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	<title>Ernst Stiller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HL Damals – Ernst Stiller.jpg|mini|hochkant|Ernst Stiller]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Wilhelm August Stiller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. September]] [[1844]] in [[Rostock]]; † [[15. Januar]] [[1907]] in [[Lübeck]]; ermordet) war Kaufmann, stellvertretender Direktor einer Privatbank, Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstags]] und der [[Portal:Lübeck/Projekt Bürgerschaft 1848-1937|Lübecker Bürgerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Ernst Stiller, ein [[Nachkomme]] [[Carl Christoph Stiller]]s, wurde als Sohn eines geachteten Rostocker Kaufmanns geboren und war das älteste von mehreren [[Verwandtschaftsbeziehung#Geschwister|Geschwistern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Stiller besuchte die [[Große Stadtschule Rostock]], wurde dem Kaufmannstand zugeführt und arbeitete bis 1865 in Rostock. Wie andere junge Kaufleute verbrachte er nach dem Ende seiner Ausbildung einen längeren Aufenthalt im Ausland. So war er in [[Le Havre]] ([[Frankreich]]) und [[London]] ([[England]]) tätig, um seinen Blick zu erweitern und fremde Verhältnisse kennen zu lernen. Von dort ging er nach [[Amoy]] an die chinesische Küste. Nach dem [[Erster Opiumkrieg|Ersten Opiumkrieg]], der durch den [[Vertrag von Nanking|Vertrag von Nanjing]] beendet wurde, entwickelte sich dieser zu einem für [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]] geöffneten [[Vertragshafen]] und wurde sein Hauptexporthafen für [[Tee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückfahrt acht Jahre später nach Rostock kam er 1875 nach Lübeck. Als sich ihm hier die Möglichkeit bot, eine [[Getreide]]handlung zu eröffnen, beschloss er, sich als Kaufmann niederzulassen und etablierte in der [[Beckergrube]] die [[Firma]] &amp;#039;&amp;#039;Ernst Stiller&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Direktor Wilhelm Spiegeler, der als leitender Direktor zusammen mit dem Mitdirektor [[Hermann Otte]] den verantwortlichen [[Vorstand]] der &amp;#039;&amp;#039;Commerz-Bank&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Bank wurde 1856 als &amp;#039;&amp;#039;Credit- und Versicherungsbank&amp;#039;&amp;#039; gegründet und am 1. Juni 1859 in &amp;#039;&amp;#039;Commerz-Bank in Lübeck&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Aufgrund der Namensähnlichkeit mit der [[Commerzbank]] erhielt sie 1940 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Handelsbank in Lübeck&amp;#039;&amp;#039;. Wenige Jahre bevor die Bank Teil der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] wurde, änderte sich ihr Name in &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bank Lübeck&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete, am 10. Mai 1893 plötzlich starb, wurde dem bisherigen zweiten Direktor interimistisch die Leitung der Bank im Wesentlichen allein übertragen. Der [[Aufsichtsrat]] wählte Stiller ab 1. Januar 1894 für den zum Geschäftsjahresende aus dem Vorstand abtretenden [[Krafft Tesdorpf]]&amp;lt;ref&amp;gt;Nach dem Tode des [[Senator]]en [[Thomas Johann Heinrich Mann|Mann]] am 13. Oktober 1891 wurde Konsul Fehling und der Weinhändler Tesdorpf zum [[Vormundschaft|Vormund]] einer fünf hinterlassenen Kinder bestellt. [[Thomas Mann]] war zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alt. In seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Die [[Buddenbrooks]]&amp;#039;&amp;#039;, wofür er später den [[Nobelpreis für Literatur|Nobelpreis]] erhalten sollte, begegnen wir dem Krafft Tesdorpf als &amp;#039;&amp;#039;Stephan Kistenmaker&amp;#039;&amp;#039;. Siehe [https://www.luebeck-kunterbunt.de/TOP100/Buddenbrooks-Klarnamenverzeichnis.htm Buddenbrooks - Klarnamenverzeichnis].&amp;lt;/ref&amp;gt; als zweiten Direktor in den Vorstand der Bank.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 35. Jg., Nummer 71, Ausgabe vom 3. September 1893, S. 416.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;, 36. Jahrgang, Nr. 1, Ausgabe vom 3. Januar 1894, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Handelsrecht (Deutschland)|Handelsrecht]], namentlich des [[Bankensystem|Bankwesens]], waren fortan seine stetige [[Lektüre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaufmannschaft zu Lübeck ===&lt;br /&gt;
