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	<title>Erolzheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-03-01T19:44:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = Wappen Erolzheim.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/05/28/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/04/19/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Erolzheim in BC.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis = Biberach&lt;br /&gt;
|Höhe = 554&lt;br /&gt;
|PLZ = 88453&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07354&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08426044&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE RZH&lt;br /&gt;
|Gliederung = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße = Marktplatz 7&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.erolzheim.de/ www.erolzheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Jochen Ackermann&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erolzheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im östlichen [[Landkreis Biberach]] in [[Oberschwaben]]. Die Gemeinde liegt am Rande des [[Iller]]tals am [[Autobahnzubringer]] zur [[Bundesautobahn 7|A&amp;amp;nbsp;7]]. Erolzheim ist Sitz des [[Gemeindeverwaltungsverband Illertal|Gemeindeverwaltungsverbandes Illertal]] und bildet mit dem benachbarten [[Kirchdorf an der Iller]] ein Unterzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ort Erolzheim liegt am westlichen Rand des mittleren Illertals. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der Mitte des Illertals bis ins benachbarte Rottal. Dort liegen die Teilorte Bechtenrot und Edelbeuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Erolzheim gehören die Ortsteile [[Bechtenrot]], [[Dietbruck]], [[Edelbeuren]] und Erolzheim selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Erolzheim grenzt an folgende Städte und Gemeinden: Im Norden an [[Kirchberg an der Iller]] und [[Gutenzell-Hürbel]], im Osten an [[Dettingen an der Iller]] und [[Kirchdorf an der Iller]], im Süden an [[Berkheim]] und im Westen an die Gemeinde [[Erlenmoos]] und die Stadt [[Ochsenhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte bis zum Untergang des alten Reichs ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussichtspunkt bei der Frobergkapelle Erolzheim.jpg|mini|Blick vom Froberg auf das Illertal]]&lt;br /&gt;
Erolzheim wurde am 4. Februar 1040 in einer von Kaiser [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;III.]] auf der Reichenau ausgestellten Urkunde erstmals erwähnt, in der dieser dem [[Kloster Einsiedeln]] seine Besitzungen und Rechte unter anderem an Erolzheim bestätigte. Vom 12. bis ins 16. Jahrhundert war der Ort im Besitz der Herren [[Erolzheim (Adelsgeschlecht)|von Erolzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1517 verlieh [[Maximilian I. (HRR)|Kaiser Maximilian]] den Herren von Erolzheim die [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichtsbarkeit]] über die Dörfer Erolzheim und [[Kirchdorf an der Iller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss-Erolzheim.png|mini|Schloss Erolzheim]]&lt;br /&gt;
1594 wurde die [[Schloss Erolzheim|Herrschaft und das Schloss Erolzheim]] von Konrad&amp;amp;nbsp;XI. von Bemmelberg (Bömmelberg), Enkel des [[Konrad von Boyneburg]], erworben. Erolzheim blieb in der Nachbarschaft der freien Reichsstadt [[Memmingen]] sowie der geistlichen Territorien der Reichsabteien [[Rot an der Rot]] und [[Ochsenhausen]] bis zum [[Reichsdeputationshauptschluss]] 1803 reichsunmittelbares Territorium der Freiherren von [[Boyneburg (Adelsgeschlecht)|Boyneburg-Bömmelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 wurde die Herrschaft [[Mediatisierung|mediatisiert]] und kam an das [[Königreich Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte seit württembergischer Zeit ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg|Grenzvertrag von 1810]] gelangte Erolzheim an das [[Königreich Württemberg]] und wurde dem [[Oberamt Biberach]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweig &amp;#039;&amp;#039;Bömmelberg&amp;#039;&amp;#039; des hessischen Uradelsgeschlechts [[Boyneburg (Adelsgeschlecht)|Boyneburg]] erlosch 1826 im Mannesstamm mit dem Tod des Reichs[[freiherr]]n Alois Sebastian von Bömmelberg, der auch die westfälischen Schlösser [[Burg Gemen|Gemen]] und [[Schloss Raesfeld|Raesfeld]] geerbt, jedoch noch zu Lebzeiten verkauft hatte. Seine einzige hinterlassene Tochter starb 1831.