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	<title>Ernst Scherenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ernst_Scherenberg&amp;diff=1445377&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-06-06T16:22:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Die Gartenlaube (1879) b 821.jpg|mini|hochkant=1.2|{{center|Ernst Scherenberg. 1879}}]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Scherenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juli]] [[1839]] in [[Swinemünde]]; † [[19. September]] [[1905]] in [[Eisenach]]) war ein deutscher lyrischer [[Dichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ernst Scherenberg war der Sohn eines [[Reederei|Schiffsreeders]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel05&amp;quot;&amp;gt;[http://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27646518-19050924-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=2&amp;amp;cHash=0838fed38d3ca105bcef9c45585744a1 Nachruf auf Ernst Scherenberg], in &amp;#039;&amp;#039;Der Welt-Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, Halbwochenchronik vom [[Berliner Tageblatt]], 23. September 1905.&amp;lt;/ref&amp;gt; und verbrachte seine Jugend in Swinemünde. Die Stadt, damals noch kein bekannter Badeort, und ihre landschaftliche Umgebung übten auf seine spätere Schaffenskraft als lyrischer Dichter eine prägende Wirkung aus. Er kam zunächst auf das Stettiner Gymnasium, wechselte dann jedoch zu einer Gewerbeschule, um [[Kaufmann]] zu werden. Dem Wunsch seines Vaters folgend, einen praktischen Beruf zu ergreifen, begann er anschließend eine Lehre in einer Berliner Maschinenfabrik. Da das Künstlerische schon früher auf ihn eine größere Anziehungskraft ausgeübt hatte als die praktische Tätigkeit eines Handwerkers, entschloss er sich, einen anderen Beruf zu wählen. Er besuchte deshalb eine Zeitlang die [[Preußische Akademie der Künste|Kunstakademie Berlin]], um Maler zu werden. Dann wandte er sich jedoch der Schriftstellerei zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel05&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1862 bis 1864 war Scherenberg Redakteur der Berliner Frauenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Viktoria&amp;#039;&amp;#039;, von 1865 bis 1870 Redakteur beim &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweiger Tageblatt]]&amp;#039;&amp;#039; und anschließend bis 1883 Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;Elberfelder Zeitung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel05&amp;quot;/&amp;gt; Ab 1874 leitete er die Redaktion des in [[Düsseldorf]] erscheinenden &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Künstler-Albums&amp;#039;&amp;#039; und kam dadurch auch in Kontakt mit [[Anastasius Grün]], dem Grafen Anton Auersperg. Er wechselte dann als [[Syndikus]] zur Elberfelder Handelskammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später übernahm er zusätzlich die Aufgabe des Generalsekretärs des &amp;#039;&amp;#039;Vereins Deutscher Eisengießereien&amp;#039;&amp;#039;, der seinen Sitz in [[Eisenach]] hatte. Beide Ämter hatte er bis zu seinem plötzlichen Tod inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel05&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie sein Verwandter [[Christian Friedrich Scherenberg]], Autor eines epischen &amp;#039;&amp;#039;[[Schlacht bei Waterloo|Waterlooliedes]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Neffe er war, vertrat Ernst Scherenberg eine patriotische Grundhaltung. Er war ein Befürworter des [[Monarchie|monarchistischen Prinzips]] und Verehrer [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelms I.]] Er bewunderte den Reichsgründer [[Otto von Bismarck]] und schaltete sich mit der Herausgabe des Buchs &amp;#039;&amp;#039;Gegen Rom! – Zeitstimmen deutscher Dichter&amp;#039;&amp;#039; in dessen &amp;#039;&amp;#039;Kulturkampf&amp;#039;&amp;#039; gegen den [[Ultramontanismus|ultramontanen Katholizismus]] ein. Parteigänger der Ultramontanen reagierten mit der Gegenschrift &amp;#039;&amp;#039;Für Rom&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;!-- Quelle?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Scherenberg hauptsächlich durch [[Lyrik|lyrische]] Gedichte, bei seinen Zeitgenossen aber auch durch Zeitgedichte, mit denen er aktuelle politische Geschehnisse aufgriff. Sein letzter Gedichtband – &amp;#039;&amp;#039;Dem Meere zu&amp;#039;&amp;#039; –, den er druckfertig hinterlassen hatte, wurde erst nach seinem Tod veröffentlicht. Von 1899 bis 1905 war er Mitglied des Preisrichtergremiums der von [[Johannes Fastenrath]] nach spanischem Vorbild ins Leben gerufenen &amp;#039;&amp;#039;Kölner [[Blumenspiele]]&amp;#039;&amp;#039;, einem alljährlich ausgetragenen Poetenwettbewerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal ===&lt;br /&gt;
