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	<title>Ernst von Caemmerer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:48:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_von_Caemmerer&amp;diff=984656&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lotse-zwei: Bildwechsel, + Commonscat</title>
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		<updated>2026-01-06T22:23:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildwechsel, + Commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Freiburg- Prof. von Caemmerer spricht - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 043567.jpeg|mini|Ernst von Caemmerer bei der 500-Jahr-Feier der Universität Freiburg, 1956]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst von Caemmerer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Januar]] [[1908]] in [[Berlin]]; † [[23. Juni]] [[1985]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Rechtswissenschaft]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst von Caemmerers Vorfahren stammten aus einer hugenottisch-preußischen Offiziersfamilie. 1896 wurde das Geschlecht in den erblichen Preußischen Adelstand erhoben. Ernst war das älteste von drei Kindern des Kgl. preußischen Hausarchivars [[Hermann von Caemmerer|Hermann Konrad von Caemmerer]] und dessen Ehefrau Katharina Elisabeth Margaretha Anna von Caemmerer, geb. Jordan. Der Vater starb 1914 an der Front in [[Aizy-Jouy]] Frankreich. &lt;br /&gt;
Seine Schulzeit verbrachte Ernst von Caemmerer in Berlin. Von 1926 bis 1930 studierte er in München und in Berlin Rechtswissenschaften und wurde im Alter von 23 Jahren promoviert. 1934 legt er sein Assessorexamen ab und war in der Folgezeit zunächst Hilfsrichter am Landgericht Berlin, ab 1937 dann Syndikus im juristischen Büro der [[Dresdner Bank]]. Nachdem von Caemmerer schon während seiner Referendarzeit als Assistent von [[Ernst Rabel]] am [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft|Kaiser-Wilhelm-Institut]] für ausländisches und internationales Privatrecht in Berlin (heute: [[Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht]]; jetzt in Hamburg) tätig gewesen war, hatte er ab 1937 eine Stelle als Referent am Institut inne. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kommandierte von Caemmerer als [[Oberleutnant zur See#Deutsche Marinen bis 1945|Oberleutnant zur See]] der Reserve das [[Minensuchboot 1935|Minensuchboot]] &amp;#039;&amp;#039;M 20&amp;#039;&amp;#039; in der [[Minensuchflottillen#1. Minensuchflottille|1. Minensuchflottille]],&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/d71834a7-0a78-49e3-a6f1-145566ab5b97/ MSG 2/12810]: &amp;#039;&amp;#039;Brief an Mutter über Minenräumdienst&amp;#039;&amp;#039;; Bundesarchiv [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/1d129723-0aaa-4296-99c8-fbb2264b99e9/ MSG 2/17406]: &amp;#039;&amp;#039;Zehn Bilder von der Ersten M.S. Flotte von Herr Caemmerer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; und geriet schließlich in Kriegsgefangenschaft, aus der er 1946 nach Deutschland zurückkehrte. Im selben Jahr wurde er an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt am Main]] bei [[Walter Hallstein]] [[Habilitation|habilitiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 erhielt von Caemmerer den Ruf auf einen Lehrstuhl für ausländisches und internationales Privatrecht an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] als Nachfolger von [[Hans Großmann-Doerth]]. Er blieb der Freiburger Universität bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1976 treu; Rufe nach Bonn, Köln und München lehnte er ab. Zahlreiche bekannte Rechtswissenschaftler waren an seinem Lehrstuhl als Assistenten tätig, darunter [[Peter Schlechtriem]], der nach von Caemmerers Emeritierung den Lehrstuhl übernahm, [[Uwe Blaurock]], [[Günter Hager]], [[Hans G. Leser]], [[Karl Kreuzer]], [[Clausdieter Schott]] und [[Alfred Biolek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen akademischen Tätigkeiten wirkte von Caemmerer u.