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch den Tod des letzten Inhabers 1826 sofort lehensfällig gewordene Herrschaft Erolzheim ging für 200.000&amp;amp;nbsp;[[Gulden|fl.]] an den Augsburger Heinrich von Kiesow und 1830 an dessen Neffen Friedrich [[Bernhardt (Familie)|von Bernhard]]. Nach dem Tod seiner ersten Gemahlin verkaufte Friedrich von Bernhard den Erolzheimer [[Allod]]ialbesitz mit Ausnahme der Familiengrablege 1839 an die königlich württembergische Staatsfinanzverwaltung. Der nächste Besitzer war der Bankier Osidor Obermayer aus Augsburg. Nach dessen Tod ging das Rittergut 1862 an seine Kinder, den Konsul Karl Obermayer in Augsburg und Henriette, die Gattin des Kölner Bankiers [[Simon Oppenheim]] über. Im Jahre 1875 verkaufte Karl von Obermayer, Oberst der bayerischen Landwehr, das Schlossgut an seinen früheren Rentbeamten Karl Enslin. Im Jahre 1915 erwarb der aus Ulm stammende Geheimrat Albert Konstantin von Kienlin das Schloss und Rittergut Erolzheim. Im Jahr 1987 wurde das Schloss von der Familie von Kienlin verkauft und ab 1993 bis 1995 saniert. Heute sind im Schloss rund 30 Wohnungen, Büros sowie ein Hotel mit Restaurant untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupterwerb in Erolzheim war noch jahrelang durch die Landwirtschaft geprägt. So wurden in Erolzheim Vieh- und Krämermärkte abgehalten. Ab 1842 wurde ein regelmäßiger Fruchtmarkt in der noch heute existierenden Schranne am Marktplatz abgehalten. Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Erolzheim über 150 Gewerbetreibende. Bis heute ist Erolzheim im Illertal der Hauptort für den Einkauf und Dienstleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Bei der Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Erolzheim 1938 vom alten Oberamt zum neu umrissenen Landkreis Biberach. Im Jahre 1945 wurde der Ort Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Nachkriegsland [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Erolzheim ist traditionell [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] geprägt. Die katholische Kirchengemeinde [[St. Martin (Erolzheim)|St. Martinus]] gehört zur [[Seelsorgeeinheit]] Illertal im [[Dekanat Biberach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sind durch die Fluchtbewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg auch einige evangelische Bewohner hinzugekommen. Näheres zur Geschichte der evangelischen [[Kirchenbezirk Biberach#Kirchengemeinde Erolzheim-Rot|Kirchengemeinde Erolzheim-Rot]] befindet sich im entsprechenden Abschnitt beim [[Kirchenbezirk Biberach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1871: 1352 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1983: 2006 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1991: 2586 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 2856 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2005: 3119 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2010: 3185 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2015: 3287 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2020: 3375 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung betrug 64,6 %.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Partei/Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2024&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anteil (%) || Sitze&lt;br /&gt;
!Anteil (%)&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]]|| 53,7 % || 7 Sitze&lt;br /&gt;
|52,6 %&lt;br /&gt;
|7 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unabhängige Bürger || 46,3 % || 7 Sitze&lt;br /&gt;
|47,4 %&lt;br /&gt;
|7 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style = &amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |64,6 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |61,0 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* Jochen Ackermann seit 2010&lt;br /&gt;
* Günther Matheis 1970 bis 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Erolzheim.svg&lt;br /&gt;
|Größe          =&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Erolzheim&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Schwarz ein achtspeichiges silbernes (weißes) [[Rad (Heraldik)|Rad]].&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/17254/Erolzheim Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 24. Oktober 2023&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = In dem um 1930 verwendeten Schultheißenamtssiegel war ein zwölfspeichiges Rad ohne [[Wappenschild]] abgebildet. Mit Beratung durch die Archivdirektion Stuttgart nahm die Gemeinde im Jahre 1931 das Wappen des ausgestorbenen Ortsadelsgeschlechts der [[Herren von Erolzheim]] an.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Biberach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
; in Erolzheim&lt;br /&gt;