Seit 1877 gehörte Stiller der [[Kaufmannschaft zu Lübeck]] an. Auf ihrer Versammlung am 23. Juni 1882 wählte sie an Stelle der ausscheidenden Mitglieder August Heinrich Peter Wohlert, Hermann Lange und [[Friedrich Heinrich Bertling]] [[Carl Alfred Brattström]] mit 43, [[Heinrich Gaedertz]] mit 52 und ihn mit 58 Stimmen in die ihren Vorstand bildende [[Industrie- und Handelskammer zu Lübeck|Handelskammer]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Versammlung der Kaufmannschaft.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 24. Jg., Nummer 51, Ausgabe vom 25. Juni 1882, S. 301–302.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Kammer wurde er an Stelle des dort ausscheidenden Georg Wilhelm Stange (Stange &amp;amp; Lüders) in den &amp;#039;&amp;#039;[[Gremium|Ausschuss]] für [[Schifffahrtsrecht|Schifffahrtsangelegenheiten]]&amp;#039;&amp;#039; gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handelskammer.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 25. Jg., Nummer 51, Ausgabe vom 27. Juni 1883, S. 299–300.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Periodizität|Turnusmäßig]] schied er zum Juli 1887 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 29. Jg., Nummer 44, Ausgabe vom 1. Juni 1887, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1890 wurde er wieder in die Handelskammer gewählt. An Stelle des ausgeschiedenen Bertling erwählte ihn die Kammer im Juni 1892 zu ihrem zweiten stellvertretenden [[Präses]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 34. Jg., Nummer 51, Ausgabe vom 26. Juni 1892, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen einer „Überhäufung mit Berufsgeschäften“ legte er jedoch am 29. Mai 1894 sein [[Ehrenamt|Amt]] nieder. [[Georg Eduard Tegtmeyer (Politiker, 1842)|Georg Eduard Tegtmeyer]] wurde als sein Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 36. Jg., Nummer 43, Ausgabe vom 30. Mai 1894, S. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Hamburg]] fand am 14. November 1895 eine Besprechung zwischen Vertretern der hamburgischen, bremischen und lübeckischen Handelskammern über den Entwurf eines neuen [[Handelsgesetzbuch]]es statt. Auf das Schreiben aus Hamburg vom 9. November hin entsandte die hiesige Handelskammer ihren Präses Lange sowie seinen Mitglieder [[Charles Hornung Petit|Petit]] und Stiller zu der Besprechung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Auszug aus dem Protokoll der Versammlung der Handelskammer.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 37. Jg., Nummer 98, Ausgabe vom 11. Dezember 1895, S. 618–619.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das am 26. Juni 1896 ordnungsgemäß aus der Handelskammer ausscheidende Mitglied wurden auf der Versammlung am 17. Juni Hans Carl Wilhelm Eschenburg, [[Eduard Friedrich Ewers]] und [[Rudolf Thiel (Industrieller)|Rudolf Thiel]] vorgeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Auszug aus dem Protokoll der Versammlung der Handelskammer.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 38. Jg., Nummer 38, Ausgabe vom 28. Juni 1896, S. 284–285.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[August Pape]] stellte am 16. Juli 1897 auf der Versammlung der Kaufmannschaft den Antrag auf Einsetzung einer Kommission zur Vorberatung einer Umgestaltung der Kaufmanns- sowie der [[Geschäftsordnung]] ein. Sie sollte aus je sechs Mitgliedern der Handelskammer und der Kaufmannschaft bestehen. Der Antrag wurde angenommen und [[John Suckau]], [[Emil Possehl]], [[Heinrich Thiel (Industrieller)|Heinrich Thiel]], Pape, Stiller und Friedrich Wilhelm Mangels als Kaufmannschaftsmitglieder in die Kommission gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 39. Jg., Nummer 29, Ausgabe vom 18. Juli 1897, S. 358.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die dortigen [[Hafen]]einrichtungen in Bezug auf ihre Zweckmäßigkeit und Kosten für den Verkehr vor Ort in Augenschein zu nehmen, begaben sich der Vorsitzende der Senatskommission, [[Thomas Johann Heinrich Mann|Heinrich Mann]], der Präses der Handelskammer, Hermann Lange, und Stiller als Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Vereins der Getreidehändler&amp;#039;&amp;#039; in die Hansestädte Hamburg und [[Bremen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Hafenanlagen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 32. Jg., Nummer 52, Ausgabe vom 20. April 1890, S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. November 1890 regte die Handelskammer bei anderen [[Industriestadt|Handelsstädten]] die Berufung einer Delegierten-Konferenz der Seestädte an. Da die Berufung auf Schwierigkeiten stoßen werde, ordnete die Kammer ihre Mitglieder [[Hermann Wilhelm Fehling|Fehling]] und Stiller nach [[Berlin]] ab. An maßgeblicher Stelle sollten sie die Nachteile, die aus den Differentialzöllen&amp;lt;ref&amp;gt;Der Differentialzoll ist ein je nach dem Herkunftsland unterschiedlich hoher Zoll für Waren gleicher Art.