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	<title>Ernst von Hoiningen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T12:23:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_von_Hoiningen&amp;diff=1522923&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schwertfeger: Nachtrag einer äußerst seltenen Auszeichnung des deutschen Kaisers.</title>
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		<updated>2025-10-31T17:39:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nachtrag einer äußerst seltenen Auszeichnung des deutschen Kaisers.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ErnstFreiherrVonHoiningenHuene.jpg|hochkant|mini|Ernst von Hoiningen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Wilhelm Karl Maria Freiherr von Hoiningen, genannt Huene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1849]] in [[Unkel]]; † [[11. März]] [[1924]] in [[Darmstadt]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Infanterie]] sowie [[Militärattaché]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst von Hornungen entstammte einem vor allem in Kurland ansässig gewesenen [[Adelsgeschlecht]] derer [[Hoyningen-Huene|von Hoiningen]] und war der Sohn des preußischen Bergrats Anselm August Freiherr von Hoiningen gen. Huene und dessen Ehefrau Marie, geborene Longard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoiningen trat am 10. Januar 1868 in das 1. Rheinisches Pionier-Bataillon Nr. 8 der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Koblenz]] ein, wo er am 7. August 1869 zum Portepee-[[Fähnrich]] ernannt wurde. Seit 8. September 1870 war er der Ingenieur-Inspektion in [[Straßburg]] zugeteilt. Am 8. September 1870 folgte seine Beförderung zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]]. Er erhielt am 29. September 1872 eine Kommandierung an die dortige Artillerie- und Ingenieur-Schule und wechselte zum 15. September 1874 zur IV. Ingenieur-Inspektion nach [[Metz]]. Ab 21. März 1876 zur Festung [[Friedrichsort]] versetzt, wurde Hoiningen am 13. Juni 1876 [[Premierleutnant]] und am 24. November zur Festungsgarnison nach Koblenz versetzt. Seit 1. Oktober 1877 an die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] kommandiert, erhielt er am 18. April 1882 seine Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und wurde als Generalstabsoffizier in den [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] nach Berlin berufen. Von hier aus erfolgte sein erster Auslandseinsatz als Vertreter des Militärattachés an die deutsche Gesandtschaft nach London.&amp;lt;ref&amp;gt; Christian Zweng, Generale 1866-1920, Deutsches Institut für Phaleristik und Militärgeschichte, Band 7, Osnabrück 2014, S. 353 &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Rückkehr war er ab 13. Dezember 1883 im Generalstab des [[III. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|III. Armee-Korps]] in Berlin tätig. Am 5. Februar 1885 ging er für ein Jahr, nun als Militärattaché an die deutsche Botschaft nach [[London]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Berlin wurde er am 15. Oktober 1886 zum Generaladjutant von Kaisers [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] ernannt. Am 23. Oktober 1886 Militärattaché an deutschen Botschaft in [[Paris]], wo ihm bis 1891 die militärischen Beziehungen zu Frankreich oblagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Isabel V. Hull]]: &amp;#039;&amp;#039;The Entourage of Kaiser Wilhelm, 1988-1918.&amp;#039;&amp;#039; 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Vertrauter des Generalstabschef [[Alfred von Waldersee]] unterstützte Hoiningen diesen in den Jahren 1887 bis 1890 seinem Kampf gegen den Reichskanzler [[Otto von Bismarck]], indem er diesen aus Paris mit Berichten versorgte, die die Bismarcksche Außenpolitik in ein schlechtes Licht rückten. Waldersee legte diese Berichte – wie auch ähnliche Berichte seiner Attachés in [[Sankt Petersburg]], [[Wien]] und [[Rom]] – dem Kronprinzen bzw. Kaiser vor, um diesen gegen seinen Kanzler einzunehmen und trug so schließlich mit zum Sturz Bismarcks im Frühling 1890 bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Oktober 1888 wurde Hoiningen zum [[Major]] befördert und seit 22. März 1891 als Generalstabsoffizier zur [[29. Division (Deutsches Kaiserreich)|29. Division]] nach [[Freiburg im Breisgau]] versetzt. Am 17. Oktober 1893 wurde er [[Oberstleutnant]] und zum Kommandeur des [[1. Unter-Elsässisches Infanterie-Regiment Nr. 132|1. Unter-Elsässischen Infanterie-Regiments Nr. 132]] in Straßburg. Seit 18. August 1894 war er Chef des Generalstabes des [[XVI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVI. Armee-Korps]] in Metz. Am 22. März 1897 wurde Hoiningen zum [[Oberst]] befördert und übernahm am 19. Oktober 1897 das [[Leibgarde-Infanterie-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) Nr. 115]] in Darmstadt. Am 24. Februar 1900 wird er zum [[Generalmajor]] befördert und zum Kommandeur der 53. Infanterie-Brigade in [[Ulm]] ernannt. Am 18. April 1903 zum [[Generalleutnant]] befördert übernahm Hoiningen die Führung der [[30. Division (Deutsches Kaiserreich)|30. Division]] in Straßburg und ersetzt damit Generalleutnant Moßner. Zeitgleich mit der Beförderung zum General der Infanterie am 11. September 1907 erfolgte seine Ernennung zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des [[XIV. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XIV. Armee-Korps]] in Karlsruhe. Er stand [[à la suite]] des 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiments Nr. 109.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] führte Hoiningen sein XIV. Armee-Korps im Verband der [[7. Armee (Deutsches Kaiserreich)|7. Armee]] im Elsass. Er stand mit diesem Korps zum Schutz von [[Mülhausen]] gegen die französische Korpsgruppe bzw. [[Armée d’Alsace]] unter General [[Paul Pau]] im Feld. Am 31. August 1914 wurde er durch General [[Theodor von Watter|Watter]] abgelöst und Ende Oktober 1914 zum Militärgouverneur des vom [[III. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|III. Reserve-Korps]] eroberten Festungsstadt [[Antwerpen]] ernannt. In dieser Funktion verblieb er als militärischer Attachee bis zum Kriegsende am 11. November 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 verabschiedet, zog sich Hoiningen nach Darmstadt zurück, wo er 1924 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden|Großkreuz des Roten Adlerordens]] mit Eichenlaub&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]], [[Ernst Siegfried Mittler|Ernst Siegfried Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1914, S. 91&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronenorden]] I. Klasse&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1870) II. Klasse&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Preußisches [[Dienstauszeichnungskreuz]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Orden Berthold des Ersten|Großkreuz des Ordens Berthold des Ersten]] mit goldener Kette&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Orden vom Zähringer Löwen|Komtur II. Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstorden (Bayern)|Großkreuz des Bayerischen Militärverdienstordens]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Orden Heinrichs des Löwen|Großkreuz des Ordens Heinrichs des Löwen]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden Philipps des Großmütigen|Großkreuz des Großherzoglich Hessischen Philippsordens]] mit Krone&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt; 17. September 1909&lt;br /&gt;
* [[Greifenorden|Komtur des Greifenordens]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Albrechts-Orden|Großkreuz des Albrechts-Ordens]] mit goldenem Stern&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Orden der Württembergischen Krone|Komtur des Ordens der Württembergischen Krone]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ehrenlegion|Offizier der Französischen Ehrenlegion]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ritterorden der hl. Mauritius und Lazarus|Komtur des Ordens der Hl. Mauritius und Lazarus]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schwertorden|Großkreuz des Schwertordens]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militär-Verdienstorden (Spanien)|Großkreuz des Spanischen Militär-Verdienstordens]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mecidiye-Orden]] III. Klasse&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrendegen des Kaisers für hervorragende Leistungen auf der Kriegsakademie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Louis A. v. Scharfenort |Titel=Die Königlich Preußische Kriegsakademie |Verlag=Mittler |Ort=Berlin |Datum=1910 |Seiten=355}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Lebenserinnerungen, herausgegeben durch Johann Karl von Schroeder, 1972 Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Zweng, Generale 1866-1920, Deutsches Institut für Phaleristik und Militärgeschichte, Band 7, Osnabrück 2014, S. 352ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Berichten des Pariser Militärattaché Freiherr von Hoiningen, gen. Huene an den Grafen Waldersee (1888-1891).&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Monatshefte.&amp;#039;&amp;#039; 15, 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012561739|VIAF=171303547}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoiningen, Ernst von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Hoyningen-Huene|Ernst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Militärattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des Roten Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schwertordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Kommandeur II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großkreuz des Ordens Heinrichs des Löwen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der hl. Mauritius und Lazarus (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecidiye-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur des Greifenordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großkreuz des Ordens Berthold des Ersten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoiningen, Ernst von &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ernst Wilhelm Karl Maria Freiherr von Hoiningen, genannt Huene&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Infanterie sowie Militärattaché&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1849&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Unkel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schwertfeger</name></author>
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