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	<title>Ernst Stutz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Stutz&amp;diff=1065281&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jörg Zägel: + Grabstätte; Quelle verlinkt</title>
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		<updated>2025-08-05T23:41:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Grabstätte; Quelle verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Stutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1868]] in [[Marten (Dortmund)|Marten]]; † [[22. August]] [[1940]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Bergingenieur]] und [[Bergbau]]-[[Manager (Wirtschaft)|Manager]] sowie im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] [[Reichskommissar]] für die Kohlenverteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn des Bergingenieurs und [[Kokerei]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;besitzers Ernst Stutz und dessen Ehefrau Maria Stutz geb. [[Müllensiefen (Begriffsklärung)|Müllensiefen]] aus [[Crengeldanz]] besuchte er das [[Realgymnasium]] in [[Lippstadt]], in [[Witten]] und das [[Archigymnasium Soest]]. Nach dem Abitur studierte er zunächst an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn| Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]. 1890 wurde er im [[Corps Hansea Bonn]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 305.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Bergakademie Berlin]] und die [[RWTH Aachen|Technische Hochschule Aachen]]. Er bestand 1893 das erste [[Staatsexamen]] am [[Oberbergamt Bonn]] und wurde zum Berg[[referendar]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach reiste er für fünf Monate zu Studienzwecken in die USA. Anschließend arbeitete er als Referendar bei der staatlichen Bergbauverwaltung in [[Saarbrücken]], in [[Oberschlesien]], im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]], in [[Dillenburg]], [[Aachen]], Halle (Saale), Witten und Dortmund. Im Jahre 1897 bestand er das zweite Staatsexamen und wurde zum Berg[[assessor]] ernannt. Danach erfolgte von 1887 bis 1898 eine kaufmännische Ausbildung bei der [[Essener Credit-Anstalt]]. Ab 1898 arbeitete er wiederum als Bergassessor in Witten und [[Gelsenkirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1898 heiratete er in [[Dortmund]] &amp;#039;&amp;#039;Valesca Hallermann&amp;#039;&amp;#039;, eine Tochter des Dortmunder Augenarztes &amp;#039;&amp;#039;August Hallermann&amp;#039;&amp;#039; und dessen Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Meta Hallermann geb. Eulenberg&amp;#039;&amp;#039;. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kommissar des Ruhrbergbaus wirkte er beim Bergbauverein vom 1. Januar 1901 bis zum 31. März 1903. Danach ging er 1903 bis Ende 1904 nach [[Sulzbach/Saar]], wo er als Königlicher Berg[[inspektor]] arbeitete. Anschließend wurde er bis zum 31. März 1911 in [[Zabrze]] (Oberschlesien) als Leiter des fiskalischen Handelsbüros bei der Königlichen Bergwerksdirektion eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte bis zum 15. Juni 1915 eine Tätigkeit als Werksdirektor der [[Grube Luisenthal]] im Bereich der Königlichen Berginspektion II. Ab 1915 übernahm er die Leitung der &amp;#039;&amp;#039;Kriegskohlengesellschaft AG&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, wo er die Rohstoffversorgung im Bereich der Kohlenverteilung im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sicherstellen sollte. Diese Tätigkeit endete 1923.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Juni 1917 wurde er (als Nachfolger des Geheimen Oberbergrats Fuchs, der die neu geschaffene Stellung am 1. März 1917 angetreten hatte) zum &amp;#039;&amp;#039;Reichskommissar für die Kohlenverteilung&amp;#039;&amp;#039; ernannt, der im Fachbereich des [[Reichswirtschaftsamt]]s diesbezügliche Aufgaben ausführte. Ab dem 1. Oktober 1919 übernahm er den Posten des Vorsitzenden des Vorstands im [[Reichskohlenverband]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stutz wurde von der Industrie als Fachmann respektiert. Er verzichtete auf einschneidende staatliche Interventionen und signalisierte damit, keine dauerhaften potentiell [[Verstaatlichung|sozialisierungsverdächtigen]] Ziele zu verfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kim Christian Priemel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Macht der Syndikate. Das Scheitern des Reichskohlenkommissars 1940/41 und die deutsche Kohlenwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rüdiger Hachtmann]], [[Winfried Süß]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Kommissare. Sondergewalten in der nationalsozialistischen Diktatur&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 2006, S. 161 und 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1923 verlieh ihm die [[Technische Universität Berlin#Geschichte|Technische Hochschule Berlin]] die [[Ehrendoktor]]würde (als &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing. E. h.&amp;#039;&amp;#039;). Ab 1934 bis zu seiner [[Pensionierung]] im Jahr 1936 war er als Reichsbeauftragter der Überwachungsstelle für Kohle und Salz tätig. Zu diesem Zeitpunkt wohnte er in [[Berlin-Grunewald]] im Haus Jagowstraße 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden wechselte er 1936 in die Leitung des [[Rheinisch-Westfälisches Kohlen-Syndikat|Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats]].&amp;lt;ref&amp;gt;Priemel: &amp;#039;&amp;#039;Die Macht der Syndikate&amp;#039;&amp;#039;. S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Stutz starb am 22. August 1940 im Alter von 72 Jahren in Berlin. Die Beisetzung fand am 26.&amp;amp;nbsp;August auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/WIL3JXAUC5E4IIAUCAA3V3V5VH3Z3Q5I?&amp;amp;issuepage=8 Traueranzeige.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kölnische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 23. August 1940, Abendblatt. S. 4. Aufgerufen am 6. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dienstränge ==&lt;br /&gt;
* Anfang 1905: Königlicher Bergwerksdirektor&lt;br /&gt;
* Januar 1910: Königlicher Bergrat&lt;br /&gt;
* April 1917: Oberbergrat&lt;br /&gt;
* Juli 1917: [[Geheimrat|Geheimer]] Bergrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* preußisches [[Eisernes Kreuz am weißen Bande]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* bayerischer [[Verdienstorden vom Heiligen Michael]], Ritter II. Klasse&lt;br /&gt;
* württembergischer [[Friedrichs-Orden]], Ritter II. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Wirtschaftsführer]]. Lebensgänge deutscher Wirtschaftspersönlichkeiten. Ein Nachschlagebuch über 13000 Wirtschaftspersönlichkeiten unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg/Berlin/Leipzig 1929, {{DNB|948663294}}.&lt;br /&gt;
* Cuno Horkenbach: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich von 1918 bis Heute.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931.&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]].&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133787478|VIAF=47962152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stutz, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskommissar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Bergrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter II. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes am weißen Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stutz, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bergingenieur und Bergbau-Manager, Reichskommissar für die Kohlenverteilung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marten (Dortmund)|Marten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jörg Zägel</name></author>
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