/24&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Erpel in NR.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Neuwied&lt;br /&gt;
| Verbandsgemeinde = Unkel&lt;br /&gt;
| Höhe             = 60&amp;lt;!--Marktplatz--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PLZ              = 53579&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 02644&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 07138019&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE 83E&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Linzer Straße 4&amp;lt;br /&amp;gt;53572 Unkel&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.vgvunkel.de/ www.vgunkel.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Günter Hirzmann&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
| Partei           = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erpel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Neuwied]] im Norden von [[Rheinland-Pfalz]], am rechten Ufer des [[Mittelrhein]]s. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Unkel]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ortskern liegt im [[Unteres Mittelrheintal|Unteren Mittelrheintal]] gegenüber von [[Remagen]] am Rande des [[Naturpark Rhein-Westerwald|Naturparks Rhein-Westerwald]]. Im Osten des Gemeindegebiets erstreckt sich der &amp;#039;&amp;#039;Erpeler Kirchspielwald&amp;#039;&amp;#039; bis auf den [[Rheinwesterwälder Vulkanrücken]]. Dort wird südlich der Spitze des {{Höhe|430|DE-NHN|link=1}} hohen [[Asberg (Westerwald)|Asbergs]] der höchste Punkt des Gemeindegebiets erreicht. Der äußere Osten der [[Gemarkung]] von Erpel, deren Grenze dort durch den &amp;#039;&amp;#039;Erpeler Bach&amp;#039;&amp;#039; markiert wird, lässt sich bereits der [[Asbacher Hochfläche]] zurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 60 % des Gemeindegebiets sind [[Landwirtschaft]]sfläche, gut ein Fünftel ist bewaldet und knapp ein Sechstel ist als Siedlungs- und Verkehrsfläche ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Erpel gehört der nördlich des Hauptortes über dem Rheintal auf etwa {{Höhe|200|DE-NHN}} liegende Ortsteil [[Orsberg]]. Im Osten des Gemeindegebiets befindet sich unmittelbar nördlich von [[Kretzhaus]] auf rund {{Höhe|350|DE-NHN}} der [[Wohnplatz]] &amp;#039;&amp;#039;[[Reifstein]]&amp;#039;&amp;#039;, der ein ehemaliges Forsthaus sowie ein Jagdhaus umfasst. Weitere Wohnplätze auf Gemeindegebiet sind &amp;#039;&amp;#039;[[Erpeler Ley|Erpeler-Ley]]-Plateau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bierbrauerei Sankt Severinsberg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GemeindeverzeichnisRP |Stand=2022 |Seiten=49}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Norden grenzt die Ortsgemeinde an [[Unkel]] und [[Bruchhausen (Landkreis Neuwied)|Bruchhausen]], im Nordosten an [[Windhagen]], im Osten an [[Vettelschoß]] sowie im Süden an [[Kasbach-Ohlenberg]] und [[Linz am Rhein]]. Die westliche Gemeindegrenze zu Remagen verläuft in der Mitte des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brueckeremagen-ost.jpg|mini|Ehemaliges Ostportal der Ludendorff-Brücke in Erpel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2022 Rheintal 050 Erpel.JPG|mini|Erpel (diesseits) und [[Apollinariskirche (Remagen)|Apollinariskirche]] in [[Remagen]] (jenseits des Rheines)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Nachdem es in Erpel ab dem 14. Jahrhundert eine verstärkte städtische Entwicklung gegeben hatte, erhielt es um 1420 [[Marktrecht]]e. Die [[Landeshoheit]] bzw. ungeteilte [[Gerichtsherrschaft]] übte in Erpel spätestens seit 1493 das [[Kölner Domkapitel]] aus. Somit war Erpel als [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] (auch als „Herrlichkeit“ bezeichnet) unabhängig von der weltlichen Macht des [[Kurköln|Kurfürstentums Köln]], zu dessen Territorium die umliegenden und durch das [[Amt Linz (Kurköln)|Amt Linz]] verwalteten Ortschaften zählten. Zur Herrschaft Erpel gehörten auch Bruchhausen, Casbach (Erpelerseits), Heister und Orsberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gensicke&amp;quot;&amp;gt;Hellmuth Gensicke: &amp;#039;&amp;#039;Landesgeschichte des Westerwaldes&amp;#039;&amp;#039;. 2. Nachdruck. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1987, ISBN 3-922244-80-7, S. 431/432.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1670 umfasste sie 124 Häuser.