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	<title>Ernst Strassmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T01:54:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Strassmann&amp;diff=1603991&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ewald Grothe (ADL) am 29. Dezember 2025 um 10:30 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-29T10:30:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Strassmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Straßmann, geboren [[27. November]] [[1897]]; gestorben [[11. März]] [[1958]] in [[West-Berlin]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PalVorg.jpg|mini|hochkant|Loening – Basch – Straßmann: &amp;#039;&amp;#039;Bürgerliches Gesetzbuch, Kurzkommentar&amp;#039;&amp;#039;, 1931]]&lt;br /&gt;
Ernst Karl Otto war ein Sohn des Alfred Hübner und der Emilie Backhausen (–1920), die Ehe wurde 1898 geschieden, und Backhausen heiratete 1899 Arnold Strassmann (1861–1940), der Ernst zu seinem leiblichen Sohn erklärte. Im Jahr 1900 wurde ein zweiter Sohn Reinhard Strassmann geboren, der die rassistische Verfolgung überlebte und Patentanwalt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Strassmann besuchte das [[Friedrichs-Gymnasium Berlin|Friedrichs-Gymnasium]] in Berlin-Mitte und meldete sich noch vor Schulabschluss 1914 zum Kriegsdienst. Er erreichte den Rang eines [[Leutnant]]s, wurde mehrfach schwer verletzt und war im November 1918 [[Soldatenrat]]. Er studierte zwischen 1919 und 1923 Jura an den Universitäten [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Breslau|Breslau]] und wurde Gerichtsassessor in [[Hamburg-Altona]]. 1926 wurde er Hilfsrichter und 1930 Amtsgerichtsrat und Landgerichtsrat in Berlin. 1927 heiratete er Hella Prestin (1897–1931) und später deren Schwester Resi Prestin (1910–1981). Strassmann schloss sich der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) an und war zusammen mit [[Hans Robinsohn]] einer der Gründer der [[Geschichte der Jungdemokraten|Jungdemokraten]], des Jugendverbandes der DDP. Zusammen mit Robinsohn und [[Oskar Stark (Journalist)|Oskar Stark]] setzte er sich in den 1920er Jahren für den Schutz der Republik ein. Zu dritt gründeten sie 1934 die [[Robinsohn-Strassmann-Gruppe]], die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Nachrichten zu sammeln und das Ausland über das Vorhandensein von Widerstandsgruppen unter der deutschen Zivilbevölkerung hinzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seines Adoptivvaters, der jüdischer Abstammung war, musste Strassmann mehrmals Erklärungen über seine eigene Abstammung abgeben. Er fuhr 1939 mit dem zwischenzeitlich nach [[Dänemark]] geflohenen Robinsohn erstmals nach [[London]], um dort finanzielle Unterstützung für die deutsche Widerstandsbewegung zu erlangen. Am 19. August 1942 wollte er nach [[Schweden]] reisen, um sich dort mit britischen Vertretern zu treffen und um Unterstützung zu verhandeln, als er bis zum Ende des Krieges ohne Prozess in Internierungshaft genommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg trat er der [[SPD]] bei und war im Vorstand der [[Bewag (Berlin)|Elektrizitäts- und Wasser AG]] in West-Berlin tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Sassin]]: &amp;#039;&amp;#039;Liberale im Widerstand. Die Robinsohn-Strassmann-Gruppe 1934–1942&amp;#039;&amp;#039;. Christians, Hamburg 1993 (= &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 30).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Benz]], [[Walter H. Pehle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Deutschen Widerstandes&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt am Main 1994, S. 399.&lt;br /&gt;
* [[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]], [[Johannes Tuchel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Widerstandes 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. C. H. Beck, München 1998, S. 199.&lt;br /&gt;
* [[W. Paul Strassmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Strassmanns. Schicksale einer deutsch-jüdischen Familie über zwei Jahrhunderte&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort v. [[Jutta Lange-Quassowski]], Ernst-Strassmann-Stiftung, Frankfurt am Main 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119131897}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|ernst-strassmann}}&lt;br /&gt;
* [[Anne Christine Nagel]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://shop.freiheit.org/#!/Publikation/1914 Liberale im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Verfolgt, verhaftet, ermordet.]&amp;#039;&amp;#039; Public History-Broschüre des [[Archiv des Liberalismus|Archivs des Liberalismus]] der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119131897|LCCN=no97005762|VIAF=3274031}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strassmann, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Robinsohn-Strassmann-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Jungdemokraten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Strassmann|Ernst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strassmann, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ewald Grothe (ADL)</name></author>
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