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	<title>Ernst Waldschmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-08-09T05:39:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Waldschmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juli]] [[1897]] in [[Lünen]]; † [[25. Februar]] [[1985]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Sanskritist]] und [[Indologe]]. Er war von 1936 bis 1965 Inhaber des Lehrstuhls für Indologie an der [[Georg-August-Universität Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Waldschmidt studierte an der [[Universität Kiel]] (bei [[Paul Deussen]] und [[Emil Sieg]]) sowie in Berlin (bei [[Heinrich Lüders (Orientalist)|Heinrich Lüders]]), wo er 1924 promovierte. Anschließend arbeitete er zunächst als Assistent von [[Albert von Le Coq]] am [[Ethnologisches Museum (Berlin)#Geschichte|Museum für Völkerkunde]] in Berlin, wo er 1929 zum Kustos der [[Museum für Asiatische Kunst (Berlin)#Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasien|indischen Sammlung]] ernannt wurde. Er habilitierte sich 1930 mit einer Schrift über &amp;#039;&amp;#039;Bruchstücke buddhistischer Sutras aus dem zentralasiatischen Sanskritkanon&amp;#039;&amp;#039; und erhielt die [[Venia legendi]] für Indologie. Mit seiner Frau Rose, die er 1927 geheiratet hatte, unternahm Waldschmidt 1932–34 eine ausgedehnte Forschungsreise durch Südasien, von [[Ceylon]] bis [[Nepal]]. Dabei sammelten sie auch zahlreiche kunsthandwerkliche Arbeiten und Schmuckstücke für das Museum. Nach seiner Rückkehr wurde Waldschmidt zum Professor und Leiter der indischen Sammlung des Völkerkundemuseums ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 folgte er dem Ruf auf den Lehrstuhl für Indologie der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]], wo er die Nachfolge seines akademischen Lehrers Emil Sieg antrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Fächer Indologie und Tibetologie an der Universität Göttingen&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.indologie.uni-goettingen.de/cms/index.php?id=13 |archive-is=20120906182336}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Mai 1937 trat Waldschmidt der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei, am 1. Januar 1939 wurde er Mitglied des [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|Nationalsozialistischen Deutschen Dozentenbundes]].&amp;lt;ref&amp;gt;Anikó Szabó: &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung, Rückkehr, Wiedergutmachung. Göttinger Hochschullehrer im Schatten des Nationalsozialismus, mit einer biographischen Dokumentation der entlassenen und verfolgten Hochschullehrer: Universität Göttingen - TH Braunschweig - TH Hannover - Tierärztliche Hochschule Hannover&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Arbeitskreises Geschichte des Landes Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039; (nach 1945), Band 15; zugleich [[Dissertation]] an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Universität Hannover]] 1998). [[Wallstein Verlag|Wallstein]], Göttingen 2000, ISBN 978-3-89244-381-0, S.&amp;amp;nbsp;132.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 251.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Waldschmidt war ein Spezialist für [[Indien|indische]] [[Philosophie]] und [[Archäologie]] von Indien und [[Zentralasien]]. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war die Erforschung der [[Sanskrit]]-Texte aus den [[Turfan#Turfanfragmente|Turfan-Funden]] und die Erstellung eines [[Sanskrit-Wörterbuch]]es, das er zusammen mit [[Heinz Bechert]] herausgab. Waldschmidt machte damit Göttingen zu einem Zentrum der Erforschung [[Buddhistische Literatur|buddhistischer Literatur]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Ernst Waldschmidt |Titel=Das Mahavadana[[sutra]]. Ein kanonischer Text über die sieben letzten Buddhas. Sanskrit, verglichen mit dem Pali nebst einer Analyse der in chinesischer Übersetzung überlieferten Parallelversionen auf Grund von Turfan-Handschriften. Teil II: Die Textbearbeitung |Sammelwerk=Abhandlungen der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Klasse für Sprachen, Literatur und Kunst |Nummer=3 |Datum=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldschmidt setzte sich für ein eigenes [[Museum für Indische Kunst]] in [[West-Berlin]] ein, das 1963 gegründet wurde und 1971 im [[Museumszentrum Berlin-Dahlem]] eröffnete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/museum-fuer-asiatische-kunst/sammeln-forschen/forschung/stiftung-ernst-waldschmidt-berlin/ernst-waldschmidt/ Ernst Waldschmidt], Stiftung Ernst Waldschmidt Berlin, Museum für Asiatische Kunst.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Ernst Waldschmidt&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1968 unterstützte er weiterhin Forschung und Veröffentlichungen zur indischen Philologie, Kunst und Archäologie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Stiftung Ernst Waldschmidt (Berlin) |url=http://www.indologie.uni-goettingen.de/cms/index.php?id=3 |wayback=20150924034503 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem gibt es einen [[Ernst-Waldschmidt-Preis]], der alle fünf Jahre mit einem Preisgeld von z.&amp;amp;nbsp;Zt. 5.000&amp;amp;nbsp;€ von der [[Stiftung Preußischer Kulturbesitz]] vergeben wird. Die letzten Preisträger 2019/2020 waren Friederike Grenner und Ruixuan Chen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Ehren wurde in seinem Geburtsort Lünen eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Härtel: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Waldschmidt (1897–1985).&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, 137 (1), 1987, S.&amp;amp;nbsp;6–11.&lt;br /&gt;
* Heinz Bechert: [https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/jiabs/article/view/8688/2595 Ernst Waldschmidt (1897–1985)] (Nachruf). Journal of the International Association of Buddhist Studies 9 (1), 1986, S.&amp;amp;nbsp;147–149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118771035}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118771035|LCCN=n/50/20090|VIAF=22157120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Waldschmidt, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums für Asiatische Kunst Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lünen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Waldschmidt, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Orientalist und Indologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juli 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lünen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Februar 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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