&amp;lt;/ref&amp;gt; für Lübecks Handel und Verkehr erwüchsen, darlegen. Am 11.&amp;amp;nbsp;November 1890 wurden sie und die Delegierten aus [[Danzig]], [[Stettin]] und [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] dort vom Minister [[Karl Heinrich von Boetticher]] empfangen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lokale Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 32. Jg., Nummer 91, Ausgabe vom 12. November 1890, S. 590.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Versammlung des [[Landwirtschaftliche Vereine|Landwirtschaftlichen Vereins]] in der Hansestadt regte Stiller 1889 die dortige Errichtung einer amtlichen Versuchsstation für [[Same (Pflanze)|Feldsämereien]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 31. Jg., Nummer 100, Ausgabe vom 15. Dezember 1889, S. 586.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handelskammer schlug für die &amp;#039;&amp;#039;neuen Bauten am [[Kai (Uferbauwerk)|Kai]]&amp;#039;&amp;#039; die Gründung einer gemeinsamen Kommission von Kaufmannschaft und Handelskammer vor. Sie sollte zu gleichen Teilen aus Mitgliedern der Kammer und der Kaufmannschaft besetzt sein. Auf der &amp;#039;&amp;#039;Versammlung der Kaufmannschaft&amp;#039;&amp;#039; am 23. Juni 1904 wurde der Vorschlag angenommen und unter anderen Mitgliedern Pape James Bertling jr., Carl Samuel Wilhelm Lüth, Konsul Suckau, Bankdirektor Stiller und [[Carl Dimpker|Dimpker]] in die Kommission gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lokale Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 46. Jg., Nummer 26, Ausgabe vom 26. Juni 1904, S. 395.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiller war [[Aufsichtsrat#Zusammensetzung und Wahl des Aufsichtsrats|Vorsitzender]] des [[Aufsichtsrat]]es der [[Erasmi &amp;amp; Carstens|Lübecker Konserven-Fabrik vorm. D. H. Carstens AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ratgeber dieser Fabrik gehörte Stiller der [[Geschäftsführung (Deutschland)|Leitung]] der [[Schiffswerft von Henry Koch|Koch’schen Schiffswerft]] an. [[Henry Koch (Unternehmer)|Henry Koch]], [[Existenzgründung|Gründer]] der Werft, setzte ihn und [[Peter Rehder (Bauingenieur)|Peter Rehder]] als seine [[Testamentsvollstrecker]] und [[Vermögensverwaltung|Vermögensverwalter]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Testamentsvollstrecker Ernst Stiller (1844–1907) und Peter Rehder (1843–1920)&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Die &amp;quot;Schiffswert von Henry Koch AG&amp;quot; - Ein Kapitel Lübecker Schiffsbau- und Industriegeschichte&amp;#039;&amp;#039; von Heinz Haaker, Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven 1994, Ernst-Kabel-Verlag, ISBN 3-8225-0299-5, S. 36–37&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dessen Tode wurde Stiller in den Aufsichtsrat der einst von dem Verstorbenen gegründeten und 1902 von der [[Argo Reederei]] erworbenen &amp;#039;&amp;#039;Hanseatischen Dampfschifffahrtsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; an Stelle dessen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 31. Jg., Nummer 29, Ausgabe vom 10. April 1889, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliches Leben ===&lt;br /&gt;
In der Fremde hatte Stiller die Vorteile des [[Freihandel]]s kennen und schätzen gelernt. Er hatte ein reges Interesse am [[Kommunalpolitik|Kommunalpolitischen Leben]] der Stadt und niemand bekämpfte schärfer und unerbittlicher die [[Schutzzollpolitik|Anhänger des Schutzzolls]]. Eine glänzende [[Rhetorik]] half ihm hierbei, seine Mitbürger zu fesseln. Im Juli 1880 wählte man ihn in den Vorstand des Lübecker Fortschrittlichen Vereins.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 22. Jg., Nummer 57, Ausgabe vom 18. Juli 1880, S. 336.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr darauf wurde Stiller unter Anderen von Seiten der [[Deutsche Fortschrittspartei|Deutschen Fortschrittspartei]] als [[Kandidat]] für die Bürgerschaftswahl aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 23. Jg., Nummer 42, Ausgabe vom 25. Mai 1881, S. 288.