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	<title>Ernst Wertheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Wertheim&amp;diff=868351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-06T16:16:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wertheim.JPG|mini|hochkant|Ernst Wertheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Wertheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1864]] in [[Graz]]; † [[15. Februar]] [[1920]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Gynäkologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Wertheim war der Sohn von [[Theodor Wertheim]], einem Chemieprofessor an der [[Universität Pest]] und [[Universität Graz|Graz]]. Er studierte Medizin in Graz und wurde am 29. Februar 1888 promoviert, anschließend war er Assistent für an der Grazer Abteilung für allgemeine und experimentelle [[Pathologie]]. Unter Rudolf Klemensiewicz erlernte er mikrobiologische Techniken, welche ihm später bei seinen Forschungen zur [[Gonorrhoe]] bei Frauen zugutekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. April 1889 verließ Wertheim Graz, um an der Universitätsklinik Wien zu arbeiten. Dort arbeitete er bei Theodor Billroth an der II. Chirurgischen Klinik und entdeckte an der II. Universitäts-Frauenklinik auch sein Interesse an der [[Gynäkologie]]. Bis zum 30. September 1890 lernte er an der Frauenklinik in Wien unter [[Rudolf Chrobak]] Gynäkologie und [[Geburtshilfe]]. Anschließend zog er nach [[Prag]], um dort ab 1891 [[Friedrich Schauta (Mediziner)|Friedrich Schauta]] zu assistieren. Als dieser zum Leiter der Universitätsklinik Wien berufen wurde, folgte Wertheim ihm nach Wien zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Forschungsschwerpunkt war zunächst die Gonorrhoe der Frauen, Wertheim gelang es zum Beispiel, erstmals eine Erklärung für den Infektionsweg der Krankheit zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:John Quincy Adams Wertheim bei einer Operation (cropped) 2.jpg|mini|hochkant|Ernst Wertheim bei einer Operation 1907 (Gemälde von [[John Quincy Adams (Maler)|John Quincy Adams]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2016-04-07 GuentherZ Wien11 Zentralfriedhof (46) Gruppe 0 Reihe 1 Grab Ernst Wertheim.JPG|mini|hochkant|Grabstätte von Ernst Wertheim]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1892 [[Habilitation|habilitierte]] sich Wertheim mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über die ascendirende Gonorrhoe beim Weibe&amp;#039;&amp;#039; und wurde 1897 zum Chefoperateur in der gynäkologischen Abteilung des [[Kaiserin-Elisabeth-Spital]]s. Dort entwickelte er neue [[Operation (Medizin)|Operationstechniken]]. Seine größte Leistung war die Entwicklung einer Operation des [[Cervixkarzinom]]s, einer bösartigen Erkrankung des [[Cervix uteri|Gebärmutterhalses]]. Zum damaligen Zeitpunkt begnügte man sich, nur die erkrankte [[Gebärmutter]] zu entfernen. Eine Operation über einen Bauchschnitt wurde damals aufgrund der hohen [[Mortalität|Sterblichkeit]] (bis zu 72 %) selten durchgeführt, stattdessen wurde die Gebärmutter über die Scheide entfernt. Diese Technik hatte aber wiederum Spätfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach Wertheim und ihrem späteren Weiterentwickler [[Joe Vincent Meigs]] benannte [[Wertheim-Meigs-Operation|Operation]] umfasst die Entfernung der Gebärmutter und deren Haltebänder sowie benachbarter [[Lymphknoten]] über einen Bauchschnitt unter besonderer Berücksichtigung der [[Harnleiter]]. Am 16. November 1898 führte er diese Operation zum ersten Mal durch. Die Operation umfasst in der ursprünglichen Form weder die [[Eierstock|Eierstöcke]], welche heute bei älteren Patientinnen in der Regel mitentfernt werden, noch eine Scheidenmanschette (das obere Drittel der [[Vagina des Menschen|Scheide]]), welche zum Vorbeugen eines [[Rezidiv|Wiederauftretens]] der Krebserkrankung im oberen Scheidenende durchgeführt wird. Ernst Wertheim führte mit [[Friedrich Schauta (Mediziner)|Friedrich Schauta]] eine wissenschaftliche Auseinandersetzung um die bessere Operationstechnik bei Gebärmutterhalskrebs. Während bei der Wertheim’schen Radikaloperation damals bis zu 74 Prozent der Patientinnen, bedingt durch die Größe und die Dauer des Eingriffes, starben, war dies bei der [[Schauta-Stoeckel-Operation|Schauta’schen Operation]] unmittelbar nach der Operation seltener der Fall. Andererseits war der Eingriff durch den schwierigen Zugang selten radikal genug, so dass nur wenige Frauen von ihrem Krebsleiden geheilt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wertheim wurde 1899 zum Professor an der [[Universität Wien]] berufen. 1910 wurde ihm, nach dem Tod [[Alfons von Rosthorn]]s 1909, die Leitung der II. Universitätsfrauenklinik Wien übertragen, die zwischenzeitlich interimistisch von [[Fritz Kermauner]] (1872–1931) geleitet worden war. Dort widmete er sich Operationstechniken zur Behandlung von [[Gebärmuttervorfall|Gebärmuttervorfällen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Wertheim starb am 15. Februar 1920 in Wien. Er wurde in einem [[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]] auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.viennatouristguide.at/Friedhoefe/Zentralfriedhof/Index_00_%20Bild/00_wertheim_87.htm Ehrengrab Ernst Wertheim am Wiener Zentralfriedhof – viennatouristguide.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Gruppe 0, Reihe 1, Nr. 87). Mit der Leitung der Klinik wurde Fritz Kermauner betraut. In Erinnerung an Ernst Wertheim und die von ihm entwickelte radikale Operationsmethode bei Gebärmutterkrebs vergibt die Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO) der OEGGG den Ernst Wertheim Preis.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Wertheim – Begründer der modernen operativen Therapie in der Gynäkologischen Onkologie,  {{Webarchiv |url=http://www.springermedizin.at/artikel/27700-ernst-wertheim-preis-2012-an-harald-zur-hausen |text=Ernst Wertheim Preis 2012 an Harald zur Hausen |wayback=20131214153121}} auf SpringerMedizin.at 23. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die operative Behandlung des Prolapses mittelst Interposition und Suspension des Uterus.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;S–Z, Register.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Österreichischen Nationalbibliothek. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8, S.&amp;amp;nbsp;1468.&lt;br /&gt;
* G. Köhler: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Wertheimoperation – Ernst Wertheim zwischen Mythos und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zentralblatt für Gynäkologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 121, 1999, S. 121–125.&lt;br /&gt;
* Anton Schaller: &amp;#039;&amp;#039;Die Wertheim-Klinik. Eine Geschichte der II. Universitäts-Frauenklinik in Wien.&amp;#039;&amp;#039; Wien, München und Bern 1992.&lt;br /&gt;
* Barbara I. Tshisuaka: &amp;#039;&amp;#039;Wertheim, Ernst.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1475.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|854|855|Wertheim, Ernst|[[Werner E. Gerabek]]|127937374}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127937374}}&lt;br /&gt;
* Ole Daniel Enersen: {{Webarchiv | url=http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/2078.html | wayback=20230119065126 | text=Ernst Wertheim}} bei whonamedit.com&lt;br /&gt;
* {{ANNO|nfp|17|02|1920|12|Todesanzeige}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127937374|VIAF=84797179|LCCN=n/2015/180802}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wertheim, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wertheim, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Gynäkologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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