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	<title>Ernst Wiehe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-21T08:25:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Karl Ernst Wiehe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1842]] in [[Braunschweig]]; † [[1. August]] [[1894]] in [[Reichenhall]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Herzogtum Braunschweig|braunschweigischer]] [[Baubeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Der aus einer Bauhandwerkerfamilie stammende Wiehe absolvierte das [[Realgymnasium]] in seiner Heimatstadt und studierte von 1858 bis 1861 am [[Technische Universität Braunschweig|Collegium Carolinum]]. Er wurde Mitarbeiter des Stadtbaurats [[Heinrich Carl Friedrich August Tappe|Carl Tappe]], den er bei der Renovierung der mittelalterlichen [[Brüdernkirche (Braunschweig)|Brüdernkirche]] unterstützte. Nach Abschluss der Ersten Staatsprüfung im Jahre 1864 ging Wiehe von 1865 bis 1866 nach [[Wien]], um an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Akademie der bildenden Künste]] bei Dombaumeister [[Friedrich von Schmidt]] (1825–1891) [[Gotik|gotische]] Baukunst zu studieren. Der Studienaufenthalt war prägend für seine Zuwendung zur mittelalterlichen, insbesondere gotischen Baukunst. Nach Braunschweig zurückgekehrt, legte er 1866 die Zweite [[Staatsexamen|Staatsprüfung]] (Baumeisterprüfung) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiehe war seit 1869 mit Luise, geb. Vetterlein, verheiratet, mit der er sechs Kinder hatte. Er starb 1894 in Reichenhall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger in der Baudirektion wurde Baurat [[Hans Pfeifer (Baurat)|Hans Pfeifer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://d-nb.info/gnd/1035114585 Literatur von und über Johannes Pfeifer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mittheilungen aus dem Geschäftsbereich der Herzoglichen Bau-Direction zu Braunschweig pro 1893/94, George Westermann, Braunschweig 1896, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:BraunschweigRueningenStPetri.jpg|mini|St-Petri-Kirche in Rüningen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lunsen Kirche.jpg|mini|Kirche St. Cosmas und Damian in Lunsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzoglicher Kreisbaumeister ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1867 beauftragte ihn die Kreisdirektion Braunschweig mit dem Bau der Kirche in [[Thedinghausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Falko Rost: Der Architekt Ernst Wiehe (1842–1894): Kulturtransfer zwischen Braunschweig und Thedinghausen. In: Braunschweigische Heimat, Appelhans, Braunschweig 2007, S. 8ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 1869 bis 1872 arbeitete Wiehe als Baukondukteur im Sekretariat der Herzoglichen Baudirektion, bevor er 1873 als Nachfolger [[Friedrich Maria Krahe]]s zum Kreisbaumeister ernannt wurde. Er entwarf 1874 die [[Neugotik|neugotischen]] Kirchen in [[Rüningen]] und [[Lunsen]], die als Vorbild für weitere ländliche Kirchenbauten dienten. Seit 1876 war Wiehe für die Restaurierung der ehemaligen Klosterkirchen des Landes zuständig. So wurden unter anderem die [[Kloster Riddagshausen|Klosterkirche Riddagshausen]] und die [[Kaiserdom (Königslutter)|Stiftskirche Königslutter]] restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baurat in der Herzoglichen Baudirektion ===&lt;br /&gt;
1877 wurde Wiehe zum Baurat ernannt und zum stimmberechtigten Mitglied nicht nur der Herzoglichen Baudirektion, sondern zugleich auch des [[Konsistorium#Evangelische Kirchen|Konsistoriums]] bestellt. Da er so in staatlichem wie kirchlichem Auftrag handeln konnte, war es ihm möglich, eine einheitliche Gestaltung und Förderung des Kirchen- und Schulbauwesen im [[Herzogtum Braunschweig]] vorzunehmen. Seine Grundidee war, für jeden Gebäudetyp variationsfähige Grundmodelle zu schaffen, die an die jeweiligen Verhältnisse angepasst werden konnten. Dies war notwendig geworden, weil zum Ausgang des 19. Jahrhunderts die  Bevölkerungszahl je nach örtlicher industrieller Ansiedlung unterschiedlich schnell zunahm. Seine Planungsrichtlinien, oft nur in Form von Skizzen ausgeführt, ließen den Baubeamten in den sieben landesweit verteilten [[Bauamt (Behörde)|Herzoglichen Hochbauinspektionen]] aber genügend  Gestaltungsspielraum. Die Projektierung und Ausführung der neuen Schul- und Kirchenbauten entsprach so den praktischen Bedürfnissen und zugleich auch den ästhetischen Vorstellungen seiner Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Falko Rost: Kirchliche Bauten des 19. Jahrhunderts im Gebiet Helmstedt. In: Kreisbuch 2001: Landkreis Helmstedt 2000, 8. Jg., Landkreis Helmstedt, S. 13–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm-Gymnasium BS-Img02.jpg|mini|Wilhelm-Gymnasium, Leonhardstraße 63]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restaurierung des Braunschweiger Domes ===&lt;br /&gt;
Wiehes Lebenswerk wurde die Restaurierung des [[Braunschweiger Dom]]es, die er seit 1876 in mehreren Abschnitten, teilweise gemeinsam mit [[August Essenwein (Architekt)|August Essenwein]] (1831–1892), durchführte. Die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] wurde in [[Romanik|romanischen]] Formen wiederhergestellt. Zwischen 1889 und 1891 wurden die von ihm entworfene [[Neuromanik|neuromanische]] Sakristei und die Taufkapelle am südlichen Querarm errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Bauten in Braunschweig ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1883 wurde der Neubau des [[Marienstift (Braunschweig)|Marienstift]]es an der Helmstedter Straße eröffnet. Das &amp;#039;&amp;#039;Neue Gymnasium&amp;#039;&amp;#039;, seit 1906 &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm-Gymnasium (Braunschweig)|Wilhelm-Gymnasium]]&amp;#039;&amp;#039;, wurde 1885 eingeweiht. Er entwarf das &amp;#039;&amp;#039;Finanzbehördenhaus&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Nord/LB]]) in der Dankwardstraße und die 1876 eingeweihte &amp;#039;&amp;#039;[[Herberge zur Heimat]]&amp;#039;&amp;#039; an der Juliusstraße. Sie wurde 1971 wegen Baufälligkeit abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://imwestennichtsneues.blogsport.de/historie/die-herberge-zur-heimat/ |wayback=20150201111342 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-12-19 13:02:17 InternetArchiveBot }} abgerufen am 13. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Hoffmann: Herberge zur Heimat. In: Neue Westpost Nr.05 - 7.Jg. Mai 2013, S. 12. (dort zwei Fotos)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|44|492|495|Wiehe, Ernst|[[Paul Zimmermann (Historiker)|Paul Zimmermann]]|ADB:Wiehe, Ernst}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3775258388|Seite=653–654}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3926701307|Seite=138–139}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139105638|VIAF=100413516}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wiehe, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wiehe, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wiehe, Johann Karl Ernst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. August 1894&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Reichenhall]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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