&amp;amp;nbsp;a. als Mitglied der Kommission zur Neugestaltung des Schadensersatzrechts, als Ratgeber für das Justizministerium und Gutachter staatlicher und wirtschaftlicher Einrichtungen, als Mitglied der Deputation des [[Deutscher Juristentag|Deutschen Juristentages]], als Vorsitzender der Schuldrechtskommission des Deutschen Rates für internationales Privatrecht, als Vice-Doyen der internationalen Fakultät für Rechtsvergleichung in Straßburg sowie als Mitglied der deutschen Delegation zur Haager Konferenz 1964, auf welcher die Einheitlichen Kaufgesetze – Vorläufer des heutigen [[UN-Kaufrecht|UN-Kaufrechts (CISG)]] – angenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caemmerer beeindruckte auch als akademischer Lehrer. So schreibt der US-amerikanische Rechtsprofessor George P. Fletcher, der 1964/65 ein Austauschjahr an der Universität Freiburg verbrachte: &amp;quot;I was also very impressed that year by the intellectual and teaching style of a Freiburg professor of private law, Ernst von Caemmerer. For years I consciously imitated von Caemmerer’s dynamic style of lecturing and questioning students.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GPF&amp;quot;&amp;gt;George P. Fletcher: &amp;#039;&amp;#039;The Grammar of Criminal Law: American, Comparative, and International&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Lehrtätigkeit wurde von Caemmerer 1956 zum Rektor der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg im Breisgau]] gewählt. Von 1962 bis 1973 war er Präsident der [[Gesellschaft für Rechtsvergleichung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Caemmerer verstarb 1985 im Alter von 77 Jahren in Freiburg. [[Susanne von Caemmerer]] ist seine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Andenken haben seine Schüler die Ernst von Caemmerer-Stiftung errichtet, deren Ziel die Förderung der Rechtsvergleichung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1944: [[Deutsches Kreuz]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1965: Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied der [[Max-Planck-Gesellschaft]] am [[Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht]]&lt;br /&gt;
* 1978: Großes Verdienstkreuz&lt;br /&gt;
* 1983: [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* 1983: Korrespondierendes Mitglied der [[British Academy]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.thebritishacademy.ac.uk/documents/2528/Deceased_Fellows.pdf| titel=Deceased Fellows| hrsg=British Academy| zugriff=2020-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der [[Universität Lund]]&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der [[Universität Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der [[Sorbonne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Hager: &amp;#039;&amp;#039;Ernst von Caemmerer (1908-1985)&amp;#039;&amp;#039;. [[ZEuP]] 2008, Seite 506–516&lt;br /&gt;
* Hans G. Leser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ernst von Caemmerer. Gesammelte Schriften, Band I: Rechtsvergleichung und Schuldrecht, Band II: Gesellschaftsrecht, Währung und Kredit&amp;#039;&amp;#039;. Mohr Siebeck Tübingen 1968; Band III: 1968 – 1982, Mohr Siebeck, Tübingen 1983.&lt;br /&gt;
* Hans G. Leser: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf&amp;#039;&amp;#039;. [[Juristenzeitung]] 1985, S. 735 ff.&lt;br /&gt;
*  Wolfram Müller-Freienfels: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.jstor.org/stable/27877050  Ernst von Caemmerer †]&amp;#039;&amp;#039;, in: Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht, 50. Jahrg., H. 1/2, Rechtsvereinheitlichung und Rechtsangleichung (1986), S. 339–342&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118518267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Bernhard Welte]]|NACHFOLGER=[[Gerd Tellenbach]]|AMT=[[Liste der Rektoren der Universität Freiburg im Breisgau|Rektor der Universität Freiburg]]|ZEIT=[[1956]]–[[1957]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118518267|LCCN=n/84/89950|VIAF=108891583}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Caemmerer, Ernst von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant zur See (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Lund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Sorbonne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der British Academy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Caemmerer, Ernst von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lotse-zwei</name></author>
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