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	<title>Ernst Vollbehr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-08T12:06:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2007-1024-500, Ernst Vollbehr.jpg|mini|hochkant|Ernst Vollbehr mit NSDAP-Parteiabzeichen (1941)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1992-026-32, Der Maler Ernst Vollbehr am Schwarzen Meer.jpg|mini|Vollbehr am Schwarzen Meer (8. Mai 1942)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Vollbehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1876]] in [[Kiel]]; † [[13. Mai]] [[1960]] in [[Krumpendorf am Wörthersee]]) war ein deutscher [[Reiseschriftsteller]], [[Malerei|Maler]] und [[Illustrator]], der in seinen Werken den [[Kolonialismus]], den Krieg und den [[Nationalsozialismus]] verherrlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Vollbehr war ein Sohn des Kieler Kaufmanns Emil Jakob Heinrich Vollbehr (1837–1913) und seiner Frau Caroline Elisabeth, geb. Beckmann (1846–1927). Zu seinen sieben Geschwistern zählt der Chemiker und Antiquar [[Otto Vollbehr]]. Der Kunsthistoriker und Magdeburger Museumsdirektor [[Theodor Volbehr]] war sein Cousin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollbehr begann 1892 eine Lehre als Dekorationsmaler am [[Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin|Hoftheater Schwerin]]. Ab 1897 studierte er Kunst in Berlin, Dresden, Paris und Rom. Um 1900 stand er künstlerisch dem [[Jugendstil]] nahe. Als Teilnehmer auf Expeditionsreisen nach [[Albanien]] (1904) und nach [[Brasilien]] (1907) entdeckte er die Reisemalerei für sich. Zwischen 1909 und 1914 bereiste er mit künstlerischen Intentionen die vier deutsch-afrikanischen Kolonien.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Schuberth: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Vollbehr. Gestrandet in Marburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberhessische Presse Marburg.&amp;#039;&amp;#039; 18. Mai 2010, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] arbeitete Vollbehr als Kriegsmaler an der Front. Neben Erd- und Luftpanoramen des Schlachtfelds entstanden insgesamt hunderte von Gemälden und Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde er durch Landschafts- und Kriegsgemälde, mit denen er auch an der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] teilnahm. Nach 1933 malte Vollbehr im Staatsauftrag Bilder von den [[Reichsparteitag]]en sowie den Olympiaanlagen in Berlin. Im Auftrag von [[Fritz Todt]] entstanden zahlreiche Gemälde vom Bau der [[Reichsautobahn]]en. Vollbehr wurde zu einem der populärsten Künstler Deutschlands, dessen Werke in der unter [[Hermann Lorey]] konzipierten Sonderausstellung 1, 1934, mit dem Thema: „Vogesenfront. Gedächtnisschau 1914–1934. Mit Kriegsbildern von Ernst Vollbehr“ im [[Zeughaus (Berlin)]] gezeigt wurden. [[Adolf Hitler]]s Hochachtung für die Arbeit Vollbehrs äußert sich u.&amp;amp;nbsp;a. im Ankauf seiner Kriegsbilder durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei]] (NSDAP). Seine Aufnahme in die NSDAP trotz damaliger [[Mitglieder-Aufnahmesperre der NSDAP|Aufnahmesperre]] wurde von Hitler im Juli 1933 persönlich genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Akten der Partei-Kanzlei der NSDAP.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1, &amp;#039;&amp;#039;Regesten.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Oldenbourg, München 1983, ISBN 3-486-49641-7, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vollbehr nahm 1939 am [[Überfall auf Polen]] teil. Bilder davon zeigte er 1940 in Berlin in der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Polenfeldzug in Bildern und Bildnissen.&amp;#039;&amp;#039; 1941 erhielt er die [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]]. Vollbehr stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vollbehr, Ernst&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 150&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] wurden Vollbehrs Schriften &amp;#039;&amp;#039;Das Gesicht der Westfront&amp;#039;&amp;#039; (1932), &amp;#039;&amp;#039;Die Straßen Adolf Hitlers, Baujahr 1933/34&amp;#039;&amp;#039; (1935), &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsschlacht. 5 Jahre Malfahrten auf den Bauplätzen der „Straßen Adolf Hitlers“&amp;#039;&amp;#039; (1939) und &amp;#039;&amp;#039;Mit der OT beim Westwall und Vormarsch&amp;#039;&amp;#039; (1941) auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-v.html polunbi.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit-v.html polunbi.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-v.html polunbi.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] folgte auf diese Liste noch &amp;#039;&amp;#039;Bunte leuchtende Welt&amp;#039;&amp;#039; (1935).