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als am 28. Juni im II. Wahlbezirk ([[Quartier (Lübeck)#Marien-Magdalenen Quartier|Marien-Magdalenen Quartier]]) gewählt wurde, hatten von 837 [[Wahlberechtigte]]n 480 (57 %) gewählt. Er wurde mit 233 [[Stimme (Wahl)|Stimmen]] davon in die [[Lübecker Bürgerschaft]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bürgerschaftswahl.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 23. Jg., Nummer 52, Ausgabe vom 29. Juni 1881, S. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Lübecker Senat 1881 und 1882|Senat]] [[Wahl|wählte]] am 2. Dezember 1882 Joh. Christ. Reinboth (Couleur-Fabrik) und Stiller an Stelle der ausscheidenden Christ. Heinr. Wilh. Bohl (Gardereiter [[Außer Dienst|a. D.]]) und Reinboth als Bürgerliche [[Deputation|Deputierte]] bei der [[Einquartierung#Deutschland|Einquartierungs-Kommission]] der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 24. Jg., Nummer 98, Ausgabe vom 6. Dezember 1882, S. 586.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Stiller 1888 ausschied, wurde Ad. Ernst Friedrich Böhl von Faber ([[Gutsbesitzer]] auf [[Kegnæs Sogn|Neuhof]]) in das Amt gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 30. Jg., Nummer 102, Ausgabe vom 19. Dezember 1888, S. 614.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur &amp;#039;&amp;#039;Beschaffung der Mittel&amp;#039;&amp;#039; für den [[Elbe-Lübeck-Kanal|Elbe-Trave-Kanal]] gehörte Stiller der 1892 eingesetzten [[Gremium|Kommission]] an. Die Bürgerschaft beschloss 1893 eine Geheimkommission zur &amp;#039;&amp;#039;Beratung und Mitgenehmigung&amp;#039;&amp;#039; eines mit [[Preußen]] abzuschließenden [[Staatsvertrag|Vertrages]] für die Herstellung eines Elbe-Trave-Kanals. Als eines von seinen 15 Mitgliedern war Stiller gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bürgerausschuss.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 35. Jg., Nummer 6, Ausgabe vom 18. Januar 1893, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Generalversammlung des &amp;#039;&amp;#039;Canal-Vereins&amp;#039;&amp;#039; am 23. Mai 1894 führte Stiller als erster Stellvertreter für den seinerzeit abwesenden Vorsitzenden Fehling den Vorsitz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;General-Versammlung des Canal-Vereins.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 36. Jg., Nummer 42, Ausgabe vom 27. Mai 1894, S. 295–296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ergänzungswahl im I. Wahlbezirk ([[Quartier (Lübeck)#Jakobi Quartier|Jakobi Quartier]] und der [[Vorstadt]] [[Lübeck-St. Gertrud|St. Gertrud]]) am 16. Juni 1893 hatten von 919 Wahlberechtigten 617 (68 %) gewählt. Mit nur einer Stimme wurde Stiller nicht erwählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bürgerschaftswahl.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 35. Jg., Nummer 49, Ausgabe vom 18. Juni 1893, S. 286–287.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Lübecker Senat 1895 und 1896|Senat]] wählte am 17. Oktober 1896 Stiller an Stelle des verstorbenen Carl Hinrich Friedrich Buck zum Bürgerlichen Deputierten bei der [[Behörde für Schule und Berufsbildung|Oberschulbehörde]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 38. Jg., Nummer 55, Ausgabe vom 25. Oktober 1896, S. 433.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier war er für die Abteilungen für das [[Lübeckisches Lehrer-Seminar|Lehrer-]] und Lehrerinnenseminar tätig. Am 22. Oktober 1902 wurde der Bürgerliche Deputierte in seiner Stelle bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lokale Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 44. Jg., Nummer 44, Ausgabe vom 2. November 1902, S. 553.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Tode wurde Heinrich Friedrich Freytag an seine Stelle gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lokale Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 49. Jg., Nummer 7, Ausgabe vom 17. Februar 1907, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im IV. Wahlbezirk ([[Quartier (Lübeck)#Johannis Quartier|Johannis Quartier]] und der Vorstadt [[Lübeck-St. Jürgen|St. Jürgen]]) am 28. Juni 1897 gewählt wurde, hatten von 1242 Wahlberechtigten 866 (70 %) gewählt. Stiller war vom Vaterstädtischen Verein aufgestellt worden und wurde mit 560 Stimmen davon in die Lübecker Bürgerschaft gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bürgerschaftswahl.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 39. Jg., Nummer 26, Ausgabe vom 27. Juni 1897, S. 329–330.