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	<title>Ernstweiler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernstweiler&amp;diff=535831&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Albrecht Greule; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-08-13T16:01:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Albrecht Greule; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Ernstweiler&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Zweibrücken&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/15/08.9/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/20/55.5/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2257&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1980-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1926&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 66482&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06332&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Ernstweiler lage in zw.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage in Zweibrücken&lt;br /&gt;
| Bild                   = Blick vom Freudenbergerhof - panoramio.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Ernstweiler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Go Green Go Cycling for the Environment!.jpg|mini|Landschaftsbild im Bereich von Ernstweiler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernstweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen Stadtteil von [[Zweibrücken]] in [[Rheinland-Pfalz]], der westlich der Innenstadt liegt. Bis 1926 war er eine selbständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Ernstweiler liegt unmittelbar an der Grenze zum [[Saarland]] nördlich des [[Schwarzbach (Blies)|Schwarzbachs]], der vor Ort von rechts den [[Bautzenbach]] aufnimmt und ist im 19. und 20. Jahrhundert im Osten mit der Kernstadt Zweibrücken zusammengewachsen sowie in westlicher Richtung mit dem Homburger Stadtteil [[Einöd (Homburg)|Einöd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname auf „-weiler“ gehört zu einem Ortsnamentypus, der im [[Frühmittelalter]] häufig gewählt wurde. Die schriftliche Überlieferung setzt im 10. Jahrhundert ein. Während dieser Zeit gehörte Ernstweiler zum [[Bliesgau#Gau Bliesgau|Gau Bliesgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] bestätigte 982 eine Schenkung des im Kampf gefallenen Grafensohns Conrad an die [[Abtei Gorze]], darunter dessen Hofgut in &amp;#039;&amp;#039;Ernustesvuilere&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MGH|DD|13|325|326}}, Urkunde Nr. 280.&amp;lt;br /&amp;gt;Vgl. Martin Dolch, [[Albrecht Greule]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Speyer 1991, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1009 lagerte König [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] auf seinem Zug gegen [[Metz]] mit seinem Heer im [[Vicus]] &amp;#039;&amp;#039;Ernestvilláre&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MGH|SS|15,1|34}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erstmals 1263 genannte Pfarrei war 1310 dem [[Kloster Wörschweiler]] inkorporiert. Ab dem 14. Jahrhundert gehörte der Ort zur [[Herrschaft Kirkel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1385 erstreckte sich der [[Burgfrieden]] um Zweibrücken bis „gen Bubenhusen an daz dorff und von Bubenhusen gen Ernswilr“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Pöhlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Regesten der Grafen von Zweibrücken aus der Linie Zweibrücken&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet durch Anton Doll, Speyer 1962, S. 309, Nr. 940.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1547 entschied Pfalzgraf [[Wolfgang (Pfalz-Zweibrücken)|Wolfgang]], dass die Bänne der Stadt Zweibrücken und der beiden Dörfer [[Bubenhausen (Zweibrücken)|Bubenhausen]] und Ernstweiler für alle Zeiten eine gemeinschaftliche Gemarkung mit gemeinschaftlicher Nutzung bilden sollten. Die Untertanen der beiden Dörfer unterstanden weiterhin der Schultheißerei [[Ixheim]], während die Bürger der Stadt weiter Stadtbürger blieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Alois Molitor|Ludwig Molitor]]: &amp;#039;&amp;#039;Vollständige Geschichte der ehemals pfalz-bayerischen Residenzstadt Zweibrücken&amp;#039;&amp;#039;, Zweibrücken 1885, Faksimile-Neudruck Zweibrücken 1989, ISBN 3-924171-04-1, S. 194.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bubenhausen war nach Ernstweiler gepfarrt, die beiden Orte hatten stets die gleiche Landeszugehörigkeit wie Zweibrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Bubenhaseunin in den [[Kanton Zweibrücken]] eingegliedert und unterstand der &amp;#039;&amp;#039;Mairie [[Zweibrücken|Zweybrücken]]&amp;#039;&amp;#039;. 1815 wurde Ixheim [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte die Gemeinde wie die gesamte [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]] in das [[Königreich Bayern]]. Von 1818 bis 1862 gehörte der Ort dem [[Landkommissariat Zweibrücken]] an; aus diesem ging das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Zweibrücken&amp;#039;&amp;#039; hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Abtrennung des [[Saargebiet]]s 1920 und der Errichtung der Zollgrenze 1925 am Kaplaneihof gerieten Bubenhausen und Ernstweiler in eine Grenzlage. 