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	<title>Ernst von Below - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nimro am 19. März 2025 um 21:09 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GeneralmajorErnstVonBelow.jpg|mini|Ernst von Below]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst von Below&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. April]] [[1863]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[2. April]] [[1955]] in [[Schleusingen]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Ernst entstammte dem alten [[Adelsgeschlecht]] [[Below (Adelsgeschlecht)|von Below]]. Er war ein Sohn des späteren [[Königreich Preußen|preußischen]] [[Generalmajor]]s [[Ferdinand von Below]] (1812–1870) und dessen Ehefrau Therese, geborene [[Mauve (Familie)|Mauve]] (1823–1895).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1941], {{DNB|367632837}}, S. 29, Nr. 2465.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Below trat am 16. April 1881 aus dem [[Kadettenanstalt|Kadettenkorps]] kommend als [[Fähnrich]] in das [[2. Oberrheinisches Infanterie-Regiment Nr. 99|Infanterie-Regiment Nr. 99]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Prudnik|Neustadt]] ein. Dort wurde er am 11. Februar 1882 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] ernannt und fungierte vom 1. Juli 1886 bis 10. Mai 1889 als [[Adjutant]]. Anschließend war Below Adjutant des I. Bataillons, wurde als solcher vom 1. Oktober 1890 bis 23. Juli 1893 zur [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] kommandiert und zwischenzeitlich am 14. Oktober 1890 zum [[Oberleutnant|Premierleutnant]] befördert. Nach seiner Rückkehr versah er weiterhin Dienst in seinem Stammregiment und wurde am 21. April 1894 nach [[Bezirk Altona|Altona]] in das [[Infanterie-Regiment „Graf Bose“ (1. Thüringisches) Nr. 31]] versetzt. Zeitgleich mit seiner Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] wurde Below zum [[Kompaniechef]] ernannt. Für ein knappes Jahr kommandierte man ihn dann vom 4. Oktober 1899 zum Lehr-Infanterie-Bataillon. Im Anschluss daran folgte die Versetzung als Kompaniechef zum [[Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4]]. Ab 1. April 1903 kommandierte man Below zur Dienstleistung beim [[Prinz]]en [[Joachim Albrecht Prinz von Preußen|Joachim Albrecht von Preußen]]. Am 6. Mai 1903 wurde er dessen persönlicher Adjutant sowie am 27. Januar 1904 zum [[Major]] befördert. Diese Stellung gab Below am 13. September 1906 mit der Ernennung zum Kommandeur des II. Bataillons des [[Oldenburgisches Infanterie-Regiment Nr. 91|Oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91]] ab. Am 4. April 1908 wurde er dann Kommandeur des [[II. Seebataillon (Deutsches Kaiserreich)|II. Seebataillons]] in [[Wilhelmshaven]]. Ein knappes Jahr später trat er die Ausreise nach [[Tsingtau]] an, um dort als Kommandeur des [[III. Seebataillon (Deutsches Kaiserreich)|III. Seebataillons]] zu fungieren. Er befehligte dort u. a. die Besatzungstruppen in [[Peking]] und [[Tientsin]] und wurde am 20. März 1911 zum [[Oberstleutnant]] befördert. Nach seiner Rückkehr in das Deutsche Reich war Below ab 22. März 1912 Kommandeur des III. Stamm-See-Bataillons in [[Cuxhaven]]. Er kam dann am 27. Januar 1913 nach Berlin zum Stab des [[Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1|Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiments Nr. 1]]. Mit der Beförderung zum [[Oberst]] am 1. Oktober 1913 folgte die Ernennung zum Kommandeur des [[8. Thüringisches Infanterie-Regiment Nr. 153|8. Thüringischen Infanterie-Regiments Nr. 153]] in [[Altenburg]]. Sechs Monate später wechselte Below als [[Kommando der Schutztruppen|Kommandeur der Schutztruppe]] in das [[Reichskolonialamt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erster Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde Below am 14. August 1914 Kommandeur des [[Infanterie-Regiment „Prinz Louis Ferdinand von Preußen“ (2. Magdeburgisches) Nr. 27|Infanterie-Regiments „Prinz Louis Ferdinand von Preußen“ (2. Magdeburgisches) Nr. 27]] ernannt, nachdem dessen bisheriger Kommandeur Oberst Krüger bei [[Lüttich]] gefallen war. Es folgten der weitere Vormarsch sowie die [[Schlacht an der Marne (1914)|Schlacht an der Marne]] und Kämpfe bei [[Arras]]. Vom 30. November 1914 bis 28. März 1915 war Below Kommandeur der vor [[Reims]] liegenden 26. Reserve-Infanterie-Brigade und anschließend bis 20. Mai 1915 Kommandeur der 39. Reserve-Infanterie-Brigade, die dem [[VIII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|VIII. Armee-Korps]] zugeteilt war. Er wurde dann Kommandeur der neugebildeten 2. Jäger-Brigade, der vordringlich für den [[Gebirgskrieg]] ausgebildeten Truppe, mit der er in den [[Karpaten]] zum Einsatz kam. Im Frühjahr kehrte die Brigade an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] nach Frankreich zurück, wo sie in der [[Champagne]] und vor [[Verdun]] kämpfte. Ab August 1916 wurde die Brigade abermals an die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] verlegt und der dort eingesetzten [[200. Infanterie-Division (Deutsches Kaiserreich)|200. Infanterie-Division]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Januar 1917 wurde Below [[Generalmajor]] und am 14. September 1917 Kommandeur der 200. Infanterie-Division. Mit dieser nahm er an der [[Zwölfte