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-v.html polunbi.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 kaufte das [[Leibniz-Institut für Länderkunde|&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Museum für Länderkunde&amp;#039;&amp;#039;]] in Leipzig unter dem Direktor [[Edgar Lehmann (Geograph)|Edgar Lehmann]] circa 900, meist landschaftliche und völkerkundliche Gemälde von Vollbehr. Knapp 400 der Werke stammen aus Vollbehrs Reisen durch die deutsch-afrikanischen Kolonien; Kriegsbilder und propagandistische Auftragswerke wurden nicht angekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mario Beck |Titel=Angekaufte Gemälde verschwanden im Länderkunde-Depot |Sammelwerk=Leipziger Volkszeitung |Nummer=142 |Datum=2017-06-21 |Seiten=18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein wissenschaftlicher Nachlass Vollbehrs, u.&amp;amp;nbsp;a. etwa 800 Gemälde, sowie Reisetagebücher, befindet sich im Archiv für Geographie des Leibniz-Instituts für Länderkunde in Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-15080 |titel=Nachlass Vollbehrs im Archiv für Geographie des IfL |abruf=08.08.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mit Pinsel und Palette durch Kamerun.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1912 ({{archive.org|mitpinselundpale00voll}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegsbilder-Tagebuch des Malers Ernst Vollbehr.&amp;#039;&amp;#039; F. Bruckmann, München 1915 (Kriegsbildertagebuch über die Kämpfe an der Aisne).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zweites Kriegsbildertagebuch des Malers Ernst Vollbehr.&amp;#039;&amp;#039; F. Bruckmann, München 1917 (Bei der Heeresgruppe Kronprinz – Die Kämpfe um Verdun).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Strassen Adolf Hitlers Baujahr 1933/1934.&amp;#039;&amp;#039; Koehler und Amelang, Leipzig 1935 ({{archive.org|Vollbehr-Ernst-Die-Strassen-Adolf-Hitlers}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Vollbehr, Ernst |Band=34 |Seite=524 |SeiteEnde=525}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Lemma=Vollbehr, Ernst |Band=5 |Seite=50}}&lt;br /&gt;
* Hartwig Molzow: &amp;#039;&amp;#039;Vollbehr, Ernst Carl Theodor&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck&amp;#039;&amp;#039;, Band 13. Wachholtz, Neumünster 2012, ISBN 978-3-529-02561-7, S. 462–469.&lt;br /&gt;
* Konrad Schuberth: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Vollbehr – Maler zwischen Hölle und Paradies. Eine illustrierte Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Mitteldeutscher Verlag, Halle a.S. 2017, ISBN 978-3-95462-722-6.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Schulte-Wülwer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Vollbehr.&amp;#039;&amp;#039; In: derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Kieler Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;In der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus 1918–1945.&amp;#039;&amp;#039; Boyens, Heide 2019 (= &amp;#039;&amp;#039;Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 88), ISBN 978-3-8042-1493-4, S. 337–358.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vollbehr, Ernst&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Detlef Lorenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Reklamekunst um 1900. Künstlerlexikon für Sammelbilder&amp;#039;&amp;#039;. Reimer, Berlin 2000, ISBN 3-496-01220-X, S. 190ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119509326}}&lt;br /&gt;
* Literatur von und über Ernst Vollbehr im [https://ifl.wissensbank.com/esearcha/browse.tt.html Katalog der Geographischen Zentralbibliothek]&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=ernst-vollbehr| Titel=Ernst Vollbehr| Autor=Robert Thoms}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ernst-vollbehr.de/ &amp;#039;&amp;#039;Ernst Vollbehr (1876–1960). Maler zwischen Hölle und Paradies. Mit Pinsel und Palette rund um die Welt&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* westwall.elvamie.nl: {{Webarchiv |url=http://westwall.elvamie.nl/nl/westwallart/ernstvollbehr.html |text=Ernst Vollbehr |wayback=20120114072200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119509326|LCCN=n2002065799|VIAF=85746077}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vollbehr, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Kolonialgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiseliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vollbehr, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Illustrator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krumpendorf am Wörthersee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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