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1898, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Kurkölns endete 1803 nach über 500 Jahren mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]]. Das kurkölnische Gebiet in dieser Region wurde zunächst dem [[Nassau-Usingen|Fürstentum Nassau-Usingen]] zugeordnet und kam 1806 aufgrund der [[Rheinbundakte]] zum [[Herzogtum Nassau]]. Die vormalige Herrlichkeit Erpel unterstand anschließend der Verwaltung des nassauischen [[Amt Linz (Nassau)|Amtes Linz]]. Nach den auf dem [[Wiener Kongress]] geschlossenen Verträgen wurde das Gebiet 1815 an das [[Königreich Preußen]] [[Abtretung (Völkerrecht)|abgetreten]]. Erpel wurde eine Gemeinde im damals neu gebildeten [[Kreis Linz]] (ab 1822 [[Kreis Neuwied]]) im [[Regierungsbezirk Koblenz]] und von der [[Bürgermeisterei Unkel]] verwaltet. 1843 wurde Erpel als [[Flecken (Ort)|Flecken]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/171743?&amp;amp;query=schweifeld Topographisch-statistische Übersicht des Regierungs-Bezirks Coblenz, Kreis Neuwied], S. 63&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wein wurde zum wichtigsten Handelsartikel. Der Weinbau hatte bis ins 20. Jahrhundert eine große Bedeutung für Erpel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ludendorff-Brücke]] über den Rhein nach Remagen wurde von 1916 bis 1918 erbaut, um mehr Truppen und Kriegsmaterial an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] bringen zu können. [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]] gab ihr im Jahr 1918 diesen Namen, aus Dankbarkeit gegenüber dem ersten Quartiermeister-General der Infanterie, [[Erich Ludendorff|Erich von Ludendorff]]. Heute ist das Verkehrsbauwerk eher als &amp;#039;&amp;#039;Brücke von Remagen&amp;#039;&amp;#039; ein Begriff, auch durch den [[Die Brücke von Remagen|Spielfilm dieses Namens]]. Ihre Eroberung am 7. März 1945 durch US-Truppen stellt ein wichtiges Ereignis des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] dar. Wenig später stürzte die Eisenbahn- und Fußgängerbrücke ein; sie wurde nicht wieder aufgebaut. Allerdings existieren noch beide Brückenportale sowie auf der Erpeler Seite der zuführende Eisenbahntunnel. Das denkmalgeschützte Ostportal auf der Erpeler Seite befindet sich seit Kriegsende in einem wenig veränderten Zustand. Der Zugang zu den Türmen ist von der einen Seite her zugemauert, von der anderen aber durch eine Stahltür möglich. Im Remagener Westportal ist seit dem 7.&amp;amp;nbsp;März 1980 ein Friedensmuseum eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bruecke-remagen.de/ |titel=Die Brücke von Remagen - Monument für Frieden und Freiheit |abruf=2021-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 1969 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde [[Orsberg]] nach Erpel eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GemeindeverzeichnisRP|Stand=2016|Seiten=163}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Erpel bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: &amp;#039;&amp;#039;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;g=0713807019&amp;amp;l=3&amp;amp;tp=2047 Regionaldaten.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:right; margin:0; border-spacing:0;&amp;quot; class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 871&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 1.144&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 1.175&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 1.168&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.447&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1.519&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 1.840&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 2.059&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 2.231&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 2.501&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2.620&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 2.531&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 2.543&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07138019}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Erpel Rathaus.jpg|mini|Rathaus Erpel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Erpel besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &amp;lt;!