* Die katholische „[[St. Martin (Erolzheim)|Pfarrkirche St. Martin]]“ wurde 1874/75 im neugotischen Stil nach Plänen des Architekten [[Friedrich von Schmidt]] erbaut. Sie besitzt ein spätgotisches Turmuntergeschoss des 15. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
* Die [[Bergkapelle (Erolzheim)|Bergkapelle]] „Maria im Busch“ wurde im Jahr 1670 für Pilger des [[Jakobsweg]]es errichtet und 1842/43 baulich erweitert.&lt;br /&gt;
* Die „Wendelinuskappele“ steht im Erolzheimer Ortskern als weitere katholische Kapelle des Orts.&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Erolzheim]] mit Park bildet, neben Rathaus und Marktplatz, einen weiteren historischen Dorfmittelpunkt.&lt;br /&gt;
; in Ortsteilen&lt;br /&gt;
* Die Kapelle „St. Sebastian und Margareta“ in Edelbeuren&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Edelbeuren]] in Edelbeuren.&lt;br /&gt;
* Die [[St. Vitus (Bechtenrot)|Kapelle „St. Vitus“]] in Bechtenrot&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Mahl- und Ölmühle Harder-Funk&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.muehlenstrasse-oberschwaben.de/muehlenuebersicht/zwischen-iller-rot-und-riss/item/mahl-und-oelmuehle-harder-funk-bechtenrot &amp;#039;&amp;#039;Mahl- und Ölmühle Harder-Funk Bechtenrot&amp;#039;&amp;#039;.] Mühlenübersicht, muehlenstrasse-oberschwaben.de&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1300 im Ortsteil Bechtenrot war im Besitz des [[Kloster Ochsenhausen|Benediktinerklosters Ochsenhausen]]. Sie liegt an der [[Mühlenstraße Oberschwaben]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   St. Martin (Erolzheim)b.jpg|[[St. Martin (Erolzheim)|Pfarrkirche St. Martin]]&lt;br /&gt;
   Kapelle auf dem Berg - panoramio.jpg|Bergkapelle „Maria im Busch“ (Marienkapelle)&lt;br /&gt;
   Kapelle an der Edelbeurer Straße - panoramio.jpg|Wendelinuskapelle&lt;br /&gt;
   Edelbeuren - panoramio (2).jpg|Kapelle in Edelbeuren&lt;br /&gt;
   St. Vitus (Bechtenrot).JPG|St. Vitus-Kapelle Berchtenrot&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmal Frohberglinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Uralte Linde auf dem Frohberg - panoramio.jpg|mini|Frohbergberglinde&amp;lt;br /&amp;gt;oder „St.-Nikolaus-Linde“]]&lt;br /&gt;
Die auch &amp;#039;&amp;#039;St.-Nikolaus-Linde&amp;#039;&amp;#039;{{Coordinate|NS=48.090191|EW=10.070127|type=landmark|region=DE-BW|name=Standort Frohbergberglinde|text=ICON0|dim=500}} genannte [[Winterlinde]] steht etwas unterhalb der Marienkapelle am Hang des Frohbergs, der zu früheren Zeiten Kapellenberg hieß. Das Alter des knorrigen Baumveterans wird auf ca. 600&amp;amp;nbsp;Jahre geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baumkunde.de/baumregister/3193-st_nikolaus_linde_in_erolzheim/ &amp;#039;&amp;#039;St.-Nikolaus-Linde in Erolzheim&amp;#039;&amp;#039;.] baumkunde.de, Baumregister.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das als [[Liste der Naturdenkmale in Erolzheim|Naturdenkmal]] ausgewiesene und in die [[Liste markanter und alter Baumexemplare in Deutschland]] eingetragene Baumdenkmal wurde schon im &amp;#039;&amp;#039;Schwäbischen Baumbuch&amp;#039;&amp;#039; von 1911 als uralte Baumruine beschrieben. Damals war der Stamm der Linde vollkommen hohl und teilweise offen. Die Außenhülle des Stammes hatte in jener Zeit noch einen Umfang von 8,55&amp;amp;nbsp;m. Durch vielfältige Verwachsungen und die Neubildung von [[Adventivwurzel]]n, die sich im Lauf der folgenden Jahrzehnte entwickelt haben, hat die Linde den Hohlraum selbst wieder aufgefüllt. Jedoch ist die frühere, äußere Baumhülle mit der alten Borke dabei allmählich abgeplatzt. Allein am oberen Stammende sind noch Reste der ursprünglichen Rinde erkennbar. Ansonsten bilden die im Inneren nachgewachsenen Holzstrukturen den heute zu sehenden Stamm. Auch die frühere, mächtige Krone ist verschwunden. Nur noch drei schwächere Äste, die noch austreiben, bilden die heutige, eher magere Krone.&lt;br /&gt;
Nach Messung im Jahr 2014 hatte das verbliebene Stammfragment noch einen Umfang von 6,05&amp;amp;nbsp;m. Die Baumhöhe wird für diesen Zeitpunkt mit ca. 21&amp;amp;nbsp;m angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.monumentaltrees.com/de/deu/badenwurttemberg/biberach/12876_kapellenberg/ „Sommer-Linde &amp;#039;Berglinde&amp;#039; auf dem Kapellenberg in Erolzheim“] in Monumentale Bäume bei monumentaltrees.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. September 2023 kam es zu einem Brand im Stamm der Linde, Schadensausmaß und -ursache sind noch nicht bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/brand-baumdenkmal-alte-linde-erolzheim-100.html Bericht des SWR zum Brand 2023], abgerufen am 19. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Erolzheim liegt am Schnittpunkt der Landesstraßen L 260 und L 299. Letztere stellt als Autobahnzubringer die Verbindung zur drei Kilometer entfernten A&amp;amp;nbsp;7 (Ulm – Memmingen) her. Der nächste Bahnhof befindet sich im sechs Kilometer entfernten [[Kellmünz]] an der [[Bahnstrecke Neu-Ulm–Kempten]]. Von Erolzheim bestehen außerdem Buslinien nach [[Biberach an der Riß]], [[Ochsenhausen]], [[Memmingen]], [[Illertissen]] und zum Bahnhof Kellmünz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In Erolzheim befand sich bis zur Fusion mit der [[Volksbank Laupheim]] die Hauptverwaltung der ehem. [[Raiffeisenbank Illertal]]. Im Erolzheimer Industriegebiet haben mehrere kleine mittelständische Unternehmen ihren Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Hallenbad&lt;br /&gt;
* Gemeindebücherei&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Behörden === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheits- und Betreuungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Seniorenzentrum Erolzheim (42 Pflegeplätze)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Erolzheim verfügt über eine [[Grundschule]] und eine [[Realschule]], jeweils in kommunaler Trägerschaft. Außerdem besteht ein [[Kindergarten]] in der Trägerschaft der [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Kirchengemeinde sowie seit 2007 auch ein [[Waldkindergarten]] in der Trägerschaft des Vereins Erolzheimer Waldkindergarten Hollerbusch e.&amp;amp;nbsp;V. Außerdem hat die Volkshochschule Illertal in Erolzheim ihren Sitz.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sportplatz (Erolzheim).jpg|mini|Sportgelände (2012)]]&lt;br /&gt;
=== Freizeit- und Sportanlagen ===&lt;br /&gt;
* Hallenbad&lt;br /&gt;
* Festhalle&lt;br /&gt;
* Sporthalle&lt;br /&gt;
* Waldbad Reichenbachweiher&lt;br /&gt;
* Beschilderte Rad- und Wanderwege&lt;br /&gt;
* Sportplätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* Willebold Held, Reichsabt von [[Kloster Rot|Rot an der Rot]]&lt;br /&gt;
* [[Carl Zenger]] (1838–1905), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Erwin Biber]] (1905–1944), bekannt als Rennfahrer Biberle&lt;br /&gt;
* [[Johannes Marquart]] (* 1909), [[Kryptoanalytiker]] im [[Oberkommando des Heeres|OKH]]&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hösle]] (1929–2017), Romanist und Literaturwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Max-Engelhardt von Kienlin]] (* 1934), Landwirt, Forstwirt, Bergsteiger und Autor&lt;br /&gt;
* [[Konstantin Maier]] (* 1949), römisch-katholischer Geistlicher und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Stefan Speth]] (* 1971), Szenenbildner, Filmarchitekt, Concept Designer [[Blade Runner 2049]]; [[Der Marsianer – Rettet Mark Watney|The Martian]]; [[Grand Budapest Hotel]]; [[Cloud Atlas (Film)|Cloud Atlas]];&lt;br /&gt;
* Konstantin Gropper (* 1982), Kopf des Musikprojektes [[Get Well Soon]]; aufgewachsen in Erolzheim&lt;br /&gt;
* [[Johannes Heinrichs (Schauspieler)|Johannes Heinrichs]] (* 1990), Schauspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Aussichtspunkt bei der Frobergkapelle Erolzheim.jpg|Aussichtspunkt bei der Kapelle&lt;br /&gt;
   Maria im Busch Erolzheim.jpg|Bergkapelle&lt;br /&gt;
   Erolzheim - Berggasse - Kirche St Martin v S 090524.jpg|Neugotische Kirche St. Martin in Erolzheim &lt;br /&gt;
   Ero4.jpg|Schloss Erolzheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Biberach |Titel=Erolzheim |Seite=116–119 |Wikisource=Kapitel B 13}}&lt;br /&gt;
* Kurt Diemer u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Erolzheim – Ein Marktflecken im Illertal.&amp;#039;&amp;#039; Anton H. Konrad Verlag, 1990.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwäbisches Baumbuch&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von der Kgl. Württ. Forstdirektion Stuttgart. Verlag Strecker &amp;amp; Schröder, 1911, S. 89.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hösle]]: &amp;#039;&amp;#039;Vor aller Zeit. Geschichte einer Kindheit&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2000, ISBN 3-406-46102-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.erolzheim.de/ Offizielle Internetseite der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Erolzheim&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Biberach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4253137-8|LCCN=n85307870|VIAF=131423589}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erolzheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Biberach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1040]]&lt;/div&gt;</summary>
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