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	<title>Ernst Wittern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Wittern&amp;diff=1190695&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ckhl: /* Leben */ Link nicht mehr erreichbar</title>
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		<updated>2026-02-05T20:45:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Link nicht mehr erreichbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Ernst Friedrich Wittern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1867]] in [[Westerau]]; † [[21. Oktober]] [[1950]] in [[Lübeck]]) war [[Rechtsanwalt]] und [[Notar]] sowie Mitglied der Bürgerschaft der [[Freie Reichsstadt|Freien]] und [[Hansestadt]] Lübeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Wittern wuchs in einfachen Verhältnissen als Sohn eines Bauern im [[Historische Lübecker Exklaven|Lübecker Stadtstiftsdorf]] Westerau auf. 1889 begann er mit dem Jura-Studium in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. 1893 legte er die Referendarprüfung am [[Hanseatisches Oberlandesgericht|Hanseatischen Oberlandesgericht]] in Hamburg ab, im gleichen Jahr wurde er von der Juristischen Fakultät der [[Universität Jena]] zum [[Dr. jur.]] promoviert.&lt;br /&gt;
Seine Referendarzeit verbrachte er zum Teil in der Kanzlei von [[Emil Ferdinand Fehling]] in Lübeck. 1897 trat er als Sozius in die Anwaltskanzlei des späteren Senators [[Julius Vermehren]]&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Ferdinand Fehling: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Ratslinie.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1925, Nr. 1030: (1855-1928); Senator 1904.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Lübeck ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Heirat mit Olga Maria Maret am 11. Juli 1900 wurde [[Max Linde]], der seinerzeit bedeutendste Kunstsammler und -mäzen Lübecks, sein Schwager. Schon seit 1894 war Wittern Mitglied im [[Overbeck-Gesellschaft|Verein von Kunstfreunden]], einer Tochter der [[Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 gelang es ihm, die in [[Insolvenz|Konkurs]] gegangenen &amp;#039;&amp;#039;[[Diakonie|diakonischen]] Anstalten [[Kropp]]&amp;#039;&amp;#039; seines Cousins [[Johannes Paulsen]] durch einen Vergleich zu retten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.diakonie-kropp.de/b_index.php?fsize=&amp;amp;ID=111 |date=2026-02-05 |text=Biografie Johannes Paulsen, Teil 3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 gab er [[Henry van de Velde]] den Auftrag zur Einrichtung seines Arbeitszimmers im Hause [[Königstraße (Lübeck)|Königstraße]] 39. Beim Umzug in ein größeres Büro 1908 in der Königstraße 57 wurde van de Velde auch mit der Gestaltung dieser Räume beauftragt. Die Mehrzahl der Möbel sind im Gegensatz zu den Räumlichkeiten&amp;lt;ref&amp;gt;Das Haus im Stil des norddeutschen [[Heimatschutzarchitektur|Heimatschutzes]] war 1906 von dem Zeitungsverleger Charles Coleman erworben worden und wurde später ganz von den [[Lübecker Nachrichten]] genutzt. (Klaus J. Groth: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalgeschützte Häuser.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1999.)&amp;lt;/ref&amp;gt; bis heute erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 wurde [[Emil Possehl]] Witterns Klient. Wittern empfahl van de Velde an Possehl zum Umbau von dessen [[Travemünde]]r Sommerhaus und versuchte auch, ihn in die Ausschreibung für den Neubau des [[Theater Lübeck|Stadttheaters]] miteinzubeziehen, das jedoch dann nach den Plänen von [[Martin Dülfer]] gebaut wurde, weil Possehl und van de Velde sich wegen der von Possehl vorgenommenen Veränderungen des Sommerhauses zerstritten hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Graßmann, S. 668&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Gestaltung seines Privathauses, das Wittern 1905 in der Brehmerstraße 16 erworben hatte, lieferte van de Velde Pläne für die Einrichtung. Davon wurde jedoch nur ein kleiner Teil verwirklicht: zwei Räume, die nicht erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1903 war Wittern Mitglied der Lübecker Bürgerschaft. Seine politischen Ansichten scheinen dabei immer weiter in das [[Völkische Bewegung|völkische]] Lager gedriftet zu sein. 1919–1921 ist er als Abgeordneter der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] verzeichnet, von 1924 bis 1926 als „Völk.“, d.&amp;amp;nbsp;h. der [[Deutschvölkische Freiheitspartei|Deutschvölkischen Freiheitspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=nach Projekt BIOWEIL |url=http://hsr-trans.zhsf.uni-koeln.de/quantum/bioweil/luebeck.htm |wayback=20071211225551 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einrichtung von Possehls Sommerhaus an der Travemünder Strandpromenade und die van-de-Velde-Möbel aus dem Nachlass Witterns befinden sich heute im [[Museum für Kunst und Gewerbe]] in [[Hamburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Graßmann, S. 668: Ankauf &amp;quot;Possehl&amp;quot; in den 1960er Jahren, Ankauf &amp;quot;Wittern&amp;quot; 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Stellungnahme im Kampfe der Parteien: Das ganze Deutschland über jede Partei!&amp;#039;&amp;#039; Vortrag von Wittern, geh. am 6. Jan. 1919. [Nebst] Geleitwort von [[Wilhelm Ohnesorge (Historiker)|Ohnesorge]]. Lübeck: Schmidt 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moses Salomon – Prof. Dr. [[Georg Rosenthal (Pädagoge)|Georg Rosenthal]], Direktor am Katharineum zu Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck: O. Wessel, 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dörte Folkers; Cay Folkers: &amp;#039;&amp;#039;Henry van de Veldes Arbeiten für Ernst Wittern in Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main; Bern; New York: Lang 1983 (Europäische Hochschulschriften: Reihe 28, Kunstgeschichte; Bd. 24) ISBN 3-8204-7647-4&lt;br /&gt;
* Antjekathrin Graßmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage Lübeck 1989, S. 667 ff. ISBN 3-7950-3203-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118634283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118634283|LCCN=n/84/45898|VIAF=74646353}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Wittern, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bürgerschaft (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wittern, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wittern, Ludwig Ernst Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Lübecker Rechtsanwalt und Abgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Westerau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ckhl</name></author>
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