-- amtliche Reihenfolge der Parteien laut Landeswahlleiter --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|DvOE]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3 ||  8 || 2 || 7 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/1380701900 |titel=Erpel, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Erpel |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 4 ||  8 || – || 8 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: [https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1380701900.html Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 4 || 10 || – || – || 2 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 4 || 12 || – || – || 4 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 4 || 12 || – || – || 4 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* DvOE = Demokratie vor Ort Erpel e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* FWG = Freie Wählergruppe Erpel e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Günter Hirzmann (CDU) wurde am 12.&amp;amp;nbsp;August 2019 Ortsbürgermeister von Erpel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Altbürgermeisterin&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Blick aktuell |url=https://www.blick-aktuell.de/Politik/Altbuergermeisterin-Cilly-Adenauer-vereidigte-ihren-Nachfolger-Guenter-Hirzmann-405644.html |titel=Altbürgermeisterin Cilly Adenauer vereidigte ihren Nachfolger Günter Hirzmann |datum=2019-08-20 |abruf=2020-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 52,86 % gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1380000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Unkel, Verbandsgemeinde, zweite Ergebniszeile |abruf=2020-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 66,3 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1380701900 |titel=Erpel, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Erpel |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hirzmanns Vorgänger waren Cilly Adenauer (CDU, Bürgermeisterin 2009–2019), Heinrich Schwarz und Edgar Neustein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Altbürgermeisterin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Unter rotem Schildhaupt, darin drei, 1:2 gestellte goldene Laubkronen, gespalten von Silber und Blau; vorn ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz; hinten zwei schräggestellte goldene Schlüssel.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = Alle Symbole des Wappens –&amp;amp;nbsp;die Kronen der [[Heilige Drei Könige|Hl. Drei Könige]], die Petrusschlüssel sowie das schwarze Kreuz&amp;amp;nbsp;– weisen auf das Kölner [[Domkapitel]] hin, das 1130–1803 die „Herrschaft Erpel“ als Lehen des Kölner Erzbischofs besaß. Seit wann das Wappen rechtsgültig ist, ist unbekannt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fronhof Erpel.jpg|mini|Fronhof mit Rheintor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Severinus Erpel.jpg|mini|St. Severinus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neutor Erpel.jpg|mini|Neutor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erpels [[mittelalter]]liches Ortsbild mit Resten der rechteckigen Ummauerung aus dem Jahre 1420, die Lage am Rhein in Blickweite des [[Siebengebirge]]s (Aussichtspunkt [[Erpeler Ley]] mit eindrucksvollen Basaltformationen) machen neben den zwei erhaltenen Stadttoren (Rheintor und Neutor) und dem renovierten Rathaus einen bedeutenden Teil seines touristischen Potenzials aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rathaus (Erpel)|barocke Rathaus]] mit Mansarddach und kleinem Dachreiter wurde 1780 an der Stelle eines kleineren Bürger- und Gerichtshauses aus dem Jahr 1624 von dem Maurermeister und Architekten Franz Ignaz Freeg gebaut. Von 1803 bis 1966 war es im Besitz des [[Kirchspiel]]s Erpel (umfasste Bruchhausen, [[Kasbach-Ohlenberg#Geschichte|Niederkasbach]], Heister, Orsberg und Erpel), von 1816 bis 1822 war es Residenz des Landrats des [[Kreis Linz|Kreises Linz]]. Das Rathaus wurde in den Jahren 1930, 1976 und 1990 renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Neutor wurde um 1420 erbaut und war Teil einer als [[Ringmauer]] errichteten zweiten Befestigung nach Erweiterung des Ortskerns nach Norden. Das Linzer Tor im Süden und das Schleidentor östlich vom Marktplatz sind nicht erhalten, das Rheintor aus dem frühen 13. Jahrhundert wurde um 1589 