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	<title>Ernst Schneppenhorst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T20:45:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Schneppenhorst&amp;diff=795265&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rudolfo42: Commonscat eingefügt</title>
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		<updated>2025-11-21T22:39:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SchneppenhorstErnst.jpg|miniatur|Ernst Schneppenhorst]]&lt;br /&gt;
[[File:Bundesarchiv Bild 183-P1219-0326, Berlin, Zentralfriedhof, Gedenkstätte der Sozialisten.jpg|mini|Gedenktafel für Ernst Schneppenhorst und andere auf dem [[Friedhof der Sozialisten]]&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Wilhelm Schneppenhorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. April]] [[1881]] in [[Krefeld]]; † [[23. April|23.]] oder [[24. April]] [[1945]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Gewerkschafter, [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|sozialdemokratischer]] Politiker und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] gegen den Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gelernte Schreiner lebte nach seinen fünf [[Wanderjahre]]n in [[Nürnberg]], wo er von 1906 bis 1918 als Geschäftsführer des [[Deutscher Holzarbeiterverband|Deutschen Holzarbeiterverbandes]] arbeitete. Als Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] war er Vorsitzender des Unterbezirks Nürnberg und von 1912 bis 1920 Abgeordneter des [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1918 bis März 1919 war er Regierungsvertreter und Leiter des Generalkommandos des [[III. Königlich Bayerisches Armee-Korps|III.&amp;amp;nbsp;Bayerischen Armee-Korps]] in Nürnberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichstagshandbuch&amp;quot; /&amp;gt; Während der [[Münchner Räterepublik]] wurde Schneppenhorst ins [[Kabinett Hoffmann I (Bayern)|Kabinett]] des [[Bayerischer Ministerpräsident|Bayerischen Ministerpräsidenten]] [[Johannes Hoffmann (Politiker, 1867)|Johannes Hoffmann]] in der Zeit vom 18.&amp;amp;nbsp;März bis 22.&amp;amp;nbsp;August 1919 als [[Bayerisches Kriegsministerium|Minister für militärische Angelegenheiten]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44518 Bernhard Löffler, Kabinett Hoffmann II, 1919/20, in: Historisches Lexikon Bayerns]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 gründete er in Nürnberg ein Optikergeschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1932 bis 1933 war Schneppenhorst Bayerischer Vorsitzender der [[Eiserne Front|Eisernen Front]] und vertrat [[Franken (Region)|Franken]] als SPD-Abgeordneter im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichstagshandbuch&amp;quot;&amp;gt;[http://daten.digitale-sammlungen.de/0000/bsb00000006/images/index.html?id=00000006&amp;amp;fip=84.149.241.94&amp;amp;no=3&amp;amp;seite=204 Reichstagshandbuch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Kampf gegen die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] engagierte er sich besonders. Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] durch die Nationalsozialisten tauchte er zuerst unter. Später begann er mit der Herstellung von Bierzapfhähnen. Die Leitung dieser Firma übernahm 1936 [[Wilhelm Leuschner]]. 1937 wurde Schneppenhorst für ein Jahr inhaftiert. In den folgenden Jahren war er am Aufbau gewerkschaftsnaher Widerstandsgruppen um Leuschner beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 folgte im Zuge der [[Kriegs-Sonderaktion]] seine Inhaftierung. Nach dem gescheiterten Attentat auf [[Adolf Hitler]] am [[Attentat vom 20. Juli 1944|20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944]] wurde er im Rahmen der [[Aktion Gitter]] im August erneut verhaftet und kam in das Berliner [[Zellengefängnis Lehrter Straße|Gefängnis Lehrter Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 23. auf den 24. April 1945 wurde Ernst Schneppenhorst zusammen mit [[Karl Ludwig Freiherr von und zu Guttenberg]] und [[Albrecht Graf von Bernstorff]] von einem Sonderkommando des [[Reichssicherheitshauptamt]]s aus dem Gefängnis abgeholt und ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|miniatur|rechts|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
In der Nähe der [[Gedenkstätte Plötzensee|Hinrichtungsstätte Plötzensee]] trägt der Schneppenhorstweg seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=S363|zlb98=1775|kaupert=Schneppenhorstweg-13627-Berlin|name=Schneppenhorstweg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Berlin erinnert außerdem seit 1992 in der Nähe des [[Reichstagsgebäude|Reichstags]] eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Nürnberg und Hannover wurde eine Schneppenhorststraße benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Persönlichkeiten des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|321|322|Schneppenhorst, Ernst|Johannes Merz|130373958}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ernst Schneppenhorst&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]]. Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. J. H. W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 268–269.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130373958}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130373958}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|ernst-schneppenhorst}}&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: [https://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de/schneppenhorst-ernst &amp;#039;&amp;#039;Schneppenhorst, Ernst.&amp;#039;&amp;#039;] In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (9. Oktober 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kriegsminister (Bayern)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130373958|VIAF=70035653}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schneppenhorst, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Landtags in der Weimarer Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsminister (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Attentat vom 20. Juli 1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schneppenhorst, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schneppenhorst, Ernst Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR, Gewerkschafter, Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. April 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rudolfo42</name></author>
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