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Tätigkeit in fast allen Kommissionen der regierenden Körperschaften galt als beispiellos. In ihm vereinigten sich die Kraft der Initiative mit der Fähigkeit, seine Ansichten überzeugend zu vertreten. Auf der Quartiersversammlung des Vaterstädtischen Vereins für das Johannis Quartier und die Vorstadt St. Jürgen am 5. Juni 1903 stellte man ihn wieder als Kandidat für die Bürgerschaftswahl auf&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lokale Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 45. Jg., Nummer 22, Ausgabe vom 7. Juni 1903, S. 303.&amp;lt;/ref&amp;gt; und seine Wiederwahl verlief erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lokale Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 45. Jg., Nummer 27, Ausgabe vom 5. Juli 1903, S. 348.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stiller wurde nun bis 1905 zum ersten [[Wortführer]] des [[Parlament]]s gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1897 wurden [[Wilhelm Christian Cuwie]], [[Wilhelm Brehmer]], [[Hermann Baethcke]], [[Theodor Sartori]] und Stiller zu bürgerlichen Mitgliedern der gemeinsamen Kommission zur Ausschreibung des [[Erinnerungs- und Denkmale in Lübeck#Kaiser-Wilhelm-Denkmal|Kaiserdenkmals]] gewählt. Zu Ersatzmännern hierfür wurden [[Johannes Daniel Benda]] und [[Julius Vermehren]] bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lokale Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 40. Jg., Nummer 2, Ausgabe vom 9. Januar 1898, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man sollte sich für ein wuchtiges [[Cuno von Uechtritz-Steinkirch|Uechtritzsches]] [[Kaiser-Wilhelm-Denkmal]] entscheiden. Erst [[Eduard Kulenkamp (Richter)|Eduard Kulenkamp]], Vorsitzender des [[Overbeck-Gesellschaft|Vereins von Kunstfreunden]], gelang es, die Stadt hiervon zu „befreien“. Als Anerkennung wurde Kulenkamp deshalb zuteil, dass er in die neue Kommission zur [[Bauordnungen (Deutschland)|Bauordnung]] für ein Kaiserdenkmal berufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verein von Kunstfreunden.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 67. Jg., Nummer 6, Ausgabe vom 9. Februar 1902, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1898 wurde Stiller an Stelle eines verfassungsgemäß aus diesem ausscheidenden Mitgliedes für zwei Jahre in den [[Bürgerausschuss]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lokale Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 40. Jg., Nummer 30, Ausgabe vom 24. Juli 1898, S. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gleiche geschah 1902. 1906 war Stiller der Wortführer des Ausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bürgerschaftsmitglied wurde Stiller 1901 und 1902 in den sogenannten Finanzkommissionen zugewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichstag ===&lt;br /&gt;
Von seinen Freunden dazu aufgefordert, nahm Stiller während seiner ersten [[Legislaturperiode]] die Kandidatur eines [[Abgeordneter|Abgeordneten]] der Fortschrittspartei für die [[Reichstagswahl 1884]] an. Mit den Stimmen der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokraten]], die die dortige Opposition gegen [[Otto von Bismarck]] waren, gewann Stiller die [[Stichwahl]] im [[Reichstagswahlkreis Hansestadt Lübeck]] am 11. November 1884 mit 5647 gegen [[Hermann Wilhelm Fehling]] von der [[Freikonservative Partei|Freikonservativen Partei]]&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit 5437 Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 78 % bei 13876 Wahlberechtigten und wurde als &amp;#039;&amp;#039;freisinniger Vertreter&amp;#039;&amp;#039; in den Reichstag gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 26. Jg., Nummer 92, Ausgabe vom 16. November 1884, S. 564.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner dortigen [[Fraktion (Politik)|Fraktion]] galt er auf dem Gebiete der Handelspolitik als einer der tüchtigsten und erfahrensten Männer, die der [[Freistaat (Republik)|Freistaat]] im Reichstag besaß. Seine [[Wirtschaftspolitik|wirtschaftspolitischen Kenntnisse]] und seine hervorragenden [[Beredsamkeit]] untermauerten den Ruf des [[Mandat (Politik)|Mandatsträgers]]. Anfang Dezember 1884 sprach er sich im Reichstag bei der [[Beratung]] über die [[Dampfersubventionsvorlage]] gegen diese Vorlage aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 26. Jg., Nummer 97, Ausgabe vom 3. Dezember 1884, S. 591.