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	<title>Ernst von Beling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:44:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: tk</title>
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		<updated>2025-06-08T20:24:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Ludwig Beling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1912 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Beling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[19. Juni]] [[1866]] in [[Głogów|Glogau]]; † [[18. Mai]] [[1932]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Strafrecht]]swissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst-Beling.jpg|alt=Portraitfoto von Ernst Beling|links|mini|Portraitfoto von Ernst Beling]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Ernst von Beling.jpg|mini|Das Grab von Ernst von Beling und seiner Ehefrau Antonie geborene Helm im Familiengrab auf dem [[Waldfriedhof (München)]]]]&lt;br /&gt;
Belings Vater war Richter. Seine Mutter entstammte einer Görlitzer Juristenfamilie und war Tochter des Kreisgerichtsrats Paul. Beling begann 1885 sein Jurastudium an der [[Universität Leipzig]] und wurde Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Akademischen Turnvereins Normannia Leipzig&amp;#039;&amp;#039; (seit 1909 &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Normannia Leipzig&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Elsheimer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Burschenschafter nach dem Stande vom Wintersemester 1927/28.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1928, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Leipzig wurde sein Interesse am Strafrecht durch [[Karl Binding]] geweckt. Beling selbst schreibt „Wenn ich Kriminalist geworden bin, so hat mich Binding dazu gemacht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Beling in &amp;quot;Die Rechtswissenschaft der Gegenwart in Selbstdarstellungen&amp;quot;, Hg. [[Hans Planitz]], Band 2, Leipzig 1925, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; 1886 wechselte er an die [[Universität Breslau|Schlesische Friedrich-Wilhelms-Universität]], an der er nach drei Semestern seine [[Referendar]]prüfung ablegte und 1890 [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. Am 14. Januar 1893 bestand er in Berlin die Große Staatsprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Beling in &amp;quot;Die Rechtswissenschaft der Gegenwart in Selbstdarstellungen&amp;quot;, Hg. [[Hans Planitz]], Band 2, Leipzig 1925, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;. Beling, der während seiner Referendarzeit seine [[Habilitation]] verfasst hatte, wurde am 15. Mai 1893 als [[Privatdozent]] für Strafrecht, Strafprozess, Zivilprozess und Völkerrecht an der Universität Breslau zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Beling in &amp;quot;Die Rechtswissenschaft der Gegenwart in Selbstdarstellungen&amp;quot;, Hg. [[Hans Planitz]], Band 2, Leipzig 1925, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort erhielt er 1897 als Nachfolger von [[Alfred Schultze]] ein [[Extraordinariat]] für Strafrecht, Strafprozess, Völkerrecht, internationales Privat- und Strafrecht und Einführung in die Rechtswissenschaft und wurde am 2. Juli 1898 nach dem Tod von [[Hans Bennecke]] – und auf dessen Empfehlung hin – Ordinarius&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Beling in &amp;quot;Die Rechtswissenschaft der Gegenwart in Selbstdarstellungen&amp;quot;, Hg. [[Hans Planitz]], Band 2, Leipzig 1925, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 übernahm er einen Lehrstuhl an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Hessischen Ludwigs-Universität]], an der er aber nur fünf Semester verweilte. Im Herbst 1902 erhielt er einen Ruf an die [[Eberhard Karls Universität Tübingen]]. Dort hielt er am 15. Januar 1903 seine berühmte Antrittsvorlesung „Die Beweisverbote als Grenze der Wahrheitsforschung im Strafprozess“. An der Tübinger Universität entstand auch sein Werk „Die Lehre vom Verbrechen“, in dem er u.&amp;amp;nbsp;a. den Begriff des „[[Tatbestand]]es“ als [[Dogma|dogmatischen]] Grundbegriff der Strafrechtswissenschaft herausarbeitete. 1912/13 war Beling [[Rektor]] der Tübinger Universität. Zum Sommersemester 1913 wechselte er an die [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], wo er bis zu seinem Tod im Jahre 1932 lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Aber je mehr das Gerechtigkeitsideal in unserer Seele glüht, um so mehr müssen wir uns überwachen, nicht nur, daß es in unbesonnener unklarer Schwarmgeisterei zerfließe, sondern auch, daß nicht des Herzens heißer Drang die Erkenntnis des irdischen Rechtswesens, wie es ist, fälsche.&lt;br /&gt;
