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	<title>Ernst Wilhelm Ackermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T04:19:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Wilhelm_Ackermann&amp;diff=1428941&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Schüler am Katharineum zu Lübeck entfernt: laut Diskussion</title>
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		<updated>2023-12-14T06:00:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sch%C3%BCler_am_Katharineum_zu_L%C3%BCbeck&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Schüler am Katharineum zu Lübeck (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Schüler am Katharineum zu Lübeck&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2023/Dezember/6&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2023/Dezember/6 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Wilhelm Ackermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Oktober]] [[1821]] in [[Königsberg (Preußen)]]; † [[14. Juni]] [[1846]] in [[Neapel]]) war ein deutscher [[Theologe]] und [[Dichter]] der [[Spätromantik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ackermanns Vater [[Wilhelm August Ackermann]] wurde 1827 durch den Direktor [[Friedrich August Göring]] als Lehrer an das [[Katharineum zu Lübeck]] berufen, wo er der Tradition entsprechend als jüngster Lehrer auch die Leitung der [[Stadtbibliothek (Lübeck)|Stadtbibliothek]] übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Er verfasste &amp;#039;&amp;#039;Der Portraitmaler Sir [[Godfrey Kneller|Godfrey Kniller]] im Verhältnis zur Kunstbildung seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1845.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Ernst Wilhelm wurde 1832 Schüler des Katharineums und beendete die Schule Ostern 1840.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Genzken: &amp;#039;&amp;#039;Die Abiturienten des Katharineums zu Lübeck (Gymnasium und Realgymnasium) von Ostern 1807 bis 1907.&amp;#039;&amp;#039; Borchers, Lübeck 1907. (Beilage zum Schulprogramm 1907), Nr. 373&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hielt für die Schüler seines Jahrgangs auf der Abschlussfeier die Rede über Schillers [[Don Karlos (Schiller)|Don Karlos]]. Bereits während seiner Schulzeit hatte er neben metrischen Übersetzungen englischer wie griechischer Dichter auch erste eigene poetische Arbeiten gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ackermann begann das Studium der Theologie an der [[Universität Leipzig]] und wechselte nach drei Semestern im Herbst 1841 an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ackermanns Kolleghefte aus Leipzig und Berlin sind in der Lübecker [[Stadtbibliothek (Lübeck)|Stadtbibliothek]] überliefert als Ms. theol. germ. 131-139, nach [[Paul Hagen (Bibliothekar)|Paul Hagen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen theologischen Handschriften der Lübeckischen Stadtbibliothek.&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen der Stadtbibliothek der freien und Hansestadt Lübeck 1,2), Lübeck 1922, S. 85f&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort traf er den für ihn schicksalhaften Freundeskreis um den Schweizer Studenten [[Jacob Burckhardt]], der zuvor an der [[Universität Bonn]] die Verlobten [[Johanna Kinkel|Johanna]] und [[Gottfried Kinkel (Schriftsteller)|Gottfried Kinkel]] und deren [[Maikäferbund]] kennengelernt hatte. Gemeinsam mit [[Carl Remigius Fresenius]] und [[Willibald Beyschlag]] war er in den Maikäfer aufgenommen worden. Beyschlag und Burckhardt gründeten nach dem Studienortwechsel in Berlin mit den Brüdern [[Eduard Schauenburg|Eduard]] und [[Hermann Schauenburg]] eine Filiale des Maikäfers, &amp;#039;&amp;#039;Mau&amp;#039;&amp;#039; genannt. Ackermann wurde Mitglied dieses Zusammenschlusses. Die Freunde waren von ihm und seiner Persönlichkeit beeindruckt. Beyschlag setzte sich mit Ackermann auseinander während er Burckhardt so unheimlich war, dass dieser ihn wie andere auch eher mied und Beyschlag gegenüber auf einem der nächtlichen Heimwege auf der Brücke am [[Schiffbauerdamm]] resümierte „Wir werden einmal sagen, daß wir ihn gekannt haben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Beyschlag in seinen Lebenserinnerungen zitiert nach Schneider, S. 33ff. (34)&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Vorabend seines Abschieds im August 1843 hat sich eine eindrucksvolle Schilderung des Brandes der [[Staatsoper Unter den Linden]] in einem Brief an seinen Vater in Lübeck erhalten. Im Herbst 1843 trafen Beyschlag und Ackermann in Bonn ein und Ackermann wurde dort Mitglied des Maikäfers. Kinkel beschreibt: &lt;br /&gt;
:„Ackermann war ein Fänomen. Obwohl Theologe, hatte er einen extremen, wilden [[Pantheismus]] in sich ausgebildet, dessen Profet er auch in seinen Schriften wurde. Diese Schriften bestanden in fantastischen Novellen und Märchen, die auf die sonderbarste Weise den farbenklarsten Realismus mit einer nebelhaften Geisterwelt vereinigten: Sollte ich ein wenigstens gewissermaßen verwandtes Beispiel aus der Literatur beibringen, so möchte ich noch am ersten an [[E. T. A. Hoffmann|Hoffmanns]] bessere Erzählungen erinnern, nur daß bei Ackermann weit wilder der Kampf und Schmerz unserer Gegenwart tobte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Sander (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Kinkel. Selbstbiographie 1838–1848.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1931.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Durch das Stiftungsfest des Maikäfers 1844 blieb Ackermann seinen Freunden als Schwärmer in Erinnerung, der aus seinen Märchen las. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf reiste er über die Schweiz nach Italien, das er bis hinunter nach Sizilien bereiste. Auf dem Rückweg verfiel er in Rom leidenschaftlich einer verheirateten Frau. Zwar kehrte er 1845 zunächst nach Lübeck zurück, es zog ihn jedoch zurück nach Italien. Sein Berliner Lehrer Raupach vermittelte ihm eine Erzieherstelle bei einer reichen russischen Familie, die in Italien lebte. Den Winter 1845 war er in Rom und Florenz. 1846 zog es ihn im März nach Neapel, wo er im Juni einem typhosen Fieber erlag. Burckhardt, der ihn in Neapel noch treffen wollte, kam vier Tage zu spät. Er widmete Ackermann das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;In Neapel&amp;#039;&amp;#039;. Ackermann wurde auf dem [[Cimitero degli Inglesi (Neapel)]] (&amp;#039;&amp;#039;Cimitero acattolico di Santa Maria delle Fede&amp;#039;&amp;#039;) begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem poetischen Nachlasse von Ernst Wilhelm Ackermann.&amp;#039;&amp;#039;  Herausgegeben vom Vater des Verewigten. Vorwort von [[Ernst Raupach]]. Leipzig : Reichenbach, 1848.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Heinrich Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Der Lübecker Ackermann – Ein vergessenes Poetenschicksal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wagen]].&amp;#039;&amp;#039; 1932, S. 31–42.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ackermann, Ernst Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Lübecker Lebensläufe.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 2009, ISBN 978-3-529-01338-6, S. 15–17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138348375|LCCN=no/2002/31615|VIAF=89902320}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ackermann, Ernst Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller  (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ackermann, Ernst Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe und Dichter der Spätromantik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Oktober 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juni 1846&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neapel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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