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Antrag des lübeckischen [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneten]] und Mitglieds der Holzzollkommission schlug diese am 9. März 1885 einen Zollnachlass von 50 % für gesägte [[Furnier]]e und von 15 % für [[Holz]]waren vor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 27. Jg., Nummer 21, Ausgabe vom 11. März 1885, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als er sich 1885 an die Lübeckische Handelskammer wandte, um über die Einführung einer [[Statistik]] des Warenverkehrs, sowie über damit zusammenhängende Fragen ein kaufmännisches [[Gutachten]] einzuholen, wurde [[Georg Wilhelm Stange]] nach Berlin [[Delegation (Organisationskonzept)|delegiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er sich 1887 nicht mehr aufstellen ließ, trat Fehling, inzwischen als Mitglied der [[Nationalliberale Partei]],&amp;lt;ref&amp;gt;Die Freikonservativen Partei ist mit anderen Parteien in der Nationalliberalen Partei aufgegangen.&amp;lt;/ref&amp;gt; dort an dessen Stelle. Vorerst sollte Stiller nur noch bei der [[Werbung|Agitation]] für die Wahl von Reichstagsabgeordneten [[Politische Partizipation|mitwirken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinen Abgeordnetenpflichten entbunden, entsagte er mehr und mehr dem politischen Leben und wendete sich rein städtischen Angelegenheiten zu. Sein öffentliches Leben galt nun in ausgesprochenem Maße der Lübecker Kommunalpolitik und der Entwicklung der hiesigen [[Industrie]] und des [[Handel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsrichter ===&lt;br /&gt;
Größere Verdienste noch als auf dem politischen Gebiete erwarb sich Stiller als [[Handelsrichter]] und [[Sachverständiger|Gutachter]] in wichtigen Handelsfragen. Für die dortigen Sitzungen und die im [[Schiedsgerichtsbarkeit|Schiedsgericht]] bereitete er sich stets gründlich vor. Auf Grund des die Ausführung des Gerichtsverfassungsgesetzes betreffenden § 29 der Verordnung vom 3. Februar 1879 ernannte der [[Lübecker Senat 1887 und 1888|Senat]] [[Hermann Deecke]] (Deecke und [[Ferdinand Boldemann|Boldemann]]), [[Wilhelm Heinrich Heyke]] (Teilhaber von P. F. Lange &amp;amp; Knuth), Petit, Paul Ernst Reimpell (Fa. P. E. Reimpell), Stiller und Tegtmeyer (Tegtmeyer &amp;amp; Co.) zu Handelsrichtern bei der [[Kammer für Handelssachen]] am [[Landgericht Lübeck|Lübeckischen Landgericht]] für die [[Geschäftsjahr]]e 1889, 1890 und 1891.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 30. Jg., Nummer 98, Ausgabe vom 5. November 1888, S. 589–590.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1891 verlängerte der [[Lübecker Senat 1891 und 1892|Senat]] die Ernennung aller, nur Deecke wurde durch Pape ersetzt, um weitere drei Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Local- und vermischte Notizen.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 33. Jg., Nummer 92, Ausgabe vom 18. November 1891, S. 548.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Stiller wurde am 22. März 1892 als ordentliches Mitglied der [[Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft z. Bef. gemeinnütziger Tätigkeit.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 34. Jg., Nummer 24, Ausgabe vom 23. März 1892, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erwählte ihn im November 1896 zu einem Vorsteher der Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 38. Jg., Nummer 58, Ausgabe vom 15. November 1896, S. 471–472.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Versammlung am 13. November 1900 wurde in den [[Redaktion]]sausschuss der [[Lübeckische Blätter|Lübeckischen Blätter]], Mitteilungsblatt der Gesellschaft und zugleich [[Zeitschrift]] für Lübeck, neben Baudirektor [[Gustav Schaumann (Architekt)|Gustav Schaumann]] auch Bankdirektor Stiller gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 42. Jg., Nummer 47, Ausgabe vom 18. November 1900, S. 611.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Neugewählten nahmen erstmals am 20. November an diesem teil.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tätigkeitsbericht des Redaktions-Ausschusses der Lübeckischen Blätter.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 43. Jg., Nummer 25, Ausgabe vom 23. Juni 1901, S. 312–313.&amp;lt;/ref&amp;gt; An Stelle des ausscheidenden [[Hermann Linde (Maler)|Hermann Linde]] als Vorsteher der Frauengewerbeschule wählte man am 19. November 1901 Stiller.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 43. Jg., Nummer 47, Ausgabe vom 24. November 1901, S. 591.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Versammlung am 15. Mai 1906 wurde er zu deren Vertreter der Gesellschaft im Vorstand des kaufmännischen [[Lehrling]]sheimes gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 48. Jg., Nummer 21, Ausgabe vom 27. Mai 1906, S. 297–298.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1899 wurde in der [[Mengstraße]] 10 eine [[Lesehallenbewegung|Lesehalle]] vom Verein „Öffentliche Lesehalle in Lübeck“ eröffnet. Auf seiner Mitgliederversammlung am 23. Oktober 1899 wurde der Verein satzungsgemäß durch mehrere Mitglieder, eines davon war Stiller, erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verein „Öffentliche Lesehalle in Lübeck“.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Blätter&amp;#039;&amp;#039;; 42. Jg., Nummer 18, Ausgabe vom 29. April 1900, S. 234–236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermordung ===&lt;br /&gt;