mit dem Fronhof überbaut. Südlich am Rhein sind noch Reste eines Rundturms erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die um 1230 erbaute Kirche [[St. Severinus (Erpel)|St. Severinus]] vereint frühromanische und frühgotische Bauabschnitte in sich, der Turm stammt von einer älteren einschiffigen Kirche, vermutlich aus dem 10. Jahrhundert. Der Turm enthält auch die große Osannaglocke aus dem Jahr 1388. Die Kirchenfenster im [[Chor (Architektur)|Chor]] wurden im 15. Jahrhundert vergrößert, weitere Umbauten erfolgten im 18. Jahrhundert. Nach einer Legende nahm das ältere Gotteshaus vorübergehend die Gebeine der [[Heilige Drei Könige|Heiligen drei Könige]] auf, als der Erzbischof [[Rainald von Dassel]] sie 1164 von [[Mailand]] nach [[Köln]] brachte. Daran erinnern die drei Kronen im oberen Feld des Ortswappens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das herausragende Zeugnis der jüngeren Geschichte in Erpel sind die Überreste der &amp;#039;&amp;#039;Brücke von Remagen&amp;#039;&amp;#039; (s. Abschnitt [[#Geschichte|Geschichte]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Erpel|Liste der Naturdenkmale in Erpel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderwege ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Erpeler Ley.jpg|mini|Basaltfels Erpeler Ley]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Rheinsteig]], der rechtsrheinische [[Fernwanderweg]] von [[Bonn]] nach [[Wiesbaden]], führt auf der Etappe von Unkel nach [[Leubsdorf (am Rhein)|Leubsdorf]] (16,7&amp;amp;nbsp;km, 500&amp;amp;nbsp;Höhenmeter) durch den Ortsteil Orsberg und über die [[Erpeler Ley]]. Dieser hochaufragende Felsen bietet einen der schönsten Rheintalblicke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* [[Karnevalsumzug|Karnevalszug]] am Karnevalssonntag&lt;br /&gt;
* [[Rhein in Flammen]]: am ersten Samstag im Mai. Großfeuerwerke und Schiffsrundfahrt von [[Linz am Rhein]] entlang Erpel, Unkel, Remagen, [[Rheinbreitbach]], Rheininsel [[Nonnenwerth]] bei [[Bad Honnef]], [[Bad Godesberg]], [[Königswinter]] zur Bonner [[Freizeitpark Rheinaue|Rheinaue]] bei Bonn.&lt;br /&gt;
* [[Kirchweih|Kirmes]]: jeweils am dritten Wochenende im Juni (von Freitag bis einschließlich Montag).&lt;br /&gt;
* [[Weinfest]]: jeweils am Wochenende mit dem dritten Sonntag im September (von Freitag bis einschließlich Montag) mit Festumzug/Blumenkorso am Sonntag&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Handwerk, Handel und Dienstleistungen, in geringem Maße Tourismus.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Erpel, Bahnhof.JPG|mini|Bahnhof Erpel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Personenfähre Remagen-Erpel.jpg|mini|Personenfähre Remagen-Erpel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Erpel&amp;#039;&amp;#039; war früher ein [[Bahnhof]], der 1958 ein [[Relaisstellwerk|Drucktastenstellwerk]] erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesbahndirektion Mainz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Bundesbahndirektion Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 28. März 1958, Nr. 17. Bekanntmachung Nr. 199, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960 wurde ein zweiter Bahnsteig mitsamt Unterführung errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 15. März 1960, S. 6&lt;br /&gt;
([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4328957?query=%22bahnsteig%22 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 4. April 1960, S. 3&lt;br /&gt;
([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4329046?query=%22bahnsteig%22 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier hält die [[Regionalbahn]] 27 ([[Mönchengladbach]]–[[Köln]]–[[Koblenz]]) sowie morgens im Berufsverkehr ein Zug des [[Regionalexpress]] 8 (Mönchengladbach–Köln–Koblenz) auf der [[Rechte Rheinstrecke|rechten Rheinstrecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 0X|8|Bst=KERP}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 2X|7}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 42|B&amp;amp;nbsp;42]] verläuft durch Erpel und verbindet es mit den Städten in Richtung Bonn (Unkel, [[Bad Honnef]], [[Königswinter]]) und in Richtung [[Koblenz]] (darunter [[Bad Hönningen]], [[Neuwied]]). Die Trasse in Erpel wurde von August 2001 bis Juli 2002 höher gelegt, um die Anzahl der Sperrungen wegen Hochwassers zu verringern. Die Höherlegung war sehr umstritten, weil ein Teil der Stadtmauer zugebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Rheinfähren#Mittelrhein|Rheinfähre „Nixe“]] bietet bei Kilometer 633 eine direkte Überquerung des Stromes nach Remagen für Personen und Fahrräder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten, die mit Erpel in Verbindung stehen ==&lt;br /&gt;
