<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ernst_Witt</id>
	<title>Ernst Witt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ernst_Witt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Witt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T02:07:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Witt&amp;diff=259790&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Weblink ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Witt&amp;diff=259790&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-09T15:47:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ernst Witt.jpeg|mini|Ernst Witt in [[Nizza]], 1970]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prof.Dr. Ernst Witt.JPG|mini|Grab von Ernst Witt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Witt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juni]] [[1911]] auf [[Alsen]], [[Deutsches Reich]]; † [[3. Juli]] [[1991]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher Mathematiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Witt wurde auf der ab 1920 zu [[Dänemark]] gehörenden Insel Alsen geboren. Sein Vater Heinrich Witt (1871–1959) war seit 1900 Missionar für die [[Liebenzeller Mission]] in China, und Witt wurde während eines Heimaturlaubs seines Vaters von 1911 bis 1913 geboren. Seine Mutter Charlotte Jepsen stammte aus [[Sønderborg]] auf Alsen. Kurz nach seiner Geburt zog er mit seinen Eltern nach [[Republik China (1912–1949)|China]], wo sein Vater die Liebenzeller Mission in [[Changsha]] leitete. Witt lernte dort Mandarin von seinem Kindermädchen. Er kehrte erst im Alter von neun Jahren von China nach Deutschland zurück, wo er mit seinem Bruder bei einem Onkel in [[Müllheim im Markgräflerland|Müllheim]] wohnte. Nach seiner Schulausbildung in Müllheim und dem Abitur 1929 in [[Freiburg im Breisgau]] studierte er an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] und ab 1930 an der [[Georg-August-Universität Göttingen]], wo er 1934 bei [[Gustav Herglotz]] mit einem von [[Emmy Noether]] vorgeschlagenen Thema, &amp;#039;&amp;#039;Riemann-Rochscher Satz und Z-Funktion im Hyperkomplexen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Math. Annalen&amp;#039;&amp;#039;, 1934.&amp;lt;/ref&amp;gt; promovierte. Er übertrug darin den [[Satz von Riemann-Roch]] auf Algebren über Funktionenkörpern. Emmy Noether war damals schon suspendiert, so dass er bei Herglotz&amp;lt;ref&amp;gt;Mit Herglotz blieb er bis zu dessen Tod befreundet&amp;lt;/ref&amp;gt; promovierte, sie hielt aber weiter ein Seminar bei sich zu Hause ab, das auch Witt besuchte. Er fiel damit auf, dass er dort in der Uniform eines SA-Mannes auftrat. Witt war nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] der [[NSDAP]] (# 1.903.092) beigetreten und Mitglied der [[Sturmabteilung]] geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sanford L. Segal]]: &amp;#039;&amp;#039;Mathematicians under the Nazis&amp;#039;&amp;#039;. Princeton University Press, 2003, S. 451.&amp;lt;/ref&amp;gt; Witt war laut dem Urteil des Göttinger [[NS-Dozentenbund]]führers [[Werner Blume]] ein zuverlässiger Parteigenosse und wurde für seine Teilnahme an einem SA-Ausbildungslager gelobt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sanford L. Segal]]: &amp;#039;&amp;#039;Mathematicians under the Nazis&amp;#039;&amp;#039;. Princeton University Press, 2003, S. 451f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hörte er auch bei [[Emil Artin]] 1932, als dieser in Göttingen Gastvorlesungen über [[Klassenkörpertheorie]] hielt und auf Einladung von Artin in Hamburg, wo er die Klassenkörpertheorie auf Funktionenkörper übertrug. In Göttingen gehörte er später zur Arbeitsgruppe um den [[Algebra]]iker [[Helmut Hasse]], dessen Assistent er ab 1934 war und bei dem er sich 1936 habilitierte. Seit 1938 war Witt Dozent an der [[Universität Hamburg]], wo er bis zu seiner Emeritierung 1979 blieb. 