Einst arbeitete die am 27. Januar 1868 in [[Salzwedel]] geborene Betty Frederike Schulz als [[Krankenpfleger]]in bei Frau Direktor Stiller. Als Stiller das [[Arbeitsverhältnis]] beendete, glaubte sie fälschlich, zu Unrecht [[Beendigung des Arbeitsverhältnisses|entlassen]] worden zu sein und noch Forderungen an ihn zu haben. Sie [[Stalking|verfolgte]] ihn von da an. Dies gipfelte darin, dass sie ihn in der Börse belästigte. Wenige Stunden später wandte sie sich schriftlich an den [[Senat]]or [[Eduard Rabe]], um ihr Verhalten zu entschuldigen. Sie führte aus, dass sie nicht wisse, wie sie dazu gekommen sei, einen Mann wie den Direktor in solcher Weise zu belästigen. Schließlich habe er ihr so viele Wohltaten erwiesen, ihr alle Wege geebnet und sie in jeder Weise zu fördern versucht. Das Schreiben wurde Stiller zum Teil zur Kenntnis gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiller nahm die Hilfe der [[Polizei]] in Anspruch, um ihn zukünftig in der Öffentlichkeit vor Belästigungen dieser Art zu schützen. Zeitgleich leitete er ein [[Strafprozessrecht|Strafverfahren]] wegen &amp;#039;&amp;#039;[[Bedrohung]] und [[Beleidigung (Deutschland)|Beleidigung]]&amp;#039;&amp;#039; gegen sie ein. Als sie unter Beobachtung gestellt wurde, verlegte sie ihren [[Aufenthalt]] nach [[Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Frau Schulz nicht zum [[Strafprozessrecht (Deutschland)|Strafverfahrenstermin]] erschien, wurde eine [[Vorführung (Gericht)|Zwangsweise Vorführung]] angeordnet und ein [[Steckbrief]] zu diesem Zweck erlassen. Als sie, die zu diesem Zeitpunkt schon psychisch krank war, von den Anordnungen erfuhr, fasste sie einen Entschluss. Wann sie nach Lübeck zurückkam, wo sie sich dort aufhielt und bei wem sie ihren [[Revolver]] erwarb, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Mühlenstraße – Tatort 1907.jpg|mini|hochkant|Aus der St.-Annen-Straße gesehen]]&lt;br /&gt;
Als sich der Direktor zur gewohnten Zeit von seiner Wohnung in der &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelmstraße Nr. 18&amp;#039;&amp;#039; zur Bank begab, traf er auf halbem Wege Senator Rabe. Mit ihm setzte Stiller an der Häuserreihe des linksseitigen [[Bürgersteig]]s seinen Weg durch die [[Mühlenstraße (Lübeck)|Mühlenstraße]] fort. Beim Passieren der einmündenden [[St.-Annen-Straße]] trat Frau Schulz aus dieser und schoss zweimal auf ihn. Die zweite Kugel drang, wie der ihn untersuchende Dr. Hartmann feststellte, durch sein rechtes Auge in den Kopf. Als der Senator, der auf der [[Bordstein]]seite neben dem Direktor ging, sie mit seinem Schirm einige Schritte zurückdrängte, hielt sie sich die Waffe gegen ihre rechte [[Schläfe]] und schoss ein drittes Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verstarb etwa eine Viertelstunde später. Ihr [[Leichnam]] wurde in den [[Marstall (Lübeck)|Marstall]] gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beisetzung ===&lt;br /&gt;
Am Vormittag des 19. Januar 1907 fanden in der [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] auf dem [[Burgtorfriedhof|Allgemeinen Gottesacker]] die Trauerfeierlichkeiten für den [[Mord (Deutschland)|Ermordeten]] statt. Seine auswärts weilende Frau, Schwester und Neffen waren hierzu angereist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Lübecker Senat 1907 und 1908|Senat]] wurde durch [[Johann Georg Eschenburg]], dem ständigen Kommissar für die Verhandlungen mit der Bürgerschaft, und [[Johann Paul Leberecht Strack]], dem jüngsten Mitglied des Senats, und zahlreiche andere Senatsmitglieder vertreten. Von der Bürgerschaft erschien das gesamte [[Präsidium]] ([[Heinrich Görtz (Politiker)|Heinrich Görtz]], [[Max Jenne]] und Max Buchwald) sowie dessen protokollführenden Rechtsanwalt [[Emanuel Fehling]]. Der Bürgerausschuss war durch die beiden stellvertretenden Wortführer Franz Heinr. Paul Ziehl und Cuwie mit [[Protokollführer]] [[Friedrich Bruns]] vertreten. Zahlreiche Mitglieder beider Körperschaften waren ebenfalls zugegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direktor Otte von der Commerz-Bank war dort und von dessen Aufsichtsrat waren deren Vorsitzender [[Gotthard Joachim Georg Schwartzkopf]] und die Senatoren [[Johann Heinrich Evers (Politiker, 1855)|Johann Heinrich Evers]] und [[Eduard Friedrich Ewers]] sowie [[Richard Piehl]] als dessen Mitglieder abgeordnet gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom dritten Stand erwiesen ihm [[Generalmajor]] [[Wigand von Gersdorff]], Befehlshaber des [[Hauptquartier|Kommandos]] der [[81. