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	<title>Ernst von Krause - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst von Krause&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. August]] [[1884]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[10. Juli]] [[1960]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher [[Generalmajor]] des [[Heer (Wehrmacht)|Heeres]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Die bürgerlichen Vorfahren stammen aus Westpreußen. Der Vater war der 1913 nobilitierte Politiker [[Paul von Krause (Politiker)|Paul von Krause]], die Mutter Anna Burchard stammte aus Ostpreußen. Sein ältester Bruder war der Landrat [[Paul von Krause (Landrat)|Paul von Krause]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Krause trat am 7. Juli 1901 als [[Leutnant]] dem [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 2 (1806)|1. Ostpreußischen Grenadier-Regiment Nr. 1 „Kronprinz“]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] bei und wurde Mitte Mai 1904 in das [[Infanterie-Regiment „Graf Dönhoff“ (7. Ostpreußisches) Nr. 44]] versetzt, wo er von 1907 bis 1912 [[Adjutant]] des I. Bataillons war. Er stieg Im August 1910 zum [[Oberleutnant]] auf, absolvierte die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] und wurde 1912 in das [[Leib-Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm III.“ (1. Brandenburgisches) Nr. 8]] versetzt, mit dem er nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] ins Feld zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Dort wurde Krause am 24. August 1914 als [[Zugführer]] schwer verwundet. Nach einer längeren Genesungszeit war er nicht mehr frontverwendungsfähig und wurde als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] bis Januar 1915 zunächst in den Ersatz-Generalstab des Heeres nach [[Berlin]] versetzt. Von dort kam er als Ordonnanzoffizier zur [[80. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|80. Reserve-Division]]. Im April 1915 wurde Krause in den Generalstab der [[Oberste Heeresleitung|Obersten Heeresleitung]] abkommandiert. Dort verblieb er dann bis zum 18. Oktober 1915. Bis September 1916 diente Krause dann in einem nicht näher bekannten Generalstab sowie anschließend bis 1917 als [[Zweiter Generalstabsoffizier]] im Generalstab des Generalkommandos 61. Nach einem weiteren Krankenhausaufenthalt im Spätsommer 1917 wurde Krause im Herbst 1917 in den Generalstab des [[Generalgouvernement Belgien]] in [[Antwerpen]] versetzt. Dort diente er dann über das Kriegsende hinaus bis zum 18. April 1920 und schied dann unter Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] eines [[Major]] aus dem aktiven Militärdienst aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Krause wurde am 1. August 1932 als [[L-Offizier]] unter gleichzeitiger Ernennung zum Major in der [[Reichswehr]] angestellt. In dieser Position fungierte er bis zum 9. April 1940 im [[Reichswehrministerium]], später im [[Oberkommando des Heeres]] in [[Berlin]] in der dortigen Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Fremde Heere&amp;#039;&amp;#039;. Seine Reaktivierung für den Wehrdienst erfolgte in diesem Zusammenhang bereits am 1. Juni 1935 sowie die Beförderung zum [[Oberstleutnant]] am 1. Januar 1938. Nach der Besetzung [[Dänemark]]s am 9. April 1940 durch deutsche Verbände im Zuge des [[Unternehmen Weserübung|Unternehmens Weserübung]] fungierte Krause vom 9. April 1940 bis 1. September 1941 als Chef des Generalstabes beim [[Wehrmachtbefehlshaber|Wehrmachtbefehlshaber Dänemark]] unter [[General der Infanterie]] [[Erich Lüdke]]. Dort erhielt er zum 1. April 1941 seine Beförderung zum [[Oberst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Frühphase des ab Juni 1941 begonnenen [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfeldzuges]], wurde Krause nach der Besetzung der [[Ukraine]] im Sommer 1941 zum Chef des Generalstabes des Wehrmachtbefehlshabers Ukraine [[Generalleutnant]] der Reserve [[Waldemar Henrici]] (ab November 1942 [[General der Flieger]] [[Karl Kitzinger]]) ernannt. Diese Funktion übte Krause sodann bis März 1944 aus. Zu diesem Zeitpunkt waren weite Teile der Ukraine bereits von der [[Rote Armee|Roten Armee]] befreit worden, sodass Krause anschließend bis Mai 1944 in die [[Führerreserve]] beim [[Oberkommando der Wehrmacht]] versetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Mai 1944 wurde er zum Chef des Generalstabes der Feldjäger-Kommandos II ernannt. Eine Ordnungstruppe, die direkt dem OKW untergeordnet war. Allerdings gab Krause diesen Posten bereits zum 1. August 1944 auf, um als Chef des Generalstabes beim [[Militärbefehlshaber Frankreich]], General der Flieger Karl Kitzinger, ernannt zu werden. Ob Kitzinger bei der Abkommandierung von Krause direkt oder indirekt beteiligt war, ist nicht feststellbar. Es ist aber aufgrund der Einsätze beider Personen in der Ukraine von November 1942 bis März 1944 denkbar. Im Oktober 1944 wurde Krause zum Chef des Generalstabes beim [[Marineoberkommando|Marineoberkommando West]] unter dem Kommando von [[Admiral]] [[Theodor Krancke (Admiral)|Theodor Krancke]] ernannt. Krancke unterstanden dabei ab dem 20. Oktober 1944 auch die in den Festungsgebieten eingeschlossenen Verbände des Heeres. Im März 1945 schied Krause aus dieser Funktion aus und war bis Kriegsende dann Offizier zur besonderen Verwendung beim [[Oberbefehlshaber West]] [[Generalfeldmarschall]] [[Albert Kesselring]]. Am 8. Mai 1945 geriet er in alliierte [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 20. Dezember 1947 wieder entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945.&amp;#039;&amp;#039; Teil IV, Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Knabe–Luz.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2004, ISBN 3-7648-2902-8.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Keilig: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas-Verlag GmbH 1987, ISBN 978-3-7909-0202-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. 1931.]]&amp;#039;&amp;#039; 23. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1930, S. 389 f. [[FamilySearch]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1915.&amp;#039;&amp;#039; Neunter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1914, S. 513 f. [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1235783 Digitalisat] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012723208|VIAF=171827527}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krause, Ernst von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Dänemarks 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krause, Ernst von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalmajor im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nimro</name></author>
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