1939 wurde er dort außerordentlicher Professor und 1954 ordentlicher Professor, unterbrochen von zwei Jahren ab 1945 aufgrund des [[Entnazifizierung]]sverfahren bei den britischen Besatzungsbehörden, bei dem er 1947 rehabilitiert wurde. Witt leitete in Hamburg ein eigenes Seminar mit [[Max Deuring]] und ab 1951 mit Hasse. Er hatte in den 1940er Jahren auch Angebote, an der [[Humboldt-Universität Berlin]] zu lehren, wo auch Hasse war, und hielt dort Vorlesungen. Außerdem war er in den 1950er Jahren (teilweise auf Vermittlung von [[Wilhelm Blaschke]], der sich um die Wiederaufnahme internationaler Kontakte der Hamburger Mathematiker bemühte) Gastdozent in Barcelona, Madrid (wofür er Spanisch lernte) und Rom (bei [[Francesco Severi (Mathematiker)|Francesco Severi]]). Ab Anfang der 1950er Jahre rezipierte er mit seinen Schülern auch die Anfänge der damals aus Frankreich sich ausbreitenden [[Nicolas Bourbaki|Bourbaki]]-Bewegung, die seinem mathematischen Stil besonders entgegenkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Doktoranden zählen [[Kay Wingberg]], [[Ina Kersten]], [[Walter Borho]], [[Günter Harder]], [[Bernhard Banaschewski]], [[Horst Leptin]], [[Jürgen Rohlfs]], [[Manfred Knebusch]] und [[Sigrid Böge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ErnstWitt PaulBernays etc 1932 MFO.jpg|mini|Erna Bannow (ganz rechts hinten) und ihr späterer Mann Ernst Witt (ganz links) 1932 bei Göttingen; 6.v.r.: Emil Artin.]]&lt;br /&gt;
Er war seit 1940 mit der Mathematikerin [[Erna Witt|Erna Bannow]] verheiratet, ebenfalls eine Schülerin von [[Emil Artin]], die 1939 in Hamburg bei Witt promovierte (Die Automorphismengruppe der Cayley-Zahlen). Mit ihr hatte er zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1978 war er Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/ernst-witt/| titel=Mitglieder: Ernst Witt| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grab von Ernst Witt befindet sich auf dem [[Nienstedtener Friedhof]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Witt in der Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Witt ab 1933 Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]], was nach [[Richard Courant]] damals bei ihm und anderen Göttinger Mathematikprofessoren Irritationen auslöste. Courant (solange er selbst noch in Göttingen verbleiben konnte) förderte Witt, der große finanzielle Schwierigkeiten hatte, sein Studium zu vollenden, und sich sehr einschränken musste. Wie (der wegen seiner oppositionellen Haltung zu den Nationalsozialisten in Hamburg bekannte) [[Erich Hecke]] und andere im Entnazifizierungsverfahren bezeugten, war die Einstellung von Witt aber nicht antisemitisch. Er wurde vielmehr als „weltfremd“&amp;lt;ref&amp;gt;So [[Andreas Speiser]], Ina Kersten in Bayer-Fluckiger u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quadratic forms and applications.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;AMS.&amp;#039;&amp;#039; 2000, S. 164. [[Erich Hecke]]s Einschätzung findet sich auf S. 158f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und unpolitisch charakterisiert, mit einer fast vollständigen Konzentration auf die Mathematik.&amp;lt;ref&amp;gt;Ina Kersten in Bayer-Fluckiger u.&amp;amp;nbsp;a. (Herausgeber) &amp;#039;&amp;#039;Quadratic forms and applications&amp;#039;&amp;#039;, AMS, 2000. Sie gibt die verschiedenen Aussagen im Entnazifizierungsverfahren und auch Witts eigene Stellungnahme wieder.&amp;lt;/ref&amp;gt; An den Ausschreitungen nationalsozialistischer Studenten und seines Freundes [[Oswald Teichmüller]]&amp;lt;ref&amp;gt;Teichmüller fragte Witt einmal um Rat, ob er in einer Arbeit den jüdischen Mathematiker [[Abraham Adrian Albert]] erwähnen könne, was Witt befürwortete. Kersten in Bayer-Fluckiger S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Göttinger Universität war er nicht beteiligt. Es ist unklar, ob er selbst oder sein Freund Teichmüller es war, der in [[Emmy Noether]]s Seminar (das sie 1933 bei sich zu Hause abhielt) in SA-Uniform saß.