 |Autor=Beling, 1924&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Beling in &amp;quot;Die Rechtswissenschaft der Gegenwart in Selbstdarstellungen&amp;quot;, Hg. [[Hans Planitz]], Band 2, Leipzig 1925, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im November 1912 wurde Beling das Ehrenkreuz des [[Orden der Württembergischen Krone]] verliehen. Damit einher ging die [[Nobilitierung]] ([[Deutscher Adel#Ordensadel|Ordensadel]]). Beling hat den Adelstitel zeitlebens nicht verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Elsener: „Lebensbilder zur Geschichte der Tübinger Juristenfakultät“, Tübingen 1977, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die geschichtliche Entwicklung der Retorsion und Kompensation von Beleidigungen und Körperverletzungen, Breslau 1894&lt;br /&gt;
* Lehrbuch des deutschen Reichs-Strafprozessrechts, 2. Auflage 1900 (Fortführung des Werks des verstorbenen [[Hans Bennecke]])&lt;br /&gt;
* Die Beweisverbote als Grenzen der Wahrheitserforschung im Strafprozeß, Sonderausgabe, Darmstadt, Wiss.Buchgesellschaft, 1902 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr27740-5 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Die Lehre vom Verbrechen, Tübingen 1906&lt;br /&gt;
* Die Vergeltungsidee und ihre Bedeutung für das Strafrecht, Leipzig 1908&lt;br /&gt;
* [[s:Strafrechtspflege|Strafrechtspflege]]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[s:Handbuch der Politik|Handbuch der Politik]]&amp;#039;&amp;#039;, Berlin und Leipzig 1914&lt;br /&gt;
* Revolution und Recht, Augsburg 1923&lt;br /&gt;
* Deutsches Reichsstrafprozeßrecht mit Einschluß des Strafgerichtsverfassungsrechts. Berlin und Leipzig, Walter de Gruyter &amp;amp; Co., 1928&lt;br /&gt;
* Die Lehre vom Tatbestand (Reinhard von Frank zum 70. Geburtstag dargebracht). Tübingen, J. C. B. Mohr, 1930&lt;br /&gt;
* Grundzüge des Strafrechts: Mit e. Anleitg zur Bearb. von Strafrechtsfällen, 11. Aufl., Tübingen: J. C. B. Mohr, 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herman Haupt (Historiker)|Herman Haupt]], Georg Lehnert: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Universität Gießen, 1607–1907.&amp;#039;&amp;#039; Alfred Tölpelmann, Gießen, 1907, S. [53], [[doi:10.22029/jlupub-17390]].&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|28|29|Beling, Ernst L. von|[[Dietrich Lang-Hinrichsen]]|118655086}}&lt;br /&gt;
* Hartwig Plate: &amp;#039;&amp;#039;Ernst von Beling 1866–1932, Strafrechtslehrer in Tübingen von 1902–1913&amp;#039;&amp;#039;. In: Ferdinand Elsener: Lebensbilder zur Geschichte der Tübinger Juristenfakultät, Franz Steiner Verlag, 1977, S. 121–135.&lt;br /&gt;
* Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118655086}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118655086}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118655086|titel=Beling, Ernst Ludwig von|datum=2023-02-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118655086|LCCN=no92006678|VIAF=13100903}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beling, Ernst von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Ehrenkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafprozessrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beling, Ernst von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Beling, Ernst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Strafrechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Głogów|Glogau]], Schlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Mai 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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