* [[Anna Katharina Spee]] (1590–1631) war Opfer der [[Hexenverfolgung]]en.&lt;br /&gt;
* [[Martin Diedenhofen]] (* 1995), Politiker (SPD), MdB, wuchs in Erpel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dahlia Herrlichkeit Erpel.jpg|mini|Dahlie &amp;#039;Herrlichkeit Erpel&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dahlia Erpeler Ley.jpg|mini|Dahlie &amp;#039;Erpeler Ley&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Erpeler Weinfestes 2014 wurden zwei Dahlienneuzüchtungen auf die Namen „Herrlichkeit Erpel“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd |url=http://www.deutsches-pflanzen-forum.de/post65243.html |titel=Dahlia &amp;#039;Herrlichkeit Erpel&amp;#039; – Semi-Katkus-Dahlie |werk= |hrsg=Deutsches-Pflanzen-Forum.de |datum=2016-01-19 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220120082003/http://www.deutsches-pflanzen-forum.de/post65243.html |archiv-datum=2022-01-20 |abruf=2020-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und „Erpeler Ley“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd |url=http://www.deutsches-pflanzen-forum.de/post65265.html |titel=Dahlia &amp;#039;Erpeler Ley&amp;#039; – Kaktus-Dahlie |werk= |hrsg=Deutsches-Pflanzen-Forum.de |datum=2016-01-20 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220120070340/http://www.deutsches-pflanzen-forum.de/post65265.html |archiv-datum=2022-01-20 |abruf=2020-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2015 erblühen diese beiden Erpeler Dahlien in den Grünanlagen der Gemeinde und in vielen Privatgärten des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Neustein, Edgar / Noll, Gregor / Siebertz, Heribert: Bildband &amp;#039;&amp;#039;Herrlichkeit Erpel&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Ruland, Wolfgang. Übersetzt von Braun, Elke / Sarfatti, Céline / Golm, Britta. Wolfland Verlag, 2007, ISBN 978-3-936414-19-6&lt;br /&gt;
* Martina Rohfleisch: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Rhein und Wingert. Lese-, Bilder- und Wanderbuch für Bruchhausen, Erpel, Rheinbreitbach und Unkel&amp;#039;&amp;#039;. edition Wolkenburg, Rheinbreitbach 2004, ISBN 3-934676-13-8.&lt;br /&gt;
* [[Hans Vogts]], überarb. von Paul-Georg Custodis: &amp;#039;&amp;#039;Erpel am Rhein. Zahlreiche Illustrationen, graphische Darstellungen&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-88094-828-3&lt;br /&gt;
* Ulrich Ritzerfeld: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinischer Städteatlas]] Lfg XIII. Nr 69. Erpel&amp;#039;&amp;#039;. Habelt, R, 1998, ISBN 3-7927-1730-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vgvunkel.de/vg_unkel/Meine%20Gemeinde/Ortsgemeinde%20Erpel/ Ortsgemeinde Erpel auf der Website der Verbandsgemeinde Unkel]&lt;br /&gt;
* [https://www.herrlichkeit-erpel.de/ Private Homepage zur Ortsgemeinde Erpel]&lt;br /&gt;
* [http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/nid=100766/did=2360428/cll47n/ Kurzporträt über Erpel] bei [[SWR Fernsehen]]&lt;br /&gt;
* [http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/hzl-erpel/-/id=100766/did=11343174/nid=100766/jw4t2e/ &amp;#039;&amp;#039;Kölner Straße in Erpel&amp;#039;&amp;#039;] bei SWR Fernsehen – Hierzuland&lt;br /&gt;
* [https://www.rheinreise.de/index.php/orte-von-a-bis-z/remagen-bis-koeln/erpel Rheintalführer Erpel]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/hzl-erpel/-/id=100766/did=11343174/nid=100766/jw4t2e/index.html Hierzuland: Kölner Straße in Erpel.]&amp;#039;&amp;#039; [[Landesschau]] Rheinland-Pfalz, SWR Fernsehen, 29. Juni 2014&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13807019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Neuwied}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4015375-7|VIAF=240774056}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neuwied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Mittelrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
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