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Schappacher (Brief in Mathematical Intelligencer 1996) war sehr wahrscheinlich er es selbst. Das wird auch in Kersten, ibid. S. 158 bestätigt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Emmy Noether zog es vor, davon keine öffentliche Notiz zu nehmen, und unterrichtete weiter ihr Seminar,&amp;lt;ref&amp;gt;Kersten in Bayer-Fluckiger, S. 158. Tent &amp;#039;&amp;#039;Emmy Noether&amp;#039;&amp;#039;, A. K. Peters, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt; betreute Witt als Doktoranden und sorgte dafür, dass nach ihrer Entlassung [[Gustav Herglotz|Herglotz]] Witts Doktorarbeit weiter betreute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigenen Worten&amp;lt;ref&amp;gt;Kersten in Bayer-Fluckiger, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt; trat Witt der SA bei, weil er dies als Auslandsdeutscher als nationale Pflicht sah, nahm an nächtlichen Gepäckmärschen der SA teil, mied aber Zusammenkünfte seiner Kameraden und wandte sich von den Nationalsozialisten ab, als er sie als desinteressiert an wissenschaftlichen Fragen wahrnahm. Als die nationalsozialistischen Studenten in Göttingen 1934 einen wissenschaftlich unbedeutenden Anwärter als Leiter des Göttinger Mathematischen Instituts favorisierten, sprach er sich dagegen aus. 1938 trat er aus der SA aus und er war auch nicht Mitglied des NS-Studentenbundes und des NS-Dozentenbundes. In einer Beurteilung des nationalsozialistischen Dozentenbundes von 1937&amp;lt;ref&amp;gt;Kersten in Bayer-Fluckiger, S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er als ruhig und zurückhaltend, aufrichtig und geradeheraus, aber auch als exzentrisch und naiv sowie politisch indifferent beurteilt und seine Führungsqualitäten verneint. Während des Krieges war er 1941 kurz als Fernmelder an der Ostfront eingesetzt, wurde aber krank und kehrte nach der Rekonvaleszenz nicht mehr zurück an die Front, wo seine Einheit inzwischen aufgerieben worden war, sondern arbeitete in Berlin in der [[Chiffrierabteilung des Oberkommandos der Wehrmacht]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frode Weierud]] und [[Sandy Zabell]]: &amp;#039;&amp;#039;German mathematicians and cryptology in WWII.&amp;#039;&amp;#039; Cryptologia, [[doi:10.1080/01611194.2019.1600076]], S.&amp;amp;nbsp;9–10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nach [[Otto Leiberich]] aufgrund des Bemühens von [[Erich Hüttenhain]], begabte Mathematiker vom Fronteinsatz zu retten&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er unter anderem optische maschinelle Verfahren entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Decrypted Secrets&amp;#039;&amp;#039;. Springer, 2007, S. 354, 372.&amp;lt;/ref&amp;gt; Witt [[Brechen (Kryptologie)|löste]] 1943 ein kompliziertes Chiffriersystem der polnischen Exilregierung in London,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://chris-intel-corner.blogspot.gr/2011/12/polish-stencil-codes-and-secret-agent.html Christos Triantafyllopoulos, Polish Stencil codes and secret agent ‘’Knopf’’, 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei ein spezielles mechanisches Gerät zum Einsatz kam, das „Zahlenwurm-Reduzier-Gerät“,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Target Intelligence Committee|TICOM]]: &amp;#039;&amp;#039;Detailed Interrogations of [[Erich Hüttenhain|Dr.&amp;amp;nbsp;Hüttenhain]].&amp;#039;&amp;#039; TICOM/I-31, 1945.&amp;lt;/ref&amp;gt; das im [[Jargon]] halb scherzhaft als „Wittskiste“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Frode Weierud und Sandy Zabell: &amp;#039;&amp;#039;German mathematicians and cryptology in WWII.&amp;#039;&amp;#039; Cryptologia, [[doi:10.1080/01611194.2019.1600076]], S.&amp;amp;nbsp;10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Die Arbeit von Witt befasste sich hauptsächlich mit quadratischen Formen und verschiedenen verwandten Feldern wie algebraischen [[Funktionenkörper]]n. Er erarbeitete auch eine [[Klassifikation]] [[Lie-Algebra|Liescher Algebren]] auf geometrischer Grundlage. 