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	<title>Ernst Trygger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T21:51:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2023-12-19T12:46:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ernst Trygger, prime minister of Sweden.jpg|mini|hochkant|Ernst Trygger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Trygger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1857]] in [[Norrmalm|Stockholm-Skeppsholmen]]; † [[23. September]] [[1943]] in [[Stockholm]]) war ein [[Schweden|schwedischer]] [[Rechtswissenschaftler]], [[Politiker]] und [[Liste der Ministerpräsidenten von Schweden|Ministerpräsident von Schweden &amp;#039;&amp;#039;(Sveriges Statsminister)&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und berufliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Offiziers absolvierte ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] an der [[Universität Uppsala]]. Nach Abschluss des Studiums und der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] wurde er 1889 zum Professor für Rechtswissenschaften an die Universität Uppsala berufen. In dieser Funktion gehörte er zwischen 1895 und 1898 auch einer Kommission zur Überprüfung der Grundlagen der Union mit [[Norwegen]] an. Von 1905 bis 1907 war er Richter am [[Högsta domstolen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter und konservativer Fraktionsvorsitzender ===&lt;br /&gt;
Trygger begann seine politische Laufbahn 1898 mit der Wahl zum Abgeordneten der Ersten Kammer (Första kammaren) des [[Reichstag (Schweden)|Reichstages]] an, wo er bis 1937 die Interessen der [[Moderata samlingspartiet|National Partei (Nationella partiet)]], einer Vorläuferin der heutigen Moderaten Sammlungspartei vertrat. Als Abgeordneter erwarb er sich bald den Ruf eines guten Redners mit tiefen [[Konservativismus|konservativen]] Werten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 wurde er zunächst Vorsitzender der Fraktion der Konservativen in der Ersten Kammer und nach deren Vereinigung mit anderen rechtsgerichteten Parteien zur Nationalen Partei der Ersten Kammer von 1913 bis 1933 war er auch deren Fraktionsvorsitzender. Während dieser Zeit war er nicht nur ein Gegner der neuen Strömungen zur Erweiterung der [[Demokratie]] und des [[Parlamentarismus]] durch die Einführung des allgemeinen [[Wahlrecht]]s, sondern auch politischer Rivale des Fraktionsvorsitzenden der gemäßigten Sammlungspartei [[Moderata samlingspartiet|&amp;#039;&amp;#039;Allmänna Valmansförbundet&amp;#039;&amp;#039; (Allgemeiner Wählerbund)]] in der Zweiten Kammer (Andra kammaren), [[Arvid Lindman]]. Gleichwohl akzeptierte er später das 1921 eingeführte allgemeine Wahlrecht und die sich daraus ergebende Veränderung der politischen Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der sogenannten Hofkrise (&amp;#039;&amp;#039;Borggårdskrisen&amp;#039;&amp;#039;) vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er Geheimer Berater von [[Gustav V. (Schweden)|König Gustav&amp;amp;nbsp;V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident von 1923 bis 1924 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt der Regierung der [[Sveriges socialdemokratiska arbetareparti|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] von Ministerpräsident [[Karl Hjalmar Branting]] am 29. April 1923 wurde er von König Gustav&amp;amp;nbsp;V. zu dessen Nachfolger als [[Liste der Ministerpräsidenten von Schweden|Ministerpräsident von Schweden &amp;#039;&amp;#039;(Sveriges Statsminister)&amp;#039;&amp;#039;]] einer [[Minderheitsregierung]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptprobleme während seiner Regierungszeit waren einerseits die Verteidigungsfrage sowie andererseits die [[Flüchtling]]sfrage aufgrund des Ersten Weltkriegs. Seine um breite Akzeptanz bemühte Politik scheiterte jedoch letztlich an der mangelnden Unterstützung durch die Fraktionen der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei sowie der Liberalen Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1923 kam es zu einer Kabinettskrise, nachdem Außenminister Carl Hederstierna während einer Rede von [[Sowjetunion|sowjetischen]] Journalisten im Fall eines Konflikts zwischen der Sowjetunion und [[Finnland]] schwedische Unterstützung für Finnland zugesagt hatte. Diese Haltung führte zu einer schweren Beschädigung der Beziehungen zur Sowjetunion sowie einem Abbruch der Verhandlungen zu einem geplanten Handelsabkommen. Insbesondere sah man aber auch eine Gefahr für die schwedische [[Neutralität (Internationale Politik)|Neutralitätspolitik]]. Am 11. November 1923 kam es daher zu einer Ablösung von Hederstierna als Außenminister durch Erik Marks von Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Reichstagswahlen von 1924 eine Stärkung der konservativen Parteien brachte, wurde Branting als Vorsitzender der größten Reichstagsfraktion am 19. Oktober 1924 mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Ein weiterer Grund für dessen Regierungsauftrag lag wohl auch an der möglicheren Lösung der Verteidigungsfrage aufgrund der Unterstützung durch die Liberalen Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätere Ämter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Arvid Lindman, 1928.jpg|mini|Arvid Lindman (links) auf dem Hof des [[Stockholmer Schloss]]es nach der Vereidigung seines 2. Kabinettes mit den Ministern Ernst Trygger ([[Liste der Außenminister Schwedens|Außen]]), Claes Lindskog (Erziehung) und Sven Lübeck (Gesundheit und Soziales) im Jahr 1928.]]&lt;br /&gt;
Trygger war vom Oktober 1928 bis zum Juni 1930 noch [[Liste der Außenminister Schwedens|Außenminister]] im Kabinett seines alten politischen Rivalen [[Arvid Lindman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran zog er sich weitgehend aus dem politischen Leben zurück und übernahm wiederum seine Professur für Rechtswissenschaften an der Universität Uppsala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trygger wurde 1922 als Ehrenmitglied in die [[Kungliga Vitterhets Historie och Antikvitets Akademien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vitterhetsakad.se/ledamoter/matrikel/367 |wayback=20160416115058 |text=Matrikeleintrag |archiv-bot=2023-12-19 12:46:11 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1925 in die [[Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften]] aufgenommen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den [[Seraphinenorden]] und den&lt;br /&gt;
[[Nordstern-Orden]] (Kommandeur 1.&amp;amp;nbsp;Klasse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{SvensktBioHandlexikon |Lemma= |Band=2 |Seite=642}}&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma=Trygger, Ernst |Auflage=2 |Band=30 |Spalte=103 |SpalteBis=107}}&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma=Trygger, Ernst |Auflage=2 |Band=38 |Spalte=954 |SpalteBis=955 |Suppl=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Ernst Trygger|lang=sv}}&lt;br /&gt;
* [http://web.comhem.se/dier/ Biographien der Ministerpräsidenten]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweden.gov.se/sb/d/4136/a/26957 Mitglieder der Schwedischen Regierungen von 1900 bis 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweden.gov.se/sb/d/4136/a/26929 Mitglieder der Schwedischen Regierungen von 1925 bis 1946]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ministerpräsidenten Schweden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133789861|LCCN=no/2010/161814|VIAF=27446173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trygger, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Högsta domstolen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Uppsala)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moderata-samlingspartiet-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des schwedischen Zweikammerreichstags]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Kungliga Vitterhets Historie och Antikvitets Akademien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Seraphinenordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nordstern-Ordens (Kommandeur 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trygger, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Politiker, Mitglied des Riksdag und Ministerpräsident (1923–1924)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Skeppsholmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. September 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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