Nachdem Scherenberg in Eisenach, wo er sich anlässlich einer Tagung des Vereins Deutscher Eisengießereien aufgehalten hatte, unerwartet verstorben war,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel05&amp;quot;/&amp;gt; regte Fastenrath an, ihm in seiner Geburtsstadt ein Denkmal zu errichten. Nachdem Fastenrath ebenfalls verstorben war, setzte dessen Witwe diesen Plan in die Tat um: Am 72.&amp;amp;nbsp;Geburtstag Scherenbergs wurde in [[Swinemünde]] ein von dem steyerischen Bildhauer [[Hans Brandstetter]], Graz, geschaffenes Denkmal enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Denkmal ist abgebildet in &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Kölner Blumenspiele&amp;#039;&amp;#039;, Band  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;XIII&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 110–119 (1911); ein Bild Scherenbergs ist enthalten in  Band &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VII&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 508–548 (1905).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Standort für das Denkmal befand sich nahe dem Anlegeplatz des &amp;#039;&amp;#039;Winter-Hafens&amp;#039;&amp;#039;, gegenüber der&lt;br /&gt;
Straßenkreuzung Königsstraße/Lindenstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyers Reisebuch &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Ostseeküste&amp;#039;&amp;#039;, Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Rügen und die pommersche Küste mit ihrem Hinterland&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Bibliographisches Institut, Leipzig 1924, S. 42–46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus tiefstem Herzen&amp;#039;&amp;#039;. Gedichte. Schindler, Berlin 1860. ([https://books.google.de/books?id=qqJdAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verbannt&amp;#039;&amp;#039;. Dichtung. Schindler, Berlin 1861. ([https://books.google.de/books?id=THpBAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stürme des Frühlings&amp;#039;&amp;#039;. Neue Gedichte. Schindler, Berlin 1865. ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=chi.088256067&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=9 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegen Rom! – Zeitstimmen deutscher Dichter&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Ernst Scherenberg. Baedeker, Elberfeld 1874. ([https://books.google.de/books?id=xeNgAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Künstler-Album. Mit Beiträgen lebender Künstler und Dichter.&amp;#039;&amp;#039; Bde. 8–10. Breidenbach &amp;amp; Comp., Düsseldorf 1875–1877 ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/dfg/periodical/titleinfo/1083833 Digitalisat Bde. 1–10])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fürst Bismarck&amp;#039;&amp;#039;. Ein Charakterbild für das deutsche Volk. Baedeker, Elberfeld 1885. ([https://archive.org/details/bub_gb_vTQNAAAAYAAJ/page/n5/mode/2up Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Germania&amp;#039;&amp;#039;. Dramatische Dichtung. Baedeker, Elberfeld 1885.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Wilhelm I. – Ein Gedenkbuch für das Deutsche Volk&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1888.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1899, 6. Auflage.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dem Meere zu&amp;#039;&amp;#039;. Nachgelassene Gedichte. Martini &amp;amp; Grüttefien, Elberfeld 1905.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Roeber: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Scherenberg. Ein politischer Dichter und Kämpfer&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Gartenlaube. Illustrirte Zeitschrift. Jahrgang 1879, S. 821–824. Mit Bildnis als Holzstich, auf Holz gezeichnet von Adolf Neumann, nach einer Fotografie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117218189}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Scherenberg+%5B2%5D Meyers-1905/A/Scherenberg, Ernst]&lt;br /&gt;
* [http://gedichte.xbib.de/gedicht_Scherenberg%2C+Ernst.htm Gedichte von Ernst Scherenberg in der Deutschen Gedichtebibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&amp;amp;name=Scherenberg%2C+Ernst Vertonungen Scherenbergscher Gedichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117218189|LCCN=no/2011/81821|VIAF=77087524}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scherenberg, Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scherenberg, Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lyrischer Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juli 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Swinemünde]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. September 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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