1938 beschrieb er die nach ihm benannten [[Wittscher Blockplan|Wittschen Blockpläne]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Witt |Titel=Die 5-Fach transitiven Gruppen von Mathieu |Sammelwerk=Abh. Math. Sem. Univ. Hamburg |Band=12 |Datum=1938 |Seiten=256–264 |DOI=10.1007/BF02948947}}&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Existenz bereits 1931 von [[Robert Daniel Carmichael]] publiziert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Daniel Carmichael |Titel=Tactical Configurations of Rank Two |Sammelwerk=American Journal of Mathematics |Band=53 |Datum=1931 |Seiten=217–240 |JSTOR=2370885}}&amp;lt;/ref&amp;gt; worden war. Er erkannte, dass die Automorphismengruppen dieser und daraus abgeleiteter Blockpläne die einfachen  [[Mathieugruppe]]n sind. Witt soll auch einige neue endliche einfache Gruppen bei seiner Untersuchung der Mathieugruppen gefunden haben, publizierte das aber nicht. Er plante in den 1950er Jahren auch ein Buch über Liegruppen in der [[Grundlehren der mathematischen Wissenschaften|Grundlehren]]-Reihe des Springer Verlags, daraus wurde aber nichts. Kennzeichnend für seine Arbeiten sind Klarheit und Kürze. Er befasste sich in den 1940er und 1950er Jahren auch mit intuitionistischer Logik.&lt;br /&gt;
[[Datei:Witt Hall.jpg|mini|Ernst Witt (links) mit [[Marshall Hall (Mathematiker)|Marshall Hall]]]]&lt;br /&gt;
Nach ihm benannt sind die [[Wittvektor]]en, unendliche [[Folge (Mathematik)|Folgen]] von Elementen eines [[Kommutativer Ring|kommutativen Rings]]. Witt konstruierte eine [[Ringtheorie|Ringstruktur]] auf der Menge solcher Vektoren derart, dass der [[Ring (Algebra)|Ring]] von Wittvektoren über einem [[Endlicher Körper|endlichen Körper]] der Ordnung &amp;lt;math&amp;gt;p&amp;lt;/math&amp;gt; dem Ring der [[P-adische Zahlen|p-adischen Zahlen]] entspricht. In seiner [[Habilitation]] über quadratische Formen in beliebigen Körpern führte er nach ihm benannte [[Witt-Ring]]e und [[Witt-Gruppe (Mathematik)|Witt-Gruppen]] ein. Nach ihm, [[Henri Poincaré]] und [[Garrett Birkhoff]] ist der [[Universelle einhüllende Algebra|Satz von Poincaré-Birkhoff-Witt]] über einhüllende universelle Algebren von Liealgebren benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wittsche Identität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Collected Papers – Gesammelte Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Ina Kersten]], Springer Verlag 1998, ISBN 3-540-57061-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ina Kersten: &amp;#039;&amp;#039;Witt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Heft 4, 1993, S.&amp;amp;nbsp;166–180.&lt;br /&gt;
* Ina Kersten: [http://books.google.com/books?id=tWobCAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA155 &amp;#039;&amp;#039;Biography of Ernst Witt&amp;#039;&amp;#039;]. In: Eva Bayer-Fluckiger, David Lewis, Andrew Ranicki (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quadratic forms and their applications&amp;#039;&amp;#039;. American Mathematical Society, 2000, S.&amp;amp;nbsp;155–172.&lt;br /&gt;
* [[Sanford L. Segal]]: &amp;#039;&amp;#039;Mathematicians under the Nazis&amp;#039;&amp;#039;. Princeton University Press, 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{MathGenealogyProject|id=22905}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117415677}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Witt}}&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/witt.ernst Ernst Witt] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
* Eintrag zu [https://www.hpk.uni-hamburg.de/resolve/id/cph_person_00000467? Ernst Witt] im Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kryptoanalytiker der Chiffrierabteilung des Oberkommandos der Wehrmacht}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117415677|LCCN=n95115945|VIAF=34615096}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Witt, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kryptoanalytiker in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Algebraiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienstliche Person im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Witt, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juni 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=auf [[Alsen]], heute [[Dänemark]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juli 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
	</entry>
</feed>