Isonzoschlacht|Isonzo-Offensive]] gegen die [[Königreich Italien (1861–1946)|Italiener]] teil. Below hatte dabei den Auftrag, den zweitwichtigsten Stützpunkt der feindlichen Stellungen, die 929 m hohe Ieza, einzunehmen. Bei der erfolgreichen Erstürmung wurden Tausende von Gefangenen, 99 Geschütze, 75 [[Maschinengewehr|MG]], 45 [[Minenwerfer|Minen-]] und [[Granatwerfer]], drei große Scheinwerfer sowie eine Unmenge anderer Bewaffnungs-, Ausrüstungs- und Bekleidungsstücke eingebracht. Am 27. Oktober nahmen Teile der Division Azzida und verfolgten die Italiener über [[Udine]] hinaus bis an die [[Piave]], wo die Offensive zum Stehen kam und in den [[Stellungskrieg]] überging. Im Februar 1918 wurde die Division nach Frankreich abtransportiert, wo sie sich im Verbund mit der [[2. Armee (Deutsches Kaiserreich)|2. Armee]] auf die [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Frühjahrsoffensive]] vorbereitete. Ende März kam die Division an der [[Avre (Somme)|Avre]] östlich von [[Amiens]] zum Einsatz. Es folgte die Zuteilung zur [[7. Armee (Deutsches Kaiserreich)|7. Armee]], mit der sie im Juli die letzte deutsche [[Schlacht an der Marne (1918)|Angriffsschlacht]] westlich [[Reims]] durchführte. Bis zum [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand]] war Below mit der Division an den Rückzugskämpfen vor der [[Antwerpen]]-[[Maas]]-Stellung beteiligt und führte nach Kriegsende den Verband in die Heimat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkriegszeit ====&lt;br /&gt;
Nach der [[Demobilisierung]] wurde Below am 6. Februar 1919 zu den Offizieren von der Armee überführt und am 11. August 1919 unter Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] als [[Generalleutnant]] zur [[Z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Below erhielt am 27. August 1939, dem sogenannten [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Tannenbergtag]], den Charakter als General der Infanterie verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst von Below starb 1955 und wurde im Familiengrab von Below auf dem [[Invalidenfriedhof|Invalidenfriedhof Berlin]] beigesetzt. Sein Grab ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] IV. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot;&amp;gt;[[Preußisches Kriegsministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1914, S. 1348.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung|Preußisches Dienstauszeichnungskreuz]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ritterkreuz I. Klasse des [[Orden vom Zähringer Löwen|Ordens vom Zähringer Löwen]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Komtur II. Klasse des [[Orden Heinrichs des Löwen|Ordens Heinrichs des Löwen]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenritterkreuz I. Klasse des [[Oldenburgischer Haus- und Verdienstorden des Herzogs Peter Friedrich Ludwig|Oldenburgischen Haus- und Verdienstordens des Herzogs Peter Friedrich Ludwig]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Komtur II. Klasse des [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden|Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Offiziersehrenkreuz des [[Lippischer Hausorden|Lippischen Hausordens]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Russischer Orden der Heiligen Anna]] II. Klasse&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sankt-Stanislaus-Orden]] II. Klasse&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Offizier des [[Weißer Elefantenorden|Weißen Elefantenordens]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] II. Klasse mit Schwertern im Juli 1916&lt;br /&gt;
* [[Pour le Mérite]] mit Eichenlaub&lt;br /&gt;
** Pour le Mérite am 24. November 1917&lt;br /&gt;
** Eichenlaub am 13. Oktober 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–G.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2505-7, S. 79–81.&lt;br /&gt;
* [[Hanns Möller-Witten|Hanns Möller]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens „pour le mérite“ im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–L.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 61–63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1252755910|VIAF=6216164661893003390003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Below, Ernst von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie, Charakter (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marineinfanterist (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Heiligen Anna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur II. Klasse des Ordens Heinrichs des Löwen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens Pour le Mérite mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Komtur II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inhaber des Lippischen Hausordens III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Oldenburgischen Haus- und Verdienstordens des Herzogs Peter Friedrich Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Elefantenordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Below|Ernst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Below, Ernst von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. April 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schleusingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nimro</name></author>
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