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|81. Infanterie-Brigade]] in Lübeck, sowie das [[Offizierskorps]] des heimischen [[Infanterie-Regiment „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162|Regiments]] durch ihre Teilnahme die letzte Ehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Direktoren der hiesigen Bankinstitute, die Leitungen oder Inhaber vertraten die Koch’sche Werft, die Konservenfabrik und das [[Hochofenwerk Lübeck|Hochofenwerk]]. Auch die [[Lehrkörper]] der Schulen waren vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Senior (Kirche)|Senior]] [[Leopold Friedrich Ranke]] leitete seine [[Andacht|Trauerandacht]] mit der Erwähnung der Tat ein, bevor er auf die Vorzüge des Wirkens des [[Entschlafung|Entschlafenen]], die der Allgemeinheit dienten, einging. Die Kapelle war überfüllt und als der Sarg sie verließ, säumten unzählige, die sich ihm anschlossen, den Weg zu seinem Grab am großen [[Landschaftsarchitektur|Mittelrondell]] des [[Friedhof#Kirchhof|Kirchhofs]]. Am Grab beeindruckte seine Gattin die Anwesenden mit einem einer spontanen Eingebung folgenden Kniefall zu einem stillen Gebet, begleitet von den Hammerschlägen der nahegelegenen Koch’schen Werft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Stunden später wurde Betty Schulz, die bis dahin im Marstall [[Aufbahrung|aufgebahrt]] gewesen war, begraben. Das Begräbnis folgte von der Leichenkammer des Marstalls aus. Bei der Überführung warteten [[Schaulustiger|Schaulustige]] beim Ausgang am [[Burgtor (Lübeck)|Burgtor]]. Neben der amtlichen Leichenbegleitung war nur ihr früherer [[Rechtsbeistand]], Leopold Jacobsohn, und ein Mitarbeiter der „Lübeckischen Anzeigen“ als Gast dabei, als sie auf dem nördlichsten Teil des Gottesackers beerdigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Begräbnis des Herrn Bankdirektor Stiller.&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Anzeigen&amp;#039;&amp;#039;, 157. Jg., Abend-Blatt, Nr. 34, Ausgabe vom 19. Januar 1907.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schrecklicher Mord und Selbstmord.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Anzeigen]]&amp;#039;&amp;#039;, 157. Jg., Abend-Blatt, Nr. 26, Ausgabe vom 15. Januar 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bankdirektor E. W. Stiller †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Anzeigen|Vaterstädtische Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1907, Nr. 4, Ausgabe vom 20. Januar 1907, S. 13–14.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ernst Stiller †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübecker General-Anzeiger|Von Lübecks Türmen]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. Jahrgang, Nr. 4, Ausgabe vom 26. Januar 1907, S. 30–31.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ernst W. Stiller †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 49. Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;4, Ausgabe vom 27. Januar 1907, S.&amp;amp;nbsp;37–39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|37650823X}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|133932052|Stiller, Ernst Wilhelm}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Ernst Wilhelm Stiller|2407}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133932052|VIAF=72597193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stiller, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortführer der Lübecker Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankmanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Bank AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stiller, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stiller, Ernst Wilhelm August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann und Politiker, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
	</entry>
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