1926 wurden Bubenhausen und Ernstweiler nach Zweibrücken eingemeindet und sind seitdem Stadtteile von Zweibrücken. Im Jahr 1982 fand die Jubiläumsfeier „Tausend Jahre Ernstweiler“ statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zweibruecken-ernstweiler.de/Ernstweiler_Ausblick_Nr_25_2012.pdf |titel=Protokollnotiz zur Feierlichkeit, S. 10–12 |abruf=2021-11-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211119153946/http://www.zweibruecken-ernstweiler.de/Ernstweiler_Ausblick_Nr_25_2012.pdf |archiv-datum=2021-11-19 |offline=ja |archiv-bot=2024-12-11 00:41:53 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Zweibruecken 03.JPG|mini|hochkant|Denkmalgeschützte evangelische Christuskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Ernstweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Ernstweiler Hof&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Gesamtanlage|Denkmalzone]] ausgewiesen. Hinzu kommen insgesamt vier Einzelobjekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter die evangelische Christuskirche und der [[Freudenbergerhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Schäferfelsen Wolfsloch&amp;#039;&amp;#039; existiert vor Ort [[Liste der Naturdenkmale in Zweibrücken|ein Naturdenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der örtliche Sportverein wurde während der Zeit des Dritten Reichs für kurze Zeit mit dem [[VB Zweibrücken]] und den Vereinen einiger Nachbarorte zum &amp;#039;&amp;#039;Sportverein 01 Zweibrücken&amp;#039;&amp;#039; zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Herzog [[Christian IV. (Pfalz-Zweibrücken)|Christian IV.]] ließ zwischen 1749 und 1754 in Ernstweiler eine große Kellerei erbauen, deren Bau 46.000 [[Gulden]] kostete und die [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] in seinen Lebenserinnerungen beschreibt. In dem zweischiffigen unterirdischen Gewölbe waren von April 1812 bis April 1813 während der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] kriegsgefangene Spanier untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Alois Molitor|Ludwig Molitor]]: &amp;#039;&amp;#039;Vollständige Geschichte der ehemals pfalz-bayerischen Residenzstadt Zweibrücken&amp;#039;&amp;#039;, Zweibrücken 1885, Faksimile-Neudruck Zweibrücken 1989, S. 575. ISBN 3-924171-04-1&amp;lt;/ref&amp;gt; 1945 durch Kriegseinwirkung stark beschädigt, wurden die Überreste in den 1970er Jahren von dem Unternehmen [[Demag]] erworben und abgerissen. Arbeitsplätze in der Industrie entstanden seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Westen befindet sich außerdem das Zweibrücker Werk von [[John Deere]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Ernstweiler ist über die von der [[Verkehrsgesellschaft Zweibrücken]] betriebenen Buslinien 222 und 229 an das Nahverkehrsnetz angeschlossen. Mitten durch den Ort verläuft die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 469|Landesstraße&amp;amp;nbsp;469]]&amp;#039;&amp;#039;. Von dieser zweigt die [[Liste der Kreisstraßen in Zweibrücken#K 4|Kreisstraße 4]] Richtung Mörsbach ab. Unmittelbar südlich des Ortes verläuft die [[Bundesautobahn 8]] und ist vor Ort über die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Zweibrücken-Ernstweiler&amp;#039;&amp;#039; an diese angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar südlich von Ernstweiler verläuft die [[Bahnstrecke Landau–Rohrbach]], die jedoch vor Ort über keinen Bahnhalt verfügt. Nächstgelegene Bahnstation ist der [[Zweibrücken Hauptbahnhof|Zweibrücker Hauptbahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* der Journalist, Widerstandskämpfer und Politiker [[Ernst Roth (Politiker, 1901)|Ernst Roth]] (1901–1951) &lt;br /&gt;
* der Wissenschaftler und Schriftsteller [[Dieter R. Fuchs]] (* 1952). Er verbrachte hier seine gesamte Kindheit und Jugend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.literaturport.de/Dieter-R.Fuchs/ |titel=Portrait im Literarischen Colloquium Berlin |abruf=2021-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* Christoph Klein, Glockengießer, schuf 1795 eine Glocke in der [[Protestantische Kirche (Wolfersheim)|protestantischen Kirche]] in [[Wolfersheim]].&lt;br /&gt;
* Jakob und Paul Klein, Glockengießer, schufen 1792 die Glocke in der protestantischen Kirche in [[Horschbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Karg, [[Hans Ammerich]]: &amp;#039;&amp;#039;Ernstweiler – aus der Geschichte eines Zweibrücker Stadtteils.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Hrsg.: Arbeitskreis Ernstweiler Vereine, Selbstverlag, Ernstweiler 1995, ISBN 3-924171-20-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o320000000300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ernstweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Zweibrücken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der kreisfreien Stadt Zweibrücken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 982]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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